Direkt zum Hauptbereich

Zeitgenössische Literatur


Zeitgenössische Literatur 


folgt Ihr diesen Links, gelangt ihr zu meinen Rezensionen der zeitgenössischen Literatur. Respekt vor Bestsellern? Keineswegs. Nicht jeder Hype ist bei mir angekommen. Ich fische Perle aus, die im im großen Literaturteich untergegangen wären. Oft genug findet man die besten Happen bei den kleinen Verlagen. 




Letzte 15 Rezensionen

Sandbergs Liebe von Jan Drees

Eine Liebesgeschichte – obsessiv, zerstörerisch. Jan Drees sagt, die Geschichte ist ausgedacht, aber an eine ähnlich gelagerte Liebe aus seinem Leben angelegt. Der Leser sitzt voyeuristisch gefangen im Inneren des Autors und leidet mit ihm die ganze Geschichte lang, denn hier stülpt jemand sein Inneres ganz nach außen. Ist Kristian Sandberg an eine Narzisstin geraten, die ihn wie einen Tanzbär an der Nase durch die Manege zieht? – Ich liebe dich – ich hasse dich – »Gaslighting«, emotionale Abhängigkeit mit zerstörerischer Kraft - ein Auf und Ab der Gefühle …

Weiter zur Rezension:   Sandbergs Liebe von Jan Drees

Zornfried von Jörg-Uwe Albig

Der Roman ist als Satire angelegt, obwohl, diese Gruppierung die Satire an sich selbst ja schon ist. Und natürlich ahnt man, wer hinter diesen Typen stecken soll, denkt an Götz Kubitschek, der sich auf seiner Burg in Schnellroda gern Journalisten einlädt. Der kurze Roman ist gefüllt mit Gedichten vom fiktiven Storm Linné, grotesk, witzig, mystisch voll Walhalla-Sound. Slapstickartige Übungen zu Aufmärschen im Burghof von jungen Germanen, teutsch, Gelage die an die ritterliche Tafelrunde bei völkischem »Ziegencouscous mit gehäckselten Runkelrüben«, serviert von des Burgherren Töchter machen das Lesen zum Vergnügen.

Weiter zur Rezension:   Zornfried von Jörg-Uwe Albig

Der Wald von Nell Layshon


Im letzten Jahr war ich von dem Roman »Die Farbe von Milch« der englischen Autorin Nell Layshon sehr begeistert, für mich eins der besten Neuerscheinungen des letzten Jahres. Und natürlich freut man sich auf das nächste Buch. Leider bleibt der neue Roman um Klassen hinter dem letzten zurück. Das feminine Cover und der Titel irritieren ein wenig, denn es geht in diesem Roman um eine Mutter-Sohn-Beziehung, um die deutsche Besetzung von Polen. Wer hätte das erwartet? Eigentlich zwei gute Themen, die mich in der Umsetzung aber nicht überzeugen konnten.


Hier geht es zur Rezension:   Der Wald von Nell Layshon

Fräulein Nettes kurzer Sommer von Karen Duve 

Ein Romanporträt der jungen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff –  ich war ein wenig skeptisch, hoffte, es würde nicht zu trocken werden. Weit gefehlt – ich habe selten so viel gelacht. Im auktorialen Erzählstil trägt uns die Autorin in eine Zeit, in den Frauen das Sticken und Stricken oblag, Männer reisten in ferne Länder, führten politische Gespräche, unterhielten Dichterkreise und sie gingen auf die Jagd. Annette fühlt sich als Frau nicht wohl, würde lieber reisen und diskutieren, schreiben. Und sie schreibt Gedichte, mischt sich in Männergespräche, frech und aufsässig – und ausgesprochen klug. Dann trifft sie auf Heinrich Straube, dem besten Freund ihres Bruders August, man munkelt, er dichte besser als Goethe. Eine feine Liebe entwickelt sich – aber Eifersucht, Neid und Intrigen zerschlagen die Beziehung hinterhältig, federführend ist August von Arnswaldt. Ein Roman über diese Zeit, Biografie über die junge Annette, über den Dichterzirkel um Straube und wir begegnen einigen zeitgenössischen Figuren: Schopenhauer, Hegel, Hoffmann von Fallersleben, Dichter Kotzebue, Mörder Sand, Harry Heine, Gebrüder Grimm. 


Flugfedern von Simone Regina Adams

Eine große Geschichte, klein verpackt, eine Novelle, die man mögen muss. Thibaut ist heute mit Helen verheiratet, sie haben eine gemeinsame Tochter. Urplötzlich meldet sich Sophie, seine erste Liebe, die ihn damals verlassen hat – aber das ist lange Zeit her. Vergessen? In kleinen szenischen Rückblenden rollt Simone Regina Adams den Beginn der Beziehung und die Zeit dazwischen bis heute auf. Die kompakten Szenen berühren, hier ist kein Wort zuviel. Ihr Roman »Die Halbruhigen« wurde 2011 mit dem Werner-Bräunig-Preis ausgezeichnet. Auch diese Novelle ist preiswürdig.

Hier geht es zur Rezension:   Flugfedern von Simone Regina Adams

Die Jagd nach dem Blau von Romain Gary

Der Charme des Altmeisters der französischen Literatur klingt auch noch heute frisch und frech, und wie Romain Gary unliebsame Alltagssituationen in Humor verpackt ist unglaublich. In diesem Buch geht es um Ludovic, genannt Ludo, der bei seinem Onkel Ambroise Fleury aufwächst, ein Briefträger, der in seiner Freizeit Lenkdrachen herstellt und verkauft, fantasievolle Himmelswesen steigen lässt. Der 2. Weltkrieg beginnt, Besetzung der Normandie, Résistance. Eine Liebesgeschichte ist Nebensache, Romain Gary schreibt eine Proklamation der Menschlichkeit. Die unterschiedlichsten Charaktere in diesem Roman sind exzellent gezeichnet. Poetisch geschrieben, Spannung pur.

Weiter zur Rezension:  Die Jagd nach dem Blau von Romain Gary

Mutterland von Paul Therooux


Ein amerikanischer Roman mit schönen Passagen, der mich aber insgesamt nicht überzeugt. Es geht um eine Familie – Familiengeschichte wäre falsch – eine boshafte Mutter, die ihre sieben Kinder in einem fort gegeneinander aufhetzt, damit sie gegenseitig übereinander herfallen. Es ist eine Anreihung von Situationen, Dialogen, die mich anfangs begeisterten. Ab der Mitte fühlte ich mich in einer Wiederholungsschleife: immer wieder das Gleiche in Nuancen verändert. 650 Seiten Jay, der über seine Familie schimpft, sich nicht verstanden fühlt. Genau das macht für mich den Roman statisch und damit langweilig. Dialoge von gegenseitigen Beschuldigungen, Unterstellungen. Jay ist der Unverstandene, der, über den ständig alle herfallen, das Kind, das ausgeschlossen wird, aber so gern dabei sein würde. Jay macht nichts falsch, nur die anderen. Jay unterstellt allen Beteiligten Charakterschwäche, Eifersucht, Tendenzen des Lästerns. Aber wie sieht es mit dir aus, Jay?

Weiter zur Rezension:    Mutterland von Paul Therooux

Sofia trägt immer schwarz von Paolo Cognetti 


Es ist ein wundervoller Roman mit einer außergewöhnlichen Technik, den Paolo Cognetti hier vorgelegt hat, der mich begeistert hat. 10 Kurzgeschichten, die eigentlich alleine stehen könnten, verwoben zu einem Roman, in dessen Mittelpunkt Sofia steht, eine Dreiecksverbindung Vater – Tochter – Mutter, ein Blick in die Spätsiebziger von Norditalien. Aber das ist es nicht allein, denn auch die verschiedenen Perspektiven sind durchdacht gewählt, sie passen sich der Sicht des jeweiligen Erzählers an. Distanziert personal und dicht in der Ich- und Du-Perspektive wechselt die Nähe und die Sprache. Wem »Alles ist möglich« von Elisabeth Strout gefallen hat, wird auch von diesem Roman begeistert sein.

Weiter zur Rezension:   Sofia trägt immer schwarz von Paolo Cognetti 

Mahlstrom von Yael Inokai

Zwei Dramen, miteinander verwoben, eine Mitschuldige und gleichzeitig ein Opfer. Barabara verübt Selbstmord. Nun kochen bei den anderen die alten Geschichten wieder hoch. Kinder sind grausam, sie suchen ihre Opfer. Yael Inokai hat hier einen feinen Dorf-Roman aus der Schweizer Bergwelt vorgelegt, mit dem sie den Schweizer Literaturpreis im letzten Jahr gewonnen hat. Zurecht, meiner Meinung nach.


Weiter zur Rezension:   Mahlstrom von Yael Inokai



Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl

Beziehungsdrama nach Reißbrettmethode: Archetypen, Gut und Böse ist klar definiert, beigemischt Stereotypen, Klischees, Sex. Das Ganze spannend, reißerisch aufgezogen. Nette Unterhaltung, mehr nicht.

Weiter zur Rezension:   Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl


Alles ist möglich von Elisabeth Strout


Es braucht kein großes Ereignis, um einen guten Roman zu schreiben. Das Leben bietet Geschichten genug. Letztendlich ist dieser Roman eine Vernetzung von Kurzgeschichten. Eine Kleinstadt im ländlichen Mittleren Westen, Amgash, Illinois, ist der zentrale fiktive Ort. Menschen, Schicksale, Protagonisten, die sich immer mal wieder kreuzen. Alles ist möglich, wenn man es tut – oder unterlässt, zulässt. Der eine ist mutig, der andere ist ein Zauderer, dem nächsten passiert einfach etwas und wieder ein anderer ist boshaft. Elisabeth Strout hat die Gabe, Menschen zu beobachten, die Essenz der Schicksale zusammenzufassen.

Weiter:   Alles ist möglich von Elisabeth Strout

Die Känguru-Apokryphen von Marc-Uwe Kling


Der merkwürdige Kleinkünstler, der mit einem Känguru in einer WG lebt, ist wieder da ... Als Hörbuch ein besonderer Genuss, da Marc-Uwe Kling selbst spricht. Und ich empfehle, diesen Stoff NICHT in den Öffis zu hören: Man wird unangenehm auffallen. Warnung: Wer während des Autofahrens dies Hörbuch einschaltet, könnte durch Lachanfälle vom Verkehr abgelenkt werden!

Weiter zur Rezension:   Die Känguru-Apokryphen von Marc-Uwe Kling



Arminuta von Donatella di Pietrantono


Die Eltern geben sie ab bei den realen Eltern, einfach so, wie man einen Hund im Tierheim abgibt. Die Dreizehnjährige hatte nichts geahnt, noch hat sie gewusst, dass es noch andere Eltern gab, Geschwister. Vom verwöhnten Einzelkind aus der Stadt am Meer zurück in eine ziemlich arme, kinderreiche Familie im Dorf. Wortlos. Sie begreift nichts. Sie muss sich abfinden. Ab sofort ist sie die Arminuta, die Zurückgekommene.

Weiter zur Rezension:   Arminuta von Donatella di Pietrantono


Jahre später von Angelika Klüssendorf

Ein berührender Stoff über eine toxische Beziehung, glasklar, komprimiert geschrieben, eine große Kunst. Einfach lesen! Der 3. Band um die Protagonistin April, ein autobiografischer Roman. »Ein Meisterwerk«, so die Jury des Deutschen Buchpreises 2014 über Angelika Klüssendorfs »April« – der Roman stand auf der Longlist und mit diesem Folgeroman »Jahre später« war sie ebenfalls für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert.

Weiter zur Rezension:   Jahre später von Angelika Klüssendorf

Gun Love von Jennifer Clement

Zum Ende des Jahres ein Leseschmaus, ein Roman, der in Sprache und Inhalt berührt. Poetisch, gleichzeitig beinhart in der Sprache. Pearl lebt in einem Auto: Das Kinderzimmer ist die vordere Sitzreihe, das Zimmer der Mutter die Rückbank eines Mercury Topaz Automatic, sie wohnen in der letzten Ecke eines Trailerparks im Süden von Florida in Purnam County. Das Leben ist einfach, aber sie sind glücklich. Doch dann taucht eines Tages Eli auf, der Freund von dem zwielichtigen Pastor Rex. Das Leben verändert sich nun schlagartig für Pearl.

Weiter zur Rezension:   Gun Love von Jennifer Clement



Romane von A-Z

B
Aluta von Adwoa Badoe (ab 16 - Allage)
D

E
K
L
M
Die Hauptstadt von Robert Menasse
Die Herkunft der anderen – über Rasse, Rassismus und Literatur von Toni Morrison
N
O
P
R
T
V
W
Y
Die Hummerkönige von Alexi Zentner


Du bist an einem bestimmten Genre interessiert? Dann findest du hier die richtige Seite in meinem Blog


Krimis und Thriller


Ich liebe Krimis und Thriller. Natürlich. Spannend, realistisch, gesellschaftskritisch oder literarisch, einfach gut … so stelle ich mir einen Krimi vor. Was ihr nicht oder nur geringfügig bei mir findet: einfach gestrickte Krimis und blutrünstige Augenpuler.

Krinis und Thriller



Historische Romane

Im Prinzip bin ich an aller historischer Literatur interessiert. Manche Leute behaupten ja, historisch seien Bücher erst ab Mittelalter.  Historisch - das Wort besagt es ja: alles ab gestern - aber nur was von historischem Wert ist. Was findet ihr bei mir nicht: Schmonzetten in mittelalterlichen Gewändern. Das mag ganz nett sein, hat für mich jedoch keine historische Relevanz.

Historische Romane


Sachbücher


Hier stelle ich Sachbücher vor, die im Prinzip nichts mit Fachliteratur zu tun haben. Eben Sachbücher jeder Art, die ein breites Publikum interessieren könnte.

 Sachbücher


Kreative, künstlerische Seite

Auf dieser Seite stelle ich euch Bücher vor, die im weitesten Sinn mit Kreativität zu tun haben. Was  Kunst, Schreiben und Kochen wird sicherlich der Hauptschwerpunkt sein – diese Seite ist noch recht neu.
habt ihr zu erwarten?

Kreative, künstlerische Seite



Fantasy, Fantastic


Hier bin ich leider in letzter Zeit etwas ratlos. In dieser Rubrik wird wenig auftauchen. Leider habe ich das Gefühl, dass hier keine neuen Ideen kommen. Ich mag nicht immer wieder das gleiche Buch in Abwandlung lesen ... Aber auch hier lasse ich mich gern überraschen. Meist findet man unter den Dystopien und im Bereich Fantastic doch mal was Neues.

Fantasy


Kinder- und Jugendliteratur


Kinder- und Jugendliteratur hat mich immer interessiert. Selbst seit der Kindheit eine Leseratte, hat mich auch die Literatur für Kinder nie verlassen. Interesse privat, später als Pädagogin, als Leserin, als Mutter oder Oma. Kinder- und Jugendbücher kann man immer lesen! 

Kinder- und Jugendliteratur









Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension - Sandbergs Liebe von Jan Drees

Eine Liebesgeschichte – obsessiv, zerstörerisch. Jan Drees sagt, die Geschichte ist ausgedacht, aber an eine ähnlich gelagerte Liebe aus seinem Leben angelegt. Der Leser sitzt voyeuristisch gefangen im Inneren des Autors und leidet mit ihm die ganze Geschichte lang, denn hier stülpt jemand sein Inneres ganz nach außen. Ist Kristian Sandberg an eine Narzisstin geraten, die ihn wie einen Tanzbär an der Nase durch die Manege zieht? – Ich liebe dich – ich hasse dich – »Gaslighting«, emotionale Abhängigkeit mit zerstörerischer Kraft - ein Auf und Ab der Gefühle …

Weiter zur Rezension:   Sandbergs Liebe von Jan Drees

Rezension - Zornfried von Jörg-Uwe Albig

Der Roman ist als Satire angelegt, obwohl, diese Gruppierung die Satire an sich selbst ja schon ist. Und natürlich ahnt man, wer hinter diesen Typen stecken soll, denkt an Götz Kubitschek, der sich auf seiner Burg in Schnellroda gern Journalisten einlädt. Der kurze Roman ist gefüllt mit Gedichten vom fiktiven Storm Linné, grotesk, witzig, mystisch voll Walhalla-Sound. Slapstickartige Übungen zu Aufmärschen im Burghof von jungen Germanen, teutsch, Gelage die an die ritterliche Tafelrunde bei völkischem »Ziegencouscous mit gehäckselten Runkelrüben«, serviert von des Burgherren Töchter machen das Lesen zum Vergnügen.

Weiter zur Rezension:   Zornfried von Jörg-Uwe Albig

Rezension - Leonardo da Vinci – Das Auge der Welt von Volker Reinhardt

Volker Reinhard hat tief in den Fakten geschürft, sich unter anderem auf Leonardos Notizbücher bezogen, und zum 500. Todestag Leonardo da Vinci eine Biografie gewidmet. Wer war dieser Renesance-Maler, dieses Genie? Und warum gibt es so viele unvollendete Bilder von ihm? War er Maler oder Wissenschaftler? Ein Kriegsingenieur und Gestalter von Festen - Leonardo das Multitalent. War er ein Sturkopf, der sich oft selbst im Weg stand, oder war er ein prinzipientreuer Mann? Freund oder Feind von Michelangelo Buonarotti? Und warum holte ihn Giovanni di Medici als Papst Leo X. nach Rom und gab Leonardo dann doch keine Aufträge für die Gestaltung des Petersdoms? – Eine gelungene Biografie!

Weiter zur Rezension:   Leonardo da Vinci – Das Auge der Welt von Volker Reinhardt

Rezension - Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Ein wundervoller Roman, brutal-romantisch, Wild West. Zwei Jugendliche, Freunde für Leben, eine Liebe fürs Leben, sie tanzen und schießen, um zu überleben. Goldgräber, Bisonjagd, Soldatenleben im Kampf gegen Indianer, später im Sezessionskrieg gegen die Südstaatler, Farmersleben ... eine Sprache in Bildern auf der einen Seite – beinhart auf der anderen.

Weiter:   Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Rezension - In besserer Gesellschaft von Laura Wiesböck

Der selbstgerechte Blick auf die anderen  Ein recht gutes Buch, wenn man sich noch nie mit dem Thema Denkmuster, Abgrenzung und Gruppenzugehörigkeit beschäftigt hat. Hohe Selbstbewertung, in dem ich selbstgerecht andere klein mache. Falsche Selbstbewertung, um mich vor mir selbst zu rechtfertigen: Ich bin hipp, habe einen coolen Job! – anstatt: Ich werde ausgepresst, arbeite in Dauerschleife, ich bin unterbezahlt und habe Depressionen, immer noch jemand neidisch auf meinen Medienjob? Wie sehen wir und selbst und andere? Wie kommen wir heraus aus der Spirale?

Weiter zur Rezension:   In besserer Gesellschaft von Laura Wiesböck