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Zeitgenössische Literatur


Zeitgenössische Literatur 

Ihr seid diesen Links, gelangt damit zu meinen Rezensionen der zeitgenössischen Literatur. Respekt vor Bestsellern? Keineswegs. Nicht jeder Hype ist bei mir angekommen. Ich fische gern Perlen heraus, die im im großen Literaturteich untergegangen wären. Oft genug findet man die besten Happen bei den kleinen Verlagen. Natürlich gibt es auch hier Bestseller zu finden.




Die letzten 15 Rezensionen 


Zeitgenössische Literatur

Country Place von Ann Petry

Ein amerikanischer Klassiker von 1947. Lennox, ein kleiner Ort in Connecticut: Johnny Roane kehrt nach vier Jahren Kriegsdienst aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Die Stadt entfacht in ihm Hassliebe. Kleinstadtmief, Getratsch, Enge, aber auch Heimat. Er freut sich auf Glory, seine Ehefrau, die er so sehr vermisst hat. Die Frage: Freut sie sich? Mit dem dem aufkommenden Sturm geht auch die Handlung einher: zunächst ein paar Blähungen, bis am Ende die Geschichte im Orkan zu Ende geht, der beileibe nicht nur unter Donnergrollen durch die Straßen fegt und Bäume entwurzelt. Eine spannende Erzählung, die das damalige amerikanische Gesellschaftsbild offenlegt – denn die Figuren sind scharf gezeichnet, fein auf den Punkt gebracht Ann Petry hat es geschafft, mich im Sturm zu erobern, mit ihrer Art der präzisen Beobachtung, die sie spannend präsentiert.

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Ist alles deins! von Jami Attenberg

Es ist ein langer, heißer Augusttag im New Orleans der Trump-Ära. Der 73-Jährige «Boss» Victor Tuchman, ein schwerreicher skrupelloser Geschäftsmann und brutaler Patriarch, erfolgreicher Bauunternehmer in New Jersey, kommt mit einem Herzinfarkt in die Notaufnahme. Seine Frau Barbara, gertenschlank, auffällig mit teurem Schmuck behängt und perfekt geschminkt, scheint nicht sonderlich besorgt. Gary, der Sohn, sich weigert, den Sterbenden zu besuchen. Tochter Alex ist nur hier, um die Mutter zum Reden zu bringen. Die Schwiegertochter Twyla zeigt als einzige Mitgefühl, setzt sich an sein Bett. Ein Familiendrama, das sich Stück für Stück in Rückblicken aufblättert, ein feiner amerikanischer Gesellschaftsroman.

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Die Bagage von Monika Helfer

1914, die Geschichte von Maria und Josef aus dem Vorarlberg in Österreich nimmt hier ihren Lauf. Monika Helfer erzählt die Geschichte ihrer Tiroler Familie über vier Generationen – Maria, ihre Großmutter steht im Mittelpunkt. In langen Gesprächen mit Tante Kata (Katharina) versucht sich die Autorin ihrer Familie zu nähern, ihrer Großmutter, die im Alter von nur zweiunddreißig Jahren starb, Josef folgte ihr bald; ihrer Mutter, die auch früh verstarb. Ein Familiendrama, exzellent geschrieben. Ich empfehle allerdings, das Buch zum Genuss zu lesen – das Hörbuch ist schlecht eingesprochen.

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Das hast du verdient von Barbara Frandino 

Der Mann fällt von der Leiter, als er seinen Granatapfelbaum stutzt. Die Frau sieht zu, ruft aber erst nach einer ziemlich langen Weile den Krankenwagen. Es ist ihr Ehemann; der einen Herzinfarkt und den Sturz überlebt, was wie ein Wunder erscheint. Was treibt sie dazu, ihren Mann so lange hilflos liegen zu lassen? Wie wird er auf diesen «Mordanschlag» reagieren, wenn er auf die Füße kommt? An welchem Punkt wurde aus Liebe Hass? Eine klare bildhafte Sprache. Eine ganz triviale Geschichte, die in ihrer erzählerischen Weise den Leser hineinzieht wie ein Sog – das ist die Kunst, mit Sprache umzugehen. 

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Menschliche Dinge von Karine Tuil

Die französische Familie Farel ist bedeutend, das Ehepaar hat Einfluss und Macht: Jean Farel ist ein prominenter Fernsehjournalist, der allabendlich Politiker interviewt, vom Präsidenten den Orden des Großoffiziers der Ehrenlegion erhält. Seine Frau Claire ist eine intellektuelle Schriftstellerin, die für Magazine schreibt, Bücher herausgibt, sich dabei feministisch engagiert. Ihr Sohn Alexandre ist ein Vorzeigekind, brav, intelligent, sportlich und gutaussehend; nach Spitzenleistung in den Eliteschulen studiert er nun an einer Elite-Uni in den USA. Eine Bilderbuchfamilie nach außen. Doch der Putz bröckelt, als der Sohn der Vergewaltigung angeklagt wird. Insgesamt ein wirklich guter Roman, eindringlich geschrieben, wortgewaltige französische Literatur, lesenswert zum Thema #metoo!

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Cloris von Rye  Curtis

Cloris Waldrip, 72 Jahre alt, und ihr Mann haben sich in den Bergen eine Hütte gemietet. 1986, das kleine Flugzeug, in dem sie anreisen, fängt an zu stottern, stürzt in den Bitterroot Mountains in Montana ab. Cloris überlebt als Einzige, macht sich auf den Weg nach unten. Die alte Dame stellt sich ziemlich dämlich in der Wildnis an, Augenrollen ist bis zum Ende des Buchs angesagt. Doch sie hat Glück – ein heimlicher Retter gibt ihr stille Hilfe. Forest Ranger Debra Lewis lebt in einer abgelegenen Waldhütte. Sie macht sich auf die Suche nach Cloris. Die Merlotsüchtige führt stets Rotwein in der Thermoskanne mit sich oder säuft direkt aus der Flasche. Skurriler Flugzeugabsturz, schräg und konstruiert. Ein langweiliger Abenteuerroman, der bei mir nicht ankam.

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Borgo Sud von Donatella Di Pietrantonio

Dies ist der zweite Teil zum Roman «Arminuta». Ich war gespannt, wie die Schwestern sich weiterentwickelt haben. Die Mutter ist bereits verstorben. Donatella Di Pietrantonio erzählt die Familiengeschichte von Arminuta weiter, in Rückerinnerungen setzt sich dieses Mal die Entwicklung bruchstückhaft zusammen. Wer den ersten Teil nicht kennt, mag diesen Roman mögen, die Vorgeschichte muss man nicht kennen. Aber ein zweiter Teil, der sich an einen großartigen ersten Teil anreiht, muss sich messen lassen. Doch der hier liegt erzählerisch weit im Schatten. Zwei unterschiedliche Schwestern, zwei, denen die Liebe der Eltern versagt blieb, zwei, die Liebe in der Beziehung suchen, sie auch hier nicht finden.

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Die langen Abende von Elizabeth Strout 

Ein  Roman, der von Liebe und Verlust erzählt, vom Altern und der Einsamkeit, Schicksalsschlägen, Hoffnungslosigkeit und auf der anderen Seite Lebensfreude und Hoffnung. Vielleicht nicht unbedingt ein Buch für junge Leser. Wer gern Romane liest, die das Leben schreiben, der wird sich wie ich amüsieren. Olive Kitteridge, eine pensionierte Lehrerin Anfang siebzig, Witwe, die sich gern in die Angelegenheiten von anderen einmischt. Zurückhaltung und Feingefühl sind nicht ihre Tugend. Jack Kennison, einst Harvardprofessor, Witwer, hat ein Auge auf sie geworfen. Olive, spröde und zynisch, aber doch das Herz auf dem richtigen Fleck, nervtötend in ihrer ständigen Hilfsbereitschaft. Genau das gibt dank des schwarzen Humors und der Situationskomik der Traurigkeit vieler Szenen etwas Komisches. Empfehlung!

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Der Name seiner Mutter von Roberto Camurri

Fabbrico, ein Provinznest in der Emilia-Romagna der norditalienischen Po-Ebene. Zwischen Feldern, Hügeln ist die Zeit stillgestanden. Die Geschichte zweier Männer, die mit einer ständigen, schmerzlichen Erinnerung an eine Frau leben. Der eine ein Ehemann, der andere sein Sohn, der mit einer Leerstelle fertig werden muss – mit der seiner Mutter, deren Namen er nicht einmal kennt. Eine Vater-Sohn-Geschichte aus Italien, ein literarisches Meisterwerk. In dieser Familie hat die Namenlose nie existiert. Ettore zieht seinen Sohn allein groß. Seine Eltern sind verstorben, aber er hat ein gutes Verhältnis zu den Schwiegereltern. Aber auch hier wird Pietro kein Wort über seine Mutter hören – nirgendwo gibt es ein Foto von ihr. Ein erzählerisches Glanzstück!

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Bus nach Bingöl von Richard Schuberth

Nach Jahrzehnten des Exils in Wien kehrt Ahmet Arslan in sein Heimatdorf in die kurdische Provinz zurück, um noch ein Mal seine Mutter zu sehen. Er nimmt am Flughafen Sabiha Gökçen den Bus, um sich aus dem Fenster seine Heimat anzusehen. Wir lernen einige der Mitreisenden kennen – die meisten sind abgeschlossene Geschichten in der Geschichte. In der zweiten Hälfte ist Ahmet in seinem Dorf angekommen, trifft eine Menge Leute. Es gibt innere Monologe, Rückblicke zum Frühling 2008, als sich das AKP-System noch den Anstrich von Demokratie und postkemalistischem Aufbruch gab. Verklärte Erinnerung auf beiden Seiten. Viele politische Gespräche – was dem Buch einen Sachbuchcharakter gibt. Was humorvoll anfing, verzettelt sich leider in Aufklärung des Kurdenproblems.

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Klara vergessen von Isabelle Autissier 

Gleich vorweg, ich bin begeistert, einer der besten Romane, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Eine Familiensaga, aber es ist viel mehr: Es ist russische Geschichte, die dunkle Zeit der Stalindiktatur, der Gulags, und gleichzeitig findet man beeindruckende Naturbeschreibungen im Nature Writing, die harte Arbeit der Fischer, das raue Leben auf See – und die Autorin geht tief hinein in ihre Charaktere – warum einer so ist, wie er ist. Eine überzeugende Kombination, ein Roman, der schnell einen Sog entwickelt, spannend, berührend – ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen.

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Dinosaurier auf anderen Planeten von Danielle McLaughlin

Kurzgeschichten, die von menschlichen Schicksalen handeln, unerfüllte Wünsche, Kommunikation, die aneinander vorbeiläuft, eingestellte Kommunikation, kommunikative Barbareien, Resignation und Feigheit, Sehnsucht, dem Vorbeischauen an der Wahrheit. Irische Landbevölkerung – fein beobachtet Danielle McLaughlin Menschen, beginnt ihre Erzählungen an einem Punkt im Leben eines Menschen und beendet die Geschichte mittendrin. Ein kurzer Ausschnitt – ein vielsagende Situationen. 

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Bewölkt aber trocken von Marion Zechner

Die Geschichte einer Alkoholabhängigkeit und den Weg, hinaus aus der Sucht zu finden: Lucy, 35, ist schlicht überfordert. Eine pubertierende Tochter, ein zweijähriger Sohn, ein Mann, der zwar mit anpackt, aber sich oft tagelang im Ausland aufhält. Die Lehrerin ist getrieben, sie muss funktionieren: Kinder, Haushalt, Unterricht, Vorbereitung, Korrektur, Elternstammtisch, Elterngespräche, Konferenzen, den Referendar betreuen, Schülergespräche – sie hetzt durch den Tag, der immer zu kurz ist. Ein Glas Wein entspannt, es können auch eins mehr sein. Ein Wodka und noch einer – dann das Fläschchen Wodka in der Handtasche, Piccolo im Handschuhfach ... so kann man den Tag überstehen. Bis zu dem Tag an dem ein Unfall geschieht. Protokollartig geschrieben mit Humor unterlegt – ein gute zeitgenössische Literatur, ein wichtiges Thema.

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English Monsters von James Scudamore 

Für Max beginnt es gleich hart, auf dem englischen Internat. Die Erziehung ist extrem hart, Zynismus und Hinterhältigkeit der Lehrkörper und Erzieher stehen an der Tagesordnung, Prügel hagelt es täglich. Die Schüler halten fest zusammen, bilden eine feste Gemeinschaft gegen die Lehrerfront, es entstehen Freundschaften, die die Schulzeit überdauern werden. Nach Jahren treffen sie sich wieder. Ein Skandal ging durch die Presse: Einer ihrer Lehrer kommt wegen Kindesmissbrauch vor Gericht. Max erfährt von einem Freund noch andere Dinge. – Jetzt begreift er manches. Einige seiner Freunde haben Geheimnisse. Er ist der Meinung, sie sollen auspacken, vor den Freunden, und in der Öffentlichkeit. Ein Drama, der zeitgenössischen englischen Literatur, gute Unterhaltung.

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Die blaue Mauer von Louis-Philippe Dalembert

Ein Roman, der unter die Haut geht, den man nicht aufhören mag zu lesen, obwohl dies alles grusliger ist als jeder Horrorfilm – denn es ist Realität. Ein Buch, das die Ursachen von Flucht und Migration erklärt, den blutigen Weg bis zur Küste in der Hand von Schlepperbanden, eine grausame Überfahrt im Boot nach Europa - die lockende Zukunft, aber nur für die Menschen, die es überhaupt bis hierher geschafft haben. Dem Roman liegt ein Flüchtlingsdrama auf dem Mittelmeer zugrunde. Aber das ist nur ein Teil von diesem Buch, alles, was vorher an Land passiert, ist auch nicht besser. Ein wichtiger Roman, spannend – soweit man das in diesem Zusammenhang überhaupt schreiben mag. Ein Buch, das jeder Europäer lesen sollte!



Divers
C
D
E
Schatten der Welt von Andreas Izquierdo

L

M

Petit Pimient von Alain Mabanckou
Nacht über Tanger von Christine Mangan
Das Mädchen und der Träumer von Dracia Maraini
An das Wilde glauben von Nastassja Martin 
Aus dem Schatten von Geovani Martins
Harry Martinson - Schwärmer und Schnaken 
Hemingways sexy Beine von Simone Meier, Güzin Kar und Nadia Brügger
Gestapelte Frauen von Patrícia Melo
Die Hauptstadt von Robert Menasse
Quasi von Sara Mesa
Ich bin Circe von Madeline Miller
Das Lied des Achill von Madeline Miller
Schuldig von Kanae Minato
Drei von Dror Mishani
Von Vögeln und Menschen von Margriet de Moor
Long Bright River von Liz Moore
Die Herkunft der anderen – über Rasse, Rassismus und Literatur von Toni Morrison
Gott hilf dem Kind von Toni Morrison
Justizpalast von Petra Morsbach
Die verlorenen Spuren von Kate Morton
Alleingang von Stefan Moster
Niemandsland von Matthias Friedrich Muecke
Du lebst ja auch für deine Überzeugung von Wencke Mühleisen
Keinzigartiges Lexicon von Guliano Musio
Vierundzwanzig Stunden von Guillaume Musso
Die Hauptsache von Hilary Leichter
Heim schwimmen von Deborah Levy
Die Farbe von Milch von Nell Leyshon

N
P
T
W
Y
Die Hummerkönige von Alexi Zentner
Die Nachkommende von Ivna Žic
Mobbing Dick von Tom Zürcher

Du bist an einem bestimmten Genre interessiert? Dann findest du hier die richtige Seite in meinem Blog


Krimis und Thriller

Ich liebe Krimis und Thriller. Natürlich. Spannend, realistisch, gesellschaftskritisch oder literarisch, einfach gut … so stelle ich mir einen Krimi vor. Was ihr nicht oder nur geringfügig bei mir findet: einfach gestrickte Krimis und blutrünstige Augenpuler.
Krinis und Thriller

Historische Romane

Im Prinzip bin ich an aller historischer Literatur interessiert. Manche Leute behaupten ja, historisch seien Bücher erst ab Mittelalter.  Historisch - das Wort besagt es ja: alles ab gestern - aber nur was von historischem Wert ist. Was findet ihr bei mir nicht? Schmonzetten in mittelalterlichen Gewändern. Das mag ganz nett sein, hat für mich jedoch keine historische Relevanz.
Historische Romane

Sachbücher

Hier stelle ich Sachbücher vor, die im Prinzip nichts mit Fachliteratur zu tun haben. Eben Sachbücher jeder Art, die ein breites Publikum interessieren könnte.
Sachbücher


Kinder- und Jugendliteratur

Kinder- und Jugendliteratur hat mich immer interessiert. Selbst seit der Kindheit eine Leseratte, hat mich auch die Literatur für Kinder nie verlassen. Interesse privat, später als Pädagogin, als Leserin, als Mutter oder Oma. Kinder- und Jugendbücher kann man immer lesen! Hier geht es zu den Rezensionen.
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Kulinarische Bücher 

Kochbücher, Backbücher und alles rund um Lebensmittel findet sich kompakt auf dieser Seite. Auch   Genussromane, soweit ich welche lese. Schleckermäulchen also hierher klicken:


Kreative, künstlerische Seite

Auf dieser Seite stelle ich euch Bücher vor, die im weitesten Sinn mit Kreativität zu tun haben. Kunst und Kochen, das Schreiben hat eine eigene Seite erhalten.
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Über das Schreiben   

Auf dieser Seite findet ihr Bücher, die sich mit dem Schreiben, der Literatur und Themen für die schreibende Zunft beschäftigen.
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Fantasy, Fantastic, Dystopien

Hier bin ich leider in letzter Zeit etwas ratlos. In dieser Rubrik wird wenig auftauchen. Leider habe ich das Gefühl, dass hier keine neuen Ideen kommen. Ich mag nicht immer wieder das gleiche Buch in Abwandlung lesen ... Aber auch hier lasse ich mich gern überraschen. Meist findet man unter den Dystopien doch mal was Neues.
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Das besondere Buch zum Verschenken

Leseverrückte freuen sich fast über jedes Buch. Aber manchmal möchte man nicht einfach ein Buch schenken, sondern jemanden eine besondere Freude machen: Der Mutter, der/dem Liebsten, dem Biertrinker, dem Reiseverrückten, dem Kunstkenner, dem Koch und / oder Genießer der guten Küche. Manchmal soll es mehr als schlicht ein Buch sein ... einfach mal reinschauen!  
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Graphic Novel, Comic, Grafisches  

Für die Fans von Comis / Graphic Novels und sonstigem Gezeichneten, wie Satire. Hier auf dieser Seite zusammengefasst.  Alle Altersgruppen. Graphic Novel, Comic, Grafisches

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