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Die letzten Rezensionen und Interviews






Liebe Leser,

hier ist ein Blog entstanden, der sich mit Literatur befasst. Alle Interviews und Rezensionen werden von mir erstellt.


Mag sich ein Buch noch so deutlich, eindeutig darstellen wollen – ein Leser trägt Vorstellung hinein. Jeder versteht, fühlt, liest anders und letztendlich wohl: sich selbst! (Die unterschiedlichen Vorstellungs-, Einfühlungs- und Verstehenspotentiale der verschiedenen Selbste – bei Musik und bei Bildern leuchtet es eher ein.)Mit anderen Worten: Da sind Gespinste, in die man sich hineinspinnen kann – oder auch nicht. Da gibt es Samen eigentümlicher, vornehmer Pflanzen, die keinen geeigneten Boden finden; er versteht sie (einstweilen?) nicht (mehr?); sie bleiben verworfen. Und da gibt es Kraut, das auf Schlacken wie Jauchen oder Sand wie auf Humus, unterschiedlich zwar, aber doch stets gedeiht! Wasser wird von einem Krug in den anderen anders geformten, gegossen – ist es noch dasselbe?- So die ungewissen wie undeutlichen Worte des Schreibers d.Z. an gewisse unbekannte Leser dieser u.a. Zeilen.   (Thomas Kapielski aus Leuchten – A- und So-phorismen)


Besser könnte ich es nicht ausdrücken. In diesem Sinn, meine Rezensionen sind meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger, meine Leseeindrücke, weder feststehende Urteile, noch Lobhudeleien, noch Brandmarkungen. Es steht jedem frei, anderer Meinung zu sein.



Die letzten Interviews  aus der Buchwelt:


Interview mit Marina Heib

Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.

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Interview mit Thomas Thiemeyer

 Thomas Thiemeyer, studierte Kunst und Geologie, er ist ein Abenteurer. Beim Ravensburger Verlag begann er seine Karriere in der Buchbranche als Illustrator für Kinderbücher. Dann fing er an, sich als Schriftsteller einen Namen zu machen: Autor von Wissenschaftsthriller und Abenteuerromanen, dazu kamen Jugendbücher, zumeist im Fantasy-Genre. Neuerdings findet man ihn unter dem Pseudonym Vitu Falconi unter den Krimis.
Wir unterhalten uns über Ideenschöpfung, Riten und Traditionen und über den Sinn von Pseudonymen.

Hier geht es zum Interview:   Interview mit Thomas Thiemeyer











 Interviews aus der Literaturszene

Schriftsteller, Verleger, Kritiker, Buchhändler, Designer und
anderen interessanten Personen werden hier vorgestellt



Meine letzten 20 Rezensionen 

Morgengrauen von Selahattin Demirtaş

Selahattin Demirtaş hat diese Texte im Gefängnis von Edirne geschrieben. Er ist der ehemalige Co-Vorsitzende der türkischen Oppositionspartei HDP und die Vertreter der Anklage forderten gegen ihn eine Strafe von 142 Jahren.  »Allen misshandelten und ermordeten Frauen« ist dieses Buch gewidmet. 12 Geschichten, die dem Leser mit Wucht ins Herz treffen. Dinge, die jeden Tag geschehen, man muss sie nur transportieren. Und das macht der Autor literarisch exzellent.

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Kritik der Vögel von Jürgen und Thomas Roth

Vogelkunde, auch die schrägen Menschenvögel, Satire, Aphorismen, Philosophie, Wissenswertes: Schimpfen eigentlich Vögel? Sind sie sozial integrierbar? Möwen sind Piraten und Kannibalen und Pinguine sexualisierte Perverslinge. Wieso ist eigentlich der Specht nicht Schutzpatron der Handwerker? Sperber und Habichte sind hinterfotzige Mordgesellen und der Bussard ist »faul wie Sau«, erfahre ich. »Meisen sind nicht ganz dicht, logisch. Kriminell sind sie noch dazu, die Meisen.« Das Ganze ist illustriert gelungenen Grafiken von F.W. Bernstein

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Wo Frauen ihre Bücher lesen von Dörte Binkert

Elke Heidenreich hat das Vorwort zu diesem illustrierten Geschenkbuch geschrieben, war begeistert. Und ich kann mit diesem Buch rein gar nichts anfangen. Die Geschmäcker sind verschieden. Ölbilder 150-400 Jahre alt, zeigen wohlsituierte Damen beim Lesen. Dörte Binkert beschreibt und interpretiert die Bilder. Das war mir alles zu verstaubt.

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Reise durch die Natur von Clover Robin und Libby Walden
Das ist ein besonderes Bilderbuch, nicht nur, weil es hübsch gestaltet ist. Lyrik und Kindersachbuch vereint, Kinderliteratur. Die Autoren führen die Kinder in verschiedene Lebensräume, erklären den Naturkreislauf, die Jahreszeiten und fordern die Kleinen auf, hinaus zu gehen, neugierig zu sein, mit allen Sinnen die Natur zu erfassen.

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Sinn und Sinnlichkeit von Jane Austen - Schmuckausgabe mit Illustrationen von Marjolein Bastin

Der Roman Sinn und Sinnlichkeit von Jane Austen ist weithin bekannt. Jane Austen gehört zu den wichtigsten Autorinnen des 18. Jahrhunderts der englischen Literatur und ihre Bücher gelten als Klassiker. Nun hat Marjolein Bastin das Buch zu einer Schmuckausgabe illustriert. Aber das ist noch nicht alles. Zwischen den Seiten verbergen sich ein paar wundervolle Specials zum Herausnehmen ... Das Buch ist ein Musthave für alle Fans oder ein wundervolles Geschenk für Jane Austen – Liebhaber.

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Nordische Wesen von Johan Egerkrans

Dieses Buch ist etwas für Fans von Märchen und Mythen, etwas für Skandinavienfans. Mit wundervolle n Illustrationen ist dieses Buch liebevoll gestaltet - ein Schmuckstück. Elfen, Wichtel, Meerjungfrauen, Riesen, Nixen, Trolle, Vitte und Vätte, Nöck und Michhase usw. Helfergeister, Gestaltwandler, Totenwesen und Ungeheuer, Riesenkrake, Drache, Lindwurm, Grollborste, Vorsich ist angesagt, wenn man die nordischen Gefilde besucht. Unter Spiritus verstehen die meisten Leute wohl etwas anderes – ich hätte gern einen. Ein schönes Geschenkbuch, ein Kunstband – auch für sich selbst.
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Napoleon Chamäleon von Kurt Cyrus, Andy Atkins, Christine Faust
Ein Bilderbuch, das sofort ins Auge springt. Die Grafik ist absolut gelungen. Napoleon Chamäleon wird von niemandem wahrgenomen, weil es farblich mit seiner Umwelt verschmelzt. Durch ein Malheur kann Napoleon zeigen, dass er etwas kann, was niemand beherrscht. Plötzlich sind alle Tiere seine Freunde. Nur mit dem Inhalt konnte ich recht wenig anfangen.

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Die verlorenen Wörter von Robert Macfarlane und Jacki Morris

In der Neuausgabe des »Oxford Junior Dictionary« kann man ein naturgemäßes Wortsterben beobachten. Natürlich werden fallen jedes Jahr Wörter weg, aber diesmal wurde in der Natur gesägt und gefällt: Wörter wie Eisvogel, Lerche, Rabe, Eichel, Farn, Reiher, Weide, Blauglöckchen, Brombeere, Eichel, Farn, Heide, Kastanie, Natter, Otter, Rabe, Weide, Zaunkönig wurden aussortiert. Stattdessen hat man Begriffe wie blog, celebrity, chatroom voice-mail integriert. Robert Macfarlane hat diesen Wörtern ein Denkmal gesetzt und engagiert sich für ihre Erhaltung. Jacki Morris hat die Wortbeschwörungen untermalt und die Lyrik (Akrostichons) mit wundervollen Grafiken bereichert. Ein Kunstband aus dem Bereich Naturgrafik – ein Schatz der Wörter.

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Mama von Hélène Delforge und Quentin Gréban

Ein umwerfend schöner Bildband mit kleinen Texten zum Thema Mama, Mutterliebe, Schwangerschaft, Geburt, Stillen, Erziehung ... das ist viel zu sachlich formuliert. Ein zärtlicher Blick auf alle Mütter dieser Welt, auch zurück in vergangene Zeiten. Schönes, Zartes, Lustiges, Starkes, Trauriges – eben alles, was eine Mutter ausmacht. Di
e Texte illustriert, mit außergewöhnlichen Grafiken, die berühren. Jede Mutter wird sich über dieses Geschenk freuen.

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Blutmond von Katerine Engberg

Eine Prostituierte beobachtet einen torkelnden Mann am Rand der Fashion Week in Stockholm, der sich übergibt. Wohl ein Obdachloser, es ist bitterkalt. Sie macht sich von dannen und der Mann stirbt. Allerdings ist dieser Tote ein Prominenter, der Designer Alpha Bartholdy, der einen Drink mit Abflussreiniger zu sich genommen hatte. Zufall oder sollte genau er diesen Cocktail schlürfen? Er wird nicht der einzige Tote bleiben und das macht den Fall noch verworrener. Ein runder Krimi, spannend.

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Weltliteratur für Kinder - Faust nach J.W. Goethe, neu von Barabara Kindermann, illustriert von Klaus Ensikat

Barabara Kindermann schafft es, auf des Pudels Kern zu kommen, kindgerecht. Das Schöne ist, sie belässt in der Regel die alte Sprache, findet sich in den klassischen Sprachrhythmus ein. Es ist alles drin: Gott und der Teufel, die Begegnung von Faust und Mephisto, die zwei Seelen des Dr. Faust, Walpurgisnacht, Auerbachs Keller. Ein Bilderbuch für Kinder – große Dramen sind für Kinder der Einstieg in die Weltliteratur. So kann man sie begeistern.

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Das Mädchen und die kleine Wolke von Sarah Settgast

Dieses Bilderbuch habe ich auf der Buchmesse entdeckt. Und es ist ein ganz besonderes Buch. Als Druckvorlage diente eine Handzeichnung – ein Handwerk, das es in der Kinderbuchbranche in dieser Form nicht mehr gibt. Die Buchstaben sind handgesetzt und das Ganze ist auf Ökokarton gedruckt, hat abgerundete Kanten, das Buch ist 100 % giftfrei und ökologisch hergestellt. Die Zeichnungen haben mir gut gefallen, mit dem Text habe ich Probleme, hier holpert es gewaltig.

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Trüffelschweine und Naschkatzen von Peter Gayman

Karikaturen waren schon immer auf der Kunstskala bei mir ganz oben. Der Freiburger Peter Gayman gehört für mich derzeit zu den Besten seines Fachs in Deutschland – ich liebe seine Hühner! Bissig, tief hintergründig tritt er der Gesellschaft immer wieder auf den Schlips. Dieses Mal geht es um Kulinarisches. Hier bittet Peter Gayman zu Tisch, er nimmt mit seinen Cartoons die Haute Cuisine auf die Schippe und unsere heutige Gesellschaft, Sterneschlemmerei und Überfluss. Ein feiner Bildband zum Verschenken.

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Der Schotte von M.P. Roberts

Ein Thriller ohne Leben. Eine Geschichte um den irischen Unabhängigkeitskrieg (drum wohl der
Titel: der Schotte), aus der man etwas hätte machen können. John McConley kommt nach Irland, da seine Eltern mit dem Flugzeug abstürzten, er die Erbangelegenheit klären muss. Er trifft in einem Pub auf Eve, die ihm die irische Geschichte seit der Besiedlung erklärt und danach mit ihm ins Bett geht, danach haben sie keinen Kontakt mehr. 24 Jahre später steht sie plötzlich mitten in seinem Ferienhaus in der Pampa, und bevor sie erklären kann, warum sie dort ist, schießen zwei Männer mit Maschinenpistolen ins Haus. Eve stirbt. Allerdings ist schon bis zu diesem Punkt Langeweile aufgekommen.

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Oh, eine Pflanze von Felix Bork

Sollte jetzt jemand meinen, es handele sich um ein Kinderbuch, der liegt völlig falsch. Aber auch richtig. Ein Familienbuch zur Pflanzenbestimmung – Karikaturen zum Ablachen – wunderschöne Zeichnungen, eben Kunst. Ein tolles Geschenk für Kinder – ebenso für jeden Hobbygärtner, Pflanzenfreund, Karikaturfan, kunstbeseelte Menschen.

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Ich will Erster sein von Richard Byrne

Ein Bilderbuch für die Kleinen – aber nicht nur das – es ist ein Mitmachbuch. Die Kleinen sind immer die Dummen, müssen sich hinten anstellen. So geht auch Eli, dem kleinen Elefanten. Die Kinder können Eli helfen, seinen Plan umzusetzen, zischeln, rufen, gefährlich brüllen ...

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Das größere Verbrechen von Anne Goldmann

Kriminell wird es hier; moralisch auf vielen Ebenen und natürlich auch polizeirelevant. Man fragt sich am Ende, welches war nun das größte Verbrechen und welches hat ein anderes ausgelöst? Wonach klingt das? Nach Familiendrama – gleich zwei, oder sagt man besser drei und auf eine gewisse Art und Weise ist alles miteinander verknüpft – Frauenschicksale. Allzu viel will ich nicht verraten, denn der Roman ist spannend auf vielen Ebenen. Aber vor allem ist er eins: Absolut klasse geschrieben! Nicht ausschließlich Frauenliteratur.

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Wallace von Anselm Oelze

Ein Roman zur Rehabilitierung des Forschers Alfred Russel Wallace, der Seite an Seite mit Charles Darwin stehen sollte – nach Meinung des Museumswärters Albrecht Bromberg, der zufällig auf den fast vergessenen Naturforscher Alfred Russel Wallace stößt und sich für dessen Geschichte zu interessieren beginnt. In einem Strang des Romans begegnen wir dem bärtigen Mann (Wallace) auf seinen Forschungsreisen, seiner Theorie des Artenwandels, und im zweiten Strang versucht Bromberg, ihn aus der Vergessenheit zu katapultieren, ihn neben Darwin als Mitbegründer der Evolutionstheorie zu nennen. Und wie war das noch mal mit dieser Theorie? Der Stärkere setzt sich durch …

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Der Mond und die Feuer von Cesare Pavese

Cesare Pavese, der bekannte piemontesische Romancier, wichtiger Vertreter des Neorealismo, ist nun in einer zeitgemäßen Neuübersetzung wiederaufgelegt worden. Der Icherzähler, Anguilla, ist ein Findelkind, aufgewachsen auf einem Bauernhof im Dorf Gaminella in den Hügeln des Langhe, zwischen Haselnusssträucher und Weinbergen des Barolo. Nach zwanzig Jahren kehrt aus den USA zurück an den Ort seiner Kindheit. 

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Die Söhne der Winde von Gioacchino Criaco

Nach »Schwarze Seelen« ist dies wieder ein großartiger Roman von Gioacchino Criaco über das Dorf Africo in Kalabrien, hinter dem Aspromonte-Gebirge am Jonischen Meer, das so speziell ist. Es ist eine Hommage an die Mütter der Söhne der Winde, die für ein paar Lire zur Jasminernte die ganze Nacht auf den Feldern standen, sich täglich abrackerten, die Kinder durchzubringen, deren Väter auf die ganze Welt verteilt waren. Ein Noir-Roman über das Mezzogiorno, über Armut, Mafia und die ´Ndrangheta, über einen Staat, der seine Bürger im Stich lässt, über den »Moti di Reggio«, einen Aufstand von Müttern und Jugendlichen.


Wo Rauch ist von Gudrun Lerchbaum


Der türkische Journalist, Can Toprak, der in Wien wohnt, ist tot. Olga Schattenberg glaubt, dass ihr Ex-Mann ermordet wurde. Die Polizei hält das für ein Hirngespinst und so muss die Rollstuhlfahrerin, die an Multipler Sklerose erkrankt ist, selbst ermitteln. Der Buchhändlerin zur Hand gehen Kiki, die bereits wegen Totschlags eingesessen hat und deren Ex-Mann, Adrian Roth, Grabredner von Beruf, der nicht nur von Berufs wegen alles schönredet. In Gudrun Lerchbaums Romanen wird es wie immer politisch. Fein gezeichnete Charaktere machen den Krimi liebenswert.


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Demnächst 













 











 Du bist an einem bestimmten Genre interessiert? Dann findest du hier die richtige Seite in meinem Blog

Zeitgenössische Literatur
Hier verbirgt sich manche Perle der Literatur. Ich lese auch mal einen Bestseller, natürlich, aber mein Blick ruht  immer auf den kleinen Verlagen, auf den freien Verlagen. Sie trauen sich was - und diese Romane sind in der Regel besser als der Mainstream der meistgekauften Bücher …

Zeitgnoessische Romane



Krimis und Thriller


Ich liebe Krimis und Thriller. Natürlich. Spannend, realistisch, gesellschaftskritisch oder literarisch, einfach gut … so stelle ich mir einen Krimi vor. Was ihr nicht oder nur geringfügig bei mir findet: einfach gestrickte Krimis und blutrünstige Augenpuler.

Krinis und Thriller



Historische Romane

Im Prinzip bin ich an aller historischer Literatur interessiert. Manche Leute behaupten ja, historisch seien Bücher erst ab Mittelalter.  Historisch - das Wort besagt es ja: alles ab gestern - aber nur was von historischem Wert ist. Was findet ihr bei mir nicht? Schmonzetten in mittelalterlichen Gewändern. Das mag ganz nett sein, hat für mich jedoch keine historische Relevanz.

Historische Romane


Sachbücher

Hier stelle ich Sachbücher vor, die im Prinzip nichts mit Fachliteratur zu tun haben. Eben Sachbücher jeder Art, die ein breites Publikum interessieren könnte.


 Sachbücher


Fantasy

Hier bin ich leider in letzter Zeit etwas ratlos. In dieser Rubrik wird wenig auftauchen. Leider habe ich das Gefühl, dass hier keine neuen Ideen kommen. Ich mag nicht immer wieder das gleiche Buch in Abwandlung lesen ... Aber auch hier lasse ich mich gern überraschen. Meist findet man unter den Dystopien doch mal was Neues.

Fantasy









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Abbruch - Tod am Taj Mahal von Manuel Vermeer

Ich wollte dem Buch eine Chance geben, obwohl die Sprache mir von der ersten Seite an nicht gefiel - aber bei Seite 102 war Schluss. Mich hatte das Thema interessiert, das große Geschäft mit Sand, denn die vielen Betonbauten schlucken Sand, der auf der Welt immer rarer wird. Sandmafia – ein gutes Thema, so freute ich mich. Sprachlich nicht ansprechend, und obendrauf konnte ich inhaltlich dem Ganzen leider nicht mehr folgen.

Die deutsche Hydroingenieurin Cora Remy ist beruflich in Indien und will bei der Gelegenheit ihren Freund Ganesh besuchen, der derzeit neben dem Taj Mahal arbeitet. Vom Flughafen wird sie allerdings nicht von ihm abgeholt, lediglich von dessen Freund Anshu, der erzählt, er sei eigentlich nur der Chauffeur, weil Ganesh kein Auto besitze. Schon am letzten Abend sei er mit dem Freund verabredet gewesen, der nicht zu erreichen sei. Ganesh habe etwas herausgefunden über illegalen Sandhandel, sei bedroht worden, mehr wisse er auch nicht. Cora will ihn sofort suchen gehe…

Rezension - Wo Rauch ist von Gudrun Lerchbaum

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