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Posts mit dem Label "btb Verlag" werden angezeigt.

Rezension - Wenn das Wasser steigt von Dolores Redondo

  1983 , der Polizist Noah Scott ist besessen davon, den Serienmörder Bible John zu erwischen. Er steht im Verdacht, Frauen, die aus Diskotheken verschwanden, nie wieder auftauchten, ermordet zu haben. Seit Jahren ist Noah an dem Fall dran, und er glaubt, den Täter identifiziert zu haben. Er folgt John Clyde und es gelingt ihm, auf seinem persönlichen Friedhof die Handschellen anzulegen – doch dann krampft sich etwas in seiner Brust zusammen und es wird schwarz vor seinen Augen … Ein spanischer literarischer Thriller vom Feinsten! Weiter zur Rezension:    Wenn das Wasser steigt von Dolores Redondo

Rezension - Die Witwe von Helene Flood

  Gesprochen von Cornelia Tillmanns Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 10 Std. und 41 Min. Eine gutbürgerliche Nachbarschaft in Oslo, Evy ruft ihrem Mann nach: «Fahr vorsichtig!» Wenige Minuten später erleidet Erling wieder einen Fahrradunfall und stirbt im Krankenhaus. Ein Herzinfarkt? Zurück bleiben Evy, mit der er seit fünfundvierzig Jahren verheiratet war und seine drei Kinder. Der Unfall lässt Fragen offen, denn wo sind die Herzmedikamente, sein Terminkalender, und wo ist sein Fahrrad? Die Polizei ermittelt, da Erling ohne diese Dinge aufgefunden wurde. Ein Testament schockiert die Familie: Erling hat kurz vor seinem Tod fast sämtliches Bargeld in Immobilien investiert. Evy ist die Alleinerbin. Sie erfährt von Erlings Freund, dass Erling der Meinung war, jemand wolle ihn umbringen – wahrscheinlich eins seiner geldgierigen Kinder. Und darum sei auch Evy in Gefahr. Ein Kriminalroman, der unaufgeregt bis zur letzten Seite dahinplätschert, sich mit den Inneneinsichten von Evy befasst...

Rezension - Die Windmacherin: Eine Sommergeschichte von Maja Lunde und Lisa Aisato

  In dem Land, in dem Tobias lebt, sind endlich wieder bessere Zeiten eingekehrt, und alle Kinder sollen zur Erholung die Sommerferien auf dem Land verbringen. Doch statt zu zweit oder zu dritt auf einem idyllischen Bauernhof, landet der 11-jährige Tobias allein auf einer Insel weit draußen im Meer, wo er bei einer menschenscheuen Frau namens Lothe unterkommt. Lothe wollte kein Ferienkind haben, man hat ihr Tobias aufgedrückt – was die mürrische Frau ihn spüren lässt. Ein Geheimnis gilt es zu lüften, Menschen und Handeln zu verstehen; Freundschaft, Kriegstraumata, vom Dunkel ins Licht gehen … Allage, Jugendbuch ab 12 Jahren. Weiter zur Rezension:    Die Windmacherin: Eine Sommergeschichte von Maja Lunde und Lisa Aisato

Rezension - Revanche von Kiko Amat

  Dies ist ein hammerharter Gesellschaftsroman über die Hooligan-Gangster-Szene von Barcelona. Sogenannte Fußballfans, die den Sport als Vorwand nehmen, um sich mit ähnlich gestrickten rivalisierenden Anhängern zu prügeln oder die Polizei in Schlachten zu verwickeln. Aber es ist nur eine Gruppe von vielen in Barcelona. Typen, die in den ärmsten Vierteln aufgewachsen sind, sich für den kriminellen Weg entschieden haben. Liebe und Rache, unbändige Wut treibt die Protagonisten voran. Der Lesende reitet brachial mit einem Höchstmaß an Adrenalin auf einer Welle von Vulgarität, Schmerz und Gewalt. Ein spannender Noir-Kriminalroman. Kriminalliteratur vom Feinsten aus Spanien! Weiter zur Rezension:    Revanche von Kiko Amat

Rezension - In den Stunden einer Nacht von Federico Axats

  Mit siebenundzwanzig Jahren ist John Brenner bereits ein trockener Alkoholiker, von seiner Frau geschieden und seine vierjährige Tochter sieht er seltener, als ihm lieb ist. Eines Nachts wacht er auf dem Fußboden seines Wohnzimmers auf, ohne Erinnerung an die letzten Stunden. Neben ihm liegen eine leere Wodkaflasche, eine Pistole und die Leiche einer Frau, die er noch nie zuvor gesehen hat. Ist er der Mörder, oder hat man ihm die perfekte Falle gestellt? Wie ist jemand in sein gut gesichertes Haus gekommen? Er muss erstmal raus hier. Er rennt in den «seinen» Wald, um Luft zu holen, nachzudenken, und dort steht beleuchtet ein Wagen, weit und breit ist niemand zu sehen. Neugierig schaut John hinein: Computer, eine Menge Technik, er sieht sein Wohnzimmer in Echtzeit auf dem Bildschirm! Weiter zur Rezension:    In den Stunden einer Nacht von Federico Axats 

Rezension - Nacht von Yrsa Sigurdardóttir

  Island, ein abgelegener Fjord: An einem kalten Winterabend klopft ein Nachbar an das Haus einer Familie, von der es seit einer Woche kein Lebenszeichen mehr gibt. Er bemerkt Spuren, aber niemand öffnet. Als er ins Haus eindringt, sieht er, dass alle Frauen im Haus ermordet wurden. Der Polizist Týr und die Gerichtsmedizinerin Iðunn werden an den Tatort gerufen, um das schreckliche Verbrechen zu untersuchen. Durchschnittlicher Krimi. Weiter zur Rezension:   Nacht von Yrsa Sigurdardóttir

Rezension - Im Morgen wächst ein Birnbaum
 von Fikri Anýl Altýntaş

  Dieser Roman ist letztlich eine Autobiografie, in der Fikri Anýl Altýntaş Stereotypen der Männlichkeit untersucht und sich Stück für Stück von seinem kulturellen Erbe löst. Er wächst als Sohn türkischer Eltern in einer hessischen Kleinstadt auf. Es ist eine Kindheit inmitten von Sozialwohnblocks, später mit dem eigenen Haus, geprägt von dem drängenden Wunsch, «deutsch» zu sein und der bitteren Enttäuschung über die Realität in Deutschland. Ein Wechselbad der Kulturen. In Fikri Anýl Altýntaş wächst die Sehnsucht, gesehen zu werden und einen eigenen Weg als türkisch-muslimischer Mann zu finden, ganz ohne toxische Männlichkeit. Es ist aber auch eine Geschichte über Diskriminierung und Rassismus. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Im Morgen wächst ein Birnbaum
 von Fikri Anýl Altýntaş

Rezension - Alles was ich dir geben will von Dolores Redondo

  Gesprochen von Matthias Koeberlin Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 18 Std. und 11 Min. Als der bekannte Schriftsteller Manuel Ortigosa, erfährt, dass sein Ehemann Álvaro Muñiz de Dávila bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, eilt er sofort nach Galicien. Dort angekommen, ist die Polizei auffallend schnell dabei, die Akte zu schließen; obwohl der Unfall nicht ganz sauber aussieht. Plötzlich erfährt Manuel, dass sein Mann ein zweites Leben besaß, dass er vor ihm verheimlicht hatte: Er entstammt einer der besten Adelshäuser Spaniens und war der führende Kopf der Familie Muñiz de Dávila, der Graf von Santo Tomé. Die Familie empfängt Manuel kühl. Er glaubt nicht an einen Unfall. Ein gerade pensionierter Polizist und ein Pater helfen ihm, der Sache auf den Grund zu gehen. Eine wendenreiche, spannende Geschichte in den Ribeira Sacra, den Tälern von Miño und Sil,  ein Familienroman mit ausgeloteten Charakteren vor einem atmosphärischen Hintergrund. Ein sanfter literarisch...

Rezension - Die Sonnenwächterin – Eine Frühlingsgeschichte von Maja Lunde und Lisa Aisato

  Maja Lunde ist mit ihren Umwelt-Romanen bekannt geworden. Im Prinzip folgt sie mit diesem Märchen zum Klimawandel die Linie. Das Mädchen Lilja kann sich nicht an die Sonne erinnern, auch nicht an ihre Eltern, die lange verstorben sind. Sie lebt mit ihrem Großvater in einer Welt, in der es unaufhörlich regnet und in der es düster ist. Doch dann entdeckt sie das Geheimnis der verlorenen Sonne ... Das Buch besticht durch Lisa Aisatos ausdrucksstarke, großflächige Illustrationen! Nicht nur für etwas für Märchenfans ab 11 Jahren.  Weiter zur Rezension:    Die Sonnenwächterin – Eine Frühlingsgeschichte von Maja Lunde und Lisa Aisato