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Posts mit dem Label "Roberto de Hollanda" werden angezeigt.

Rezension - Cascadia von Julia Phillips

  Gesprochen von Pegah Ferydoni Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 7 Std. und 38 Min. Auf einer Insel vor der Küste des Bundesstaates Washington im äußersten Nordwesten der USA lebt Sam mit ihrer Schwester Elena und der schwerkranken Mutter in ärmlichen Verhältnissen. Sam arbeitet auf der Fähre, die die wohlhabenden Urlauber zu ihren Feriendomizilen bringt, während Elena im Golfclub kellnert. Das meiste Geld geht für die medizinische Versorgung der Mutter drauf. Sie beide träumen von einem besseren Leben, davon, woanders neu anzufangen. Dann, eines Morgens erblickt Sam einen Braunbären direkt vor ihrer Haustür. Zwei Schwestern, die immer zusammengehalten haben, driften völlig auseinander. Die eine bleibt in den Kinderträumen verwachsen, die andere stellt sich der Realität. Weiter zur Rezension:   Cascadia von Julia Phillips 

Rezension - Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O’Mahony

  Im Focus des Anfangs dieses Romans steht ein historisches Ereignis, 1849, die Tragödie in Doolough, in Irland im County Mayo. Und Honora O‘Mahony ist eine von ihnen, die sich auf diesen Marsch begeben wird. Als sie geboren wurde, flog ein Rotkehlchen ins Haus, unheilbringend, so der Aberglaube, der in Irland fest verankert war. Und natürlich stirbt ihre Mutter bei der Geburt. Auf dem Rückweg vom Hungersmarsch nach Doolough, immer noch hungrig, erleidet Honora vor Erschöpfung eine Fehlgeburt, ihre Schwiegereltern sind tot und ihr Mann verstirbt. In ihrer Not schleicht sie sich auf ein Schiff nach Amerika. Ein prima moderner Western, der an manchen Stellen etwas aufgeplustert ist, was aber nichts macht. Alles insgesamt ein guter Roman mit historischen Eckdaten. Eine Frau auf dem Weg in die Freiheit. Weiter zur Rezension:   Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O’Mahony

Rezension - Nebel von Miguel de Unamuno

  Miguel de Unamuno ist einer der wichtigsten Autoren der spanischen Literatur. Er wurde im Jahr 1864 in Bilbao geboren und starb 1936 in Salamanca. Bis heute gilt er als einer der Größen der hispanischen Literatur. Er selbst bezeichnet dieses Werk «Nivola», nein kein Roman, keine Novelle. Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Victor Goti, der gleichzeitig auch einer der Charaktere dieser Erzählung ist. Danach folgt ein Nach-Vorwort vom Autor. Bereits die beiden Vorworte spielen mit Erzählebenen, beginnen ein Streitgespräch. Während der Geschichte kommt der Autor mit seinem Protagonisten ins Gespräch … eine philosophische Glanzleistung! Weiter zur Rezension:    Nebel von Miguel de Unamuno