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Posts mit dem Label "Berlin Verlag" werden angezeigt.

Rezension - Wanderer zwischen den Welten von Caroline Ring

  Nachtigall ick hör dir trapsen … das wäre typisch für Berlin. Halsbandsittiche finden wir im Rheinland, Nilgänse in Frankfurt und dank dem Bemühen einer Frau sind die Mauersegler immer noch in Weimar ansässig: Die Vogelwelt in den Städten verändert sich. Menschen vernichten Lebensräume und schaffen andernorts neue. Wie unter einem Brennglas lässt sich in Städten beobachten, was es bedeutet, dass der Mensch den Lebensraum für andere Organismen formt. Ein erzählendes Sachbuch, das uns die Vogelwelt in den Städten näherbringt. Nature Writing im städtischen Lebensraum. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Wanderer zwischen den Welten von Caroline Ring

Rezension - Der Garten über dem Meer von Mercè Rodoreda

  Gesprochen von Roger Willemsen Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 5 Stunden und 42 Minuten Katalonien in den späten Zwanzigern. Sechs Sommer lang beobachtet der Gärtner eines Herrenhauses über dem Meer das Kommen und Gehen seiner wohlhabenden, jungverheirateten Besitzer Senyoreta Rosamaria und Senyoret Francesc. Im Sommer reisen sie aus Barcelona an, bleiben bis September, Oktober und empfangen ihre Freunde, fahren Wasserski, feiern ausgelassene Partys, haben Affären und sind in ihrer die Langeweile zu derben Späßen aufgelegt. Sie leben einen von ihren Bediensteten beneideten Sommernachtstraum. Doch dem Gärtner entgehen die feinen Risse nicht, die sich hinter den Fassaden der Paare auftun. Als luftige Sommergeschichte inszeniert, ein Drama, das sich Seite für Seite zuspitzt. Eins dieser Bücher, die man mehrfach lesen wird. Ein spanischer Klassiker, den es sich auf jeden Fall lohnt zu lesen – Empfehlung als Sommerlektüre, Abteilung Lieblingsbuch. Weiter zur Rezension:    D...

Rezension - Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor von Steffen Schroeder

  Oktober 1944. Mit sechsundachtzig Jahren steht Max Planck, Begründer der Quantenphysik, vor der schwersten Aufgabe seines Lebens. Der Nobelpreisträger wird von der Reichskulturkammer aufgefordert, ein «Bekenntnis zum Führer» verfassen. Sein Sohn Erwin sitzt in der Todeszelle, angeklagt als Hitler-Attentäter. Albert Einstein lebt in Amerika, sein Sohn sitzt in der Schweiz in der Psychiatrie. Margarita Konenkowa, Eduard Einstein, Erwin Planck, Nelly Planck, Ferdinand Sauerbruch, nur ein paar der bekannten Persönlichkeiten, die in diesem Roman vorkommen ... Zwei Väter und ihre Söhne, dunkle Tage des Nationalsozialismus. Historisch gut recherchiert und fiktiv in die Gedanken der Figuren versetzt, gelingt Steffen Schroeder ein interessanter historischer Roman. Weiter zur Rezension:    Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor von Steffen Schroeder

Rezension - Ein Lied für die Vermissten von Pierre Jarawan

  Eine Erzählung voller Geschichten. Amin ist bei seiner Großmutter in Deutschland aufgewachsen. Sie war in Kriegszeiten mit dem Kleinkind nach Deutschland geflüchtet, kehrt mit dem nun Jugendlichen 1994 in den Libanon zurück. Amin weiß nicht viel über seine Familie. Doch zurück in Beirut fängt die Oma sich an zu öffnen. Um ihn herum herrscht Schweigen. Darum begibt sich Amin auf die Suche nach der Wahrheit, nach der wahren Geschichte seiner Familie, seiner Eltern und die der anderen; der Vermissten. Ein Familienroman mit arabischer Erzählkraft ein, politischer Roman. Weiter zur Rezension:    Ein Lied für die Vermissten von Pierre Jarawan