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Posts mit dem Label "Susanne Lange" werden angezeigt.

Rezension - Blaubarts Burg von Javier Cercas

  Blaubarts Burg ist der letzte Teil der Terra-Alta-Trilogie von Javier Cercas: Melchor hat seinen Job als Polizist endgültig an den Nagel gehängt und arbeitet in der Terra Alta als Bibliothekar. Als seine Tochter Cosette von einer Reise nach Mallorca nicht zurückkehrt, wird Melchor nervös. Ist es bloß die Laune eines Teenagers? Oder ist sie auf der Insel in die falschen Hände geraten? Melchor reist auf die Insel und stößt auf schläfrige Polizisten, die sich kaum bewegen. Sind sie nur faul oder steckt mehr dahinter? Spannender spanischer Noir-Kriminalroman. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Blaubarts Burg von Javier Cercas

Rezension - Die leuchtende Republik von Andrés Barba

  Dieser Roman ist als Reportage angelegt. 1995 in San Cristóbal (fiktiv) am Rande des Regenwalds in Südamerika: Eines Tages tauchen 32 obdachlose Kinder in der Stadt auf, die eine unverständliche, unbekannte Sprache sprechen. Sie sind ziemlich verwildert, benehmen sich auch so, tollen in kleinen Gruppen durch die Straßen, treiben Schabernack. Sie verschwinden immer wieder zurück in den Wald. Anfangs stört sich niemand daran, auch nicht an den kleinen Diebstählen. Gleichzeitig sind die Kinder der Stadt fasziniert von den Wilden, fühlen sich magisch angezogen. Doch die Kinder werden immer dreister, und eines Tages ereignet sich ein Drama … Eine feine philosophische Mischung aus zeitgenössischer Literatur, Dystopie, Fantasyroman, Kriminalliteratur. Weiter zur Rezension:    Die leuchtende Republik von Andrés Barba

Rezension - Die Wunder von Elena Medel

  Sie sind sich nie begegnet, María und Alicia, Großmutter und Enkelin – doch beide wohnen in Madrid, wissen nichts voneinander. María kommt Ende der Sechziger in die Hauptstadt, weil sie als Familienschade galt. Man schickte sie weit weg, damit sich niemand das Maul zerreißen konnte. Ihr uneheliches Kind wurde ihr weggenommen und zur verheirateten Schwester gegeben. Die Jüngere flieht 30 Jahre später vor der Mutter und dem sozialen Elend nach Madrid, um im Leben etwas zu erreichen. Ein gut dargestelltes Gesellschaftssystem im Lauf der Geschichte von Spanien, ein feiner Gesellschaftsroman. Weiter zur Rezension:    Die Wunder von Elena Medel 

Rezension - Terra Alta – Die Erpressung von Javier Cercas

Ein spannender Politkrimi (der 2. der Trilogie «Terra Alta») aus Katalonien um die Seperatisten, der eine gewissenlose ewige Elite bloßlegt, die mit Kumpanei und Korruption das Land, bzw. die Hauptstadt Barcelona regiert. Junge Burschen, die Eliteschulen und Eliteuniversitäten besuchen, denen nichts passieren kann, weil ihre Papas und deren durchtriebene Anwälte immer alles irgendwie zu regeln wissen ... Die Bürgermeisterin von Barcelona, wird mit einem Sex-Video erpresst. Melchor Marin, Comisario in der Abteilung Entführung und Erpressung ermittelt diskret. Weiter zur Rezension:    Terra Alta – Die Erpressung von Javier Cercas