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Posts mit dem Label "Julia Nachtmann" werden angezeigt.

Rezension - Flusslinien von Katharina Hagena

  Gesprochen von Ruth Reinecke, Chantal Busse, Julia Nachtmann, Jesse Grimm Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 11 Std. und 15 Min. Margrit Raven ist hundertzwei und wartet auf den Tod. Früher war sie Stimmbildnerin , jetzt lebt sie in einer Seniorenresidenz an der Elbe . Die Erinnerungen und Ausflüge in einen Park halten Margrit am Leben - und die Besuche ihrer zornigen Enkelin Luzie, die sich kurz vor dem Abitur von der Schule abgemeldet hat. Sie übernachtet nun allein in einer Hütte für Sportler an der Elbe, will Tätowiererin werden. Und dann ist da noch Arthur. Wenn er gerade niemanden zur Dialyse fährt, sucht er mit einer Metallsonde den Strand der Elbe ab, erfindet Sprachen, kämpft für gefährdete Arten und ringt mit einer Schuld. Zu viel hier und da gefischt, irgendwie zusammengekocht, ein Einheitsbrei, bei dem mir die Tiefe zu einem Thema fehlte. Sprachlich gut, das haut es raus – aber alles zu weit ausgewalzt. Weiter zur Rezension:    Flusslinien von Katharina Hag...

Rezension - Was Nina wusste von David Grossman

  Gesprochen von Julia Nachtmann und Maria Hartmann Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 11 Std. und 29 Min. Vera, ihre Tochter Nina und ihre Enkelin Gili, beschließen an Veras 90. Geburtstag eine Reise zu machen, um Veras Spuren zu folgen, ihren Heimatort in Kroatien, wo sie ihren ersten Mann kennenlernte, seinen Heimatort, eben auch Ninas Kindheit – bis hin zur Gefängnisinsel Goli Otok, auf der Vera als Staatsverräterin unter Tito einige Jahre gefangen war. Ein Familienroman, ein Drama um eine dysfunktionale Familie. Ein historischer Stoff ist Hintergrund, die Gulags unter der Tito, die Geschichte der Eva Panic-Nahir. Nur leider weicht der Autor häufig von der realen Geschichte ab, pumpt die Figur mit viel Theatralik auf. Literarisch ist dieser Roman für mich pathetischer Kitsch, der mich einige Nerven gekostet hat. Für mich eher eine Enttäuschung. Jugoslawien, Shoa, Stalin, politische Verfolgung unter Tito – es hätte interessant werden können. Weiter zur Rezension:    Was ...