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Posts mit dem Label "Femizid" werden angezeigt.

Rezension - Tradition Mord von Sarah Kessler

  Staatsanwältin Frida ermittelt in diesem Kriminalroman zu einer Messerattacke auf eine junge Frau, Aliye Yıldız, die im Krankenhaus liegt, den Angriff vielleicht nicht überleben wird, der hinterrücks erfolgte, ein Femizid, ein Mordversuch. Täter unbekannt. Dann geht es weiter in eine Familiengeschichte über drei Generationen. Am Ende hat wieder die Staatsanwältin das Wort. Es entwickelt sich aus der Geschichte aber ein anderer Fall, der lange zurückliegt. Die erste Geschichte taucht in den Untergrund ab, wird nicht aufgeklärt. Der Lesende wird ratlos zurückgelassen. Letztendlich, wenn man alles zusammenzählt, ist dies ein schwacher Justizroman: Ein nicht überzeugendes Konstrukt, Ausdruck und Stilistik schwächeln.  Weiter zur Rezension:   Tradition Mord von Sarah Kessler

Rezension - Gestapelte Frauen von Patrícia Melo

  Eine junge Anwältin aus São Paulo nimmt eine Stelle im entlegenen Cruzeiro do Sul an, einer Urwaldprovinz, wo sie als Beobachterin an Gerichtsverhandlungen teilnimmt – Prozessen zu brutalen Frauenmorden. Sie arbeitet für eine Organisation, die den juristischen Umgang mit Femziden dokumentiert und anprangert, ein Buch herausbringen will – denn alle Täter kommen frei, werden nie verurteilt – die Frauen sind selbst schuld. Der Roman ist harte Kost! Das auf zwei Ebenen: Die Fälle an sich gehen tief unter die Haut – aber was viel schlimmer ist: Hier ist nichts fiktiv, der Femizid ist tagtägliche Realität! Misogynie ist existent - Frauenrechte fehlen. Weiter zur Rezension:   Gestapelte Frauen von Patrícia Melo