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Kinder- und Jugendliteratur

Kinder- und Jugendliteratur






Kinder- und Jugendliteratur hat mich immer interessiert. Selbst seit der Kindheit eine Leseratte, hat mich auch die Literatur für Kinder nie verlassen. Interesse privat, später als Pädagogin, als Leserin, als Mutter oder Oma. Kinder- und Jugendbücher kann man immer lesen! Allage, na klar, auch das kann sehr spannend sein. Ich liebe Grafiknovellen, ein Genre, bei dem Texte reduziert sind, sehr fein austariert sein müssen, die Bilder sorgen für die Emotion. Die Franzosen sind in diesem Genre kitschfrei und bringen wundervolle Bücher heraus.





Die letzten Rezensionen


Power Woman – Geniale Ideen mutiger Frauen von Kay Woodward

Ganz eindeutig, dies ist ein Buch speziell für Mädchen! 25 Frauen aus der Geschichte, die etwas
bewirkt haben, werden kurz vorgestellt, angefangen mit Kleopatra bis hin zu Malala Yousafzai. Monarchinnen wie Katharina die Große, Rebellinnen, wie die Trung-Schwestern, die vor 2000 Jahren in Vietnam eine Rebellion gegen China anführten, Künstlerinnen, wie die Malerin Frida Kahlo, die Schriftstellerin Virginia Woolf, die Schauspielerin Emma Watson, anpackende Heldinnen wie Florence Nightingale, Naturwissenschaftlerinnen wie Marie Curie, Abenteuerinnen wie Valentina Tereschkowa, sie alle stehen für Kraft und Idee, für ihre Ziele, für Erfolge.  Aber das ist noch lange nicht alles!



Das ist kein Buch von Jean Jullien


Ein Elementarbilderbuch voller Witz und Möglichkeiten neben dem Lesen.
(1-3 Jahre)



Hier geht es zur Rezension:  Das ist kein Buch von Jean Jullien



Der rote Swimmingpool von Natalie Buchholz 


Das Buch hat mich um den Schlaf gebracht, es musste beendet werden, bis in die Morgendämmerung. Der Roman ist dem Genre Allage zuzuordnen, denn die Geschichte um den 18/19-jährigen Adam spricht garantiert Jugendliche ab 15 an und Großmütter wie ich, finden die Geschichte ebenso spannend. Eine perfekte Familie, doch kurz vor Adams Abiturprüfung knischt es, später kracht es … (Allage ab 15 Jahre)


Hier geht es zur Rezension:  Der rote Swimmingpool von Natalie Buchholz 



Eine Schwester von Bastien Vivès – Grafiknovelle


Sommerferien, Strand, Meer, Erwachsenwerden. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen dem »Kind« Antoine und der »fast erwachsenen« Hélène. Zigaretten, Alkohol, Sex ... Antoine lernt, er ist kein Kind mehr. Zu den Großen fühlt er sich aber auch nicht zugehörig. Innerhalb der Jugendlichen ist er der Außenseiter, der Kleine, Hélène ist umschwärmt. Titi ist der treue Verbündete der beiden. Titi ist süß und er ist nervig. Empathische Zeichnungen, wundervolle Dialoge. Eine Grafiknovelle, die man unbedingt lesen muss!  (ab 12 / 14 Jahre)

Zur Rezension:  Eine Schwester von Bastien Vivès – Grafiknovelle


Kaugummi verklebt den Magen – Ein nicht ganz so wahres Buch von Christina Röckl
Dieses Buch, wie soll ich es beschreiben?, es ist Kunst. Erwachsene erzählen Kindern komische Geschichten, um sie vor angeblich schlimmen Dingen zu bewahren: »Vom Fernsehen bekommt man eckige Augen«. Der wenige Text bezieht sich augenzwinkernd auf diese Lügen. Das Buch ist etwas zum Anschauen, Lachen, denn eigentlich ist es ein Bilderbuch, mit wenig Text. Zeichnungen im Pop-Art-Stil, witzige Texte, manches Wort ist erst beim zweiten Blick erkennbar, in der Zeichnung versteckt. (ab 3 Jahre, Allage)

Zur Rezension: Kaugummi verklebt den Magen – Ein nicht ganz so wahres Buch von Christina Röckl 


Die Duftapotheke von Anna Ruhe

Luzie ist mit ihrer Familie in eine alte Villa gezogen. Wundervolle Gerüche durchziehen das alte Gemäuer. Im großen Garten gibt es ein Gewächshaus, das immer abgeschlossen ist. Nur der mürrische Gärtner hat dort Zugang. Unter einer Bodendiele findet Luzie im Haus einen Schlüssel. Mit Benno und Mats erkundet sie alle Winkel und findet einen Geheimgang zu versteckten Zimmern. Der Schlüssel passt. Die Kinder entdecken einen Raum voller Phiolen, die mit Düften beschriftet sind.
(ab 8 Jahre)   
Zur Rezension: Die Duftapotheke von Anna Ruhe 



Esthers Tagebücher - Mein Leben als Zehnjährige von Riad Sattouf – Graphic-Novell

Ein französisches Mädchen wird 10 Jahre alt. Was denkt sie, wie tickt sie? Jungs sind doof, denn sie sind vulgär, besonders der große Bruder, mit dem sich Esther ein Zimmer teilen muss. Und Ester ist echt arm dran, ihre Freundin Eugénie hat ein iPhone6! »In meiner Familie bin ich die Allerärmste von allen.« Denn die Eltern sagen zum Thema Handy / Rechner: »Keine Diskussion. Darüber reden wir, wenn du aufs Gymnasium kommst.« Wundervoll gezeichnet und die Dialoge sind spitzenmäßig. (ab 10 Jahre)



Kinder- und Jugendliteratur von A-Z

B

I/J

P
Die Verratenen
Die Verschworenen
Die Vernichteten

R
Die Duftapotheke von Anna Ruhe (Kinderbuch ab 8 Jahre)


S

V


Zusammenfassung
Stadt der goldenen Schatten
Fluss aus blauem Feuer
Berg aus schwarzem Glas
Meer des silbernen Lichts 










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