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Posts mit dem Label "Noir Krimi" werden angezeigt.

Rezension - Noir Burlesque von Enrico Marini

  Band 1  New York in den 50er Jahren, Terry Slick, ein Ex-Boxer, Spieler, Kriegsveteran und Kleingangster, ist wieder zurück und versucht, in dem Haifischbecken der Unterwelt zu überleben. Seine Exfreundin, Caprice ist nun mit seinem Ex-Boss Rex leiert, der sie als sein Eigentum betrachtet. Rex will das Geld von Slick zurück, das Slicks verstorbener Bruder schuldet, stellt ihm das Ultimatum, binnen 24 Stunden die 5000 Dollar aufzutreiben oder für ihn zu arbeiten. Slick hat keine Lust mehr, für Rex Drecksarbeit zu leisten, schert sich darum nicht und kann zudem nicht seine Finger von Caprice lassen. Und sie nicht von ihm. Ein Noir Comic, düster, atmosphärisch, erotisch ... Eine klasse gezeichnete Graphic Novel, eine Kriminalgeschichte, Noir, Hardboiled in alter Manier. Weiter zur Rezension:    Noir Burlesque von Enrico Marini

Rezension - Das Ritual des Wassers von Eva Garcia Saenz

  Gesprochen von Uve Teschner  Ungekürztes Hörbuch, 13 Std. und 32 Min. Serie: Inspector Ayala / Kraken (2) Inspector Unai de Ayala, genannt Kraken, befindet sich in der Rehaphase. Bei seinem letzten Fall war er durch einen Kopfschuss schwer verletzt worden, und er ist noch nicht in der Lage zu sprechen – kommuniziert über ein Tablett. Als seine erste Liebe aus dem Zeltlager, die Comic-Zeichnerin Annabel Lee alias Ana Belén Liaño, ermordet aufgefunden wird, möchte er wieder in den Dienst zurückkehren. Denn sie wurde nach einem keltischen Ritual in einem historischen Wasserkessel ertränkt. Der Profiler sieht eine dunkle Wolke aufziehen ... nicht schon wieder! Wendungsreicher, spannender Kriminalroman;  spanische Literatur aus Vitoria im Baskenland; Whodunnit, gute Unterhaltung! Weiter zur Rezension:    Das Ritual des Wassers von Eva Garcia Saenz

Rezension - Der Abstinent von Ian McGuire

  Gesprochen von: Tobias Kluckert Hörbuch, Spieldauer: 8 Std. und 58 Min. Manchester, 1867. Im Morgengrauen hängen die Männer. Die englische Justiz verurteilte sie als Rebellen, Mitglieder einer staatsfeindlichen Organisation, den ‹Fenians› – die irischen Unabhängigkeitskämpfer. Constable James O’Connor, ist gerade aus Dublin nach Manchester versetzt worden, strafversetzt; nach dem Tod seiner Frau hatte er das Saufen angefangen. Diese terroristische Untergrundgruppe sinnt auf Rache, plaudert man in den Gassen. Sie werden den Tod der Kameraden rächen wollen, ein Amerikaner sei angereist, plane einen Anschlag. Der Ire O’Connor soll Vertrauen zu Landsleuten gewinnen, Kontaktleute anwerben, die für ihre Spitzeltätigkeit bezahlt werden. Stimmungsvoll arbeitet Ian McGuire mit bildlichem Ausdruck, ein literarischer Krimi auf hohem Niveau, ein Copkrimi, ein Noirkrimi mit historischem Hintergrund. Absolute Empfehlung für Noir-Fans. Weiter zur Rezension:    Der Abstinent von Ian Mc...

Rezension - Taqawan von Éric Plamondon

  Kanada, Quebec: Als Océane an ihrem fünfzehnten Geburtstag von der Schule nach Hause kommt, wird sie Augenzeugin einer brutalen Razzia. Es ist der 11. Juni 1981. Die Polizei beschlagnahmt die Fischernetze der Mi'gmaq, die seit Jahrtausenden vom Lachsfang leben. Viele werden verhaftet, es gibt Tote. Québec, ganz Kanada ist in Aufruhr. Kurz darauf findet der Ranger Leclerc ein indigenes Mädchen, das mehrfach vergewaltigt wurde. Im Vordergrund des Romans steht der Kolonialismus, der Lachskrieg, und es ist eine Mischung zwischen Kriminalgeschichte, hartem Noir, Abenteuergeschichte, Erdgeschichte, Weltgeschichte, Essay, Nature Writing. Zwischen die Erzählung werden immer wieder Fragmente eingeschoben. Naturbeschreibungen, Historisches, Soziologisches; ein gelungenes Experiment. Empfehlung!  Weiter zur Rezension:    Taqawan von Éric Plamondon