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Posts mit dem Label "Penguin Verlag" werden angezeigt.

Rezension - Das große Spiel von Richard Powers

  Gesprochen von Heike Warmuth, Richard Barenberg Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 14 Std. und 7 Min. Es geht um die Freundschaft von zwei Jungen, die irgendwann im Erwachsenenalter zerbricht. Ein Roman, der fast erschlägt in seiner Komplexität, der fast alle Fragen dieser Zeit anspricht: die Auswirkungen der neuen Technik des Internets , die Rechenleistungen von Computern , das Datensammeln und Verkaufen , die der Klimakrise und die der Künstlicher Intelligenz , die auch Hoffnung sein könnte, sowie Artensterben , Verschmutzung der Meere und der Umwelt, Kapitalismus . Grandios und wortgewaltig erzählt, philosophisch hinterfragt! Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Das große Spiel von Richard Powers

Rezension - Malnata von Beatrice Salvioni

  Gesprochen von Rike Schmid Ungekürztes Hörbuch Spieldauer: 6 Std. und 44 Min. Unter der sengenden Sonne der Lombardei im Jahr 1935 begegnet Francesca zum ersten Mal Maddalena, die von allen im Ort nur «die Malnata» genannt wird: «Die Unheilbringende». Francesca – zu Konformität und Gehorsam erzogen – ist sofort fasziniert von dem barfüßigen Mädchen, dessen Hände immer schmutzig sind, die Augen voller Trotz. Entgegen allen Warnungen freundet sich Francesca mit Maddalena an und lernt mit der Zeit, den Lügen der Erwachsenen zu misstrauen. Die Malnata traut sich was! Ein Mädchen, das Jungen anführt, mit der Hand Fische im Fluss fängt, viel Blödsinn im Kopf hat und ängstlich von anderen gemieden wird; sie und Francesca werden beste Freundinnen. Ein spannender atmosphärischer Roman, zur Zeit des italienischen Faschismus unter Mussolini. Die Gesellschaft ist gespalten. Wem Ferrante gefällt, sollte hier zugreifen! Weiter zur Rezension:    Malnata von Beatrice Salvioni

Rezension - Tage ohne Cecilia von Antonio Muñoz Molina

  Handwerker beaufsichtigen, die Wohnung einrichten, mit dem Hund die Stadt erkunden: Voller Vorfreude erwartet ein Mann die Ankunft seiner Frau in Lissabon. Während Cecilia, eine Neurowissenschaftlerin der Traumataforschung, die Verlegung ihres wissenschaftlichen Projekts in New York vorantreibt, organisiert er den Umzug. Doch je länger der verbitterte Mann wartet und aus der gemeinsamen Vergangenheit mit Celia erzählt, desto mehr drängt sich ein Verdacht auf, dass sein Warten vergeblich sein wird. Ein Einpersonenstück – ein Selbstgespräch letztendlich, ein Gedankenspiel zum Zustand der Welt. Eine literarische Perle, kraftvoll geschrieben! Weiter zur Rezension:    Tage ohne Cecilia von Antonio Muñoz Molina 

Rezension - Über Machtmissbrauch und Widerstand von Petra Morsbach

  Petra Morsbach erkundet in drei spannenden Reportagen das Thema Machtmissbrauch auf rhetorischer Ebene. Die Sprache erkennen, um sich zu wehren. Als sie selbst betroffen war, hat sie sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. In diesem Essay nimmt sie sich drei Fälle vor, der letzte ist ihr eigener, um das Konstrukt chronologisch zu durchleuchten und sie gibt Tipps, Machtmissbrauch zu erkennen und zu entlarven, sich dagegen zu wehren. Drei Fälle: Kardinal Hans Hermann Groër, der Fall Harderthauer und die Akademie der Kunste in Bayern. Weiter zur Rezension:    Über Machtmissbrauch und Widerstand von Petra Morsbach

Rezension - Vier Frauen - Jedes. Wort. Eine. Lüge. von Gina LaManna

  Ein Thriller ist dieses Buch ganz sicher, aber eben ein seichter; eine amerikanische Soap letztendlich; garantiert kein Pageturner, wie der Verlag dieses Buch anpreist. Mal was ganz anderes im Aufbau – doch Neues muss nicht unbedingt besonders gut sein. Rein literarisch gesehen ist der Text sehr flach – doch als Unterhaltungsliteratur flott zu lesen. Worum geht es? Die Hochzeit einer der Superreichen der USA steht an und darum lädt das Brautpaar in ein luxuriöses Spa-Hotel an der kalifornischen Küste ein: Eine Woche lang finden Aktivitäten um die Hochzeit herum statt. Am zweiten Abend verstirbt ein Mann. Vier Frauen behaupten unabhängig voneinander, eine Mörderin zu sein. Weiter zur Rezension:    Vier Frauen - Jedes. Wort. Eine. Lüge. von Gina LaManna 

Rezension - Das Flüstern der Bäume von Michael Christie

  Mit hohen Erwartungen die Familiensaga begonnen und ziemlich schnell mit dem holzigen Stil des Autors in Konflikt geraten. So könnte man unsere erste Begegnung bezeichnen. Der Stil wird nicht besser, inklusive der Metaphern, die etwas für die Witzsammlung sind. Immer wieder tauchen Passagen auf, die mir nicht gefielen, holzig, pathetisch und Szenen, die wie eine Kaugummiblase aufgeblasen wurden. Wenn wir schon bei aufgeblasen sind – das ist die ganze hanebüchene Geschichte. Eine Familiengeschichte über vier Generationen, die in ein Waldstück verwoben sind. Der Nachwuchs im Baum zeigt sich durch den äußersten Ring im Querschnitt. Und so beginnt die Geschichte bei der Jüngsten und rückt Generation für Generation nach hinten. Weiter zur Rezension:    Das Flüstern der Bäume von Michael Christie