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Bücher zum Thema Schreiben




Auf dieser Seite findet ihr ausgewählte Bücher zum Thema Schreiben. 

Dies ist erst der Anfang - ich werde die Rubrik Stück für Stück mit meinen gesammelten Werken auffrischen.

  • Allgemein
  • Dramaturgie
  • Figuren 
  • Sprache
  • Literarisches Schreiben
  • Nature Writing
  • Speziell Krimis und Thriller
  • Nützliches Handwerkszeug

Ganz Allgemeines zum Thema Schreiben




Über das Schreiben von Sol Stein  

Sol Stein ist ein international erfolgreicher Bestsellerautor – sein Roman «Der junge Zauberer» hatte eine Millionenauflage – preisgekrönter Theaterautor, Verfasser von Drehbüchern für Film und Fernsehen, ist als Dozent für Creative Writing ausgezeichnet worden. Seine Werke sind in zahlreichen Übersetzungen erschienen. Er war 36 Jahre lang Lektor berühmter Autoren wie: James Baldwin, Dylan Thomas, Elia Kazan, W. H. Auden, David Frost. In diesem Handbuch zeigt Sol Stein beispielhaft an Hand von Zitaten aus Büchern berühmter und angehender Autoren und Studenten und an Beispielen die Techniken und Kunst des Schreibens. Er analysiert erste Sätze, die Figurenbildung, Handlungsentwurf, Spannung, Perspektive und Dialoge. In seiner frischen, humorvollen Art zu schreiben ist das Werk neben Sachinhalten ein Leseerlebnis.
Weiter zur Rezension:   Über das Schreiben von Sol Stein 

Mein Helgoland von Isabel Bogdan

Isabel Bogdan reist zum Schreiben gern auf die Insel Helgoland. Den Blick wechseln, die Umgebung. Schafft man etwas Neues, so braucht man Inspiration – so was wie Helgoland. In diesem kleinen Band erzählt sie, wie ihr die Insel ans Herz gewachsen ist – es war nicht Liebe auf den ersten Blick. Und sie schreibt über das Schreiben, den Findungsprozess. Helgoland, Nature Writing und Schreiben wechseln sich ab, ergänzen sich. Sie berichtet von der kleinen Insel, dem Menschenschlag, Historisches, wie sie mit Ornithologen unterwegs ist, die ihr die Vogelwelt erschließen. Und gern zitiert sie den Helgoländer James Krüss. Ein Genuss für jeden Schreibenden*

Weiter zur Rezension:   Mein Helgoland von Isabel Bogdan


‹Jemand musste Josef K. verleumdet haben …›: Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten  von Peter-André Alt

Der erste Satz ist bekanntlich der schwierigste - und der wichtigste. Er muss den Leser verführen, weiterzulesen, und er verrät meist mehr, als wir bei der ersten Lektüre wahrnehmen. Für gewöhnlich enthält er den Hinweis auf das Geschehen des ganzen Romans, auf die Stimmung. In vierzehn Kapiteln und 249 Anfängen erzählender Prosa beschreibt Alt das Grundmuster des ersten Satzes und teilt ihn in Kategorien ein. Ein gutes Standardwerk für Schriftsteller und alle die Menschen, die sich mit Literatur beschäftigen.
Weiter zur Rezension:   ‹Jemand musste Josef K. verleumdet haben …›: Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten  von Peter-André Alt


Eine kurze Geschichte des Romans von Henry Russell

Henry Russell stellt hier einen Überblick über die wichtigsten Werke der Literaturgeschichte der letzten 500 Jahre auf, wobei er 67 Schlüsselromane und belletristische Hauptwerke vorstellt, die in den Kanon der internationalen Kulturgeschichte eingegangen sind. Das Sachbuch ist eingeteilt in die Kapitel Genre, Werke,  Themen und Techniken – wobei es Querverweise bei jeder Vorstellung gibt. Neben Beschreibungen der Romane selbst und ihrer Bedeutung innerhalb der Literaturgeschichte beleuchtet das Buch die wichtigsten Schreibgattungen, Themen und Techniken, bietet einen guten Rundumblick über Genres und elementare Werke und ihre Erzähltechniken. 

Weiter zur Rezension:   Eine kurze Geschichte des Romans von Henry Russell


Literatur lesen wie ein Kenner von Hermann Kurzke 

Kann man sich über ein Sachbuch über Literatur aufregen? Ja, zumindest ich. Prof. Hermann Kurzke lehrt an der Universität Mainz «Neue deutsche Literatur». Über 70 Werke dessen, was der Herr Professor für erwähnenswerte Literatur erachtet, stellt er vor, wobei er sich größtenteils zwischen dem vierzehnten bis neunzehnten Jahrhundert bewegt. Dabei erklärt er, wie man sich mit Literatur auseinandersetzt. Doch wer hätte gedacht, dass kaum eine Schriftstellerin (2) hier zu finden ist! M. Mitchel als Vertreterin des Liebesromans und Christa Wolfs «Geteilter Himmel» wird als Bildungsroman mit dem von Joseph Goebbels (hier auch besprochen) gleichgestellt, der mehrfach in diesem Buch angeführt wird. Misogynie - ein, anderes Wort fällt mir nicht dazu ein! Von mir den Daumen runter!

Weiter zur Rezension:   Literatur lesen wie ein Kenner von Hermann Kurzke 



Romane schreiben und veröffentlichen für dummies von Axel Hollmann und Marcus Johanus


Ein wirklich guter Ratgeber für Schreibanfänger! Kurz und bündig, verständlich, angereichert mit Tipps. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der vorhat, einen Roman zu schreiben und sich Gedanken über Strukturen macht – was ja auf jeden Fall auch machen sollte. Schreiben, organisieren, Hardware und Software, Figurenbildung, Prämisse, plotten, Dreiakter, Heldenreise, sprachliches, bis hin zur Vermarktung, alles drin.
Weiter zur Rezension:    Romane schreiben und veröffentlichen für dummies von Axel Hollmann und Marcus Johanus


Der Schriftsteller und die Katze von Nabiha Mheidly und Walid Taher 

Ein Buch über das Schreiben, die Entwicklung einer Geschichte, von Figuren. und der Beziehung des Schriftstellers zu seinen Charakteren. Am Anfang sucht man eine Idee, überlegt, verwirft und endlich passt eine … Ein Bilderbuch, eine gute Geschichte, ein Kindersachbuch über das Schreiben – aber nicht nur für Kinder!

Weiter zur Rezension:   Der Schriftsteller und die Katze von Nabiha Mheidly und Walid Taher


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Dramaturgie


Manche Leser hier werden sich wundern, weshalb ich unter dieser Rubrik eine Menge Bücher zum Drehbuchschreiben vorstelle. Schlicht, weil in diesem Genre viele gute Fachbücher zu finden sind. Einen Plot für ein Drehbuch zu entwerfen oder einen Roman - das ist vom Grundprinzip das Gleiche. Der Filmemacher drückt mit der Kamera aus, was der Schriftsteller in Worte verpackt. Aber das Gerüst, das Rüstzeug, zum (Dreh)Buch ist im Prinzip gleich.

Das Drehbuch. Praktische Filmdramaturgie von C.P. Hant 

Claus Peter Hant erklärt anschaulich wie ein Drehbuch entsteht, angefangen von der Struktur, über dramaturgische Elemente, Figurenbildung, Überarbeitung, Drehbuchformatierung und wie man das Drehbuch auf den Weg zum Film bringt. Und nichts anderes macht ein Schriftsteller in der Planung seines Manuskripts, wenn er ihm eine Struktur gibt. Eine Geschichte ist nichts anderes als die Chronik von Ereignissen (Plot), eine Kette von Zusammenhängen aus Ursachen und Wirkungen, die permanent zwischen aktiver Handlung und passivem sich Verhalten schwanken. 

Weiter zur Rezension:   Das Drehbuch. Praktische Filmdramaturgie von C.P. Hant



Storytelling von Otto Kruse

Prof. Dr. Otto Kruse hat an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften gelehrt und leitete das Centre for Academic Writing. Sein Buch über die Kunst und Technik des Storytelling vermittelt auf der Basis seiner Lehrtätigkeit. Für mich ist dies Buch ein wenig oberflächlich geraten, für Anfänger eher ungeeignet. Fortgeschrittene finden ein paar gute Übungen, aber inhaltlich nichts Neues zum Thema Creativ Writing.

Weiter zur Rezension:   Storytelling von Otto Kruse



Emotionen im Film von Karl Iglesias


Um es gleich vorwegzusagen, dies ist ein besonders gutes Handbuch für Autoren, voller dramaturgischer Werkzeuge – nicht nur für Drehbuchautoren. Denn vieles was für die Entwicklung eines Drehbuchs gilt, das hat auch Bedeutung für Buchautoren. Emotionen tragen einen Film, einen Roman. Und dieses Buch hat viel mehr zu bieten, als sein Titel vermuten lässt. Zuerst geht es natürlich um Gefühle, die von Figuren transportiert werden. Karl Iglesias öffnet seinen Handwerkskasten: Dramaturgie durch Spannung und erholende Phasen, Figurenaufbau und -konstellation, Szenenaufbau, Expositionsszenen, spektakuläre Szenen, dramatische Szenen, Stil, Dialoge schreiben, Story versus Plot. Die Emotion trägt alles.
Hier geht es zur Rezension:   Emotionen im Film von Karl Iglesias

Rette die Katze! von Blake Snyder 

Ich liebe Syd Fields «Grundlagen des Drehbuchschreibens», Linda Segers «Vom Buch zum Drehbuch» und Robert McKees «Story». Es sind für mich die Klassiker zur Storyentwicklung. Blake Snyder allerdings polarisiert mit diesem Ratgeber, der als die Holy-Bibel in Hollywood hochgehalten wird. Hier wird klar definiert, wie ein Drehbuch zu schreiben ist, minutiös: So funktioniert ein Film und wird ein Kassenschlager! Alles gleich. Aber trotzdem kann man aus diesem Sachbuch etwas für sich mitnehmen für das Schreiben, um Plots zu entwickeln.
Weiter zur Rezension:   Rette die Katze! von Blake Snyder 

Ein Elefant macht Handstand von Markus, Lola Orths und Kerstin Meyer

Lola ist aufgeregt. Sie hat die Hausaufgabe erhalten, eine Geschichte zu schreiben. Ihre Allererste! Wie gut, wenn man einen Papa hat, der Autor ist und Tipps zum Schreiben geben kann. Papa erklärt Lola an ihrem Aufsatz, wie man eine Geschichte entwickelt und was beim Schreiben wichtig ist. Wie erreicht man am Ende eine «Po-Ente», eine Pointe? Darf man neue Wörter erfinden? Wie vermeidet man Langweile? Wie bekomme ich es hin, nicht in jedem Satz macht ... (tut, hat ...) zu schreiben? Am Ende steht ein lustiger Zoobesuch in Lolas Heft. Eine lustige Geschichte, aber eigentlich ein Kindersachbuch, eins ohne erhobenen Zeigefinger, auch als Unterrichtsmaterial für den Deutschunterricht geeignet. Kinderbuch ab 6 Jahren

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Figuren




Literarisches Schreiben von Larjos Egri

Dieser Schreibratgeber zur Figurenentwicklung ist erstmals 1993 erschienen und ist meiner Meinung nach bis heute ein Standardwerk in der Schreib-Literatur. «Nur eine Leiche ist frei von Widersprüchen», ein Satz, der im Prinzip alles sagt. Nicht jeder ist stets gut oder schlecht. Leseridentifikation und der Konflikt sind Stichworte. Ein Klassiker, ein gutes Standardwerk, wenn man sich mit der Figurenentwicklung befassen mag. 

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Sprache  



Im Bann des Eichelhechts von Axel Hacke 

Ich gestehe, ich gehöre auch zu den Menschen, die im Ausland Schilder und Speisekarten fotografieren, die auf «deutsh» übersetzt wurden und manchen Lacher herausbrachten. Axel Hacke hat über die Jahre Material gesammelt und in kleinen Kapiteln gestaltet. Rechtschreibfehler, Stilblüten, Anekdoten, Übersetzungsfehler, Wortakrobatik; Wer einmal richtig lachen möchte, dem empfehle ich dieses Buch, wohltemperiert interpretiert und kommentiert. Fischhuhn, Nothuhn, Huhn des Spuckens, Fingerfoot auf der Speisekarte. Neue Tierarten entdeckt: Eichelhecht, Ochsenschwan, Rächerlachs, Cumberlandwurstkröte oder Aschenpudel. Wer auf Schweinereien und Misshandlungen der Sprache steht, sollte an dieser Satire nicht vorübergehen! 

Weiter zur Rezension:   Im Bann des Eichelhechts von Axel Hacke 


Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben von Roy Peter Clark 

Schreiben ist Handwerk. Natürlich gehört dazu ein wenig Talent – aber Schreiben ist wie jede Kunstform auch mit handwerklichem Rüstzeug zu lernen, zu verbessern. In diesem Buch geht es nicht um den Aufbau von Geschichten, sondern um den Umgang mit Sprache, Sprache als Dramaturgie.

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Stilübungen von  Raymond Queneau   

Zum Welttag des Buches hier wichtiger Band zum Thema Schreiben. Was macht Schreiben aus? Ein völlig banales Alltagsereignis in 99 Stilformen geschrieben – der französische Schriftsteller Raymond Queneau (1903–1976) war ein Sprachtalent. Er schafft es, aus einer banalen Information 99 verschiedene Texte zu entwerfen, ein Werk, das 1947 unter dem Titel «Exercises de Style» in Paris erschien. Das ist nicht nur genial-amüsant zu lesen, sondern auch eine gute Übung, um mit Sprache zu spielen. Irgendeine banale Beobachtung wiedergeben – immer wieder aufs Neue – immer wieder mittels eines anderen Stils. Ein Buch, das in keinem publizistischen Haushalt fehlen sollte.
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Eine ungemein eigensinnige Auswahl unbekannter Wortschönheiten von Peter Graf

Dieses Buch ist eine wahre Lust für Wortliebhaber, »ohne jeden wissenschaftlichen Anspruch«. Das original Grimmsche Wörterbuch ist eine Pracht des deutschen Vokabulars, aber natürlich ein ziemlich aufgeplustertes Ding. Peter Graf hat hieraus »drucklustig« eine eigne Sammlung zusammengestellt, einen »Schöneraritätenkasten«. – Etwa »Furzklemmer« (Geizhals) der Worte, da nur ein Prozent der Grimmschen Sammlung die Ehre erhält, hier versammelt zu sein? Nein, hier geht es eher um recht unbekannte Wörter, eine »Blütenlese«, ein »Wortmuseum«, wunderschön illustriert.
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Der geheime Ursprung der Wörter von Andrea Schomburg und Irmela Schautz

Manche benutzen sie, andere kennen diese Wörter gar nicht mehr – zumindest für mich alles geläufige Wörter, viele selten benutzt. Papperlapapp, Larifari, Kladderadatsch, Brimborium, Mumpitz, Firlefanz, Pleitegeier, Gesindel, Wischiwaschi – woher stammen diese Begriffe? Wo war ihr Ursprung? Vier Möglichkeiten werden ausführlich, glaubhaft, beschrieben. Was stimmt? – Nur eine Beschreibung ist korrekt. Raten, diskutieren, denn dieses Buch ist ein Rätselbuch! Kann man alleine spielen – macht aber mehr Spaß in Gesellschaft – Zeit und Muße haben wir derzeit genug.

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Keinzigartiges Lexikon von Giuliano Musio 

Der schreibende Mensch umgibt sich gern mit Wörterbüchern und Lexika, wortgewaltig, worterfinderisch. Die Sprache basiert auf Gleichgewicht, es gibt Wichtiges und Unwichtiges, Schönes und Unschönes. Immer im Gleichgewicht mit dem Wort das Unwort zu finden, das Antonym, das Yin und Yang der Sprache. Wer früher ein Jungspund war, den mag man heute im Seniorenheim finden, den Altspund. Klitzeklein, so erfordert die Logik, muss das Gegenteil von klitezgroß sein – oder? Eine Senkamme lässt wohl öfter mal Kinder fallen, so vermutet Musio. Auf der Suche nach sogenannten unikalen Morphemen und deren Abwandelung ist dieses Lexikon der »edition taberna kritika« für Wortliebhaber und Aphorismenliebhaber ganz sicher ein Spaß! Um die 100 Worterfindungen mit Erklärungen, unterlegt mit Cartoons - ein Lexikon, das man gern von A – Z zu Ende liest.


Das Königreich der Sprache von Tom Wolfe

Hier geht es schlicht um die Entwicklung der menschlichen Sprache und den ganzen Schlmassel drumherum. Sehr amüsant.
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Literarisches Schreiben


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Nature Writing



Ein Ring aus hellem Wasser von Gavin Maxwell

Ein Klassiker des Nature Writing – was für ein Kultbuch! Was für ein «crazy» Typ! Das Buch erschien erstmals 1960 im Original, 1964 in der Übersetzung, wurde 1969 unter dem Titel «Mein Freund, der Otter» verfilmt. Maxwell, der ein altes Cottage zu bezieht, das ehemalige Heim eines Leutturmwärters, abgelegen in wilder Natur. Ein Klassiker des Nature Writing – was für ein Kultbuch! Was für ein «crazy» Typ! Der, der mit den Ottern lebt: Mijbil und Edal. Empfehlung!

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Das Haus am Rand der Welt von Henry Beston   

Ein Mann, ein Jahr, ein Haus auf Cape Cod, an der Ostküste der USA – der Klassiker des Nature Writing von 1926 ist erstmals auf Deutsch erhältlich. Henry Beston bezieht ein kleines Holzhaus am Meer, das er sich im Jahr zuvor hat bauen lassen, um dort seinen Urlaub zu verbringen. Geplant waren zwei Wochen, doch er bleibt ein ganzes Jahr. In diesem Jahr beschreibt er in seinen Erzählungen die Natur mit allen Sinnen: Farben, Gerüchen, Geräuschen, den Himmel, das Meer, Strand und Sand, Dünen, die sich jeden Tag verändern, den Rhythmus der Gezeiten, Wetterformationen. Naturbeschreibung der Extraklasse!
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Heringe – Ein Portrait von Holger Teschke

Er wird als Bernstein oder Gold der Ostsee bezeichnet, als das Silber des Meeres. Im Mittelalter wog  man ihn mit Gold und Pelzen auf, apostrophierte ihn als den «König der Fische». Der Hering, ein Schwarmfisch. Je nach Lichteinfall schimmert der Fisch silbrig, oder in Tönungen von Blau bis Violett und Smaragd, geräuchert goldig schimmernd. Bevor der engmaschige industrielle Fischfang mit Radarortung begann, konnte man Heringsschwärme ausmachen, die sechs Kilometer breit und 15 Kilometer lang waren. Strahlte die Sonne darauf, leuchtete das Meer silbern und blendete die Fischer. Ein wundervolles Essay zum Hering und seiner Kulturgeschichte, Kult und Kunst, Rezepte, Biodaten der Gattung aus der Reihe Naturkunden.

Weiter zur Rezension:   Heringe – Ein Portrait von Holger Teschke


Schwärmer und Schnaken von Harry Martinson

Die Naturessays des schwedischen Literaturnobelpreisträgers Harry Martinson entstanden vor allem in den Dreißigerjahren. Diese 45 Texte sind eine Auswahl aus den Jahren von 1937-1963. Ein Leseerlebnis für Freunde des Nature Writing; vielen unterliegt ein düsterer Subtext. Wortgewaltig und wortakrobatisch führt uns der Autor mit Blick aufs Detail durch die schwedische Natur.

Weiter zur Rezension:   Harry Martinson: Schwärmer und Schnaken 


Winzig, zäh und zahlreich von Ludger Weß 

Natürlich ist dies ein Sachbuch – allerdings ein literarisches Sachbuch – eins das erstaunlich viel Wissen vermittelt, auf eine elegante, unterhaltsame Art und Weise. Anfangs klärt uns Ludger Weß über verschiedene Fakten zum Thema Bakterien auf, spannend. Die Entdeckung der Bakterien, der Mikroorganismen, ihre Verwendung bei der Haltbarmachung und Herstellung von Nahrungsmitteln seit der Antike; «Bakterien, lange missachtet, dann gefürchtet»: Hilfreiche Bakterien und  böse Buben wie «Yersinia pestis – die Pestbakterie», oder «Bacillus anthracis», die den Milzbrand auslöst. Ein Bakterienatlas, der 50 interessante Bakterien vorstellt.

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Krimi und Thriller - Handwerkszeug



Kriminaltaktik – Von Anzeige bis Zeugenvernehmung von Dr. Manfred Lukaschewski  

Dieses Fachbuch erklärt recht einfach die Grundlagen der Kriminalistik. Anzeigenaufnahme und -prüfung, Ereignisortuntersuchung, Ermittlung von Zeugen und Verdächtigen, Befragung, Vernehmung, Durchsuchung und Beschlagnahme, Festnahme bzw. Verhaftung usw. Wie gestalten sich die Abläufe, was ist erlaubt, was ist nicht? Strafverfolgungsorgane, Untersuchungshaft, Strafprozessrecht, Polizeirecht, Strafprozess, Kriminalistik von A-Z.

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Krimis schreiben von Patrick Baumgärtel    

Dieser Schreibratgeber richtet sich an absolute Schreibanfänger. Versierte Autoren, die etwas Spezielles suchen, werden weniger fündig. Insbesondere befasst sich der Autor intensiv mit der Figurenentwicklung, was mir gut gefallen hat.

Weiter zur Rezension:   Krimis schreiben von Patrick Baumgärtel


Nach dem Tod komm ich von Thomas Kundt und Tarkan Bagci

Thomas Kundt ist Tatortreiniger. Wie kommt man von der Finanzberatung zur Tatortreinigung? Reiner Zufall! Podcaster und Autor Tarkan Bagci erzählt Thomas Kundts Geschichte. Das Buch ist auch biografisch gestaltet, denn der Autor erzählt hier einen Bereich eines Lebenswegs. Wir begleiten ihn zwei Jahre, in denen sich viel verändert. Von der ersten blauäugigen Tatortsäuberung zum Profi. Was heißt Tatort? Es sind eher Sterbeorte, nur hin und wieder Orte, an denen ein Verbrechen geschehen ist. Tote, die lange in ihren Wohnungen lagen, Suizide usw., die Auftraggeber sind eher Angehörige oder Vermieter. Ein empathisches Buch – aber nicht immer appetitlich, was wir hier zu lesen bekommen. Ein lesenswertes Sachbuch!

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Wenn Insekten über Leichen gehen von Marcus Schwarz   

Marcus Schwarz ist Entomologe, gehört in seiner Funktion als Insektenforscher zum forensischen Team der Rechtsmedizin Leipzig. Anhand von Insekten und deren Entwicklungsgrad der Maden und Puppen kann er berechnen, wann ein Mensch verstorben ist, trägt somit zur Berechnung des Todeszeitpunkts bei. Auch kann die Untersuchung der verschiedenen Insekten ergeben, dass ein Fundort und ein möglicher Tatort nicht identisch sind. Aber meist handelt es sich nicht um einen aufzuklärenden Mord, sondern um schlicht normal verstorbene Menschen, oder um einen Suizid. Man erfährt ein wenig über die Arbeit am Tatort / Fundort und über Forensik, aber das Sachbuch beschäftigt sich weniger mit Kriminologie, in der Hauptsche mit Naturkunde, der Entomologie – mit Insekten, meist Fliegen. Das sollte man wissen.

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Die geheimen Muster der Sprache – Ein Sprachprofiler verrät, was andere wirklich sagen von Patrick Rottler und Leo Martin 

Institut für forensische Textanalyse – was muss man sich darunter vorstellen? Erpresserbriefe, anonyme Verleumdungsschreiben, geschäftsschädigende Bewertungen kommen öfter vor, als man denkt. Nehmen wir ein großes Unternehmen, dass einen anonymen Hinweis auf Führungskraft X erhält, er würde Mitarbeiterinnen betatschen oder etwas betrieblich kungeln. Sprachprofiler kommen immer dann zum Einsatz, wenn Personen oder Unternehmen anonym angegriffen, bedroht oder erpresst werden. Der Auftrag ist es, die Täter anhand ihrer Sprachmuster zu überführen. Durch Fallbeispiele wird hier linguistisches Profiling erklärt, dargestellt, was ein sprachlicher Fingerabdruck ist.

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Morden für Fortgeschrittene von Manfred Lukaschewski   

Manfred Lukaschewski zeigt im zweiten Sachbuch eine Vertiefung zum Thema Tötungsdelikt – reale Polizeiarbeit. Welche Arten von Tötung gibt es, wie unterscheidet man ein Tötungsdelikt vom Suizid? Kriminalistik wie sie wirklich gehandhabt wird – wie kommt man dem Täter auf die Spur? Mordermittlung.
Weiter zur Rezension:   Morden für Fortgeschrittene von Manfred Lukaschewski



Morden für Anfänger: Ratgeber für Krimischreiber und Krimileser von Manfred Lukaschewski

Wie ermittelt die Polizei wirklich bei einem Tötungsdelikt? Wer wird gerufen, wer erscheint am Fundort und wer entscheidet, ob ein Mensch tot ist? Gibt es eine Mordkommission? DNA genommen und schon weiß man Bescheid? Ein erfahrener Kriminalist gibt Auskunft: So wie wir es von »Tatort« kennen, läuft es nicht ab … Ein Sachbuch in lockerem Plauderton, nicht nur Lektüre für Krimischreiber.
Hier geht es zur Rezension:   Morden für Anfänger: Ratgeber für Krimischreiber und Krimileser von Manfred Lukaschewski

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Sonstiges Nützliches



Berufsalltag effektiv gestalten von Angela Altenbeck   

Visualisierte Notizen und und Sketchnotes sind nicht nur leichter, zu merken, sie frischen den Vortrag auf, strukturieren Ideen und Notizen, Planungen und Protokolle – heitern auf. Ist das nicht viel zu viel Arbeit? Ganz gewiss nicht. Ich kann doch gar nicht zeichnen! Hier geht es um einfache Strukturen, nicht um künstlerische Gestaltung a la Picasso! In diesem Buch gibt es jede Menge Tipps für Schule, Studium und Berufsalltag: Vorträge vorbereiten, Meetings vorbereiten, Ablaufpläne, Brainstorming, Notizen und Protokolle, Ergebnisse präsentieren. 
Für Schriftsteller? Eine Idee entwickeln, sie vorstellen - Vorbereitung zur Lesung, zur Buchvorstellung. Notizen machen, sie ordnen, to-do-Liste ... 


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  Anna ist in den Sommerferien bei ihrer Oma und sie freut sich auf eine Reise. Doch Oma will zu Hause bleiben bei Saxophonmusik und Malen ... Oh, neee. Dann möchte Anna wenigstens das Kuschelkanienchen haben. «Sooooooo süß.» Mit irgendetwas muss man doch nach den Ferien bei den anderen protzen können! Doch das kostet 50 Kronen! Oma schlägt ihr einen Deal vor. Anna könne ihren Sommerjob übernehmen: In 5 Nachbarhäusern Haustiere und Pflanzen betreuen, während die Besitzer im Urlaub sind.  «Babyleicht!» Ein rundum geniales, lustiges Bilderbuch, das ich unbedingt empfehle! Viel Spaß!  Weiter zur Rezension:   3 2 1 Anna und Oma zählen mit von Mari Kanstad Johnsen

Rezension - Die Kochschule für Kinder von Tina Marcelli

  Dieses Kochbuch für Kinder hat mich begeistert, da hier endlich Kindern etwas zugetraut wird. Hier wird gekocht! Vorsicht heiß – Vorsicht, scharfe Klingen! Das gehört zum Kochen dazu, und wer frühzeitig lernt, damit umzugehen, keine Angst zeigt, der kann auch damit umgehen. Von der Kinder-Carbonara bis hin zum Gulasch, oder eine Garnelenpfanne, Milchreis, das Backen von Zupfbrot oder Käsekuchen. Kinder, ran an die Kochlöffel und ran an die Töpfe! Ab 9 Jahren – mit Eltern- Assistenz früher Weiter zur Rezension:   Die Kochschule für Kinder von Tina Marcelli