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Rezension - Tag der Befreiung von George Saunders

  Stories George Saunders erzählt in seinen Kurzgeschichten von den Gefängnissen, in denen wir stecken - den realen wie den eingebildeten. Die erste Story hat mir am Besten gefallen. Hier schreibt ein Großvater, der in einer nicht allzu fernen dystopischen Zukunft einen «Liebesbrief» an seinen Enkel, auf Papier, weil man den nicht ausspähen kann, wie eine E-Mail. Neun Saunders-Storys, Meister der Kurzgeschichten. Auf den Punkt gebraucht, kein unnützer Satz. Völlig unterschiedliche Geschichten, die alle von einfachen Menschen handeln, lange nachhallen. Empfehlung. Weiter zur Rezension:     Tag der Befreiung von George Saunders

Rezension - Bei Regen in einem Teich schwimmen von George Saunders

  Von den russischen Meistern lesen, schreiben und leben lernen Wie funktionieren gute Geschichten, wie schreibt man sie und was erzählen sie uns über unsere Welt? George Saunders erklärt anhand von sieben klassischen Kurzgeschichten der russischen Meister, was die Essenz des Erzählens bedeutet. Zu Anfang des Kapitels ist die jeweilige Geschichte vorgestellt. Zwanzig Jahre lang hat der Schriftsteller George Saunders mit den Studenten seiner Master Class im Creative-Writing-Programm der Syracuse University nach dem Prinzip seiner Close-reading-Methode gearbeitet. Die direkte lockere Ansprache Saunders ist wohltuend. Erklärend, fragend, nie mit erhobenem Zeigefinger, durchzogen mit Humor. Ein lesenswertes Sachbuch für Literaturinteressierte. Weiter zur Rezension:    Bei Regen in einem Teich schwimmen von George Saunders