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Sachbücher




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Hier findet ihr eine Zusammenstellung von guten Sachbüchern. Nicht unbedingt Fachbücher. Lesenswertes aus dem Zeitgeschehen, zu interessanten Themen. Politik, Geschichte, interessante Menschen, Branchen. Es verirrt sich auch mal ein Kochbuch hier hinein. Geordnert von A-Z.





Letzte 15 Rezensionen


Verrückt nach Karten von Huw Lewis-Jones 

Dieses Buch ist ein MUSS für jeden Fantasyfan, ein Augenschmaus. Der englische Originaltitel »The Writer’s Map«, gefällt mir besser, denn hier ist eindeutig klar, dass es um bestimmte Karten geht: fantastische Karten aus dem Literaturbetrieb. Der Herausgeber lässt Autoren und Illustratoren zu Wort kommen. Wir erfahren, ob es historische Vorbilder für die Karten gibt. 167 Farbillustrationen in hoher Qualität machen das Buch zum Augenschmaus und es gibt eine Menge Interessantes zu erfahren, denn 24 Autoren kommen hier zu Wort.
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Fake News & Verschwörungstheorien von Gérald Bronner und Krassinsky   

Ein Wissenscomic, eine Grafic Novel zum Thema Meinungsbildung, Informationsfluss, Fake News und Verschwörungstheorien. Lehrer, Eltern, Großeltern, bitte lesen, denn dies ist für mich ein wichtiges Buch – nicht nur für Jugendliche. Fake News gehören neben Umweltveränderungen zu den größten Problemen unserer Epoche. Wie werden wir beeinflusst, was gaukelt uns unser Gehirn vor? Jean-Paul Krassinsky zeichnet ausdrucksstark, humoristisch, durch die Comicform ver(sinn)bildlichen sich die Informationen.
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Druck trifft Aquarell von Anita Höskens


Schritt für Schritt erklärt die Künstlerin Anita Höskens Mixed Media Collagen. Experimentell und ausdrucksstark – von Pop Art bis hin zu Landschaften ist alles möglich. Neben Hintergrundwissen gibt es selbsterklärende Fotos. Da sollte nichts schiefgehen. Für mich ein lehrreiches Buch, weil alles genau erklärt wird und vielen verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt werden. Lithografie, Druckstock, den fertigen Druck mit Aquarellfarbe weiterbearbeiten … alles gar nicht schwer.
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Das neue Aquarell Praxis Buch von Anita Hörskens  

Endlich mal ein Künstler, der sich nicht selbst in den Vordergrund stellt, sondern die Technik. Ein Buch für Anfänger, die das Aquarellieren lernen möchten. Anita Hörskens erklärt Schritt für Schritt die Grundlagen. Sie beginnt mit den Farben. Oft wird hier nur der Malkasten vorgestellt. Doch die Aquarelltechnik hat so viel mehr zu bieten! Näpfe, Kästen, Tuben, Kreiden, Stifte, Tusche, Gouache, Softpastelle, Ölpastelle, alles ist dabei! Auch bei den Hilfsmitteln ist alles dabei: Rubbelcrep, Aquapasto, Effektmittel, Aqua-Fix, Fixativ, Grundierungen und Strukturaufträge. Auch zu Pinsel, Papier und Werkzeug gibt es gute Infos.
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Metropolen der Antike von Jean-Claude Golvin  

Wie haben die Metropolen in der Antike wohl ausgesehen? Der französische Archäologe und Architekt Jean-Claude Golvin ist weltweit der beste Zeichner für archäologische Rekonstruktionen. Das sagenumwobene Delphi, Ostia, der Hafen von Rom, das Kapitel Rom umfasst eine Menge. Der Leuchtturms von Alexandria, Pi-Ramesse in Ägypten, Athen, Ephesos, Lambaesis in Algerien, Tarraco (Tarragona) und Bilbilis (Calatayud) in Spanien, Arausio (Orange) und Andesina (Grand) in Frankreich, Augusta Raurica (August) in der Schweiz, Colonia (Köln) in Deutschland und vieles mehr ist zu finden, wie die Hängenden Gärten von Babylon und der Turm zu Babel, das Zikkurat. Dies ist ein sehr ansprechender Bildband zu Geschichte Architektur und zum Städtebau.
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Souvenirs von Katharina Koppenwallner 

Die Berliner Kunsthistorikerin, Ethnologin und Stylistin Katharina Koppenwallner ist immer auf der Suche nach traditionellen Textilien, Materialien und kulturellen Gegenständen. Seit mehr als 20 Jahren reist sie durch die Welt. Sie besucht gezielt Orte, durchforstet vorher alte Bücher, Reiseberichte, Datenbanken und schaut sich in Museen und Antiquariaten um, weiß in der Regel genau, wonach sie sucht. Sie stellt in diesem kleinen Buch 50 Dinge vor, die aus anderen Kulturkreisen stammen: Textilien, Gebrauchsgegenstände usw. Und zu jedem Gegenstand gibt es eine kleine Geschichte.
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Spanien – Fettnäpfchenführer von Lisa Graf-Riemann

In anderen Ländern ticken Uhren anders, gibt es andere Traditionen als im eigenen Land. Was unterscheidet Spanien von Deutschland? Ein Land mit mehreren Sprachen, anderen Essenszeiten, mit anderen Umgangsformen am Telefon und im Geschäfts- und Privatleben. Ein Fettnäpfchenführer für Spanienreisende, für die, die sich ein wenig länger aufhalten wollen als zwei Wochen, weniger für Touristen – aber auch Letzteren kann es nicht schaden, die Sitten anderer Länder kennenzulernen: Tapas, Rechnung bestellen, Trinkgeld usw. Die Infos sind gut, das auf jeden Fall. Die Verpackung war letztendlich nicht ganz die meine – Geschmacksache.


China First von Theo Sommer

Kaum ein Journalist kennt China besser als Theo Sommer. Man darf sich allerdings nicht von diesem Titel verführen lassen. Sommer blickt zurück ins Reich der Mitte und in die Zukunft, zeigt die Entwicklung Chinas aus seiner Sicht als langjähriger Korrespondent. Er beginnt mit einer kurzen Rückschau und erklärt dann, wie der wirtschaftliche Aufstieg Chinas sich erklären lässt. Am Ende nimmt Sommer die Mentalität der Chinesen ins Visier, ihre Strategie, Anknüpfungspunkte mit dem Westen, aber auch Brennpunkte und schwer überwindbare Gegensätze.
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Eine ungemein eigensinnige Auswahl unbekannter Wortschönheiten von Peter Graf

Dieses Buch ist eine wahre Lust für Wortliebhaber, »ohne jeden wissenschaftlichen Anspruch«. Das original Grimmsche Wörterbuch ist eine Pracht des deutschen Vokabulars, aber natürlich ein ziemlich aufgeplustertes Ding. Peter Graf hat hieraus »drucklustig« eine eigne Sammlung zusammengestellt, einen »Schöneraritätenkasten«. – Etwa »Furzklemmer« (Geizhals) der Worte, da nur ein Prozent der Grimmschen Sammlung die Ehre erhält, hier versammelt zu sein? Nein, hier geht es eher um recht unbekannte Wörter, eine »Blütenlese«, ein »Wortmuseum«, wunderschön illustriert.

Entdeckungsreise von Anthony Rice

Abenteuerliches Reisen, wie sie hier beschrieben werden, sind heute nur noch in Büchern zu finden. Unentdeckte Welten, Tiere, Pflanzen. Die Forscher von damals waren oft eine Mischung aus Abenteurer, Biologen, Zeichner und Reiseschriftsteller in einer Person. Sie schlugen sich mit Buschmessern durch das Dickicht, paddelten auf kleinen Booten unbekannte Flüsse hinauf, wurden von Mücken zerstochen, von anderen kleinen Tieren gebissen, von großen aufgefressen, von Eingeborenen angegriffen, kämpften mit Malaria, Sumpffieber, Würmern usw. - und manch einer überlebte seine Reise nicht. Sie waren Entdecker, Aufklärer, Erfinder, Wissenschaftler – Abenteurer – wagemutige Menschen. Von eben diesen Reisen berichtet der Band mit Text und vielen Bildern.
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Romane schreiben und veröffentlichen für dummies von Axel Hollmann und Marcus Johanus

Ein wirklich guter Ratgeber für Schreibanfänger! Kurz und bündig, verständlich, angereichert mit Tipps. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der vorhat, einen Roman zu schreiben und sich Gedanken über Strukturen macht – was ja auf jeden Fall auch machen sollte. Schreiben, organisieren, Hardware und Software, Figurenbildung, Prämisse, plotten, Dreiakter, Heldenreise, sprachliches, bis hin zur Vermarktung, alles drin.
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Die Inselsammlerin von Fenna Williams

Vielleicht sucht jemand von euch ein interessantes Reiseziel? Nein? Dies Buch ist trotzdem lesenswert. Reiseliteratur, wenn sie gut geschrieben ist, kann ein Genuss sein. Und wenn hier irgendjemand TUI-Format vermutet, dann liegt er völlig falsch. Fenna Williams ist reisesüchtig - individuell, mit Wanderstiefeln an den Füßen, erkundet sie Ecken auf der ganzen Welt, insbesondere Inseln, die den meisten Menschen unbekannt sind – zumindest haben sie noch nie einen Fuß dorthin gesetzt. Selbst wenn die Autorin Capri besucht, liegt sich nicht am Strand und besucht lediglich die blaue Grotte – sie erwandert die schöne Einsamkeit der Insel. Allein, einsame Wanderungen – nein, sie ist garantiert keine Einzelgängerin. Individualistisch – aber dicht bei den Menschen, meist mietet sie sich bei Einheimischen ein. Und genau das macht das Buch so reizvoll: Der enge Kontakt zu den jeweiligen Insulanern ist Fenna Williams ganz wichtig. 

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Stella Goldschlag von Peter Wyden

Ich entschied mich dazu, das Original zu Stella Goldschlag zu lesen, nicht die »Stella« von Takis Würger. Für mich die richtige Entscheidung. Ein Sachbuch, spannend wie ein Roman. Peter Wydens Buch, eine Neuauflage seines Buchs von 1993 aus dem Steidl Verlag, es ist mehr als die Biografie von Stella Goldschlag, die wunderschöne Jüdin, die mit den Nazis kollaborierte, um die Deportation ihrer Familie zu verhindern,  als »Greiferin« zusammen mit ihrem Ehemann Rolf Isaaksohn in Berlin für die Gestapo nach versteckten Juden suchte, sie an das Gestapo-Hauptquartier auslieferte, damit sie ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert werden konnten. Dieses Buch geht darüber hinaus, es ist ein Dokument des Zeitgeschehens, des Grauens, und Peter Wyden stellt die Frage nach Schuld. Wann ist ein Mensch schuldig, wann wird ein Opfer zum Täter und warum? Kann ein Opfer schuldig sein?
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In besserer Gesellschaft - Der selbstgerechte Blick auf die anderen  von Laura Wiesböck


Ein recht gutes Buch, wenn man sich noch nie mit dem Thema Denkmuster, Abgrenzung und Gruppenzugehörigkeit beschäftigt hat. Hohe Selbstbewertung, in dem ich selbstgerecht andere klein mache. Falsche Selbstbewertung, um mich vor mir selbst zu rechtfertigen: Ich bin hipp, habe einen coolen Job! – anstatt: Ich werde ausgepresst, arbeite in Dauerschleife, ich bin unterbezahlt und habe Depressionen, immer noch jemand neidisch auf meinen Medienjob? Wie sehen wir und selbst und andere? Wie kommen wir heraus aus der Spirale?


Leonardo da Vinci – Das Auge der Welt von Volker Reinhardt


Volker Reinhard hat tief in den Fakten geschürft, sich unter anderem auf Leonardos Notizbücher bezogen, und zum 500. Todestag Leonardo da Vinci eine Biografie gewidmet. Wer war dieser Renesance-Maler, dieses Genie? Und warum gibt es so viele unvollendete Bilder von ihm? War er Maler oder Wissenschaftler? Ein Kriegsingenieur und Gestalter von Festen - Leonardo das Multitalent. War er ein Sturkopf, der sich oft selbst im Weg stand, oder war er ein prinzipientreuer Mann? Freund oder Feind von Michelangelo Buonarotti? Und warum holte ihn Giovanni di Medici als Papst Leo X. nach Rom und gab Leonardo dann doch keine Aufträge für die Gestaltung des Petersdoms? – Eine gelungene Biografie!


Emotionen im Film von Karl Iglesias



Um es gleich vorwegzusagen, dies ist ein besonders gutes Handbuch für Autoren, voller dramaturgischer Werkzeuge – nicht nur für Drehbuchautoren. Denn vieles was für die Entwicklung eines Drehbuchs gilt, das hat auch Bedeutung für Buchautoren. Emotionen tragen einen Film, einen Roman. Und dieses Buch hat viel mehr zu bieten, als sein Titel vermuten lässt. Zuerst geht es natürlich um Gefühle, die von Figuren transportiert werden. Karl Iglesias öffnet seinen Handwerkskasten: Dramaturgie durch Spannung und erholende Phasen, Figurenaufbau und -konstellation, Szenenaufbau, Expositionsszenen, spektakuläre Szenen, dramatische Szenen, Stil, Dialoge schreiben, Story versus Plot. Die Emotion trägt alles.
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Kunst siehe separate Seite: Kreativ - künstlerische Seite

Gesellschaftspolitisch:





























Historisches:




Black Hand von Stephan Talty 
Der Vorläufer der Mafia in den USA



Medizinisches: 







Thema Schreiben: 












Küche:









Du bist an einem bestimmten Genre interessiert? Dann findest du hier die richtige Seite in meinem Blog


Zeitgenössische Literatur

Hier verbirgt sich manche Perle der Literatur. Ich lese auch mal einen Bestseller, natürlich, aber mein Blick ruht  immer auf den kleinen Verlagen, auf den freien Verlagen. Sie trauen sich was - und diese Romane sind in der Regel besser als der Mainstream der meistgekauften Bücher …

Zeitgnoessische Romane



Krimis und Thriller


Ich liebe Krimis und Thriller. Natürlich. Spannend, realistisch, gesellschaftskritisch oder literarisch, einfach gut … so stelle ich mir einen Krimi vor. Was ihr nicht oder nur geringfügig bei mir findet: einfach gestrickte Krimis und blutrünstige Augenpuler.

Krinis und Thriller



Historische Romane

Im Prinzip bin ich an aller historischer Literatur interessiert. Manche Leute behaupten ja, historisch seien Bücher erst ab Mittelalter.  Historisch - das Wort besagt es ja: alles ab gestern - aber nur was von historischem Wert ist. Was findet ihr bei mir nicht: Schmonzetten in mittelalterlichen Gewändern. Das mag ganz nett sein, hat für mich jedoch keine historische Relevanz.

Historische Romane




Kreative, künstlerische Seite

Auf dieser Seite stelle ich euch Bücher vor, die im weitesten Sinn mit Kreativität zu tun haben. Was  Kunst, Schreiben und Kochen wird sicherlich der Hauptschwerpunkt sein – diese Seite ist noch recht neu.
habt ihr zu erwarten?

Kreative, künstlerische Seite

Fantasy

Hier bin ich leider in letzter Zeit etwas ratlos. In dieser Rubrik wird wenig auftauchen. Leider habe ich das Gefühl, dass hier keine neuen Ideen kommen. Ich mag nicht immer wieder das gleiche Buch in Abwandlung lesen ... Aber auch hier lasse ich mich gern überraschen. Meist findet man unter den Dystopien doch mal was Neues.

Fantasy



Kinder- und Jugendliteratur

Kinder- und Jugendliteratur hat mich immer interessiert. Selbst seit der Kindheit eine Leseratte, hat mich auch die Literatur für Kinder nie ve
rlassen. Interesse privat, später als Pädagogin, als Leserin, als Mutter oder Oma. Kinder- und Jugendbücher kann man immer lesen!

Kinder- undJugendliteratur

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Rezension - Schuldig von Kanae Minato

Bereits aus dem Klappentext erfahren wir so gut wie den gesamten Inhalt. Die kleine Wendung am Ende hat insofern nicht dazu beigetragen, dass dieser Roman mir letztendlich doch noch gefallen hat. Das war das nämlich Mindeste, was ich am Ende erwartet habe. Nachdem ich von dem Vorgänger »Geständnisse« sehr begeistert war, hat mich dieses Buch enttäuscht, gelangweilt. Ich habe viel geblättert.

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Rezension - Queen July von Philipp Stadelmaier

Eine Novelle, die mich in ihrer luftigen Art verblüfft – begeistert – hat. Eine Geschichte der ersten Liebe, von einer die nicht loslässt. 17 Jahre ist es her, sie gingen damals noch in Paris zur Schule. Er hatte Schluss gemacht – einfach so, ohne Grund. Doch Strehler bleibt in Azizas Kopf. Ein heißer Julitag und July hält es nur in der Badewanne aus. Aziza setzt sich auf den Boden, kennt July kaum, und vielleicht gerade darum erzählt sie ihr aus ihrem Leben - 17 Jahre ohne Strehler, abgehauen aus Paris bis nach Dschibuti – mit Strehler im Kopf … Eine Novelle mit einem wundervollen Sound – Empfehlung!

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Rezension - Ein Nashorn namens Clara von Katrin Hirt und Laura Fuchs

Ein Bilderbuch, das mich begeistert hat, denn es ist eine wahre Geschichte. Letztendlich eine tragische Story aus heutiger Sicht. Es war einmal ein kleines Nashorn, das mit seiner Familie in Indien lebte. Jäger töteten die Mutter, brachten das Jungtier in die Stadt, wo es von einer Kaufmannsfamilie aufgenommen wurde und den Namen Clara erhielt. Schon bald zeige sich, dass man ein Nashorn nicht im Haus halten kann. Kapitän Douwe Van der Meer hatte eine Lösung parat. Er nahm Clara mit nach Europa. Eine Sensation! So ein Tier hatte hier noch niemand gesehen!

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