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Posts mit dem Label "Psychothriller" werden angezeigt.

Rezension - In den Stunden einer Nacht von Federico Axats

  Mit siebenundzwanzig Jahren ist John Brenner bereits ein trockener Alkoholiker, von seiner Frau geschieden und seine vierjährige Tochter sieht er seltener, als ihm lieb ist. Eines Nachts wacht er auf dem Fußboden seines Wohnzimmers auf, ohne Erinnerung an die letzten Stunden. Neben ihm liegen eine leere Wodkaflasche, eine Pistole und die Leiche einer Frau, die er noch nie zuvor gesehen hat. Ist er der Mörder, oder hat man ihm die perfekte Falle gestellt? Wie ist jemand in sein gut gesichertes Haus gekommen? Er muss erstmal raus hier. Er rennt in den «seinen» Wald, um Luft zu holen, nachzudenken, und dort steht beleuchtet ein Wagen, weit und breit ist niemand zu sehen. Neugierig schaut John hinein: Computer, eine Menge Technik, er sieht sein Wohnzimmer in Echtzeit auf dem Bildschirm! Weiter zur Rezension:    In den Stunden einer Nacht von Federico Axats 

Rezension - Fifty Fifty von Steve Cavanagh

  Gesprochen von Thomas M. Meinhardt, Susanne Schroeder Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 13 Std. und 39 Min. Bei der Polizei geht ein Notruf ein: Eine Frau meldet, sie habe ihren Vater in seinem Haus tot aufgefunden, alles sei voller Blut. Ihre Schwester ist eine Mörderin und sie habe Angst, dass diese sich noch im Haus befinde. Darum werde sie sich nun im Bad einschließen, bis die Polizei eintreffe. Zwei Minuten später, geht bei der Polizei ein weiterer Notruf ein: Eine Frau meldet, sie habe gerade das Haus ihres Vaters betreten, ihn im Schlafzimmer tot aufgefunden, erstochen. Es muss ihre Schwester gewesen sein! Eine von beiden war es, so viel ist klar: Eine ist unschuldig. Die andere eine eiskalte Killerin. Beide werden angeklagt. Eddie Flynn verteidigt Sofia. Aber er hat Prinzipien: Nichts als die reine Wahrheit! Ein spannender Justizthriller, bei dem es nicht nur im Gerichtssaal hart zur Sache geht. Empfehlung für den Psychothriller! Weiter zur Rezension:    Fifty Fi...

Rezension - Auf der Lauer liegen von Liz Nugent

  Der erste Satz:  Mein Mann hatte eigentlich nicht vor, Annie Doyle umzubringen, aber diese verlogene Schlampe hat es nicht anders verdient. Was für ein Anfang! Lydia Fitzsimons korrigiert sich ein paar Seiten später. Gut, ihr Mann hatte die Frau gewürgt und sie war fast am Ende. Er allerdings auch. Drum gab Lydia Annie den Rest, als sie ihr mit der Metallkralle auf den Kopf schlug. Dumm gelaufen. Man lässt sich von so einer nicht erpressen! Wohin nur mit der Leiche? Die Fitzsimons wohnen in einer vornehmen Villa in Dublins bester Gegend. Andrew Fitzsimons ist einen angesehenen Richter. Der große Garten eignet sich optimal zur letzten Ruhe von Annie Doyle. Hoffentlich hat Sohn Laurence nicht mitbekommen, wann sie nach Hause gekommen sind. Wieder ein großartiger Psychothriller von Liz Nugent! Ein glaubhaft konstruierter Plot mit feinen Charakterstudien und einer guten Portion schwarzen Humors. Ein Ritt auf der Rasierklinge auf dem Weg in die Hölle! Ein literarischer Thriller, ...

Rezension - Wütende Bärin von Ingebjørg Berg Holm

  Auf der einen Seite ist dieses Beziehungsdrama ein Psychothriller, andererseits gibt es sicher Leser, die mir nicht zustimmen, weil der Fokus auf einer Dreiecksbeziehung liegt. Alles beginnt mit einem toten Menschen im Schnee; das Drama ist gesetzt. Im letzten Kapitel werden wir erfahren, wer dort liegt. Was spannend beginnt, zieht sich teilweise ein wenig zäh dahin. Dem Klappentext zu Folge erwartet man eine Eis- und Schneegeschichte in Svalbard (Spitzbergen), die kommt aber nur im Prolog und ganz am Ende zum Tragen, schade. Hier hat der Verlag Hoffnungen geweckt, die nicht erfüllt werden. Der Roman ist gut, wenn man seine Erwartungen diesbezüglich gleich am Anfang zurückstellt. Das Ringen um Macht und um ein Kind steht im Mittelpunkt des Thrillers.  Weiter zur Rezension:   Wütende Bärin von Ingebjørg Berg Holm

Rezension - Der Verehrer von Charlotte Link

  Gesprochen von: Tessa Mittelstaedt Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 15 Std. und 36 Min. Als in einem Waldstück die Leiche einer kürzlich ermordeten Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Sie hatte sich vor sechs Jahren nach Südamerika aufgemacht, sich nie wieder gemeldet. Der zweite Strang handelt von Leona, deren Leben mit einem Ruck aus der Bahn geworfen wird. Zuerst fällt ihr eine Frau vor die Füße, Eva, die aus dem Fenster gesprungen ist, was Leona schwer zu schaffen macht und gleichzeitig verlässt ihr Ehemann das Haus, zieht zu einer anderen. An der attraktiven Leona finden gleich zwei Männer aus dem Umfeld von Eva Gefallen, was der seelisch angeschlagenen Frau guttut. Ein ruhiger, spannender Psychothriller. Weiter zur Rezension:    Der Verehrer von Charlotte Link

Rezension - Der Erlkönig von Jérôme Loubry

  Herzlich willkommen liebe Studierende! Der Erzähler ist gesetzt, wir schreiben das Jahr 2019 und gehen sogleich zurück ins Jahr 1949, um bald ins Jahr 1986 zu wechseln, zu Sandrine. Was für ein Psychodrama! Ein Psychothriller, der einen Sog entwickelt, der zumindest mich ab der Mitte nicht mehr losließ! Eisig und düster empfängt die Insel Sandrine im Regen, eine unheimliche Aura umgibt die tote Siedlung. Und die Geschichte um das Kinderheim und über die ertrunkenen Kinder macht die Sache nicht besser ... Ein fein psychologisch ausgearbeiteter Plot, der hinter die Kulissen einer Art von Psychosen blicken lässt – Gewalterfahrung, Missbrauch. Meine Empfehlung für diese französische Literatur! Weiter zur Rezension:    Der Erlkönig von Jérôme Loubry

Rezension - Der rote Apfel von Mi-Ae Seo

  Der Thrill unterliegt diesem Roman ab der ersten Seite. Aber wir haben es hier mit einem sanften Hinschaukeln bis zum bitteren Ende zu tun, perfide, realistisch und durchdringend. «Maxwell's Silver Hammer» macht clang, clang, bis hin zum Paukenschlag. Wer auf Action, Action steht, der wird enttäuscht sein. Ein feines Kammerspiel präsentiert sich hier, psychologisch durchdacht, rollt Stück für Stück die ganze Palette dessen auf, was Kinder ertragen müssen, etwas das ihre Charaktere zum dem werden lässt, was sie sind. Ganz ruhig reißt die Autorin dich in den Abgrund ... Weiter zur Rezension:    Der rote Apfel von Mi-Ae Seo