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Posts mit dem Label "Schweizer Literatur" werden angezeigt.

Rezension - Königin der Nacht – Ein kurzes Buch über meine Mutter von Lukas Bärfuss

Nach «Vaters  Kiste» hat Lukas Bärfuss nun in einem autobiografischen Essay mit dem Leben seiner Mutter abgerechnet. «Eine Mutter ist, was man nicht loswird. Auch nicht mit dem Tod.» 1971 in Thun geboren, die Mutter wohnt eher allein mit ihrem Sohn, bzw. mit vielen Männern. Lukas Bärfuss wächst im Rotlichtmilleu auf; seine Mutter war eine Frau ohne Bildung, die von ihrem Freiheitsverlangen getrieben wurde, in das der Sohn nicht hineinpasste. Tagsüber reinigte sie in einem Autohaus die Wagen, die aus der Reparatur kamen, am Abend stand sie an einer Rotlicht-Bar. Als sie älter war, arbeitete sie als Putzfrau und in einer Wäscherei. Der Junge war nie gewollt, so wurde er auch behandelt – als Rabenmutter titulierte sie sich sogar selbst. Eine Mutter, die ihn hat sitzen lassen in seiner Kindheit und ein System, das dieses Kind hängenließ. Ein wundervolles Buch, schnörkellos geschrieben, das sehr zu Herzen geht. Weiter zur Rezension:    Königin der Nacht – Ein kurzes Buch ...

Rezension - Lázár von Nelio Biedermann

  «Ein wirklich großer Schriftsteller betritt die Bühne, im Vollbesitz seiner Fähigkeiten.», so wird von ihm geschrieben. Nelio Biedermann schreibt mit 20 Jahren sein erstes Buch und das Manuskript geht in die Versteigerung – die Verlage überbieten sich, es wird in 20 Sprachen verkauft, man redet über ein sechsstelliges Vorschusshonorar – über den neuen Thomas Mann . Uff. Ich war gespannt. Mich konnte der Familienroman nicht überzeugen – leider. Weiter zur Rezension:    Lázár von Nelio Biedermann

Rezension - Ein ungezähmtes Tier von Joë Dicker

  gelesen von Torben Kessler Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 9 Std. und 56 Min. Zwei befreundete Ehepaare mit je zwei Kindern, die in Genf wohnen sind in diesem Thriller die Hauptpersonen: Arpad und Sophie Brown , beide 40 Jahre alt, mit guten Jobs im Finanzwesen und als Anwältin, mit einem schicken Haus, dem « Glashaus »; ein betuchtes Paar. Greg und Karine Liégean , geringfügig älter, sie Verkäuferin, er Polizist, bei der Spezialeinheit Tigris . Doch diese heile Welt ist brüchig, denn an Apard klebt eine kriminelle Vergangenheit, die mit einem Juwelenraub in Verbindung steht. Und dann taucht eines Tages ein Mann auf, der an der Vergangenheit der Browns kratzt… Spannender Krimnalroman! Weiter zur Rezension:    Ein ungezähmtes Tier von Joë Dicker 

Abbruch - Demaskiert von Sascha Michael

  Kriminalroman mit Berner Lokalcolorit. So leid es mit tut, nach drei Seiten war Schluss! Ein Text der nur strotzt vor Ausdrucksfehlern und Grammatikfehlern – etwas, was ich nicht lesen mag. Hier fehlt jeder Sprachrhythmus und ein Gefühl für sprachlichen Ausdruck. Ich frage nun den Neptun Verlag, wie man solch einen Text herausgeben kann? Habt ihr keine Lektoren? Gut, hier hätte man fast an jedem Satz feilen müssen … Ich kann zumindest für mich sagen: Nein, solch einen Text mag ich nicht lesen! Zu Aufbau und Inhalt kann ich nach drei Seiten selbstverständlich keine Stellung nehmen. «Das Laub wirbelt spiralförmig über die Gräber, die Äste an den Bäumen biegen sich gleichzeitig hin und her.» «Das Pfeifen des Windes ist das einzige Geräusch weit und breit, ansonsten herrscht Totenstille.» «‹Du hesch wider groucht!› (Du hast wieder geraucht), begrüsste Therese ihren Mann jeweils zu Hause in tiefsten Berndeutsch. Sascha Michael Demaskiert
 Krimi, Kriminalliteratur, Kriminalroman, Bern,...

Rezension - Von den fünf Schwestern, die auszogen, ihren Vater zu ermorden von Melara Mvogdobo

  Céleste, Sheshe, Lea und Marion, vier Afroschweizer-Schwestern, machen sich auf nach Kamerun. Sie wollen ihren Vater umbringen, der sie allesamt sexuell missbraucht hatte. Die Schweizer Mutter hatte er um ihr Hab und Gut gebracht, war mit dem Geld durchgebrannt. In Kamerun stoßen sie auf Séraphine, die fünfte Schwester, die mit dem Vater unter einem Dach lebt und Afrika noch nie verlassen hat. Sie pflegt den alten Mann. Jede der Schwestern hat eine eigene Vorstellung davon, dem Alten das Licht auszuknipsen …  Weiter zur Rezension:    Von den fünf Schwestern, die auszogen, ihren Vater zu ermorden von Melara Mvogdobo

Rezension - Die Affäre Alaska Sanders von Joël Dicker

  Gesprochen von: Torben Kessler Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 18 Std. und 31 Min. Dies ist die Fortsetzung zu «Die Wahrheit von Harry Quebert» – zwei voneinander unabhängige Geschichten. Mir hatte der Roman um Marcus Goldman damals sehr gut gefallen, weil er so wendungsreich war – was ich für den Nachfolger ebenso versprechen kann. Und ja, da ist er wieder, auf Niveau des ersten Romans! Wir erinnern uns an den Schriftsteller Marcus Goldman und Sergeant Perry Gahalowood, die sich während der Ermittlung anfreunden. Und dieses Mal untersuchen sie gemeinsam als Team einen alten Mordfall, der abgeschlossen ist, der Täter bereits im Gefängnis schmort. Doch neue Erkenntnisse werfen die Frage auf: Wurde seinerzeit der Falsche verurteilt? Spannend und wendungsreicher Krimi! Weiter zur Rezension:    Die Affäre Alaska Sanders von Joël Dicker

Rezension - Die Krume Brot von Lukas Bärfuss

  Man könnte den Roman mit einem Satz zusammenfassen: Das unglückliche Leben der Adelina und die Sprachlosigkeit der Väter. Die Tochter italienischer Einwanderer arbeitet in einer Zürcher Fabrik, muss die Schulden der Familie bezahlen, als sie Toto kennenlernt, der sie schwanger sitzen lässt. Sie kämpft ums Überleben und arbeitet hart, hat viele Jobs, alles unterbezahlt – es reicht gerade dazu, nicht verhungern zu müssen. Als sie ihre Stelle und die Wohnung verliert, lernt sie Emil kennen, der ihre Schulden bezahlt und Adelina mit der kleinen Emma bei sich aufnimmt. Es ist ein Abkommen – denn Liebe verspürt Adelina für Emil nicht. Er kauft ein Anwesen in den Bergen des Piemont, was Adelina so gar nicht gefällt. Doch mit diesem heruntergekommenen Haus wird das Leben von Adelina noch einmal völlig durcheinandergeraten. Der großartige Auftakt einer Trilogie. Authentisch, sprachlich eine Perle, ein kraftvoller Text mit Nachhall. Weiter zur Rezension:   Die Krume Brot von Luka...

Rezension - Berghau von Angelika Waldis

  Der Boden zittert. Ein Grollen. Etwas stürzt ein. An einem strahlenden Montagmorgen im Juli ist durch einen Felssturz ein kleines Wandergebiet vom Rest der Welt abgeschnitten. Ein paar Wanderer sind hier unterwegs, die zu einer winzigen Schankwirtschaft flüchten, eine abgelegene Berghütte an der Seilbahn. Der Wirt nimmt die Gäste nur unwillig auf, seine Freundin drängt ihn, nicht herzlos zu sein. Direkt neben seinem Haus ist der Fels abgerutscht, hat die Hütte mit dem Vorrat und den Toiletten mit in den Abgrund genommen, die Pfeiler der Seilbahn sind abgeknickt. Zu Essen bleibt, was in den Rucksäcken zu finden ist, zu Trinken ist genug vorhanden. 10 Personen auf kleinstem Raum für zwei Tage und Nächte. Man hätte mehr daraus machen können. Weiter zur Rezension:    Berghau von Angelika Waldis

Rezension - Pommfritz aus der Hölle von Lioba Happel

  Ein Briefroman – eine Anklage. Schau her, das ist aus mir geworden, weil du mich im Stich gelassen hast! Der Ich-Erzähler, den seine Mutter Pommfritz nannte, schreibt an seinen «Vatter in den Emmentälern», den er in Kindestagen lediglich einmal zu Gesicht bekommen hat. Er berichtet von seiner Kindheit, die er, angebunden an ein Tischbein, fliegentötend, bei einer gewalttätigen, schweigsamen, Mutter verbringt, die nur auf dem Sofa liegt und Unmengen von Pommfritz und Grillhähnchen verschlingt. Nun sitzt er in Einzelhaft, weil er seine Mutter erstochen und danach verspeist hat – «naja, Stückchen von ihr, ne Kuppe vom Finger». Dieser Briefroman war für den Schweizer Buchpreis im letzten Jahr nominiert – und das ist der einzige Grund, warum ich bis zum Ende gelesen habe.  Weiter zur Rezension:    Pommfritz aus der Hölle von Lioba Happel

Rezension - Kalte Seelen von Christine Brand

  TV-Journalistin Milla Nova besucht eine Gerichtsverhandlung, bei der sie als Zeugin geladen ist. Am folgenden Prozesstag wird der Mann morgens aus dem Gefangenentransport befreit und bleibt verschwunden. Gibt es wirklich – wie er Tags vorher behauptete – eine Gruppe mächtiger Männer, die die Regierung stürzen werden? Millas Freund Sandro Bandini, der als Ermittler arbeitet, macht sich Sorgen: Sie könnte als Hauptzeugin in Gefahr sein. Wie gut, dass sie sowieso für eine Reportage eine Woche lang in ein Frauengefängnis einfährt. Sie will den Gefängnisalltag beschreiben und Interviews mit den gefangenen Frauen machen. Hier erfährt sie von Flor, dass männliche Immigranten, die als sogenannte Sans-Papiers in der Schweiz ein Schattenleben führten, plötzlich spurlos verschwunden sind; immer wieder. Ein guter, wendungsreicher Schweizer Krimi mit leichten Schwächen. Weiter zur Rezension:    Kalte Seelen von Christine Brand

Rezension - Stumme Schreie von Petra Ivanov

  Ein spannender schweizer Krimi aus Zürich, bei dem Bruno Cavalli und Regina Flint erstmals nicht miteinander arbeiten. Cavalli kehrt nach langem Aufenthalt in den USA in die Schweiz zurück und tritt eine neue Stelle an: interne Ermittlung. Ein Job, den niemand gerne macht, gegen eigene Kollegen ermitteln zu müssen. Flint sucht nach einem vermissten Jungen und seiner Mutter – eine gewalttätige Familie, in der die «KESB» bereits eingeschaltet wurde. Das führt sie mit der Eurojust bis nach Den Haag. Wie immer: akribisch recherchiert. Ein Kriminalroman mit intelligentem Plot, spannend und strukturiert, wirklichkeitsnah, mit einem Flair von Zürich. Weiter zur Rezension:   Stumme Schreie von Petra Ivanov

Rezension - Gian und Giachen und der grosse Frühlingsputz von Amélie Jackowski

  Die Tiere in Graubünden versammeln sich wie jedes Jahr zu Beginn des Frühlings zum großen Frühlingsputz-Wettbewerb. Gian und Giachen fragen sich, wer wohl dieses Mal gewinnen wird. Auf geht es! Da fällt ihnen die kleine unglückliche Gämse Lena auf, ganz allein, unsicher, den Tränen nah ... Eine Geschichte zu Wettbewerb und Fairness mit den beliebten Steinböcken aus Graubünden. Schweizer Kultserie aus Graubünden ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Gian und Giachen und der grosse Frühlingsputz von Amélie Jackowski

Rezension - Piatti für Kinder

Wer kennt nicht Celestino Piatti? Nein? Bestimmt schon mal gesehen, wenn nicht gar gelesen! Er wurde 1922 in Wangen bei Zürich geboren. Seit 1948 arbeitete Piatti als freier Grafiker, Autor und Karikaturist. Insgesamt schuf Piatti über 6300 Buchumschläge, Bilderbücher und Buchillustrationen, Briefmarken, unter anderem für die Schweizerfibel. Die Eule war sein Kennzeichen, genau wie der grafische Stil mit den markanten schwarzen Linien. Der Nord Süd Verlag hat seine sieben Bilderbücher als Hommage an den großen Künstler als Gesamtausgabe herausgebracht. Ich zumindest kann mich an den Grafiken nicht sattsehen.  Weiter zur Rezension:    Piatti für Kinder

Rezension - Die Erinnerung an unbekannte Städte von Simone Weinmann

  2045, man erinnert sich an einen Zusammenbruch der Welt, Folgen einer Klimakatastrophe – die nicht näher beschrieben wird. Die Zahl der Menschen ist ziemlich reduziert, es gibt keinen Strom mehr. Zurückbesinnend auf Landwirtschaft hält man sich über Wasser. Viele Menschen finden in diesem Dorf Trost im christlichen Glauben – verdammen die Technik. Die industrielle Herstellung von Gütern existiert nicht mehr, es gibt keine Medikamente. Die Menschen wohnen in den Häusern, die von ihren Bewohnern verlassen wurden; viele Gebäude stehen leer, verfallen. Man lebt von dem, was man in leerstehenden Häusern findet – auch restliche konservierte Nahrungsmittel. Zwei Jugendlichen wird das Leben zu eng, sie machen sich auf den Weg nach Italien. Weiter zur Rezension:    Die Erinnerung an unbekannte Städte von Simone Weinmann

Rezension - Glorias Finale von Giuseppe Gracia

  Dies hätte ein guter Roman werden können, wenn er sich auf den Stoff hinter den Kulissen mit einer Castingshow eingelassen hätte. Leider wird auch der gesamte Inhalt im Klappentext verraten. Gloria ist die jüngste Finalistin der europaweiten Castingshow «Eurostar». Sie ist am Ziel. Und wir erfahren gleich am Anfang, dass dieses Finale anders enden wird, es wird keinen Sieger geben, sondern Tote. Gloria hat eine Pistole versteckt, die sie mit auf die Bühne nehmen wird. Und so plätschert der Roman dahin – ab der Mitte habe ich nur noch quergelesen. Wir wissen, was passieren wird. Ende. Gute Idee, aber für mich  zu flach ausgearbeitet, einschließlich der Charaktere. Weiter zur Rezension:   Glorias Finale von Giuseppe Gracia

Rezension - Helvetia 1949 von Philipp Gurt

  Der Kriminalroman spielt in der Nachkriegszeit im Jahr 1949 in Chur. Das Eidgenössische Schützenfest steht bevor, als die Landjäger Caminada und Marugg zu einer halbseidenen Gastwirtschaft gerufen werden, die etwas abseits vom Ort liegt. Eine der Serviererinnen hat sich nach Dienstschluss erhängt. Doch schnell ist klar: Hier ist ein Mord geschehen. Und sie wird nicht die letzte Tote sein. Caminada und Marugg sind ratlos. Was geht hier vor? Inhaltlich ein spannender, überzeugender Regiokrimi, ein historischer Krimi. Sprachlich hat er mir so gar nicht gefallen. Weiter zur Rezension:    Helvetia 1949 von Philipp Gurt

Rezension - Antonia von Gabriella Zalapì

  Tagebuch 1965–1966 Gabriella Zalapì ist mit dieser Novelle in Tagebuchform ein kleines Meisterwerk gelungen. Ein keines Buch mit gewaltiger Kraft. Kurze Einträge, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, reduziert auf den Punkt gebracht. Antonia hat früh geheiratet, dachte damals, sie wäre verliebt gewesen – doch sie landet in einem goldenen Käfig. Tagebucheinträge von Februar 1965 bis November 1966, kurze Einträge, die sprachlich brillant alles auf den Punkt bringen, kurz, prägnant, geschliffen. Ein Frauenbild der besseren Gesellschaft aus dieser Zeit, erschütternd – ein Aufbruch. Absolute Leseempfehlung! Weiter zur Rezension:    Antonia von Gabriella Zalapì

Rezension - Zürcher Filz Gabriela Kasperski

  Die Zürcher Immobilienerbin Philomena Lombardi wird vermisst, einziger Hinweis auf ein Verbrechen ist ein Ohrring, der ihr möglicherweise vom Ohr gerissen wurde. Alfonso Lombardi ist tot und seine Tochter soll den Vorsitz der großen Lombardi-Stiftung übernehmen, die weltweit, insbesondere in Zürich Wohnraum zu günstigen Mieten zur Verfügung stellt. Ist sie auf Reisen, was sie meistens ist, ohne jemandem mitzuteilen, wo sie sich aufhält, oder hat sie irgendwer verschwinden lassen? Hat sie sich in der letzten Zeit überhaupt in Zürich aufgehalten? Einerseits ein spannender, lesenswerter Krimi – andererseits ein sehr überfrachteter Regiokrimi. Weiter zur Rezension:    Zürcher Filz Gabriela Kasperski

Rezension - Federn lassen von Regina Dürig

Dieses Buch ist ungewöhnlich – es ist eine Novelle – aber die Form ist außergewöhnlich. Ein stark reduzierter Text, aufs Wesentliche verdichtet, zwischen die Zeilen in Leerstellen das Unsagbare versteckt oder ganz unverhohlen offeriert. Eine Menge Übergriffigkeit – auch seitens der Eltern gegenüber Kindern, Übergriffigkeit von Männern bis hin zu maßlosen Grenzüberschreitungen. Schon die Buchform ist ungewöhnlich: ein langes, schlankes Format. Auch ungewöhnlich gut! Weiter zur Rezension:    Federn lassen von Regina Dürig

Rezension - Gommer Winter von Kaspar Wolfensberger

  Das Goms im Wallis ist bekannt für seine ausläufigen Langlauf-Loipen und Schneeschuhwanderungen. Und genau darum geht es in diesem Krimi. D.Alois Walpen, genannt Kauz, Polizist in Rente, will er seinen Urlaub genießen. Plötzlich wird eine Frau vermisst, Kauz entdeckt sie, ermordet, mit einem angeschnitzten Ast aufgespießt. Bald darauf findet sich eine weitere gepfählte Frauenleiche. Ist hier ein bestialischer Frauenmörder unterwegs? Oder versucht jemand Umweltschützer aus dem Weg zu räumen? Die Geschichte plätschert dahin, ganz ohne Spannungsbogen – leider bis zum bitteren Ende. Wer den ruhigen Krimi mag, bei dem es um Land und Leute geht, um Langlauf, den erwartet ein schöner Winterkrimi. Gommer Lokalkolorit, dialektale Sätze von Einheimischen mischen sich unter. Weiter zur Rezension:    Gommer Winter von Kaspar Wolfensberger