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Posts mit dem Label "Luchterhand Literaturverlag" werden angezeigt.

Rezension - Bei Regen in einem Teich schwimmen von George Saunders

  Von den russischen Meistern lesen, schreiben und leben lernen Wie funktionieren gute Geschichten, wie schreibt man sie und was erzählen sie uns über unsere Welt? George Saunders erklärt anhand von sieben klassischen Kurzgeschichten der russischen Meister, was die Essenz des Erzählens bedeutet. Zu Anfang des Kapitels ist die jeweilige Geschichte vorgestellt. Zwanzig Jahre lang hat der Schriftsteller George Saunders mit den Studenten seiner Master Class im Creative-Writing-Programm der Syracuse University nach dem Prinzip seiner Close-reading-Methode gearbeitet. Die direkte lockere Ansprache Saunders ist wohltuend. Erklärend, fragend, nie mit erhobenem Zeigefinger, durchzogen mit Humor. Ein lesenswertes Sachbuch für Literaturinteressierte. Weiter zur Rezension:    Bei Regen in einem Teich schwimmen von George Saunders

Rezension - Das Versprechen von Damon Galgut

  «Das Versprechen» nimmt Rachel gleich zu Beginn im Beisein von Tochter Amor auf dem Todesbett ihrem Mann ab: Die Hausangestellte Salome soll das kleine Haus erhalten, in dem sie mit ihrem Sohn lebt und das bisschen Land drumherum. Ein Familienroman, der vom Zerfall einer weißen südafrikanischen Burenfamilie erzählt, die auf einer Farm außerhalb von Pretorias lebt. Galgut beherrscht sein Handwerk par excellence, ohne Frage, und dafür erhielt er im letzten Jahr den Booker Prize. Trotz aller Erzählkunst konnte er mich nicht abholen, weder inhaltlich, schon gar nicht emotional.  Weiter zur Rezension:    Das Versprechen von Damon Galgut

Bis die Steine leichter sind als Wasser von António Lobo Antunes - Abbruch

  Interesse am Thema war vorhanden, Kolonialismus, die Nelkenrevolution; ich lese gern gute Literatur. Der portugiesische Altmeister António Lobo Antunes stand mehrfach auf der Liste für den Literaturnobelpreis. Hohe literarische Kunst. Aber wie es bei Kunst so ist, sie trifft nicht immer den Geschmack. Ich verneige mich – aber es tut mir leid, ich mochte nach 50 Seiten nicht weiterlesen.  Weiter zur Begründung:  Bis die Steine leichter sind als Wasser von António Lobo Antunes 

Rezension - Die langen Abende von Elizabeth Strout

  Ein  Roman, der von Liebe und Verlust erzählt, vom Altern und der Einsamkeit, Schicksalsschlägen, Hoffnungslosigkeit und auf der anderen Seite Lebensfreude und Hoffnung. Vielleicht nicht unbedingt ein Buch für junge Leser. Wer gern Romane liest, die das Leben schreiben, der wird sich wie ich amüsieren. Olive Kitteridge, eine pensionierte Lehrerin Anfang siebzig, Witwe, die sich gern in die Angelegenheiten von anderen einmischt. Zurückhaltung und Feingefühl sind nicht ihre Tugend. Jack Kennison, einst Harvardprofessor, Witwer, hat ein Auge auf sie geworfen. Olive, spröde und zynisch, aber doch das Herz auf dem richtigen Fleck, nervtötend in ihrer ständigen Hilfsbereitschaft. Genau das gibt dank des schwarzen Humors und der Situationskomik der Traurigkeit vieler Szenen etwas Komisches. Empfehlung! Weiter zur Rezension:  Die langen Abende von Elizabeth Strout 

Rezension - Dinosaurier auf anderen Planeten von Danielle McLaughlin

  Kurzgeschichten, die von menschlichen Schicksalen handeln, unerfüllte Wünsche, Kommunikation, die aneinander vorbeiläuft, eingestellte Kommunikation, kommunikative Barbareien, Resignation und Feigheit, Sehnsucht, dem Vorbeischauen an der Wahrheit. Irische Landbevölkerung – fein beobachtet Danielle McLaughlin Menschen, beginnt ihre Erzählungen an einem Punkt im Leben eines Menschen und beendet die Geschichte mittendrin. Ein kurzer Ausschnitt – ein vielsagende Situationen.  Weiter zur Rezension:    Dinosaurier auf anderen Planeten von Danielle McLaughlin