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Posts mit dem Label "chinesische Literatur" werden angezeigt.

Rezension - Die Gebärmutter von Sheng Keyi

  Acht Frauen aus vier Generationen einer Familie, die während des 20. und 21. Jahrhunderts in einem Dorf in der Provinz Hunan aufwachsen, stehen im Mittelpunkt dieses Romans. Großmutter Qi ist in der Qing-Dynastie groß geworden, zu Zeiten, als man den höher gestellten Mädchen noch die Füße abgebunden hat. Sie kann sich deshalb nur trippelnd fortbewegen, keine weiten Strecken gehen. Früh wird sie verheiratet und wird auch bald Witwe, unterdrückt fortan all ihre eigenen Bedürfnisse. Ihre Tochter Wu Aixiang trifft auch die frühe Witwenschaft, sie muss sich allein um ihren Sohn und die fünf Töchter kümmern, denn sie habte in kürzestem Abstand fünf Mädchen in die Welt gesetzt, «so wie man Bohnen setzt». Ein chinesischer Gesellschaftsroman über die Stellung der Frau in der Gesellschaft. Empfehlung. Weiter zur Rezension:   Die Gebärmutter von Sheng Keyi

Rezension - Wütendes Feuer von Fang Fang

In China wird die Gleichberechtigung zu Beginn der 1990er Jahre propagiert, die Freiheit der Frauen. Nur die Realität sieht ganz anders aus. Ein Roman über die Unfreiheit von Frauen im modernen China. Gleich zu Anfang erfahren wir, die Icherzählerin sitzt im Gefängnis und wartet auf ihre Hinrichtung. Sie erzählt ihrer Zellengenossin ihre Geschichte. Yingzhi, die im provinziellen China lebt, hat einen Traum: Sie will Sängerin werden, strebt nach finanzieller Unabhängigkeit. Sie hat es geschafft, als Karaoke-Sängerin in einer kleinen Band bekannt zu werden, die auf Hochzeiten und Festivitäten auftritt. Eine Schwangerschaft fesselt sie nun an einen Mann, einen Taugenichts, den sie nicht liebt und an eine verhasste Schwiegerfamilie. Weiter zur Rezension:    Wütendes Feuer von Fang Fang