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Posts mit dem Label "Gerichtsthriller" werden angezeigt.

Rezension - Die Legende von John Grisham

  Die Schriftstellerin Mercer Mann wird auf ein Drama aufmerksam, das sich quasi direkt vor ihren Augen abspielt: Ein skrupelloses Bauunternehmen will eine verlassene Insel zwischen Florida und Georgia bebauen, ein Touristenparadies mit Hafen, Golfplatz, Spielcasino, Hotels, Villen, Apartmenthäusern – ein Luxusreservoir. Lovely Jackson, die letzte Bewohnerin der Insel hingegen behauptet, die Insel gehöre ihr, als letzte Nachfahrin der entflohenen Sklaven, die dort seit Jahrhunderten gelebt haben. Sie will das Naturparadies aufrechterhalten, die Gräber ihrer Vorfahren pflegen. Die Geschichte der Sklaverei, verbunden mit einem Gerichtsurteil im Jetzt. Kann man lesen, aber nicht der beste Grisham. Weiter zur Rezension:    Die Legende von John Grisham

Rezension - Der Polizist von John Grisham

  Gesprochen von: Charles Brauer Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 24 Std. und 36 Min. Jake Brigance, Held aus den Gerichtsthrillern «Die Jury» und «Die Erbin», ist zurück. Diesmal wird er vom ortsansässigen Richter als Pflichtverteidiger für einen Mordprozess in Clanton, Mississippi verdonnert. Sein jugendlicher Mandant, Drew Gamble, 16 Jahre alt, soll einen örtlichen Deputy umgebracht haben. Die Mehrheit der Bürger von Clanton fordert lautstark einen kurzen Prozess und die Todesstrafe. Für Jake Brigance bedeutet dieser Job nur Ärger, Volkszorn und ein Jammergehalt. Schon einmal hat man ihm während eines Mordprozesses sein Haus abgefackelt; und er hat keine Lust, wieder ins Visier der Bevölkerung zu geraten. Darum verspricht ihm der Richter, er soll den Jungen auch nur bis zur Anklage vertreten, er werde einen anderen Strafverteidiger suchen und Jake kann den Fall abgeben. Doch dann läuft die Sache aus dem Ruder und alles kommt völlig anders … Gesellschafts- und Justizkritik – wied...

Rezension - Menschliche Dinge von Karine Tuil

  Die französische Familie Farel ist bedeutend, das Ehepaar hat Einfluss und Macht: Jean Farel ist ein prominenter Fernsehjournalist, der allabendlich Politiker interviewt, vom Präsidenten den Orden des Großoffiziers der Ehrenlegion erhält. Seine Frau Claire ist eine intellektuelle Schriftstellerin, die für Magazine schreibt, Bücher herausgibt, sich dabei feministisch engagiert. Ihr Sohn Alexandre ist ein Vorzeigekind, brav, intelligent, sportlich und gutaussehend; nach Spitzenleistung in den Eliteschulen studiert er nun an einer Elite-Uni in den USA. Eine Bilderbuchfamilie nach außen. Doch der Putz bröckelt, als der Sohn der Vergewaltigung angeklagt wird. Insgesamt ein wirklich guter Roman, eindringlich geschrieben, wortgewaltige französische Literatur, lesenswert zum Thema #metoo! Weiter zur Rezension:    Menschliche Dinge von Karine Tuil

Rezension - Das System von Ryan Gattis

  Ryan Gattis ist wieder ein großer Wurf gelungen! Er ist ein großartiger Autor in der Noirliteratur, des Ganster-Crime. Genau das ist auch dieser Thriller, aber weit mehr, er ist gleichzeitig ein Gerichtsthriller. Zwölf Ich-Erzähler, zwölf Perspektiven: Beteiligte, Zeugen, Hineingezogene, ein Polizist, eine Staatsanwältin, ein Bewährungshelfer, Strafverteidiger. Drei Systeme, die zu einem zusammenwachsen: die Gesetze Straße in Los Angeles, das Rechtssystem, der Knast. Ein Buch, das unter die Haut geht! Ein amerikanischer Autor, der sich weder Herofiguren, noch irgendwelcher üblichen Schreibmuster bedient. Weiter zur Rezension:    Das System von Ryan Gattis