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Posts mit dem Label "erzählerisches Sachbuch" werden angezeigt.

Rezension - Keine Zeit, der Garten ruft von Klaudia Blasl

Die verblüffendsten Erkenntnisse über zickige Rosen, schlagfertige Bohnen und mörderische Petersilie Klaudia Blasl Giftpflanzen-Expertin und Krimiautorin berichtet in diesem humorvollen Gartenbuch über ihre Abenteuer mit ihren grünen Mitbewohnerinnen. Wenn einer einen Garten anlegt, genügend Platz hat sich auszutoben und dabei sehr belesen ist und ganz schlau nach Plan vorgeht, der hat genug zu erzählen, was in der Realität alles schief gehen kann. Wir erfahren, welche Auswirkungen das Tulpenfieber hatte, ob Kopfsalat in Schockstarre verfallen kann, weshalb man die Rose als Königin der Blumen bezeichnet, was man unter dem Maiglöckchen-Phänomen versteht … Ein humorvolles erzählendes Sachbuch mir Gartentipps. Weiter zur Rezension:    Keine Zeit, der Garten ruft von Klaudia Blasl 

Rezension - Chinesisches Roulette von Desmond Shum

  Ich war etwas überrascht, nach dem Klappentext eine Autobiografie vorzufinden, die von Desmond Shum. Aber nichtsdestotrotz ist gerade dieses ein gutes Beispiel, um in die wirtschaftliche Entwicklung Chinas der letzten Jahre einen Einblick zu bekommen. Desmond Shum heiratete die erfolgreiche Geschäftsfrau Whitney Duan, die mit dem «politischen Adel» in bester Verbindung stand, «guangxi» mit Tante Zhang betrieb. Desmond Shum deckt dieses System der Korruption einer breiten Öffentlichkeit auf, damit wir es verstehen, und um uns zu warnen. Ein sehr interessantes erzählendes Sachbuch – eine aufschlussreiche Autobiografie. Empfehlung! Shum ist mit seinem Sohn nach Großbritannien gezogen. Seine Frau blieb in China – war eines Tages verschwunden. Weiter zur Rezension:    Chinesisches Roulette von Desmond Shum

Rezension - Leeres Spanien von Sergio Del Molino

  Reise in ein Land, das es nie gab 75 Prozent der spanischen Gesamtbevölkerung lebt in Großstädten und an der Küste. Das Landesinnere hinterlässt den Eindruck gähnender Leere. Wenige verstreute Dörfer. Geister-Dörfer – über 3000 Dörfer sind heute in Spanien komplett verlassen. Wie kam es zu dieser ungeheuren Landflucht? Was sind die Auswirkungen? Wann hat das begonnen? Oder war das schon immer so? Sergio Del Molino erzählt von einer urbanen Revolution, die unter der Industrialisierung im faschistischen Franco begann. Doch er blickt viel weiter zurück, beschreibt, wie verächtlich die Landbevölkerung von den Bürgern der Stadtbevölkerung schon immer gesehen wurde. Es geht in diesem erzählerischen Sachbuch nicht um Anklagen, auch nicht um Klagegesang, sondern um Offenlegung der Tatsachen und Ursachenforschung. Genau das macht es sympathisch. Wer Spanien verstehen möchte, kommt um dieses Buch nicht herum. Empfehlung! Weiter zur Rezension:  Leeres Spanien von Sergio Del Molino