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Posts mit dem Label "Zwangsarbeit" werden angezeigt.

Rezension - Tagebuch eines Zwangsarbeiters von Jan Bazuin und Barbara Yelin

  Der neunzehnjährige Jan Bazuin erlebt 1944 in Rotterdam Kriegsalltag des Zweiten Weltkriegs, den sogenannten Hungerwinter, dem «Hongerwinter». Täglich muss Brennmaterial und Essbares beschafft werden, was der Vater ihm überträgt. Im Januar 1945 werden alle Männer zwischen 17 und 40 Jahren in Rotterdam aufgefordert, sich zum Arbeitseinsatz für das Deutschen Reich zu melden. Weder wird ein Arbeitsvertrag geschlossen, noch weiß man, wo es hingeht. In einen Viehwaggon gepfercht, wird Jan nun als Zwangsarbeiter nach Bayern verschleppt ... Diese Graphic Novel zur Deutschen Geschichte, ein Jugendbuch ab 14 Jahren, ist das reale Tagebuch des jungen Niederländers Jan Bazuin – der Text ist sehr fein von Barbara Yelin illustriert.  Weiter zur Rezension:    Tagebuch eines Zwangsarbeiters von Jan Bazuin und Barbara Yelin

Rezension - Wie ich das chinesische Lager überlebt habe von Gulbahar Haitiwaji und Rozenn Morgat

  Seit Jahren lebt Gulbahar Haitiwaji mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Paris. Eines Tages erhält sie einen Anruf aus Xinjiang: Sie müsse dringend nach China kommen, um Dokumente für ihre Rente zu unterschreiben, das persönliche Erscheinen sei unumgänglich. Gulbahar Haitiwaji bucht eine zweiwöchige Reise und landet im Gefängnis. Sie ertrug Verhöre, Folter, Hunger und kafkaeske Zersetzungsmethoden, kehrt erst drei Jahre später zurück. Der Vorwurf: Man zeigte ihr ein Foto. Ihre Tochter sei eine Terroristin, da sie an einer uigurischen Versammlung in Paris teilgenommen hatte. Peking nennt die Gefängnisse «Ausbildungszentren». Eine unabhängige internationale Untersuchung der Lager ist nicht zugelassen. Völkermord, Genozid in China, das Auslöschen von Kulturen und Religionen, eine tägliche Verletzung der Menschenrechte. Weiter zur Rezension:    Wie ich das chinesische Lager überlebt habe von Gulbahar Haitiwaji und Rozenn Morgat