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Posts mit dem Label "Bernhard Robben" werden angezeigt.

Rezension - Was wir wissen können von Ian Mc Ewan

  Im Jahr 2119: Die Welt ist überschwemmt, Europa eine Insellandschaft, Freiheit und Reichtum unserer Gegenwart - ein ferner Traum. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe erzählt aus der Ich-Perspektive, sucht in einer von Kriegen, Tsunamis, Krankheiten, Hungersnöten, Pandemien und Klimakatastrophen geplagten Welt nach dem verschollenen Gedicht von Francis Blundy, der es an einem Sonett-Abend 2014 seiner Frau Vivien gewidmet und nur ein einziges Mal vorgetragen hatte. Die Weltbevölkerung hat sich auf knapp vier Milliarden Menschen reduziert. Es geht aber auch um die Liebe, und Erinnerungen, um das, was Gedächtniskraft ist, was als Erinnerungsstück bleibt, was nicht, und ob die Retrospektive wirklich immer richtig ist. Ein wundervoller Roman. Weiter zur Rezension:    Was wir wissen können von Ian Mc Ewan

Rezension - Lektionen von Ian McEwan

  London, 1986, Roland Baines liest die Nachricht, die Alissa auf seinem Kopfkissen hinterlassen hat: Sie liebe ihn, werde ihn und ihr gemeinsames Baby aber dennoch verlassen. «Ich habe das falsche Leben gelebt», schreibt sie. Roland geht gedanklich zurück in die Kindheit, 1958, zu dem Zeitpunkt, da der 11-jährige in ein Internat nach England geschickt wird, weit weg von seinen Eltern, wo er von Klavierlehrerin Miriam Cornell verführt wird. Dort beginnt das, was prägend für sein Leben sein wird. Ein individuelles dramatisches Leben im Lauf und im Zusammenhang der dramatischen Zeitgeschichte bis heute, gekonnt miteinander verwoben – exzellent! Wann war das Abbiegen falsch, wann war es richtig? Letztendlich leben wir alle trotz aller persönlichen Wege im großen Fluss.  Weiter zur Rezension:    Lektionen von Ian McEwan