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Posts mit dem Label "Rolf Erdorf" werden angezeigt.

Rezension - Pinocchio von Imme Dros, Carlo Collodi, Carll Cneut

  Pinocchio, der hölzerne Schelm, dessen Abenteuer schon seit mehr als 140 Jahren beliebt sind, wurde vom berühmten flämischen Künstler Carll Cneut illustratorisch neuinterpretiert. Carlo Collodis bekannte Lausbubengeschichte hat die niederländische Autorin Imme Dros in dieser gekürzten Fassung kindgerecht charmant nacherzählt, begleitet von bildgewaltigen Szenen in Cneuts malerisch-üppigem Stil mit naiv-augenzwinkernden kleinen Pinocchio-Skizzen . Das Kinderbuch ist eine Pracht! Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Pinocchio von Imme Dros, Carlo Collodi, Carll Cneut

Rezension - Gedanken denken von Annelies Beck und Hanneke Siemensma

  Cogito ergo sum - Ich denke, also bin ich (René Descartes). Mit Leichtigkeit entführen die Worte von Annelies Beck als Dialog mit der kleinen Nora in die Welt der Philosophie und beinahe in die der Metaphysik. Ein herrliches Bilderbuch! Was sind Gedanken? Eine Stimme aus dem Off spricht mit Nora über Gedanken, eine Meditation über das, was in unserem Kopf vorgeht. Gedanken sind nicht Wissen. Aber über Wissen macht man sich Gedanken.  Weiter zur Rezension:    Gedanken denken von Annelies Beck und Hanneke Siemensma

Rezension - Zeit der Bronze von Linda Dielemans

  Schimmernde Schätze aus dunkler Vergangenheit Was ist das Wertvollste, das du besitzt? Das Teuerste, das Schönste, das Ausgefallenste? Würdest du es wegwerfen? Nein. Niemals im Leben. In der Bronzezeit, vor ungefähr 4.000 Jahren, haben die Menschen genau das getan. Bronze war unglaublich wertvoll. Und doch landeten absichtlich schöne Schmuckstücke und glänzende Schwerter in Sümpfen und Flüssen. Sie verschwanden dort auf Nimmerwiedersehen. Wir wissen nicht ganz genau, warum, aber es gibt einleuchtende Erklärungen dazu. Die Archäologin Linda Dielemans erklärt in diesem erzählenden Sachkinderbuch Geschichten über die Bronzezeit über Radnadel, Messer, Schwert usw.. Das erste Metall, seine erste Verwendung, Verarbeitung, die Weiterentwicklung und Verbreitung. Sachtexte und plastische Kurzgeschichten zu dieser Zeit. Ab 10 Jahren – Empfehlung. Weiter zur Rezension:    Zeit der Bronze von Linda Dielemans

Rezension - Schattenbruder von Iris Hannema

  Der Jugendroman konnt mich nicht überzeugen. Hebe, eine junge Niederländerin, Studentin, ist in Trauer. Ihr großer Bruder, mit dem sie so viel verband, ist ertrunken. Er war ein Freediver – ein Meister – und er ist von einem Tauchgang aus Japan nicht zurückgekehrt. Der Klappentext fragt, wie er wirklich gestorben ist. Hebe will das herausfinden und fährt nach Japan. Der Leser vermutet ein Geheimnis, ein Komplott ... so waren meine Erwartungen. Was ich erhalten habe, ist zu dreiviertel Reiseliteratur, ein Streifzug durch Tokio und die japanische Küche. Dazu ein Mädchen, das sich as erste Mal allein zurechtfinden muss, das Smartphone crashed bereits auf dem Flughafen, Inneneinsichten, sich den Ängsten stellen. Ein unglaubwürdiger Plot für mich. Weiter zur Rezension:    Schattenbruder von Iris Hannema