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Posts mit dem Label "zeitgenössische Literatur" werden angezeigt.

Rezension - Pearly Everlasting von Tammy Armstrong

Intro mit KI erstellt New Brunswick , Kanada, 1934. Mitten in den endlosen Wäldern lebt die fünfzehnjährige Pearly Everlasting mit ihrer Familie in einem abgelegenen Holzfällercamp. Ihr Vater arbeitet als Koch, ihre Mutter versorgt die Verletzungen und Krankheiten der Holzfäller mit einfachen Heilmitteln . Geld gibt es kaum, einen Arzt bekommen die Menschen selten zu Gesicht. Die Arbeit ist hart, die Chance, sich zu verletzen groß und die Winter sind lang und unerbittlich. Hier wächst Pearly auf, fernab der Zivilisation , zusammen mit ihrem Bruder Bruno, einem Bären. Ich bin bei diesem Roman gespalten in der Bewertung. Weiter zur Rezension:    Pearly Everlasting von Tammy Armstrong  

Rezension - Die New York-Trilogie von Paul Auster

  Intro mit KI erstellt Die große Paul Auster-Box Gesprochen von Stefan Kaminski Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 23 Std. und 38 Min. Es beginnt mit einem falschen Anruf. Mitten in der Nacht klingelt bei Daniel Quinn das Telefon, und eine fremde Stimme verlangt nach jemandem, der er nicht ist. Mit diesem Satz öffnet Paul Auster eine der merkwürdigsten, verspieltesten und zugleich beunruhigendsten Bücherfallen , in die ich je getappt bin. Und ich bin gern hineingetappt. Jeder der drei Romane der «New York-Trilogie» gibt sich zunächst wie ein klassischer, spannender Kriminalroman. Auster legt seine Köder geschickt aus, und man beißt an, weil man glaubt, das Spiel zu kennen. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Die New York-Trilogie von Paul Auster

Rezension - Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher

  Intro mit KI erstellt Der neunjährige Oz hat ein Problem. Er muss seiner Mutter etwas beichten, das mit einem Hasen zu tun hat. Während er überlegt, wie er das Geschehene erklären könnte, beschäftigt ihn vor allem eine Frage: Kann man jemanden zweimal umbringen? Für Oz ist die Antwort eindeutig. Nun muss er nur noch eine Möglichkeit finden, seiner Mutter die Angelegenheit verständlich zu machen. Schon dieser Einstieg zeigt, wie ungewöhnlich Birgit Birnbachers Roman Sie wollen uns erzählen ist. Oz denkt anders, hinterfragt Selbstverständlichkeiten und folgt einer Logik, die Erwachsenen nicht immer einleuchtet. Ein kluger Roman, zu Neurodivergenz und ADHS , ein gesellschaftlich relevantes Thema literarisch anspruchsvoll und zugleich mit Leichtigkeit zu behandelt. Weiter zur Rezension:    Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher

Rezension - Leere Häuser von Brenda Navarro

Intro mit KI erstellt Nur für einen kurzen Moment war seine Mutter in die Nachrichten auf ihrem Mobiltelefon vertieft gewesen, als der dreijährige Daniel vom Spielplatz verschwindet. Eine Unbekannte hat den Jungen mitgenommen und sich so den ersehnten Kinderwunsch erfüllt. Sie nennt ihn Leonel. Beide Frauen erzählen von ihrem Schmerz, ihrer Verzweiflung und ihren Schuldgefühlen. Beide reflektieren ihre Liebesbeziehungen und Lebensträume. Psychologisch gut aufgebaut, hervorragender Roman, lateinamerikanische, feministische Literatur . Weiter zur Rezension:    Leere Häuser von Brenda Navarro

Rezension - Der unaufhaltsame Aufstieg des Ministers Karsten Richter von Wolfgang Schorlau

Intro mit KI erstellt   Die Gasbranche lässt die Korken knallen. Einer von ihnen soll zum Minister ernannt werden! Besser könnte es nicht laufen. Und sein Sekretär bekommt gleich zu spüren, welch eine Atmosphäre nun im Ministerium herrscht. Karsten Richter hat die Aufgabe, das ganze Grüngeschwafel zur Klimakatastrophe wegzuwischen und die Gesetze abzuschaffen, die die Gasbranche hindern, weiterhin dicke Geschäfte zu machen. Dummerweise berichtet er seiner Mutter davon, was er vorhat. Anstatt stolz auf ihren Sohn zu sein, geht die grüne Aktivistin auf die Barrikaden. Hier geht es um die Rettung des Klimas , der Erde. Sie beraumt eine Pressekonferenz ein und will veröffentlichen, welche Schweinereien ihr Sohn plant. Klasse Satire! Weiter zur Rezension:    Der unaufhaltsame Aufstieg des Ministers Karsten Richter von Wolfgang Schorlau

Rezension - Sommer 24 von Navid Kermani

  Gesprochen von Jens Harzer Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer, 4 Std. und 37 Min. Diesen autofiktionalen Roman in seiner Gesamtheit zu beschreiben, fällt schwer. Wie ist es, wenn sich die vertraute Welt auflöst, wenn das, was gestern noch normal war, heute nicht mehr gilt? Navid Kermani fängt diesen Moment in einem einzigen Sommer ein: Ein Freund, der zuletzt politisch auf Abwege geraten war, hat sich das Leben genommen. Die Kriege rücken näher und die Debatten werden schriller, die Welt erstickt im Chaos. Mit dem Anfang habe ich mich schwergetan, weil Kerman die vielen politischen Geschehnisse aufsammelt und vom Weltgeschehen berichtet. Es klingt eher sachbuchartig und erschlägt fast mit Information. Neben dem depressiven Weltgeschehen wird der erzählende Schriftsteller von persönlichen Krisen überrollt. Weiter zur Rezension:    Sommer 24 von Navid Kermani

Rezension - Ein verlassenes Haus von Lisa Wölfl

  Die Politiker reden im Fernsehen über die faulen Armen, während Sonjas Ehemann als Leiharbeiter am Bau seinen Rücken verschleißt. Sie verkauft im Bio-Laden teure Tees. Und trotzdem reicht es mit zwei Kindern am Ende des Monats vorn und hinten nicht. Als sie dann ihre Arbeit verliert, weil sie unbezahlten Urlaub nimmt, um im Krankenhaus bei ihrem Sohn zu sein, bricht alles zusammen. Bald hat sie eine neue Arbeit: Mit dem Profil einer schönen, jungen Studentin soll sie nichtsahnende Männern auf einer Datingplattform lange in der Leitung halten. Weiter zur Rezension:    Ein verlassenes Haus von Lisa Wölfl

Rezension - Gym von Verena Keßler

  Gesprochen von Lisa Hrdina Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 4 Std. und 38 Min. Ein skurriler Roman über unersättlichen Ehrgeiz bis zur Selbstzerstörung , und das spannend geschrieben, mit einer guten Portion Humor. Die Protagonistin ist nach dem Knastaufenthalt  arbeitslos und bewirbt sich im «Mega Gym». Es gibt hier keinen Leistungsdruck, keine Überstunden, dafür liebenswerte Kolleginnen und den hinreißenden türkischen Chef Ferhad, der stolzer Feminist ist. Nun steht sie an der Fitnesstheke und mixt Eiweißshakes und staunt darüber, was mit Training möglich ist zu erreichen. Und dann packt sie der Ehrgeiz! Eine bitterböse Satire auf die Fitnesscenter und Muckibudenwahn – und andererseits geht es um eine Persönlichkeit, die an sich selbst scheitern muss, weil sie zu hohe Ansprüche an sich selbst stellt. Empfehlung!  Weiter zur Rezension:    Gym von Verena Keßler

Rezension - Wasser von John Boyne

Vanessa Carvin ist vom Festland auf eine kleine irische Insel geflohen, versucht, ihrem alten Leben zu entkommen. Sie ändert ihren Namen in Willow Hale, schneidet sich die Haare kurz und hofft, dass niemand sie erkennen wird. Sie hat ein gutes Leben geführt, das endete, als ihre ältesteTochter Suizid begann und kurz darauf ihr Mann, des Missbrauchs an jungen Schwimmerinnen angeklagt wird. War sie blind oder ahnte sie etwas, was sie nicht wissen wollte? Sie weiß es nicht. Das Psychogramm einer Frau, die versucht herauszufinden, was Schuld bedeutet. Empfehlung. Weiter zur Rezension:    Wasser von John Boyne 

Rezension - Ins Schwarze von Vincent Almendros

  Er kehrt an den Heimatort zurück, den er als zehnjähriger verlassen hat. Seine Großeltern hatten ihn zu sich geholt, weil seine Mutter ihm ein Reinigungsmittel zu trinken gegeben hatte. Die Hochzeit seiner Cousine steht an. Und wieso nennt Laurent seine Freundin Claire nun Constance? Dieser Sommerausflug aufs Land ist wenig romantisch. Schwarzer Humor , falsche Fährten, verdichtete Spannung, ein literarischer Thriller , der viele Leerstellen setzt. Vincent Almendros erzählt einen eleganten Familienthriller, eine vibrierende Atmosphäre … Weiter zur Rezension:    Ins Schwarze von Vincent Almendros

Rezension - Butter von Asako Yuzuki

  Gesprochen von Madiha Kelling Bergner Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 13 Std. und 35 Min. Rika, eine junge Journalistin einer Frauenzeitschrift in Tokio , recherchiert über die Heiratsschwindlerin und Serienmörderin Manako Kajii, die einen Gourmet-Blog betreibt. Sie soll Männer mit ihren erotischen und kulinarischen Künsten verführt und anschließend umgebracht haben. Manako behauptet, sie verabscheue nichts mehr als «Margarine und Feministinnen» und habe eine ausgeprägte Leidenschaft für hemmungslosen Genuss und insbesondere Butter. Unter der Bedingung, nur über ihre Kochkünste zu reden, gewährt sie Rika Gespräche. Die Journalistin ist fasziniert von Manako. Ein Roman, der Genuss, Essen und Trinken feiert, vor allem aber die unmöglichen Erwartungen thematisiert, die an Frauen in patriarchalen Gesellschaften heute gestellt werden. Mir hat das Buch Spaß gemacht! Weiter zur Rezension:    Butter  von Asako Yuzuki 

Rezension - Ein Tag im April von Michael Cunningham

  5. April 2019: Dan und Isabel leben mit ihren beiden Kindern in Brooklyn . Doch die Fassade des häuslichen Glücks bekommt erste Risse. Vater Dan, ein ehemaliger Rockstar, der die Karriere sausen ließ, um Hausmann zu werden, Mutter Isabel, die als Fotoredakteurin das Geld verdient. Jeder der Erwachsenen überlegt, ob er sein Leben nicht anders gestalten kann. Die Geschichte spielt je an einem 5. April, jedoch in drei verschiedenen Jahren. Ein Pandemieroman mit Schwächen. Weiter zur Rezension:    Ein Tag im April 

Rezension - Cascadia von Julia Phillips

  Gesprochen von Pegah Ferydoni Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 7 Std. und 38 Min. Auf einer Insel vor der Küste des Bundesstaates Washington im äußersten Nordwesten der USA lebt Sam mit ihrer Schwester Elena und der schwerkranken Mutter in ärmlichen Verhältnissen. Sam arbeitet auf der Fähre, die die wohlhabenden Urlauber zu ihren Feriendomizilen bringt, während Elena im Golfclub kellnert. Das meiste Geld geht für die medizinische Versorgung der Mutter drauf. Sie beide träumen von einem besseren Leben, davon, woanders neu anzufangen. Dann, eines Morgens erblickt Sam einen Braunbären direkt vor ihrer Haustür. Zwei Schwestern, die immer zusammengehalten haben, driften völlig auseinander. Die eine bleibt in den Kinderträumen verwachsen, die andere stellt sich der Realität. Weiter zur Rezension:   Cascadia von Julia Phillips 

Rezension - Die Unbehausten von Barbara Kingsolver

  Gesprochen von Vera Teltz Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 16 Std. und 23 Min. Die amerikanische Mittelschicht geht am Krückstock – sehr fein beschrieben in diesem Roman. Alles scheint herum um Willa Knox zusammenzubrechen: Als freie Journalistin steht sie ohne Aufträge da. Ihren Job hatte sie verloren, weil kaum noch Zeitungen gekauft werden. Ihr Mann Iano verliert seine Professur, Sohn Zeke, als Absolvent der Harvard Business School der große Hoffnungsträger der Familie, ist gerade Vater geworden; seine Frau jedoch kurz nach der Geburt Suizid verübt hat. Und ihr schwerkranker Schwiegervater schwärmt vom «Megafon», der gerne Präsident werden möchte, dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Doch dann erbt Willa von ihrer Tante ein Haus, und das Haus könnte ihre Rettung sein. Weiter zur Rezension:   Die Unbehausten von Barbara Kingsolver

Rezension - Kastanienallee von Louise K.

  Entlang der Kastanienallee in Wien verbergen sich hinter hohen Gartenzäunen elegante Villen aus dem Fin de Siécle . Hier wohnt die Oberschicht und all jene, die sich gerne dazu zählen. Ärzte und Anwälte, Industrielle, lang Angesessene aber auch Zugezogene, denen der Anschluss an die erlesene Nachbarschaft auch nach Jahren noch nicht gelingen mag. Eine herrlich bissige Satire, bei der es um Scheinheiligkeit, Arroganz, Verrat, Betrug, Diebstahl, Hinterhältigkeit geht bis hin zur Planung eines Mordes – sehr zum Spaß des Lesenden. Unterhaltung auf Niveau. Empfehlung. Weiter zur Rezension:    Kastanienallee von Louise K.

Rezension - Der Fall von Albert Camus

  Ein Klassiker, ein Monlog – ein Anwalt erzählt zunächst, wie beliebt er war, wie großzügig, mit welcher Höflichkeit er die Menschen behandelte – ein edles Wesen. Und dann demontiert er sich selbst. Ein Mann, der mit sich selbst abrechnet, mit sich und der Gesellschaft. Lüge und Selbstbetrug begleiten uns täglich. Was ist wahr und was ist Lüge? «Der vielleicht schönste und am wenigsten verstandene seiner Romane» ( Jean-Paul Sartre ). Die Beichte eines ehemals angesehenen Menschen, über sein Geschwätz, seinen Egoismus, seine Selbstgerechtigkeit. Eine Kritik an den  « professionellen Humanisten », die in Pariser Caféhäusern (Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir ). Weiter zur Rezension:    Der Fall von Albert Camus

Rezension - Der Liebhaber von Marguerite Duras

  Sie treffen sich auf einer Fähre über dem Mekong , es ist ein ungleiches Paar im Indochina der dreißiger Jahre. Er ein Chinese aus reichem Elternhaus, etwas mehr als 12 Jahre älter, sie eine französische Halbwaise, die mit ihrer Mutter und zwei Brüdern in einem einst herrschaftlichen Haus am Fluss lebt. Ein abgedunkeltes Zimmer oberhalb des geschäftigen Straßenlebens in Saigon wird der heimliche Zufluchtsort der Liebenden. Sie ist seine Obsession, sie hat ihn in der Hand. Ein Klassiker, der den Prix Goncourt erhielt. Der Roman ist in Erinnerungsfragmenten geschrieben, Sprünge in Zeit und Raum, dicht und schnörkellos, distanziert. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Der Liebhaber von Marguerite Duras

Rezension - Das Nest von Sophie Morton-Thomas

  Ein Küstenort in Großbritannien, wo das Marschland auf den Ozean trifft, wo Vögel die bessere Gesellschaft sind, lebt Fran eine ereignislose Routine. Sich um den Campingplatz kümmern, der mit Mobilheimen ausgestattet ist, ihren Sohn von der Schule abholen, Abendessen kochen. Mit Dom, ihrem Mann, läuft es nicht mehr so, ihre Schwester lebt mit ihrer Familie in einem Wagen, zahlt keine Miete, dem Schwager hatte sie den Entzug finanziert und jetzt trinkt er wieder, hat keine Arbeit. Freude findet Fran nur an den verschiedenen Vogelarten, die sie am Strand beobachten kann; sie hat auch ein Häuschen zur Beobachtung finanziert. Und nun entdeckt sie ein Nest mit einer seltenen Vogelart, hofft, dass die Jungen ausschlüpfen werden. Und verschwindet die Lehrerin … Ein leiser Thriller. Weiter zur Rezension:    Das Nest von Sophie Morton-Thomashttps

Rezension - Die Fletchers von Long Island von Taffy Brodesser-Akner

  1980 im wohlhabenden Long Island: Carl Fletcher wird vor seinem Haus gekidnappt. Gegen die Zahlung eines üppigen Lösegeldes wird er freigelassen, und die Familie versucht, den Vorfall hinter sich zu lassen. Die Fletchers sind reich, enorm reich! Sie leben von ihren monatlichen Tantiemen aus der Styropor-Fabrik . Die hatte Zelig Fletcher , ein Holocaust-Überlebender, gegründet. Doch eines Tages versiegt diese Quelle … Eine Persiflage auf die amerikanische Gesellschaft – auf die der jüdischen Reichen. Ein Drama, eine Satire, mit Längen – trotzdem Leseempfehlung! Weiter zur Rezension:   Die Fletchers von Long Island von Taffy Brodesser-Akner

Rezension - So gehn wir denn hinab von Jesmyn Ward

  Erster Satz: Die erste Waffe, die ich je hielt, war die Hand meiner Mutter. Was für ein fantastischer erster Satz! Annis wird in Sklaverei geboren, Vater ist der Plantagenbesitzer . Sie führt ein hartes Leben als Haussklavin , muss bereits als Kind ihrer Mutter kräftig zur Hand gehen. Als sie jugendlich ist, wird ihre Mutter verkauft, und, ein paar Jahre später auch sie selbst. Es ist ein hartes Leben auf der Reisplantage in South Carolina , aber doch etwas wie Heimat. Nun werden Annis und ihre Mitgefangenen angekettet zu den Sklavenmärkten von New Orleans getrieben, wochenlang rennen sie durch Regen und Kälte mit blutigen Füßen über Stock und Stein – angekettet mühen sie sich in Todesangst durch Flüsse. Eine Geschichte, die mit afrikanischen Mythen durchzogen ist – eine inhaltliche und sprachliche Balance zur wilden Realität des Sklavendaseins. Das ist hohe Kunst. Ein Roman, der berührt, der die Geschichte der Südstaaten in den Mittelpunkt stellt, lyrisch, doch völlig unver...