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Posts mit dem Label "Country-Noir" werden angezeigt.

Rezension - Ein dreckiges Geschäft von Chris Offutt

  Mick Hardin arbeitet bei der CID der US Army; derzeit allerdings kuriert er eine Verletzung durch einen Sprengstoffanschlag aus. Er ist bei seiner Schwester im Elternhaus einquartiert und langweilt sich. Sie ist Sheriff in Rocksalt, ein Kaff in den Kentucky Mountains. Als Fuckin’ Barney Kissick, ein stadtbekannter Drogendealer, tot aufgefunden wird, bittet seine Mutter Mick, den Mörder zu finden. Die Polizei ermittelt lasch bei einem Typen, den wohl nur seine Familie vermissen wird, und Micks Schwester ist nicht zuständig. Ein Country-Noir, ein Krimi, der etwas braucht, bis die Spannung zieht, was aber ausgeglichen wird durch die ausdrucksstarke Beschreibung Kentuckys und deren Einwohner. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Ein dreckiges Geschäft von Chris Offutt

Rezension - Die Bäume von Percival Everett

  Ein beeindruckender Roman über Rassismus, Noir vom Feinsten, ein Genremix. Das Ganze mit jeder Menge bissigem Humor überzogen. Ich habe selten bei einem Krimi so viel gelacht. Manchmal blieb auch das Lachen im Halse stecken. Eine Serie von Lynchmorden erschüttert die Südstaaten und es geht um «die Leiche eines Schwarzen, die verschwunden ist. Oder vielmehr ständig verschwindet und wiederauftaucht.». Den Mitgliedern des KKK geht der A auf Grundeis – irgendetwas Schreckliches geht hier vor … Ein wuchtiger Noir-Ritt, ein Stoff für Tarantino. Gnadenlos komischer Country-Noir, eine Gesellschaftssatire, Hardboiled! Eine grandiose Mischung! Unbedingt lesen!   Weiter zur Rezension:    Die Bäume von Percival Everett