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Posts mit dem Label "Sizilien" werden angezeigt.

Rezension - Trauben schwarz wie Blut von Livia de Stefani

  Casimiro Badalamentis Vater und Bruder werden im ländliche Sizilien in einer heißen Julinacht 1920 aus Versehen von der Mafia umgebracht. Als Ausgleich erhält der Besitzer eines Weinbergs mit schwarzen Trauben – eine Rarität für die Gegend – die Erlaubnis, Weinstein zu sammeln und zu verkaufen. Und er erhält dafür auch Grundbesitz am Meer, er muss wegziehen, wird Untermieter bei Donna Concetta Malfamata, «einer verrufenen Frau», ein «Fleischblock aus Marmor» – von der er angezogen ist «wie eine Fliege vom Zucker». Ein wundervoller Klassiker der italienischen Literatur. Weiter zur Rezension:    Trauben schwarz wie Blut von Livia de Stefani

Rezension - Die Frauen der Familie Carbonaro von Mario Giordano

  Die Familiengeschichte der Carbonaros geht in den zweiten Teil, diesmal aus der Sicht der Frauen aus drei Generationen. Pina will herrschen. Anna will singen. Maria will Hosen tragen. Sie erzählen von einem archaischen Sizilien Ende des 19. Jahrhunderts, vom Fluch ihrer Vorfahrinnen, von Wundern, Illusionen und kleinen Triumphen, von Männern, die sie enttäuschen, weil es eben Männer sind – die sie trotzdem lieben. Eine Geschichte über Liebe, Eifersucht und Gewalt, über Mafiastrukturen, und andere mächtige Männer, über das Durchleben von zwei Weltkriegen; ein Leben in Sizilien und Deutschland, vom Handel mit Zitrusfrüchten, das Gefühl von Heimat und Fremdsein, und davon, wie das Glück sie immer wieder fand. Ein klasse Roman! Weiter zur Rezension:    Die Frauen der Familie Carbonaro von Mario Giordano

Rezension - Sizilien in meiner Küche von Cettina Vicenzino

  70 traditionelle und moderne Rezepte  Ob Kapern, Zitronen, Mandeln, Pistazien oder Fisch – sizilianische Zutaten sind unwiderstehlich, frisch und ursprünglich! Ihr Geheimnis: Die sizilianische Küche orientiert sich an dem, was die Landschaft seit Jahrhunderten hervorbringt. In diesem persönlichen Kochbuch berichtet Cettina Vicenzino von ihrer Reise durch die Provinzen Siziliens, von den Menschen, die sie dort kennengelernt hat, von den Produkten, die sie probieren durfte und von den ganz besonderen Erlebnissen, die man nur auf Sizilien macht. Das Ergebnis: 70 typische Rezepte der sizilianischen Küche mit fantastischen Fotos zu Land und Leuten. Neue und innovative Rezepte, Traditionelles – einfach klasse! Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Sizilien in meiner Küche von Cettina Vicenzino

Rezension - Mattanza von Germana Fabiano

  Der Raìs ist der Hüter der Tonnara, ihr Führer, ihr Lenker. Der Raìs liest die Strömung, die Wellen, die Winde, hört ihnen zu. Er knüpft die Netze, überprüft sie; und er bestimmt, wann die Jagd beginnt, den Zeitpunkt auszufahren, den Punkt, die Netze hochzufahren. Dieses Wissen wird von Generation zu Generation weitergegeben, vom Vater an den Sohn. Der jährliche traditionelle Thunfischfang: der letzte Raìs ist eine Frau – auch sie kann es nicht aufhalten – der Fischfang wandelt sich und der Tourismus zieht ein … Atmosphärisch erzählt, Zeitgeschichte; eine kleine Insel bei Sizilien im Wandel der Zeiten. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Mattanza von Germana Fabiano

Rezension - Terra di Sicilia – Die Rückkehr des Patriarchen von Mario Giordano

  Gesprochen von: Thomas M. Meinhardt Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 16 Std. und 49 Min. Barnaba Carbonaro, Nino gerufen, wird 1880 in Taormina geboren, wächst in Armut im archaischen Sizilien auf. Sein Vater ist früh verstorben und Barnaba muss bereits als Kind arbeiten, Lesen und Schreiben hat er nie gelernt – doch er ist ein talentierter Kopfrechner. Zahlen sind sein Element, seine Leidenschaft sind Mandarinen. Sein Traum ist es reich zu werden. Seine Mutter ist eine Schneiderin, und schnell lernt der Junge: Kleider machen Leute. Mit Mut und großer Willensstärke schafft er es schließlich, ein geachteter Großhändler für Zitrusfrüchte auf dem Münchner Großmarkt zu werden. Wie gewonnen, so zerronnen, Erfolg und Niederlagen liegen bei Barnaba immer ganz dicht beieinander … Wahre Familiengeschichte verknüpft mit Historischem; gute Unterhaltung, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Terra di Sicilia – Die Rückkehr des Patriarchen von Mario Giordano

Rezension - Ferdinandea von Armin Strohmeyer

  Die Insel der verlorenen Träume Ein gut recherchierter historischer Roman, der sich mit den Ereignissen um der Insel Ferdinandea befasst, die im Juli 1831 südlich von Sizilien vor dem Ort Sciacca aus dem Meer auftauchte. Eine Grandame, die eines Tages fauchend aus dem Wasser aufstieg, viel Staub aufwirbelte und nach einem Jahr wieder in den Tiefen verschwand. England, Frankreich, das Königreich Neapel, jeder erhebt Anspruch auf den Steinklotz im Meer. Dichter, Denker und Maler glaubten, dass die Muse sie hier küssen wird. Die Bürger von Sciacca hofften auf Wohlstand durch Tourismus, Naturwissenschaftler sind auf dem Plan das Ereignis zu ergründen. Das Ganze ist süffisant geschrieben, in eine nette Geschichte verpackt.  Weiter zur Rezension:  Ferdinandea von Armin Strohmeyer

Interview mit Cristian Momo von Sabine Ibing

Cristian Momo ist das Pseudonym für einen Foodblogger. Er ist in Baden-Württemberg aufgewachsen, hat sizilianische Wurzeln und er lebt heute in der Schweiz. Auf seinem Küchen-Blog präsentiert er italiensch-mediterrane Gerichte, zeigt viel Traditionelles. Zu jedem Gericht gibt es eine kleine Geschichte, und genauso ist sein Kochbuch gestaltet: traditionelle Rezepte mit Geschichten zur Entstehung des Gerichts bzw. traditionelle Geschichten aus Sizilien, die sizilianische Seele, erklärt die cucina povera, Pecorino pepato und Guanciale. «Die Rezepte meiner italienischen Mamma» gab er erfolgreich als Selfpublisher heraus. Tradition und Moderne – wie sieht Italiens Küche heute aus? Weiter zum Interview:    Interview mit Cristian Momo

Rezension - Die Rezepte meiner italienischen Mamma von Cristian Momo

  Eine kulinarische Reise durch die Küche einer süditalienischen Hausfrau Momo ist ein Geschichtenerzähler, ein Blogger, der traditionelle süditalienische Küche präsentiert. Neben den Rezepten seiner Mutter bringt er uns sein Sizilien näher. Neben den Rezepten erfahren wir viel über die sizilianische Seele, Traditionen, Hintergrundwissen zur Entstehung von Gerichten. Eben das macht dieses Kochbuch anders, sympathisch. Das Reisekochbuch bringt nicht viele neue Rezepte, aber Einblick in die sizilianische Seele und Mythen.  Weiter zur Rezension:    Die Rezepte meiner italienischen Mamma von Cristian Momo

Rezension - Agata und ihr fabelhaftes Dorf von Tea Ranno

  Wenn jemand meint, hier erwarte ihn so etwas wie ein sizilianischer Pilchertraum, den muss ich enttäuschen. Italienische Komödie nach alter Schule, humorvoll erzählt und kommentiert von einem Erzähler, wohl eher einer Erzählerin: Ein Dorf in der Macht des Patriarchats, angeführt von seiner Majestät Pallante, dem Bürgermeister und Oberschuft in diesem Dorf. Auf der anderen Seite Frauen, die sich hinter Agata formieren, und so ganz nebenbei den Männern klarmachen, dass man sehr gut ohne sie auskommen kann. Im Stil der «Commedia dell'arte», sizilianisch humorvoll, ein bisschen frivol, ein anspruchsvoller Roman der trotz aller Schlichtheit, eine vortreffliche Tonalität trifft, der die Gerüche und den Geschmack Siziliens aufkommen lässt, in den Untertönen Bitternoten.  Weiter zur Rezension:    Agata und ihr fabelhaftes Dorf von Tea Ranno 

Rezension - Einmal in Sizilien von Leonardo Sciascia

  Wer Sizilien kennenlernen möchte, wer seinen Zauber ebenso wie seine dunkle Geschichte verstehen will, muss Leonardo Sciascia lesen, den man das literarische Gewissen Siziliens nennt. Zum 100. Geburtstag des bekanntesten und wichtigsten Autors der Insel muss man an ihn erinnern, denn er verbindet seine Liebe, wie ebenso die kritische Betrachtung von Land und Leuten in seinen Romanen, die auf Sizilien spielen: brutale Gutsherren, Standespersonen, die sich immer wieder neue Abgaben einfallen lassen, um die Bauern auszupressen, ausgebeutete Arbeiter in den Schwefel- und Salzminen, der habgierige Adel, die Armut von Kindern, die um die Schulspeisung betteln, über Faschismus und den Einfluss der Mafia. Weiter zur Rezension:    Einmal in Sizilien von Leonardo Sciascia