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Posts mit dem Label "Jürgen Heimbach" werden angezeigt.

Rezension - Waldeck von Jürgen Heimbach

  1964, Journalist Ferdinand Broich ist an einer neuen Story dran, er recherchiert speziell nach ehemaligen Kriegsverbrechern: Eine Überlebende aus einem KZ will einen damaligen SS-Arzt auf der Straße erkannt haben, der an Experimenten an den Insassen beteiligt war – und er trägt einen neuen Namen. Doch als Broich die Zeugin Lachmann wenige Tage später aufsucht, ist die bereits tot. Altersschwäche, so der Arzt - doch Broich geht von einem Mord aus. Eine gefährliche Suche nach der Wahrheit beginnt, in einem Deutschland, dessen dunkle Vergangenheit noch bedrohlich nahe ist. Spannender Kriminalroman, der atmosphärisch die Nachkriegszeit und das Untertauchen von NS-Verbrechern beschreibt. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Waldeck von Jürgen Heimbach

Rezension - Vorboten von Jürgen Heimbach

  In seinem Kriminalroman «Vorboten» fängt Jürgen Heimbach die Stimmung der Zwischenkriegszeit am Rhein auf, die deutschnationalen Strömungen die sich zu einer großen Vereinigung der Nationalsozialisten später zusammenfügen werden. Unzufriedenheit am Rhein, besetzt von den Franzosen nach dem Ersten Weltkrieg. Nur wenige Männer kamen aus dem Krieg heim, wer zurückkehrte, war entweder verletzt oder traumatisiert, meist beides. Von den Franzosen durch den Versailler Vertrag dranglisiert, von der «Schwarzen Schmach vom Rhein» keimt Nationalismus auf. 1920 kehrt Wieland Gröth nach sieben Jahren Abwesenheit zurück ins Dorf. Was will er hier? Guter historischer Kriminalroman mit kleinen Schwächen. Weiter zur Rezension:    Vorboten von Jürgen Heimbach