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Posts mit dem Label "New York" werden angezeigt.

Rezension - Die Regeln des Spiels von Colson Whitehead

  Die wilden Siebziger im schwarzen Viertel Harlem, New York: Ray Carney will von krummen Geschäften nichts mehr wissen, hat die Hehlerei aufgegeben, um als ehrlicher Möbelhausbesitzer auf den rechten Weg zurückzugelangen, der Laden brummt. Alles läuft rund, bis er an den Polizisten Munson kommt, der ihm Karten für das Konzert der Jackso Fife besorgen will; gegen einen Gefallen. Und damit kommt ein Stein ins Rollen, der sich als gefährlicher Felsbrocken entpuppt … Drei miteinander verwobene Geschichten. Die schwarze Community in Harlem in den Siebzigern wird hier in allen Facetten dargestellt, der Verfall New Yorks. Missmanagement in der Stadt- und Bauplanung, Korruption, Bandenkriege, Immobilienhaie, Arbeitslosigkeit, eine schwächelnde Wirtschaft, Kriminalität an jeder Straßenecke prägen das eine Bild von Harlem, ein swingendes, lebenslustiges Harlem ist der Gegenpol. Großartige Erzählkunst, eine Gauner-Komödie, Hardboiled, ein Noir-Thriller, bei dem es ordentlich zur Sache geht u...

Rezension - Brooklyn soll mein Name sein von Eduardo Lago

  Um in diesen Roman hineinzulesen, braucht es ein wenig. Gal Ackerman ist Journalist und schreibt für viele Zeitungen Kolumnen, Essays; aber er schreibt insbesondere für sich selbst in privaten Aufzeichnungen über sein Leben, über das New Yorker Stadtteil Brooklyn und über seine große Liebe. Er bittet einen jungen Journalisten, aus seinen Notizbüchern, Tagebüchern, Abschriften von Zeitungsmeldungen, Briefen, einen Roman für ihn zu schreiben: Brooklyn. Es könnte als Néstors persönliche Reise durch die Unmengen von Gals Material bezeichnet werden, nicht linear aufgebaut, Biografie, eine Liebe, Reiseliteratur, Historisches, ein komplexer Roman, ein literarisches Kunstwerk in der Verflechtung seiner Stilrichtungen, der mir insgesamt gut gefällt. Weiter zur Rezension:    Brooklyn soll mein Name sein von Eduardo Lago