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Posts mit dem Label "Pogrome" werden angezeigt.

Rezension - Hana von Alena Mornštajnová

  1954, der zugefrorene Fluss taut, und es ist Zeit für den wagemutigen Ritt auf einer Eisscholle. Trotz Verbot der Mutter versucht Mira, auf eine Scholle zu springen. Triefendnass erwartet sie zu Hause die Bestrafung. Glück im Unglück. Am nächsten Tag bricht eine Typhus-Epidemie in der mährischen Kleinstadt aus, Quarantänemaßnahmen werden eingeleitet. Miras gesamte Familie verstirbt, bis auf die verhuschte Tante Hana, die sie aufnimmt. Was ist dieser spindeldürren, scheuen Frau passiert, die dreimal so alt aussieht, als sie ist? Eine spannende Familiengeschichte, die mit Intrigen, Eifersucht, Liebe, Leid, Lüge, Enttäuschung und Verrat gespickt ist, voll gesellschaftlicher Ausgrenzung – Pogrome, Deportation nach Auschwitz. Ein Roman, der unter die Haut geht – Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Hana von Alena Mornštajnová

Rezension - Heul doch nicht, du lebst ja noch von Kirsten Boie

  Ein grandioser Jugendroman ab 14 Jahren, den ich auch Erwachsenen empfehlen mag. Hamburg, Juni 1945: Die Stadt liegt in Trümmern. Drei Jugendliche haben es überlebt. Traute, Hermann und Jakob werden sich kurz über den Weg laufen in dieser ereignisreichen Woche. Ein Halbjude, der sich versteckt hat, lebt in den Trümmern, wartet auf das Kriegsende. Eine Familie muss die Wohnung mit einer ostpreußischen Flüchtlingsfamilie teilen. Ein Vater hat den Krieg überlebt, doch beide Beine sind amputiert, ein schweres Päckchen, das die Familie zu tragen hat. Ein Jugendbuch, das niemanden kalt lässt zum Thema Zweiter Weltkrieg, Holocaust, Pogrome, Nachkriegszeit ab 14 Jahren – Empfehlung, auch als Unterrichtsmaterial. Weiter zur Rezension:    Heul doch nicht, du lebst ja noch von Kirsten Boie