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Posts mit dem Label "Sabine Roth" werden angezeigt.

Rezension - Am Meer von Elizabeth Strout

  Die Lucy-Barton-Romane (Band 4) Lucy Barton erzählt uns mehr aus ihrem Leben, in ihrer feinsinnigen, von den Härten des Lebens nicht immer verschonten Heldin. Ihr Ex-Mann William («Oh William»), ein Naturwissenschaftler, Parasitologe, hat eine Ahnung, was mit dem unbekannten Virus auf die Menschen zurollen könnte und mietet ein Haus am Meer in Crosby, in Maine, in das er Lucy mitnimmt, gelegen auf einer abgelegenen Landzunge, weit weg von allem. Für ein paar Wochen nur, bis alles vorbei ist – aber schnell ist ein Jahr vergangen … Die beiden New Yorker verbringen den gesamten langen Lockdown in Maine; altvertraut, aber doch wieder neu im engen Zusammenleben. Und während dieser Zeit in Maine wird eine Menge passieren. Weiter zur Rezension:    Am Meer von Elizabeth Strout

Rezension - Oh, William! von Elizabeth Strout

  Lucy Barton erzählt wieder aus ihrem Leben. Sie ist Witwe, ihr zweiter Mann David ist verstorben und sie kommt gut alleine klar. Schon lange führt sie mit ihrem ersten Ehemann William, nun Anfang siebzig, ein fast freundschaftliches Verhältnis. Sie telefonieren häufig miteinander, rufen sich gegenseitig an, wenn sie einen Rat benötigen. William braucht eines Tages Hilfe, Lucy soll ihn begleiten! Der Roman liest sich wie ein gemütliches Gespräch auf dem Sofa. Lucy resümiert über ihr Leben und das derer, die ihr nahe stehen. Ein tiefsinniger Roman, ausgefeilte Charaktere, das alles beschwingt-melancholisch erzählt. Empfehlung!  Weiter zur Rezension:    Oh, William! von Elizabeth Strout

Rezension - Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman

(Die Mordclub-Serie 1) Ein Cozy-Krimi, durch den ich mich durchgekaut habe. Auf der einen Seite ein intelligenter Plot mit feinem britischen Humor, auf der anderen Seite zieht sich für mich die Geschichte langsam dahin, verstrickt in Einzelheiten und Nebenbeschreibungen, so dass für mich nie echte Spannung aufkam. Coopers Chase ist eine luxuriöse Seniorenresidenz in der idyllischen Grafschaft Kent, die eher einer Ferienanlage gleicht, die Bewohner eine Ansammlung von elitären Snobs. Der Donnerstagsmordclub wühlt sich durch Akten, um uralte ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. Und dann wird der Erbauer der Residenz ermordet – ein Fall für den Club. Ein gemächlicher Whodunnit, Mystery-Krimi. Weiter zur Rezension:    Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman

Rezension - Die langen Abende von Elizabeth Strout

  Ein  Roman, der von Liebe und Verlust erzählt, vom Altern und der Einsamkeit, Schicksalsschlägen, Hoffnungslosigkeit und auf der anderen Seite Lebensfreude und Hoffnung. Vielleicht nicht unbedingt ein Buch für junge Leser. Wer gern Romane liest, die das Leben schreiben, der wird sich wie ich amüsieren. Olive Kitteridge, eine pensionierte Lehrerin Anfang siebzig, Witwe, die sich gern in die Angelegenheiten von anderen einmischt. Zurückhaltung und Feingefühl sind nicht ihre Tugend. Jack Kennison, einst Harvardprofessor, Witwer, hat ein Auge auf sie geworfen. Olive, spröde und zynisch, aber doch das Herz auf dem richtigen Fleck, nervtötend in ihrer ständigen Hilfsbereitschaft. Genau das gibt dank des schwarzen Humors und der Situationskomik der Traurigkeit vieler Szenen etwas Komisches. Empfehlung! Weiter zur Rezension:  Die langen Abende von Elizabeth Strout