Direkt zum Hauptbereich

Posts

Posts mit dem Label "Detektivroman" werden angezeigt.

Rezension - Maggie Müller ermittelt - Ein gans furchterregender Fall von Rieke Patwardhan und Ina Hattenhauer

  Buch 1 von 1: Maggie Müller ermittelt Maggie Müller ist mutig, schlau und spielt gerne Dudelsack – die perfekte Kombination, um später mal Detektivin in Schottland zu werden. Als die beiden Gänse ihrer schrulligen Nachbarin Violetta entführt werden, wittert sie ihren ersten Fall. Die überängstliche Kinderbuchautorin ist ihr suspekt (die schreibt langeweiliges Zeug, leider keine Krimis), eine Hilfe ist sie garantiert nicht. Maggies bester Freund Samuel ist als Watson besser zu gebrauchen. Schon bald verfolgen die drei eine heiße Spur, doch dann entwickelt sich der Fall gänslich anders, als Maggie gedacht hätte … Ein spannender, Kinderkrimi, Whodunit , Detektivroman, ein Cosikrimi ab 8 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Maggie Müller ermittelt - Ein gans furchterregender Fall von Rieke Patwardhan und Ina Hattenhauer

Rezension - Die Schatten von Prag von Martin Beckers und Tabea Soergels

  Der Journalist Kisch ermittelt in seinem ersten Fall um geheimnisvolle Suizide. Er kann sich nicht vorstellen, dass all diese Leute freiwillig aus dem Leben scheiden wollten. Prag ist in Aufruhr, denn der Weltuntergang steht bevor, da im Mai 1910 die Erde den Schweif des Halley’schen Kometen kreuzen soll - ein jeder blickt zum Himmel, und die Verbrecher auf Erden haben leichtes Spiel. Hilfe bekommt Kisch er von der klugen Lenka Weißbach, vom tschechischen Zöllner Novák, der sich mit Panikattacken herumschlägt und dem schüchternen Sonderling, Redakteur Brodesser. Ein atmosphärisch dichtes Setting ist zwar interessant, doch für meinen Geschmack ist das alles sehr auserzählt, worunter die Spannung leidet. Weiter zur Rezension:    Die Schatten von Prag von Martin Beckers und Tabea Soergels

Rezension - Entsorgt von Sara Paretsky

  Privatdetektivin V.I. Warshawski findet beim Gassigehen mit ihren Hunden am Ufer des Lake Michigan zwischen Klippen und Betonblöcken eine bewusstlose Jugendliche. Keine Papiere, kein Hinweis, wer sie ist. Und als Vic die 15-Jährige am nächsten Tag im Krankenhaus besuchen will, ist sie verschwunden und der Dolmetscher, den man geholt hat, ist ermordet. Alle möglichen Leute scheinen hinter dem Mädchen her zu sein. Warum nur? Vic hat kleine Aufträge in Chicago, hält sich gerade so über Wasser. Sie schiebt Nachtschichten zur Bewachung einer kleinen Synagoge, die immer wieder beschmiert wird, richtet den Leuten Überwachungskameras ein. Die letzten Auswirkungen von Corona überschatten maskenhaft das Land. Gesellschaftskritik pur. Eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Klasse Charaktere, eine spannende Story. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Entsorgt von Sara Paretsky

Rezension - Die Schnellimbissdetektivin von Liza Cody

  Hannah Abram, keine dreißig, arbeitet teilzeit in Digbys Imbissbude, schmiert Sandwiches, kocht Käsemakkaroni, holt sich am Grill Brandblasen, kocht Kaffee; gleich in der Frühschicht ist genug zu tun. Ach ja, sie war einmal Polizistin – und weil sie ihren Vorgesetzten bei der Londoner MET in einen Kanal geschubst hat, musste sie sich etwas Neues suchen. Nebenbei hat sie eine kleine Detektei aufgebaut – noch ohne Büro, mit Klienten, die durch Empfehlung an sie gelangen. Eine schräge Geschichte, gleichzeitig sehr authentisch und spannend. Klug, vielschichtig, hervorragende Dialoge und wundervolle Figuren; Kriminalliteratur, wie ich sie liebe. Weiter zur Rezension:    Die Schnellimbissdetektivin von Liza Cody

Rezension - Mord im Orient-Express von Agatha Christie, Benjamin von Eckartsberg, Chaiko

  In der Nacht sitzt ein Mannin Long Island auf einem Bett, und er hält eine Waffe in der Hand. Verzweiflung steht in seinen Augen. Eine Kinderzeichnung zu seinen Füßen: Bang! Ein Suizid. Wir wechseln zu einer Szene auf einen Dampfer: Ein Paar unterhält sich, im Hintergrund ein Mann mit Mantel und Melone und gezwirbeltem Schnurrbart. Hercule Poirot! Der will dringend im Orient-Express nach London zurückkehren. Mitten in der Nacht kommt im Schneesturm der Zug zum Stehen, da er in eine Schneewehe geraten ist, und bald darauf wird auch noch die Leiche eines Fahrgastes gefunden. Ein Fall für Hercule Poirot, den Meisterdetektiv. Einer der bekanntesten Krimis von Agatha Christie, nun als Comicadaption von Benjamin von Eckartsberg und Chaiko. Sensationell wurde die Geschichte als Graphic Novel so verkürzt, dass wirklich der Kern des Krimis auf 250 Seiten hervorragend wiedergegeben ist – Empfehlung! Allage, ab 12 Jahren. Weiter zur Rezension:     Mord im Orient-Express von A...

Rezension - Der Club Dumas von Arturo Pérez-Reverte

Ein Klassiker von 1995, ein bibliophiler Krimi, verfilmt als «Die neun Pforten» von Roman Polański, mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Wer Bücher liebt, lebt gefährlich: Diese Erfahrung muss Lucas Corso machen, ein großer Dumas-Fan, der im Auftrag von Antiquaren, Buchhändlern und Sammlern nach prachtvollen Erstausgaben, Sonderauflagen und wertvollen Wiegendrucken sucht und als Gutachter antike Bücher und Drucke prüft. Sein neuster Auftrag, der ziemlich gut bezahlt wird, erscheint zunächst harmlos. Wie bei Dumas gibt es eine Menge von spannenden Intrigen und Verschwörungen mit einem überraschenden Abschluss, eine gute Portion schwarzen Humors inbegriffen. Ein literarisches Meisterwerk der Kriminalliteratur, mit herrlichen Dialogen, ein Klassiker, Detektivroman, Kriminalroman der spanischen Literatur, den es sich lohnt zu lesen oder zu hören. Weiter zur Rezension:    Der Club Dumas von Arturo Pérez-Reverte

Rezension - Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton

  Ein Buch hochgelobt von allen Seiten, mit dem ich so gar nichts anfangen konnte. Ich liebe Genremix, aber Niveau ist für mich vorausgesetzt. Was ist das für ein Roman? Ein Krimi, Detektivroman? – auf jeden Fall. Historisch? Nur die Infos im Prolog. Mystisch, Schauergeschichte? Ein wenig. Ein Abenteuerroman? Möchte er gerne sein. Eine Geschichte, die auf einem Schiff spielt, Stürme inklusive, sollte atmosphärisch etwas Maritimes hergeben – sollte. Gleich auf den ersten Seiten verdarb mir der Schreibstil die Laune. Pathetisch, aufgeblasen, wie ein Käseigel mit Adjektiven bespickt, Metaphern, die von mir mit Augenrollen und Knurren begleitet wurden, machten das Lesen dieses einfachen Textes nicht zum Vergnügen. Ich wartete auf die spannenden Stellen – ab der Mitte habe ich nur noch quergelesen, Spannung kommt nicht auf. Eine langweilige Räuberpistole mit schablonenhaften Charakteren. Weiter zur Rezension:    Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton

Rezension - Die erstaunlichen Abenteuer des Aaron Broom von A.E. Hotchner

  USA, St. Louis während der Weltwirtschaftskrise: Die einst wohlhabende Familie Broom verlor über Nacht ihr gesamtes Vermögen, kurz danach mussten sie das Geschäft schließen und die Wohnung verlassen, sanken in kurzer Zeit in Armut. Und dann erkrankte auch noch die Mutter an TBC und muste ins Sanatorium. Wird sie es überleben? Vater und Sohn schlagen sich durch, der Vater ist als Handelsvertreter für Luxusuhren tätig. Aaron wartet im Auto, als sein Vater ein Juweliergeschäft betritt und ein Mann mit ihm hineindringt. Ein Schuss, der Unbekannte läuft heraus, Aarons Vater wird verhaftet. Im Stil von Emil und die Detektive versucht Aaron nun die Unschuld seines Vaters zu erreichen. Ein spannender Kinderdetektivroman mit historischem Hintergrund ab 10-12 Jahren. Weiter zur Rezension:    Die erstaunlichen Abenteuer des Aaron Broom von A.E. Hotchner