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Posts mit dem Label "irische Literatur" werden angezeigt.

Rezension - Nest von Roisín O’Donnell

  Ein einziger mutiger Moment kann ein ganzes Leben verändern. Zu lange hat ihr Mann sie bestimmt! Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, lässt sie die Kleidung von der Wäscheleine nehmen, ins Auto schmeißen, ihre zwei kleinen Töchter ins Auto setzen und dann fährt sie davon. Nur wohin? Die erste Nacht verbringen sie im Auto und am nächsten Tag meldet sie sich obdachlos, den dreien wird ein Hotelzimmer zugewiesen. Ihr Mann Ryan schäumt vor Wut. Ein spannender Roman, der sofort hineinzieht, ein emotionaler Stoff, coercive Control , authentisch dargestellt. Psychische Gewalt ist Gewalt; das stellt dieses Buch eindringlich dar.  Weiter zur Rezension:    Nest von Roisín O’Donnell

Rezension - Die Piraten von Darksea von Catherine Doyle

  Chris erzählt seinem kleinen Bruder Max die Geschichte vom verborgenen Königreich Darksea, das von Kapitän O’Malley beschützt wird. Er wird mit den guten Piraten in See stechen, Chris ist sich ganz sicher. Zusammen gehen sie zur vereinbarten Stelle. Aber das Schiff kommt nicht. Und nun jetzt liegt Chris im Krankenhaus ohne Aussicht auf Heilung, als ein sprechender Papagei mit einer Einladung des Piratenkönigs an Chris‘ Schlafzimmerfenster klopft. Kapitän O’Malley braucht ein neues Besatzungsmitglied für eine gefährliche Mission. Max packt die Gelegenheit am Schopf. Sehr spannendes Jugendbuch ab 10/12 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Die Piraten von Darksea von Catherine Doyle

Rezension - Ein bisschen spät von Claire Keegan

  Freitag, der 29. Juli in Dublin. Das Wetter ist wie vorhergesagt, die Stadt vor Cathals Bürofenster liegt in gleißendem Sonnenschein. Nach einem scheinbar ereignislosen Tag mit Budgetlisten und Bürokaffee nimmt Cathal den Bus nach Hause. Die Landschaft zieht an ihm vorüber, die waldigen Hügel, auf denen er noch nie gewesen ist, und er denkt an Sabine, die er heiraten wollte. Die ein bisschen schielt und die gut kochen kann, die auch im Winter barfuß am Strand spazieren geht, die die Hügel besteigt. Die zu viel Geld ausgibt, die zu dick ist und zu viel Raum einnimmt und zumindest über die Hälfte von allem bestimmen will. Oh Cathel, du alter Macho, was redest du für ein dummes Zeug, fragt sich die Leserin … Auf nur 60 Seiten bringt sie die Essenz auf’s Papier, kein Wort ist überflüssig, jeder Satz von durchscheinender Klarheit. Meisterhaft! Weiter zur Rezension:    Ein bisschen spät von Claire Keegan 

Rezension - Feuerjagd von Tana French

  Gesprochen von Wolfgang Wagner Ungekürztes Hörbuch Spieldauer: 15 Std. und 13 Min. Ein ungewöhnlich heißer Sommer hat Irland im Griff. Die Farmer sind nervös, die Ernten bedroht. Die 15-jährige Trey ist eine Außenseiterin, ihr Vater war abgehauen, hat Frau und Kinder sitzen lassen. Sicherheit bietet der ehemalige Chicagoer Polizist Cal, der sie liebt wie eine Tochter und ihr das Schreinern beibringt. Er war hier hängengeblieben der Liebe wegen und weil ihm diese abgelegene Ecke von Irland gefiel. Plötzlich steht Treys Vater Johnny vor der Tür; wie immer charmant, zwielichtig und vollgepackt mit Lügen. Mit offenen Armen empfängt ihn niemand, doch er ist einer von ihnen, und er bringt einen verheißungsvollen, gefährlichen Plan mit, die Dörfler reich zu machen. Kriminalliteratur vom Feinsten! Herrliche Dialoge und Figuren, ein literarischer Kriminalroman, den ich gern empfehle. Weiter zur Rezension:    Feuerjagd von Tana French

Rezension - Seltsame Sally Diamond von Liz Nugent

  Als ihr verwitweter Adoptivvater kurz vor ihrem 43. Geburtstag stirbt, nimmt Sally Diamond ihn beim Wort: Sie versucht, ihn mit dem Müll zu verbrennen. So wie er es ihr gesagt hat. Ein Fehler, denn auf einmal interessieren sich alle Leute für die seltsame Frau, die sich gerne taub stellt, wenn sie unter Menschen geht und am liebsten für sich bleibt: Polizei, Nachbarn, Medien – und eine unheimliche Stimme aus einer Vergangenheit, an die sie sich nicht erinnert. Wie kann sie so etwas tun? Ihre Eltern waren angesehene Ärzte in der Kleinstadt. Ein Noir-Psychothriller vom Feinsten, der unter die Haut geht, düster, hochspannend mit viel schwarzem Humor. Unbedingt lesen! Weiter zur Rezension:   Seltsame Sally Diamond von Liz Nugent

Rezension - Schmales Land von Christine Dwyer Hickey

  Es ist das Jahr 1950. Mit einem Comic-Heft und einem Schokoriegel in der Tasche steigt der 10-jährige Michael, einer der «Trumans Waisen», am Bahnhof Grand Central New York in einen Zug ein. Seine Adoptivmutter bringt ihn zum Bahnhof, die er immer noch bissig «Frau Aunt» nennt, und es wird klar, Michael ist kein einfacher Junge. Ein Sommer am Meer in Cape Cod bei Mrs Kaplan soll ihm sein Trauma verblassen lassen. Szenenwechsel. Das Künstlerehepaar Hopper verbringt den Sommer in ihrem Haus am Strand völlig zurückgezogen. Ein älteres Paar, das sich gern streitet. Stimmungsvoll und literarisch gut austariert, ist es eine Wonne, diesen wundervollen Roman zu lesen.  Weiter zur Rezension:    Schmales Land von Christine Dwyer Hickey

Rezension - Das dritte Licht von Claire Keegan

An einem heißen Sommertag Anfang der 1980er Jahre, gleich nach der Frühmesse, liefert ein Vater seine kleine Tochter bei Verwandten auf einer Farm im tiefsten Wexford ab. Denn seine Frau ist schon wieder schwanger, noch ein Maul wird zu stopfen sein. Er sagt den Kinsellas, sie sollen die Kleine also ruhig so lange dabehalten, wie sie wollen … Claire Keegan ist eine Meisterin der ungesagten Töne – das Bild steht für den Lesenden zwischen den Zeilen. Grandios erzählt aus der Sicht eines kleinen Mädchens, das entdeckt, was Familie für ein Kind sein könnte – sein sollte. Die Verfilmung wurde kürzlich für einen für einen Oscar nominiert. Ein Roman, den man sich nicht entgehen lassen sollte! Weiter zur Rezension:   Das dritte Licht von Claire Keegan

Rezension - Snowflake von Louise Nealon

  Debbie White wächst auf einer irischen Milchfarm in der Nähe von Dublin auf. In der dörflichen Abgeschiedenheit ist Onkel Billy ihr Halt, der in einem Wohnwagen vor dem Haus lebt. Mit ihm zusammen betrachtet sie nachts den Sternenhimmel und lässt sich Geschichten aus der griechischen Mythologie erzählen. Mutter Maeve verlässt selten das Haus. Der erste Tag in Dublin wird für Debbie ein komplettes Desaster und sie beschließt sofort, ihr Literaturstudium am Trinity College hinzuschmeißen. Bill überredet sie, nicht gleich aufzugeben. Eine vielschichtige Geschichte, mit feinen Charakteren, geprägt von Depression aller Protagonist:innen, die durch herrlichen Humor in ihrer Tragik dahingleitet. Weiter zur Rezension:    Snowflake von Louise Nealon

Rezension - Auf der Lauer liegen von Liz Nugent

  Der erste Satz:  Mein Mann hatte eigentlich nicht vor, Annie Doyle umzubringen, aber diese verlogene Schlampe hat es nicht anders verdient. Was für ein Anfang! Lydia Fitzsimons korrigiert sich ein paar Seiten später. Gut, ihr Mann hatte die Frau gewürgt und sie war fast am Ende. Er allerdings auch. Drum gab Lydia Annie den Rest, als sie ihr mit der Metallkralle auf den Kopf schlug. Dumm gelaufen. Man lässt sich von so einer nicht erpressen! Wohin nur mit der Leiche? Die Fitzsimons wohnen in einer vornehmen Villa in Dublins bester Gegend. Andrew Fitzsimons ist einen angesehenen Richter. Der große Garten eignet sich optimal zur letzten Ruhe von Annie Doyle. Hoffentlich hat Sohn Laurence nicht mitbekommen, wann sie nach Hause gekommen sind. Wieder ein großartiger Psychothriller von Liz Nugent! Ein glaubhaft konstruierter Plot mit feinen Charakterstudien und einer guten Portion schwarzen Humors. Ein Ritt auf der Rasierklinge auf dem Weg in die Hölle! Ein literarischer Thriller, ...

Rezension - Kleine Dinge wie diese von Claire Keegan

  Irland, 1985, Kohlen- und Holzhändler Billy Furlong hat es geschafft. Er gehört zur Mittelschicht, ist glücklich verheiratet und er hat fünf wundervolle Töchter. Die Ältesten besuchen die katholische Schule des örtlichen Klosters. Vor Weihnachten hat Furlong viel zu tun, jeder möchte an den Feiertagen eine warme Stube haben. Das Kloster vor Ort ist ein guter Kunde, begleicht sofort die Rechnungen, darum fährt er sogar früh am Sonntagmorgen hinaus. Niemand ist zu sehen. Durch Zufall findet er in einem Kohleschuppen eine eingesperrte junge Frau: barfuß, spärlich gekleidet, durchfroren und verängstigt. Könnte an den Gerüchten etwas dran sein? Atmosphärisch dicht, das Konzentrat einer Geschichte. Diese Novelle ist eine literarische Kostbarkeit! Weiter zur Rezension:   Kleine Dinge wie diese von Claire Keegan

Rezension - Selbst der beste Plan von Séamus Ó Grianna

  Erzählungen Das Leben selbst macht einem gern mal einen Strich durch die Planung. Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Genau darum geht es in diesen Erzählungen von Altmeister Séamus Ó Grianna; meist ist die Liebe verstrickt. In Irland hat das Geschichtenerzählen Tradition, Storytelling gehörte früher zu einem netten Abend dazu. Séamus Ó Grianna, geboren 1889, entstammt einer Familie von Dichtern und Geschichtenerzählern. Seine Kurzgeschichten stammen aus seiner Zeit, geben ein gutes Gefühl für das damalige Leben der einfachen Menschen, ihrer Traditionen, ihres kargen Lebens, ihrer Träume. Ó Griannas besticht mit erzählerischer Kraft und einer feinen Beobachtungsgabe in diesem Klassiker. Ich hätte gern noch mehr davon! Weiter zur Rezension:    Selbst der beste Plan von Séamus Ó Grianna

Rezension - Nordwasser von Ian McGuire

  Gesprochen von Wolfram Koch Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 9 Std. und 44 Min. 1859: Jacob Baxter ist Eigner des Schiffs. Die Überfischung der Wale bringt keine guten Erträge mehr ein, die Schiffe müssen sich nun zu weit hinaus ins Nordmeer wagen. Kaptein Arthur Brownlee ist stinksauer, als er sieht, welche Matrosen auf dem Walfänger angeheuert wurden. Diese Fahrt ist als Ritt in die Hölle geplant: ein gut ausgeklügelter Versicherungsbetrug. Die Volunteer soll geschickt ganz langsam versenkt werden, so dass die Havarie im Packeis nicht als Betrug auffliegt. An Bord der Schiffsarzt Patrick Sumner, der sich eine gemütliche Reise durch das Nordmeer ausmalte – nun einen Mord aufzuklären hat. Aber das wird sein geringstes Problem werden ... Kopfkino, atmosphärisch und inhaltlich unter dem Gefrierpunkt, ein spannender Histo-Noir, ein Noir-Krimi und Abenteuerroman – nichts für schwache Nerven. Weiter zur Rezension:     Nordwasser von Ian McGuire

Rezension - Kleine Grausamkeiten von Liz Nugent

  Der erste Satz:  Alle drei Drumm-Brüder waren auf der Beerdigung, einer von uns allerdings im Sarg. Dieser erste Satz ist perfekt und sagt bereits alles aus, was man über diese Familie wissen sollte. Drei gegen einen – wobei immer die Seiten wechseln, so beschreibt der Erzähler, einer der Brüder, das Verhältnis. Der Leichnam war zerschmettert und furchtbar zugerichtet, und es gibt Ermittlungen, erfährt der Leser. Dieser Faden wird erst am Ende wieder aufgenommen und aufgelöst. Die Geschichte einer Dubliner Familie, bösartig, mit toxischen Verbindungen zwischen den einzelnen Familienmitgliedern folgt. Doch letztendlich ist dies ein Familienroman aus dem Show-Buss, nicht Kriminalliteratur. Die Charaktere sind geschickt und glaubwürdig aufgebaut. Man mag keinen dieser Protagonisten, mit Luke hat man Mitleid – aber gerade darum sind die Figuren faszinierend – eine dysfunktionale Familie, die nicht mit dem Messer aufeinander losgeht, aber genauso scharf zusticht. Rette sich wer k...

Rezension - Die Stille des Meeres von Donal Ryan

  Drei Lebensläufe, Biografietexte, die drei Leben berührend zusammenraffen. Farouks Leben ist zerstört, weil er verloren hat, was ihm am meisten bedeutet. Lampys junges Leben gerät aus den Fugen, als ihn seine große Liebe Chloé verlässt. John hat es geschafft; er ist ein reicher Mann, ein Steuerberater und Finanzberater. Doch er hat sein Leben lang andere manipuliert und betrogen und hofft nun verzweifelt auf Gottes Vergebung. Ganz am Ende werden die drei in dem kleinen irischen Ort Ardnamoher aufeinandertreffen, menschliche Schicksale, die wie die Wurzeln der Bäume miteinander verwoben sind. Weiter zur Rezension:    Die Stille des Meeres von Donal Ryan

Rezension - Saubermann von Ken Bruen

  Der Krimi ist der Knaller! Gleich die ersten zwei Seiten ziehen dich vom Hocker. Das hier ist böse, richtig böse: Bullenschweine, die übelst sexistisch und rassistisch sind, übelst brutal mit ihrem Klientel umspringen, korrupt sind, Essen, Zigaretten, Getränke mafiös erpressen, mit den eigenen Frauen wie mit Vieh umgehen, Frauen im Allgemeinen. Das Ganze ist gespickt mit ziemlich viel Humor, Slapstick – Brit-Pulp im Retrostil. R & B mobben sich durchs Revier und durch ihr Leben. Was sie besonders gut können? Andere Menschen erniedrigen. Was sie nicht so gut beherrschen? Ihre Arbeit, denn Fleiß ist nicht ihr Zauberwort. Wer die Kombination aus Noir und Satire mag, der wird hier eine Perle finden. Kriminalliteratur vom feinsten – garantiert kein Mainstream!  Weiter zur Rezension:    Saubermann von  Ken Bruen

Rezension - Rätselhafte Ereignisse in Perfect – Hüter der Fantasie von Helena Duggan

  Violet muss mit ihrer Familie in den Ort Perfect ziehen, da ihr Vater dort einen guten Job angeboten bekommen hat. Doch als sie gleich beim Einzug erfährt, dass in Perfect alle Leute blind sind, bekommt sie einen Schreck. Kein Problem, sagt man der Familie, jeder im Ort trägt eine Brille, mit der man fantastisch gut sehen kann. Am nächsten Morgen ist die Familie blind, nimmt sich die Brillen. Violet wundert sich: Alles in Perfect ist eklig perfect. Irgendetwas stimmt hier nicht! Und dann lernt sie Boy kennen – der in einem unsichtbaren Stadtteil lebt – verborgen hinter einer Mauer, bei den Ausgesetzten im bewachten Niemandsland. Eine Dystopie, Fantasy und Mystery für Kinder ab 10 Jahren; ziemlich spannend rätselhaft, humorvoll. Weiter zur Rezension:    Rätselhafte Ereignisse in Perfect –  Hüter der Fantasie von Helena Duggan

Rezension - Dinosaurier auf anderen Planeten von Danielle McLaughlin

  Kurzgeschichten, die von menschlichen Schicksalen handeln, unerfüllte Wünsche, Kommunikation, die aneinander vorbeiläuft, eingestellte Kommunikation, kommunikative Barbareien, Resignation und Feigheit, Sehnsucht, dem Vorbeischauen an der Wahrheit. Irische Landbevölkerung – fein beobachtet Danielle McLaughlin Menschen, beginnt ihre Erzählungen an einem Punkt im Leben eines Menschen und beendet die Geschichte mittendrin. Ein kurzer Ausschnitt – ein vielsagende Situationen.  Weiter zur Rezension:    Dinosaurier auf anderen Planeten von Danielle McLaughlin

Rezension - Ein langer, langer Weg von Sebastian Barry

  Der Erste Weltkrieg bricht aus. Der achtzehnjährige Willie meldet sich gegen den Willen seines Vaters freiwillig als Soldat, eine Mischung aus Abenteuerlust und der Hoffnung, auf diesem Umweg später bei der Polizei aufgenommen zu werden - denn er ist zu klein. Andere Iren melden sich als Soldat aus Treue zur britischen Krone. Einige glauben an die Zusage, die Briten, die eine Selbstverwaltung für Irland nach dem Krieg versprechen, wenn die Iren an der Seite der Krone mitkämpfen. So stellt sich eine bunte Truppe zusammen. In Flandern sind sie Kameraden. Der Krieg ist eine Bestie, der sie alle auffressen wird. Sebastian Barry ist ein begnadeter Erzähler! Weiter zur Rezension:    Ein langer, langer Weg von Sebastian Barry

Rezension - Tausend Monde von Sebastian Barry

  Vor zwei Jahren erschien der in deutsche Sprache übersetzte Roman «Tage ohne Ende», der sich mit dem Sezessionskrieg beschäftigt, und ich war ich begeistert. Dieses Buch schließt an diesen Roman an. Dies ist die Geschichte der indigenen Winona, die in Tennessee, USA, nahe der Kleinstadt Paris lebt, die Nachwehen des Bürgerkriegs beuteln das Land. Sie ist um die siebzehn Jahre alt, sie ist intelligent, kann lesen und schreiben, besonders gut rechnen und sie beherrscht die Buchhaltung, die sie in der Stadt für einen Anwalt erledigt. Ein polnischer Einwanderer, Jas Jonski, ist in sie verliebt, will sie sogar heiraten. Kann man ihm trauen? Doch dann passiert ein schreckliches Ereignis ...  Weiter zur Rezension:    Tausend Monde von Sebastian Barry 

Rezension - Cold Water von Adrian McKinty

  Der katholische Polizist Sean Duffy verlässt seine evangelischen Nachbarn in Belfast samt Pulverfass Nordirland, zieht mit seiner Familie nach Schottland. Er wird nur noch in Teilzeit an gesonderten Aufgaben wenige Tage im Monat anwesend sein. Sylvester 1990, die Zukunft kann nur noch besser werden. Dies ist sein letzter Fall im aktiven Dienst: Kat McAtamney wird vermisst, 15 Jahre alt, angehörig einer Traveller-Familie. Um die Wohnwagen-Leute macht man sich nicht viel Gewäsch, insbesondere, wenn hier ein Teenager verschwunden ist – eben abgehauen, wie so oft. Die Sache lässt Duffy keine Ruhe. Sein letzter Fall darf nicht ungelöst sein! Weiter zur Rezension: Cold Water von Adrian McKinty