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Posts mit dem Label "Leykam Verlag" werden angezeigt.

Rezension - Yunus, Zocken, Liebeszeugs von Laura Melina Berling und Hannah Rödel

  Klassenfahrt und andere Katastrophen: Ein Jugendroman über alles, was Eltern peinlich ist, inklusive Aufklärungsboxen zum Thema Küssen, Gefühle usw. Yunus ist 12 Jahre alt und will eigentlich nur in Ruhe zocken – doch irgendwie kommt ihm immer etwas dazwischen, zum Beispiel eine Klassenfahrt. Streit mit seinem besten Freund Karim und obendrein Yunus Körper, der macht, was er will, Probleme über Probleme. Yunus hat noch nie auf Skiern gestanden, hoffentlich wird das keine peinliche Nummer. Apropos Nummer: Während der Skifreizeit erhält er von unbekanntem Absender eine Art Liebesnachrichten aufs Handy. Nur Stress! Zum Glück gibt es den Detektiv:innen-Club seiner besten Freundin Selma, der ihm hilft, das Rätsel um den geheimnisvollen Chats zu lösen. Ab 10 Jahren - Empfehlung! Weiter zur Rezension:  Yunus, Zocken, Liebeszeugs von Laura Melina Berling und Hannah Rödel

Rezension - Der Hai im System von Kurt Palm

  Die Lehrerin Franziska Steinbrenner schlägt sich lustlos mit ihren schwierigen Schüler:innen in einer Brennpunktschule herum. Der Polizist Philip Hoffmann wird von seiner Geliebten erpresst, mit der er Schluss machen will. Ein frustrierter Mann hat sich in seiner Wohnung verbarrikadiert und sinnt nach Rache an der Gesellschaft. Neben ihm lehnt ein Sturmgewehr mit 42 Kugeln im Magazin. Drei Menschen, deren Leben miteinander verwoben sind. Sie kennen einander nicht, aber ihre Wege werden sich auf fatale Weise kreuzen. Ein Drama, ein Noir-Thriller mit Ekelpotential – der Schauer, der beim Lesen über den Rücken läuft: Wer weiß, welche Typen vor meiner Haustür herumlaufen ... Feine Kriminalliteratur, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Der Hai im System von Kurt Palm

Rezension - Piepmatz macht Wald aus euch von Michael Stavarič und Stella Dreis

  Weltrettdings für Vorangeschrittene «Aus mit Plapperblabla!», in dieser Wutrede - verfasst in «Eichelhäherisch» - richtet sich dieser Piepmatz an die Menschheit. Höchste Zeit, ihm zuzuhören! Er will die Welt retten! Die Menschen roden Wälder, bauen immer neue Häuser und Straßen, für die Natur, die Tiere, bleibt kein Platz mehr. Einem Eichelhäher platzt der Kragen, die Menschen müssen gestoppt werden! Er ist wütend, weil die Menschen zu dumm sind, um zu sehen, was sie anrichten. So pflanzt er Bäume, wo es ihm gerade passt, mit dem Ziel, die ganze Welt zu bewalden. Ein Bilderbuch ab 6 Jahren, das mir ein wenig zu chaotisch ist, zu undifferenziert, obwohl eine gute Absicht zum Umweltschutz dahintersteht. Weiter zur Rezension:    Piepmatz macht Wald aus euch von Michael Stavarič und Stella Dreis

Rezension - Faszination Krake von Michael Stavarič und Michčle Ganser

  Ein ungewöhnliches Kindersachbuch, weil es mehr ist als das. Michael Stavarič erklärt alles, was es über Kraken zu berichten gibt, Humorvolles, Randgeschichten, obendrauf einiges zum Mitmachen. Die schwarz-weiß Federzeichnungen von Michčle Ganser machen das Ganze zum Kunstwerk. Licht, Erde, Evolution, Genetik, Witze über Kraken, Suchbilder, Sprachliches, Geschichtliches, Literarisches, Literaturtipps, Filmtipps, Bilder zum ausmalen, ein Fundus an Informationen ... ab 8 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Faszination Krake von Michael Stavarič und Michčle Ganser

Rezension - Dr. Melchiors lustige Tiere von Michael Köhlmeier und Lorenz Helfer

  Wenn ein Saurier auf eine Giraffe trifft, die Mücke kein einziges Gedicht von Bertolt Brecht kennt, Heinrich Kleists Hund auftaucht und Stalin einen Frosch verdrischt, dann sind wir mittendrin in Michael Köhlmeiers wunderbarer Welt aus Skurrilitäten und Schabernack, nicht immer ernst zu nehmen. Freche Lyrik zum Entspannen. Weiter zur Rezension:    Dr. Melchiors lustige Tiere von Michael Köhlmeier und Lorenz Helfer

Rezension - Bewölkt aber trocken von Marion Zechner

  Die Geschichte einer Alkoholabhängigkeit und den Weg, hinaus aus der Sucht zu finden: Lucy, 35, ist schlicht überfordert. Eine pubertierende Tochter, ein zweijähriger Sohn, ein Mann, der zwar mit anpackt, aber sich oft tagelang im Ausland aufhält. Die Lehrerin ist getrieben, sie muss funktionieren: Kinder, Haushalt, Unterricht, Vorbereitung, Korrektur, Elternstammtisch, Elterngespräche, Konferenzen, den Referendar betreuen, Schülergespräche – sie hetzt durch den Tag, der immer zu kurz ist. Ein Glas Wein entspannt, es können auch eins mehr sein. Ein Wodka und noch einer – dann das Fläschchen Wodka in der Handtasche, Piccolo im Handschuhfach ... so kann man den Tag überstehen. Bis zu dem Tag an dem ein Unfall geschieht. Protokollartig geschrieben mit Humor unterlegt – ein gute zeitgenössische Literatur, ein wichtiges Thema. Weiter zur Rezension: Bewölkt aber trocken von Marion Zechner