Im Jahr 2119: Die Welt ist überschwemmt, Europa eine Insellandschaft, Freiheit und Reichtum unserer Gegenwart - ein ferner Traum. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe erzählt aus der Ich-Perspektive, sucht in einer von Kriegen, Tsunamis, Krankheiten, Hungersnöten, Pandemien und Klimakatastrophen geplagten Welt nach dem verschollenen Gedicht von Francis Blundy, der es an einem Sonett-Abend 2014 seiner Frau Vivien gewidmet und nur ein einziges Mal vorgetragen hatte. Die Weltbevölkerung hat sich auf knapp vier Milliarden Menschen reduziert. Es geht aber auch um die Liebe, und Erinnerungen, um das, was Gedächtniskraft ist, was als Erinnerungsstück bleibt, was nicht, und ob die Retrospektive wirklich immer richtig ist. Ein wundervoller Roman. Weiter zur Rezension: Was wir wissen können von Ian Mc Ewan
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