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Posts mit dem Label "Maja Pflug" werden angezeigt.

Rezension - Die zerbrechliche Zeit von Donatella Di Pietrantonio

  Das Land unter dem Wolfszahn in den Abruzzen, gehört der Familie von Lucia. Hier existierte ein einfacher, in die Jahre gekommener Campingplatz, auf dem sich vor vielen Jahren etwas Schreckliches ereignet hat. Als ihre Tochter Amanda ihr Studium abbricht, in ihr Dorf in den Abruzzen zurückkehrt, erkennt ihre Mutter sofort, dass etwas nicht stimmt. Besorgt nimmt Lucia das Schweigen Amandas wahr und erinnert sich an jene Nacht vor dreißig Jahren, in der nur ein Zufall sie vor dem Schlimmsten bewahrt hat und auch sie zunächst ihr Studium abbrach. Ein feiner Heimatroman aus den Abruzzen mit ausgefeilter Figurenzeichnung, ein literarischer Thriller letztendlich ebenso.  Weiter zur Rezension:    Die zerbrechliche Zeit von Donatella Di Pietrantonio 

Rezension - Borgo Sud von Donatella Di Pietrantonio

  Dies ist der zweite Teil zum Roman « Arminuta ». Ich war gespannt, wie die Schwestern sich weiterentwickelt haben. Die Mutter ist bereits verstorben. Donatella Di Pietrantonio erzählt die Familiengeschichte von Arminuta weiter, in Rückerinnerungen setzt sich dieses Mal die Entwicklung bruchstückhaft zusammen. Wer den ersten Teil nicht kennt, mag diesen Roman mögen, die Vorgeschichte muss man nicht kennen. Aber ein zweiter Teil, der sich an einen großartigen ersten Teil anreiht, muss sich messen lassen. Doch der hier liegt erzählerisch weit im Schatten. Zwei unterschiedliche Schwestern, zwei, denen die Liebe der Eltern versagt blieb, zwei, die Liebe in der Beziehung suchen, sie auch hier nicht finden. Weiter zur Rezension:    Borgo Sud von Donatella Di Pietrantonio

Rezension - Der Name seiner Mutter von Roberto Camurri

  Fabbrico, ein Provinznest in der Emilia-Romagna der norditalienischen Po-Ebene.  Zwischen Feldern und Hügeln ist die Zeit stehengeblieben. Die Geschichte zweier Männer, die mit einer ständigen, schmerzlichen Erinnerung an eine Frau leben. Der eine ein Ehemann, der andere sein Sohn, der mit einer Leerstelle fertig werden muss – mit der seiner Mutter, deren Namen er nicht einmal kennt. Eine Vater-Sohn-Geschichte aus Italien, ein literarisches Meisterwerk. In dieser Familie hat die Namenlose nie existiert. Ettore zieht seinen Sohn allein groß. Seine Eltern sind verstorben, aber er hat ein gutes Verhältnis zu den Schwiegereltern. Aber auch hier wird Pietro kein Wort über seine Mutter hören – nirgendwo gibt es ein Foto von ihr. Ein erzählerisches Glanzstück! Weiter zur Rezension:    Der Name seiner Mutter von Roberto Camurri