Direkt zum Hauptbereich

Posts

Schon gelesen?

Rezension - Verbrechen und Strafe von Bastien Loukia

  Der russische Klassiker «Schuld und Sühne» des Schriftstellers Fjodor Michailowitsch Dostojewski, neu richtig übersetzt mit «Verbrechen und Strafe», ist von Bastien Loukia als Graphic Novel adaptiert worden. Die Bedeutsamkeit des Romans liegt in der Aussage. Und hier hat Bastien Loukia tiefe Atmosphäre geschaffen. Die Aquarelle geben das historische soziale Milieu wieder, die ärmlichen Lebensverhältnisse, wie auch die Sankt Petersburger Gesellschaft; skurrile Typen, detailliert und ausdrucksstark gezeichnet, wechselnde Perspektiven. Menschliche Abgründe, der Konflikt des Mörders Rodion Raskolnikow kommt gut zur Geltung, ebenso seine Alpträume. Ein empfehlenswerter Comic ab 14 Jahren – Allage. Weiter zur Rezension:    Verbrechen und Strafe von Bastien Loukia
Letzte Posts

Rezension - Die Wahnsinnige von Alexa Hennig von Lange

  Ich hatte eher etwas Biografisches erwartet, mehr Historisches. Alexa Hennig von Lange hat einen netten Roman geschrieben, mit historischen Hintergrund, so würde ich es bewerten. Sie versetzt sich in Johanna von Kastilien, die Tochter und die Thronfolgerin von Isabella von Kastilien und König Ferdinand II von Aragon. Eine Thronfolgerin, die nie Regentin werden sollte, dies auch nie wollte. Juana I de Castilla, genannt «Juana la Loca», die Wahnsinnige. War sie wirklich verrückt oder geriet sie in das Spiel der Mächtigen - Männer, die selbst regieren wollten. Gut geschriebener Roman, doch mir war er in der Perspektive von Johanna die Haltung zu sehr aus unserer Zeit geschrieben. Weiter zur Rezension:    Die Wahnsinnige von Alexa Hennig von Lange

Rezension - GIN von Peter Jauch

  Das Buch – Herstellung, Genuss, Kultur Der Gin erlebt derzeit sein Revival. Unzählige neue Marken fließen jedes Jahr neu auf den Markt. In diesem Buch, das ich als Lexikon bezeichne, gibt es Wissenswertes zur Geschichte und Herstellung, Destillateure; Barkeeper, Restaurantbesitzer und Köche kommen zu Wort. Am Ende werden von A-Z 300 Gin-Marken und 50 Tonics vorgestellt. Da bleiben keine Fragen mehr offen. Weiter zur Rezension:  GIN von Peter Jauch

Rezension - American Dirt von Jeanine Cummins

  Sie feiern die Geburtstagsfeier von Lydias Nichte, die gesamte Familie ist in Acapulco zusammengekommen, sie sitzen im Garten  und grillen. Lediglich Lydia und ihr Sohn Luca befinden sich im Haus, als draußen die Schüsse hallen, sie verstecken sich in der hinteren Ecke der Dusche und werden nicht gefunden. 16 tote Verwandte. Lydia bleibt mit ihrem Sohn nur die Flucht. In der USA wären sie sicher. Ein langer Weg liegt vor ihnen, denn um dem Kartell zu entkommen, haben sie nur eine Chance – wenn sie sich auf die Flüchtlingsroute begeben … Ein epischer Thriller und gleichzeitig ein Pageturner, ein Roadmovie, spannend zu einem brisanten Thema. Weiter zur Rezension:    American Dirt von Jeanine Cummins

Rezension - Ohne Schuld von Charlotte Link

  Sprecherin: Claudia Michelsen Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 15 Std. und 32 Min. Detective Seargant Kate Linville freut sich auf ihren neuen Job bei der Polizei in ihrer Heimatstadt Scarborough, insbesondere auf Zusammenarbeit mit Chief Inspector Caleb Hale, für den sie ihren Job in London bei Scotland Yard gekündigt hatte. Zuvor will sie ein Wellness-Wochende genießen, das ihre alten Kollegen ihr geschenkt hatten. Der Anfang steht unter keinem guten Stern. Im Zug rettet sie eine Frau, die ein Unbekannter versucht hatte zu erschießen. Die aus Russland stammende Frau hat keine Idee, wer sie umbringen will und warum. Ein empfehlenswerter Krimi mit Tiefgang! Weiter zur Rezension:    Ohne Schuld von Charlotte Link

Rezension - Hexen hexen von Pénélope Bagieu nach Roald Dahl

  Die Geschichte von Roald Dahl ist ein Kinderbuchklassiker, auch berühmt als Verfilmung von 2010. Ein kleiner Junge lebt nach dem Tod seiner Eltern bei seiner Oma. Sie ist der Star in diesem Comic: Klein, zierlich, mit großen, dicken Brillengläsern, kettenrauchend, zart lila Haare, mit beigen Stützstrümpfen; sie trinkt gern einen und sie besitzt eine rebellische Grundnatur. Eine herrliche Interpretation von Pénélope Bagieu! Die Oma erklärt dem Jungen, dass es Hexen gibt, nicht so wie im Märchen, sie sehen wie ganz normale Frauen aus. Wer genau hinschaut, der kann sie erkennen. Und als die beiden inn einem Hotel am Meer verweilen, macht der Junge eine schreckliche Entdeckung … Eine Graphic Novel ab 10/12 Jahre, Allage. Weiter zur Rezension: Hexen hexen von Pénélope Bagieu nach Roald Dahl

Rezension - Schneeglück verschenken von Heyjin Go

  Der Bär liegt im Winterschlaf. Doch vor seiner Höhle machen einige Tiere riesigen Krach. Was ist da los? Grimmig stapft er hinaus. Das hat der Bär noch nie gesehen: Schnee bedeckt das Land, dichte Schneeflocken fallen. Er ist verzaubert, erobert das Schneereich. Er möchte das Wunder seinen Freunden, den Girlitzen, zeigen, ihnen Schnee schicken, nur wie? Ein Winter-Bilderbuch über Freundschaft. Ab 3 Jahren. Weiter zur Rezension:    Schneeglück verschenken von Heyjin Go

Rezension - Siehst du aus wie deine Katze? von Gerrard Gethings und Debora Robertson

Memory Spiel Katzenfans aufgepasst! Langeweile? Wie wäre es, mal wieder Memory zu spielen? Etwas für Kinder? Nicht unbedingt, denn dieses hier benötigt ein wenig mehr Übersicht als üblich. 25 Katzen suchen ihre*n Diener*in. Ok, ok, die Diener*innen suchen die Katze. Welche Katze gehört zu wem? Pelztief hinschauen, Katz und Mensch sind sich ähnlich! Manchmal sind es nur Details. Ein wenig zur Orientierung dient die Hintergrundfarbe. Dieses schräge Memo-Spiel bringt viel Spaß. Das gibt es auch mit Hunden. Ein Gesellschaftsspiel für die ganze Familie, je nach Kind ab 8-10 Jahren, nach oben keine Grenzen. Weiter zur Rezension:    Siehst du aus wie deine Katze? von Gerrard Gethings und Debora Robertson

Rezension - Die Rezepte meines Vaters von Jacky Durand

  Als Henri, ein bekannter Koch, im Sterben liegt, sitzt sein Sohn Julien viele Stunden am Sterbebett und erinnert sich an seine Kindheit im «Le Relais Fleuri», ein Bistro im Osten Frankreichs. Vater und Sohn waren sehr miteinander verbunden. Der kleine Henri schaut zu, wie der Vater und sein Freund Lucien, ein Kamerad aus dem Algerienkrieg, in der Küche die Gerichte vor- und zubereiten. Typisch französische Literatur, die mit so wenig auskommt, um große Dramaturgie zu schaffen. Am Ende gibt es obendrauf ein paar Rezepte. Ein Familienroman, aber auch ein Entwicklungsroman, mit erzählerischer Kraft, eine literarisch-kulinarische Köstlichkeit! Weiter zur Rezension:    Die Rezepte meines Vaters von Jacky Durand

Rezension - Meat Market – Schöner Schein von Juno Dawson

  Eigentlich wollte niemand von ihnen Model werden. Sie sind nicht schön, so meinen sie, man nennt sie in der Schule Giraffe oder Spargel: Groß, bleistiftdünne Beine und Arme, Schwanenhals, hohe Wangenknochen, porzellanartiger Teint. Meist werden sie von Scouts auf der Straße angesprochen, wie auch Jana. Und plötzlich ist sie Model, geht steil durch die Decke. Doch die Modelwelt ist ein brutaler Fleischmarkt, Stress pur. Ein feiner, realistischer Jugendroman, ein Young Adult zum Thema Modewelt. Weiter zur Rezension:    Meat Market – Schöner Schein von Juno Dawson