Direkt zum Hauptbereich

Posts

Schon gelesen?

Rezension - Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor

  Mason Buttle hat es nicht leicht, denn er kann kaum lesen und schreiben. Deshalb lachen andere Kinder in der Schule über ihn und hänseln ihn. Obendrauf hat er eine seltene Krankheit, er leidet unter extremen Schwitzen, hat ständig nasse Hände und ein nasses Gesicht, wechselt sein T-Shirt, wäscht sich den Schweiß mit einem Tuch ab. Sein einziger Freund ist tot. Eines Tages lag er unter dem Baumhaus, von der Leiter gefallen. Ein Polizist taucht immer wieder bei Mason zu Hause auf, denn er glaubt, der Junge weiß etwas, hat etwas beobachtet, das noch tief in ihm steckt, an das er sich vielleicht nicht erinnern kann. In der Schule gibt es ein neues Kind, das gleich bei Masons Farm um die Ecke wohnt – und auch Calvin wird gehänselt, gleich Pygmäe getauft. Kinderroman ab 10 Jahren Weiter zur Rezension:    Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor
Letzte Posts

Carola Christiansen - Interview

  von Sabine Ibing Zum 25-jährigen Jubiläum der Mörderische Schwestern habe ich mit der derzeitigen Präsidentin des Vereins , Carola Christiansen, ein Interview gemacht. Die Mörderischen Schwestern sind ein Netzwerk von Frauen, deren gemeinsames Ziel die Förderung der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur ist.  Weiter zum Interview:    Interview mit Carola Christiansen 

Rezension - Irre Zeiten von Erich Rauschenbach

  Erich Rauschenbach hat in den letzten vier Jahrzehnten über 50 Bände mit Karikaturen veröffentlicht, sein Name ist eine Institution für Gesellschaftssatire. In diesem Band zieht er die Technik durch den Kakao. Muttis Schnittmuster im Navi geladen, Online-Voodoo, ein Toaster mit Fernbedienung und 80 Programmen, ein Diät-Kühlschrank, und andere vernetzte Haushaltsgegenstände und -geräte, die eine Menge sinniger und sinnloser Zusatzprogramme bieten. Hier trickst Jung Alt aus oder das Gerät den Menschen, und wir erleben Männerprobleme, Kommunikationsprobleme zwischen Paaren usw. Scharfstiftige Cartoons zum Ablachen. Weiter zur Rezension:   Irre Zeiten von Erich Rauschenbach

Rezension - Meine dunkle Vanessa von Kate Elizabeth Russell

  Vanessa, heute über 30 Jahre alt, erinnert sich: Mit 15 kehrt sie im zweiten Jahr ins Internat zurück, sie ist eine Einzelgängerin, hat keine Freunde, und sie liebt Literatur. Ihr neuer Englischlehrer, Jacob Strane, schenkt ihr Aufmerksamkeit. Er lobt ihren Fleiß, ihre Arbeiten und sogar ihr hübsches Kleid. Ein kurzer Griff auf ihr nacktes Knie, Blicke, schöne Worte, er gibt ihr erotische Bücher zu lesen, wie Lolita. Der Lehrer, 27 Jahre älter, hat sie am Haken. Er lässt sie glauben, dass sie ihn verführt. Die Schülerin Taylor hat ihren Missbrauch veröffentlicht, bittet es Vanessa, es ihr gleich zu tun, damit Strane keine neuen Opfer mehr finden kann. Ein wichtiger Roman, dies zu thematisieren, mit all dem Leid des Opfers. Weiter zur Rezension:  Meine dunkle Vanessa von Kate Elizabeth Russell

Rezension - Gestapelte Frauen von Patrícia Melo

  Eine junge Anwältin aus São Paulo nimmt eine Stelle im entlegenen Cruzeiro do Sul an, einer Urwaldprovinz, wo sie als Beobachterin an Gerichtsverhandlungen teilnimmt – Prozessen zu brutalen Frauenmorden. Sie arbeitet für eine Organisation, die den juristischen Umgang mit Femziden dokumentiert und anprangert, ein Buch herausbringen will – denn alle Täter kommen frei, werden nie verurteilt – die Frauen sind selbst schuld. Der Roman ist harte Kost! Das auf zwei Ebenen: Die Fälle an sich gehen tief unter die Haut – aber was viel schlimmer ist: Hier ist nichts fiktiv, der Femizid ist tagtägliche Realität! Misogynie ist existent - Frauenrechte fehlen. Weiter zur Rezension:   Gestapelte Frauen von Patrícia Melo

Rezension - Pierre, der Irrgarten-Detektiv, und die geheimnisvolle Stadt der Masken von Hiro Kamigaki & Ic4design

  Ein Wimmelbuch mit Pfiff – für Schulkinder. Hier wimmelt es ganz gewaltig und man muss sehr genau hinschauen, um die Aufgaben zu erfüllen! «Die Stadt am Meer ist voller Kanäle». Auf der ersten Seite wird dieses Spielbuch erklärt: Start – Ziel, Rätsel und Herausforderungen, versteckte Gegenstände, wie geht man mit Hindernissen um? Suche den kürzesten Weg. Pierre, der Irrgarten-Detektiv, und seine Assistentin Carmen reisen zum Karneval nach Canal City, um das magische Maze Egg zu sehen. Auf jeder Doppelseite findet sich ein fantasievolles Labyrinth mit einer Menge Aufgaben, die zu lösen sind. Ein Fall für Detektiv-Comic-Fans ab 6 Jahren. Weiter zur Rezension:  Pierre, der Irrgarten-Detektiv, und die geheimnisvolle Stadt der Masken von Hiro Kamigaki & Ic4design  

Rezension - Die Krakencrew von Owen Davey

  Alles über Tintenfisch, Oktopus und Co. Die Superhirne im Meer – tiefgehende Fakten über die Genies der Ozeane, oder was ich schon immer mal über die Krakencrew wissen wollte. Sepien, Perlboote, Kalmare, Kraken sind Kopffüßler und Weichtiere, eng verwandt mit Schnecken und Muscheln. Sie besitzen (fast) kein Skelett, dafür einen großen Kopf und Tentakeln. Manche von ihnen sind klein und andere riesig. Wie sehen sie aus, wie sind sie aufgebaut und wo leben sie, was essen diese Meerestiere, und wie pflanzen sie sich fort? Ein lohnendes Kindersachbuch für Krakenfans ab 6 Jahren. Weiter zur Rezension:  Die Krakencrew von Owen Davey

Rezension - Diese eine Lüge von Dante Medema

  Cordelia hat für ihr Abschlussprojekt in der Schule das gleiche Thema wie ihre ältere Schwester Bea gewählt: Ihre DNA-Aufschlüsselung nach ihren Wurzeln zu erforschen, aber anders wie Bea, die Forscherin, möchte die lyrische Delia das Ganze in Form von Poesie bearbeiten. Und als das Ergebnis von «GeneQuest» zu ihrer genetischen Abstammung nach Ethnien ankommt, nach möglichen Verwandten, findet sich ein Match hierbei: Ihr genetischer Vater! Aber es ist nicht ihr Vater – der, von dem sie glaubte, er wäre es. Cordelia ist schockiert. Eine Lüge! Eine berührende comming-of-age-Geschichte über Identität und Freundschaft. Ein Jugendroman der teilweise in Lyrikform verfasst ist- absolut empfehlenswert. Ab 13 Jahren. Weiter zur Rezension:    Diese eine Lüge von Dante Medema

Rezension - Casalinga von Domenico Gentile

Die Küche der süditalienischen Hausfrauen Die einfache italienische Küche, die der armen Leute, ist das Thema, absolut authentisch. Das versprochene Traditionelle wird nicht durchgängig beherzt. Wer nach Fisch und Fleisch sucht, wird hier kaum fündig, was für die Armenküche in Ordnung ist. Und wer nach neuen Rezepten sucht, der findet rein gar nichts, leider – back to the roots ist durchgefallen – denn darum ging es ja. Erdkunde ist auch nicht die Sache des Autors, bei dem das Mezzogiorno bereits in der Toscana beginnt. Weiter zur Rezension:    Casalinga von Domenico Gentile

Rezension - American Spy von Lauren Wilkinson

  Eine schwarze FBI-Agentin wird von der CIA engagiert und auf den revolutionären Präsidenten von Burkina Faso, Thomas Sankara, angesetzt. Sie lässt sich darauf ein, obwohl sie eher mit seinen politischen Zielen sympathisiert, als ihn ans Messer zu liefern. Natürlich leidet ihr Gewissen gewaltig. So könnte man diese Lebensbeichte zusammenfassen. Ein Agentenroman. Ein interessanter Roman. Wer allerdings auf knallharte Action steht, den den muss ich enttäuschen. Es ist ein Buch der leisen Töne, nicht nur das, man benötigt Geduld.  Weiter zur Rezension:    American Spy von Lauren Wilkinson