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Rezension - Nordische Wesen von Johan Egerkrans

Dieses Buch ist etwas für Fans von Märchen und Mythen, etwas für Skandinavienfans. Mit wundervolle n Illustrationen ist dieses Buch liebevoll gestaltet - ein Schmuckstück. Elfen, Wichtel, Meerjungfrauen, Riesen, Nixen, Trolle, Vitte und Vätte, Nöck und Michhase usw. Helfergeister, Gestaltwandler, Totenwesen und Ungeheuer, Riesenkrake, Drache, Lindwurm, Grollborste, Vorsich ist angesagt, wenn man die nordischen Gefilde besucht. Unter Spiritus verstehen die meisten Leute wohl etwas anderes – ich hätte gern einen. Ein schönes Geschenkbuch, ein Kunstband – auch für sich selbst.

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Rezension - Napoleon Chamäleon von Kurt Cyrus, Andy Atkins, Christine Faust

Ein Bilderbuch, das sofort ins Auge springt. Die Grafik ist absolut gelungen. Napoleon Chamäleon wird von niemandem wahrgenomen, weil es farblich mit seiner Umwelt verschmelzt. Durch ein Malheur kann Napoleon zeigen, dass er etwas kann, was niemand beherrscht. Plötzlich sind alle Tiere seine Freunde. Nur mit dem Inhalt konnte ich recht wenig anfangen.

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Rezension - Die verlorenen Wörter von Robert Macfarlane und Jacki Morris

In der Neuausgabe des »Oxford Junior Dictionary« kann man ein naturgemäßes Wortsterben beobachten. Natürlich werden fallen jedes Jahr Wörter weg, aber diesmal wurde in der Natur gesägt und gefällt: Wörter wie Eisvogel, Lerche, Rabe, Eichel, Farn, Reiher, Weide, Blauglöckchen, Brombeere, Eichel, Farn, Heide, Kastanie, Natter, Otter, Rabe, Weide, Zaunkönig wurden aussortiert. Stattdessen hat man Begriffe wie blog, celebrity, chatroom voice-mail integriert. Robert Macfarlane hat diesen Wörtern ein Denkmal gesetzt und engagiert sich für ihre Erhaltung. Jacki Morris hat die Wortbeschwörungen untermalt und die Lyrik (Akrostichons) mit wundervollen Grafiken bereichert. Ein Kunstband aus dem Bereich Naturgrafik – ein Schatz der Wörter.

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Rezension - Mama von Hélène Delforge und Quentin Gréban

Ein umwerfend schöner Bildband mit kleinen Texten zum Thema Mama, Mutterliebe, Schwangerschaft, Geburt, Stillen, Erziehung ... das ist viel zu sachlich formuliert. Ein zärtlicher Blick auf alle Mütter dieser Welt, auch zurück in vergangene Zeiten. Schönes, Zartes, Lustiges, Starkes, Trauriges – eben alles, was eine Mutter ausmacht. Die Texte illustriert, mit außergewöhnlichen Grafiken, die berühren. Jede Mutter wird sich über dieses Geschenk freuen.

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Rezension - Blutmond von Katerine Engberg

Sprecher: Dietmar BärGekürztes Hörbuch, Spieldauer: 7 Std. und 49 Min. Eine Prostituierte beobachtet einen torkelnden Mann am Rand der Fashion Week in Stockholm, der sich übergibt. Wohl ein Obdachloser, es ist bitterkalt. Sie macht sich von dannen und der Mann stirbt. Allerdings ist dieser Tote ein Prominenter, der Designer Alpha Bartholdy, der einen Drink mit Abflussreiniger zu sich genommen hatte. Zufall oder sollte genau er diesen Cocktail schlürfen? Er wird nicht der einzige Tote bleiben und das macht den Fall noch verworrener. Ein runder Krimi, spannend.


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Rezension - Weltliteratur für Kinder - Faust nach J.W. Goethe neu von Barbara Kindermann und Klaus Ensikat

Barbara Kindermann schafft es, auf des Pudels Kern zu kommen, kindgerecht. Das Schöne ist, sie belässt in der Regel die alte Sprache, findet sich in den klassischen Sprachrhythmus ein. Es ist alles drin: Gott und der Teufel, die Begegnung von Faust und Mephisto, die zwei Seelen des Dr. Faust, Walpurgisnacht, Auerbachs Keller. Ein Bilderbuch für Kinder – große Dramen sind für Kinder der Einstieg in die Weltliteratur. So kann man sie begeistern.

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Rezension - Das Mädchen und die kleine Wolke von Sarah Settgast

Dieses Bilderbuch habe ich auf der Buchmesse entdeckt. Und es ist ein ganz besonderes Buch. Als Druckvorlage diente eine Handzeichnung – ein Handwerk, das es in der Kinderbuchbranche in dieser Form nicht mehr gibt. Die Buchstaben sind handgesetzt und das Ganze ist auf Ökokarton gedruckt, hat abgerundete Kanten, das Buch ist 100 % giftfrei und ökologisch hergestellt. Die Zeichnungen haben mir gut gefallen, mit dem Text habe ich Probleme, hier holpert es gewaltig.

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Marina Heib im Interview mit Sabine Ibing

Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen. . Im September erscheint ihr neuer Thriller Die Stille bei Pendragon.

Interview mit Marina Heib von Sabine Ibing: Interview mit Marina Heib

Rezensin - Trüffelschweine und Naschkatzen von Peter Gayman

Karikaturen waren schon immer auf der Kunstskala bei mir ganz oben. Der Freiburger Peter Gayman gehört für mich derzeit zu den Besten seines Fachs in Deutschland – ich liebe seine Hühner! Bissig, tief hintergründig tritt er der Gesellschaft immer wieder auf den Schlips. Dieses Mal geht es um Kulinarisches. Hier bittet Peter Gayman zu Tisch, er nimmt mit seinen Cartoons die Haute Cuisine auf die Schippe und unsere heutige Gesellschaft, Sterneschlemmerei und Überfluss. Ein feiner Bildband zum Verschenken.

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Rezension - Der Schotte von M.P. Roberts

Ein Thriller ohne Leben. Eine Geschichte um den irischen Unabhängigkeitskrieg (drum wohl der Titel: der Schotte), aus der man etwas hätte machen können. John McConley kommt nach Irland, da seine Eltern mit dem Flugzeug abstürzten, er die Erbangelegenheit klären muss. Er trifft in einem Pub auf Eve, die ihm die irische Geschichte seit der Besiedlung erklärt und danach mit ihm ins Bett geht, danach haben sie keinen Kontakt mehr. 24 Jahre später steht sie plötzlich mitten in seinem Ferienhaus in der Pampa, und bevor sie erklären kann, warum sie dort ist, schießen zwei Männer mit Maschinenpistolen ins Haus. Eve stirbt. Allerdings ist schon bis zu diesem Punkt Langeweile aufgekommen.

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