Direkt zum Hauptbereich

Klara vergessen von Isabelle Autissier - Rezension

Rezension

von Sabine Ibing



Klara vergessen 


von Isabelle Autissier 


Der erste Satz: 

Es war dieser erhabene Moment.


Gleich vorweg, ich bin begeistert, einer der besten Romane, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Eine Familiengeschichte, aber es ist viel mehr: Es ist russische Geschichte, die dunkle Zeit der Stalindiktatur, der Gulags, und gleichzeitig findet man beeindruckende Naturbeschreibungen, die harte Arbeit der Fischer, das raue Leben auf See – und die Autorin geht tief hinein in ihre Charaktere – warum einer so ist, wie er ist. Eine überzeugende Kombination, ein Roman, der schnell einen Sog entwickelt, spannend, berührend – ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen.


Unvermittelt blieb er vor dem kräftigen Gelb des Arktischen Mohns stehen, dem Fuchsienrot von Weideröschen oder Steinbrech, dem weichen Schopf der für die Supflandschaft typischen Wollgräser. ... Heidelbeeren, Kranichbeeren oder Moltebeeren mochte er Wachholderbeeren, die seinen Mund mit ihrem pfeffrigen Geschmack erfüllten ... sah er einen Fuchs oder ein Nagetier Reißaus nehmen, einen unscheinbaren, grau geflügelten Schmetterling davonfliegen.


Den Ornithologen Juri erreicht 2017 in den USA die Nachricht, dass sein Vater Rubin im Sterben liegt. Er bittet ihn, nach Hause zu kommen. Juri hatte sich vorgenommen, nie wieder an diesen Ort zurückzukommen: Murmansk, nördlich des Polarkreises. Doch erfühlt sich verpflichtet, auch wenn er mit seinem Vater kein gutes Verhältnis hatte. Rubin bittet Juri um einen letzten Gefallen, herauszufinden, was damals mit Klara geschah. Juri dachte, seine Großmutter sei vor langer Zeit verstorben. Doch niemand weiß, was mit ihr geschah seit der Nacht, in der die Staatspolizei die Geologin abholte. Rubin war 1950 sechs Jahre alt. Juri ist erstaunt, stellt Anträge zum Verbleib der Großmutter und fordert Akten an. Manch einer erhält eine Antwort, die meisten nicht, viel mehr kann er nicht tun.


Doch aus den Körpern sprach vor allem eine uralte Gier, die tiefe Befriedigung beim Anblick eines Berges von lebendigem Fleisch, das auf das Deck niederprasselte und saß Gefühl der Macht, die darin lag, Lebewesen aus der Tiefe herauszuziehen, die ihren Messern ausgeliefert wären. In diesem Momenten waren sie durch den Gemeinschaftsgeist verbunden.


Drei Generationen, deren Schicksal von der politischen Entwicklung des Landes abhängt. Juri schlendert durch Murmansk und erinnert sich an seine Kindheit und seine Jugend. Er hat Rubin gehasst, den Kapitän eines Fischtrawlers, einer der Erfolgreichsten, aber ein Vater, der nicht in der Lage ist Liebe zu zeigen, der den Jungen züchtigt und ihm harte Übungen auferlegt, den Körper zu stählen. Er soll in der ersten Reihe der Pioniere stehen, später selbst als Kapitän zur See fahren. Doch Juri interessiert sich mehr für die Schönheit von Vögeln. Glücklicherweise ist der Vater meist abwesend. Aber auch die Mutter hat nicht viel Liebe zu geben. Dann dann kommt der Tag, an dem der Vater von ihm verlangt, Seemann zu werden. Seine erste Fahrt als Schiffsjunge wird eine monatelange Tortur an Bord des Fischtrawlers von Rubin. Isabelle Autissier beschreibt eindringlich die Gewalt des Meeres, das harte, gefährliche Leben der Fischer an Bord. Die Bootsjungen werden unmenschlich geritzt, besonders vom Ausbilder Serikow, der den verträumten Juri auf dem Kieker hat. In Juri gärt es. Wann ist der Punkt erreicht, sich zur Wehr zu setzen?


Das Kratzen von Metall auf Metall, das leise schwingen der Tür beim Hineinstecken des Schlüssels, das noch immer doppelte Klicken des Riegels, das saugende Geräusch der sich vom Rahmen lösenden Tür, das Reiben des Windstoppers auf dem Fußboden und schließlich der dumpfe Klang beim Schließen. Ein leichter Schwindel überkam Juri, als er nach so vielen Jahren wieder die Wohnung der Familie betrat.


Nach dieser Fahrt ist es für Juri klar: Nie wieder! Er studiert Biologie in Leningrad (heute St. Petersburg), erhält ein Stipendium in den USA, um seinen Doktortitel zu erreichen und bleibt. Rubin erklärt ihm auf dem Sterbebett, dass er weiß, was Juri auf dem Schiff gemacht hat. Er ist sogar Stolz auf ihn – er trägt eine gleiche Schuld. Und nun geht es zu Rubin. Wir erfahren, was mit der angesehenen Familie geschieht, nachdem Klara verhaftet wurde. Sein Vater, Anton, ein schwacher Mensch, muss mit Rubin ins Rotlichtviertel in eine Baracke ziehen – die Familie gehört nun zu den Aussätzigen, die Dreck am Stecken haben, die politisch unrein sind. Rubin wird von den Mitschülern misshandelt, er darf mit der Familienvergangenheit auch nicht zu den Pionieren, ist aber Feuer und Flamme für den Staat, kämpft um Anerkennung. Anton, zermürbt die Erinnerung, er zerbricht fast an seiner Schuld. Dann entdeckt Rubin seine Liebe für das Meer, will Fischer werden und sich heraufarbeiten, die Schuld seiner Mutter in den Schatten stellen. Auch hier wieder berauschende Naturbeschreibungen auf See, zur Arbeit der Fischer. Klara zu vergessen ist Rubin unmöglich, auch wenn nie wieder ein Wort über sie gesprochen wird. Er hat ihren Geruch in der Erinnerung, ihr Zimtparfüm, den Duft, den er bei jeder Frau sucht, aber nie finden wird. Und er nimmt sich Sok an, der im Gulag aufwuchs, nicht lesen und schreiben kann – dessen Familie dort elendig zu Grunde ging.


Die Männer sprangen vor und wurden sofort von eisiger Gischt bedeckt. Der Winddruck ließ sie taumeln. Im Scheinwerferlicht glänzten ihre gelben Regenjacken, was sie wie eine Armee riesiger Kartoffelkäfer aussehen ließ. Das Grollen der Wellen und das Kreischen des Windes übertönten das Motorengeräusch. Wenn ein Brecher aufs Schiff stürzte, schrie der Bootsmann: ‹Festhalten!


Nachdem Rubin bereits ein Jahr verstorben ist, Juri nichts weiter über Klara erfahren konnte, erhält er per Post Aufzeichnungen. Wir erfahren die Geschichte von Klara, den Grund ihrer Verhaftung, ihre Verlegung nach Stalingrad, weiter in ein abgelegenes Lager auf der Insel Sipajewna, wo sie als Wissenschaftlerin arbeiten muss – einen guten Kontakt zur Urbevölkerung der Nenzen bekommt, die Rentiere züchten, als Nomaden leben. Natur pur. Zunächst läuft es für Klara gut, doch dann wird auch ihre Ruhe massiv gestört. Jeder in dieser Geschichte ist Opfer und gleichzeitig Täter – jede Generation trägt ihre Schuld. 


Eine Schale mit frischem, stärkendem Blut wanderte von Hand zu Hand und verströmte einen faden Geruch, eine Mischung aus Eingeweiden und frischem Fleisch. Das Rentier spendet Leben. es gibt sein gutes Fleisch, eine Haut, sein Fell, seine Sehnen, seine Knochen. Auch nur ein Quäntchen davon zu verschwenden wäre eine Beleidigung an die Natur.


Eindrücklich beschreibt Isabelle Autissier die Stalin-Ära, eine grausame Zeit der Massenverhaftungen, Massentötungen, der brutalen Umsiedelaktionen – das Brechen von Menschen. Duckmäusertum und Gewalt zurchzieht das Land, Verrat, Verleumdung und Angst prägt die Menschen, mit Alkohol lässt sich dieses Leben besser ertragen. Mit Gorbatschow gibt es Hoffnung, die UdSSR schrumpft zu Russland – aber bald folgt Putin. Eine kleine kapitalistische Brise geht durch das Land, Konsum, Ware aus dem Ausland ist erhältlich. Die Liebe zur Natur und zu Tieren, jede Generation auf ihre Weise, steht hier für die Freiheit – die Natur zwingt niemanden in ein Korsett von Gehorsam und Angst. Die Autorin hat einen sehr spannenden Roman geschaffen, der zwischen gesellschaftlichen Zwängen und Naturbeschreibungen sich wellenartig vorwärtsbewegt, mal süß-poetisch, einmal rau bis brutal. Naturgewalt, Fischfang, ein Abschlachten im Akkord. Atmosphärisch dicht, in punktgenauer Sprache. Drei Menschen, die in die Enge getrieben werden und das verteidigen müssen, was ihnen am meisten bedeutet. Wozu ist der Mensch bereit, wenn in der Erniedrigung eine Grenze überschritten wird? Ein grandioser Roman!


Isabelle Autissier, 1956 in Paris geboren und dort aufgewachsen, lebt heute in La Rochelle. Mit sechs Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Segeln; 1991 machte sie Furore als erste Frau, die allein im Rahmen einer Regatta die Welt umsegelte. Seit den Neunzigerjahren widmet sie sich dem Schreiben. Ihr Roman Herz auf Eis (2017) war für den Prix Goncourt nominiert und wurde SPIEGEL-Bestseller.


Isabelle Autissier 
Klara vergessen
Originaltitel: Oublier Klara, 2020
Aus dem Französischen übersetzt von Kirsten Gleinig
Roman, zeitgenössische Literatur, Familiensaga, russische Geschichte
Hardcover mit Schutzumschlag, 336 Seiten
Mare Verlag, 2021


Herz auf Eis von Isabelle Autissier

Ein eisiges Buch. Es gibt verschiedene Meinungen zu diesem Roman, einige Leser finden das Buch ziemlich gut, andere hadern damit. Spannend ist es alle mal. Ein Buch muss auch im Herzen des Lesers einziehen. Mir war es zu eisig. Eine Robinsongeschichte: Ein Paar ohne Ausrüstung auf einer alten Walfängerinsel im Südpazifik, weit ab der Zivilisation, niemand wird wissen, dass sie verbotenerweise hier angelegt haben, niemand wird sie demnächst vermissen. Wie überlebt man in der Kälte, was macht das mit der Beziehung?

Hier geht es zur Rezension: Herz auf Eis von Isabelle Autissier



Zeitgenössische Literatur

Hier verbirgt sich manche Perle der Literatur. Ich lese auch mal einen Bestseller, natürlich, aber mein Blick ruht  immer auf den kleinen Verlagen, auf den freien Verlagen. Sie trauen sich was - und diese Werke sind in der Regel besser als der Mainstream der meistgekauften Bücher …
Zeitgenössische Romane

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension - Königin der Nacht – Ein kurzes Buch über meine Mutter von Lukas Bärfuss

Nach «Vaters  Kiste» hat Lukas Bärfuss nun in einem autobiografischen Essay mit dem Leben seiner Mutter abgerechnet. «Eine Mutter ist, was man nicht loswird. Auch nicht mit dem Tod.» 1971 in Thun geboren, die Mutter wohnt eher allein mit ihrem Sohn, bzw. mit vielen Männern. Lukas Bärfuss wächst im Rotlichtmilleu auf; seine Mutter war eine Frau ohne Bildung, die von ihrem Freiheitsverlangen getrieben wurde, in das der Sohn nicht hineinpasste. Tagsüber reinigte sie in einem Autohaus die Wagen, die aus der Reparatur kamen, am Abend stand sie an einer Rotlicht-Bar. Als sie älter war, arbeitete sie als Putzfrau und in einer Wäscherei. Der Junge war nie gewollt, so wurde er auch behandelt – als Rabenmutter titulierte sie sich sogar selbst. Eine Mutter, die ihn hat sitzen lassen in seiner Kindheit und ein System, das dieses Kind hängenließ. Ein wundervolles Buch, schnörkellos geschrieben, das sehr zu Herzen geht. Weiter zur Rezension:    Königin der Nacht – Ein kurzes Buch ...

Rezension - Doppeltes Spiel von K.L. Slater

  Ein luxuriöser Wolkenkratzer mit dem Namen Orbit, in dem die Reichsten der Reichen zusammenkommen: hier arbeitet die attraktive Alicia als Kellnerin. Als der charismatische Eigentümer des Orbit ihr das Angebot macht seine Freundin zu spielen und dafür ein großzügiges Gehalt zu erhalten, in seinem riesigen Apartment im Orbit zu wohnen, nimmt sie an. Immerhin ist es nur ein Spiel, denn er braucht eine Begleitung, will sich vor den vielen Frauen schützen … bis das Spiel plötzlich mehr zu sein scheint. Langweilig, uninteressant, voller Klischees, sprachlich kraftlos – mehr muss ich nicht sagen.  Weiter zur Rezension:   Doppeltes Spiel von K.L. Slater 

Rezension - Sex in echt von Nadine Beck, Rosa Schilling und Sandra Bayer

  Offene Antworten auf deine Fragen zu Liebe, Lust und Pubertät Ein Aufklärungsbuch, das locker Fragen beantwortet und kurze Erfahrungsberichte von jungen Menschen einstreut, das alles mit knalligen Illustrationen unterlegt. Du bist, wie du bist, und du bist, wie du bist okay. Das Jugendbuch erklärt, stellt Fragen. Die Lust im Kopf, genießen mit allen Sinnen; was verändert sich am Körper in der Pubertät?, die Vagina, die Monatsblutung, der Penis, Solosex, LGBTQIA, verliebt sein, wo beginnt Sex?, Einvernehmlichkeit, wie geht Sex?, Verhütung, Krankheiten, Sextoys – das Buch spart nichts aus. Informieren, anstatt tabuisieren! Locker und sensibel werden alle Themenfelder sachlich vorgestellt. Prima Antwort auf offene Fragen; ab 11 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Sex in echt von Nadine Beck, Rosa Schilling und Sandra Bayer

Recherche - Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton

  Die 12-jährige Bo Delafort ist eine «Schlammschwalbe» – Menschen die an der Themse leben, arbeiten als Schlammsucher, sie graben im Schlamm nach kleinen Schätzen und Angeschwemmtem, was man verwerten kann. Als Bo eine schimmernde Münze im Schlamm des Flusses findet, meint sie, der Fluss würde mit ihr sprechen. «Du wirst nicht verlieren …» raunt er ihr zu. Aber was bedeuten die Worte? Eine insgesamt spannende Fantasy ab 12 Jahren mit Tiefgang. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton

Rezension - Feuerwanzen lügen nicht von Stefanie Höfler

  Mischa und Nits sind beste Freunde. Mischa liebt die Poems von Nits. Und der bewundert Mischa, weil er schlau ist und ein wandelndes Lexikon über Tiere zu sein scheint. Lügen geht gar nicht, so Nits Überzeugung. Darum fragt er sich, warum Mischa dem Lehrer weismachen will, er hätte eine Chlorallergie, als der Schwimmunterricht beginnt – Nits erzählt er, die Badehose sei von Mäusen angefressen worden. Überhaupt scheint Mischa in Schwierigkeiten zu stecken – doch wohl eher sein Vater ... Nits betritt in dieser Familie plötzlich eine völlig andere Welt – die der Armut. Aber das ist ein Unterthema – Mischas Vater ist untergetaucht; Mischa und Nits werden ihn nicht im Stich lassen – aber das könnte gefährlich werden ... Spannung, Humor und ein wenig Tragik machen das Buch zu einem Leseerlebnis. Meine Empfehlung ab 11 Jahren für diesen exzellenten Kinderroman.  Weiter zur Rezension:    Feuerwanzen lügen nicht von Stefanie Höfler 

Rezension - Die Känguru-Rebellion von Marc-Uwe Kling

  Gesprochen von Marc-Uwe Kling Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer, 6 Std. und 27 Min. Die Känguru-Werke, Band 5  Neues vom Känguru! Der Kinderbuchautor (Kleinkünstler Richtung Comedy im Zweitberuf ;-) ), Marc-Uwe Kling und das Känguru rebellieren: bissig, politisch und brandaktuell. Scharfzüngiger Humor, pointierte Gesellschaftskritik und jede Menge Lacher mit dem Aufruf zur Rebellion. Scharf auf die aktuelle Politik geschaut und analysiert – Comedy mit Niveau und mit Haltung. Empfehlung! Weiter zum Verlag:    Die Känguru-Rebellion von Marc-Uwe Kling 

Rezension - Der unaufhaltsame Aufstieg des Ministers Karsten Richter von Wolfgang Schorlau

  Die Gasbranche lässt die Korken knallen. Einer von ihnen soll zum Minister ernannt werden! Besser könnte es nicht laufen. Und sein Sekretär bekommt gleich zu spüren, welch eine Atmosphäre nun im Ministerium herrscht. Karsten Richter hat die Aufgabe, das ganze Grüngeschwafel zur Klimakatastrophe wegzuwischen und die Gesetze abzuschaffen, die die Gasbranche hindern, weiterhin dicke Geschäfte zu machen. Dummerweise berichtet er seiner Mutter davon, was er vorhat. Anstatt stolz auf ihren Sohn zu sein, geht die grüne Aktivistin auf die Barrikaden. Hier geht es um die Rettung des Klimas , der Erde. Sie beraumt eine Pressekonferenz ein und will veröffentlichen, welche Schweinereien ihr Sohn plant. Klasse Satire! Weiter zur Rezension:    Der unaufhaltsame Aufstieg des Ministers Karsten Richter von Wolfgang Schorlau

Rezension - Generation Glücklich: Dein Handbuch für mehr Spaß und Freiheit in einer Welt voller Bildschirme von Jonathan Haidt und Catherine Price

Stell dir vor, du wächst auf in einer Welt voller Smartphones , Likes und endlosem Scrollen, als wäre das Handy an der Hand festgewachsen. Das Handy ist das Erste, was du morgens, und das Letzte, was du abends anschaust – ganz schön viel für ein Kind, oder? «Generation Glücklich» richtet sich an Kinder zwischen 9 und 12 Jahren, die genau in dieser Welt ihren eigenen Platz finden wollen – ohne sich dabei virtuell selbst zu verlieren. Medienkompetenz , Selbstsicherheit, Selbstständigkeit im Umgang mit Medien – Fallstricke kennenlernen, Mechanismen auf Social Media verstehen an Hand von Comics und Übungen. Zu verstehen, wie Social Media funktioniert und wie sie das Gehirn verändert . Empfehlung!  Weiter zur Rezension:     Generation Glücklich: Dein Handbuch für mehr Spaß und Freiheit in einer Welt voller Bildschirme von Jonathan Haidt und Catherine Price

Rezension - Simone von Nikolaus Heidelbach

  Wally und ihre Mutter gehen zum Babyschwimmen und lernen Simone kennen. Man findet sich sympathisch, und so wird das Flusspferd als Babysitter engagiert, wird die engste Vertraute von Wally. Bevor das Mädchen in die Schule kommt, keinen Babysitter mehr benötigt, begeben sich die beiden auf eine letzte abenteuerliche Flussreise . Sie erleben Wasserfälle , wilde Picknicks und ein fröhliches Schlammbad mit Simones Familie. Ein liebevoll, atmosphärisches Bilderbuch ab 4 Jahren, Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Simone von Nikolaus Heidelbach

Rezension - Die Kathedrale der Vögel von Wieland Freund

  Er hat das Haar eines Raben und die Augen eines Uhus: Munk. Und in seinen Träumen sieht er die Toten. Munk lebt mit seiner Schwester Enna auf der kleinen Insel Nyt. Eines Tages holen ihn die Schergen des tyrannischen Greifen von Amser ab, bringen ihn auf die Burg, wo er als Falkner arbeiten muss. Die Greifenkriegerin Magwit ist sehr interessiert an dem Jungen. Munk besitzt besondere Fähigkeiten, er ist einer der wenigen, die die Vogel- und Menschenwelt vereinigt. Während seine Schwester sich trotz Warnung von Magwit auf die Suche nach ihm macht, entdeckt Munk tief im Burgberg ein grauenvolles Geheimnis ... Weiter zur Rezension:    Die Kathedrale der Vögel von Wieland Freund