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Der Schleuser von Stéphanie Coste - Rezension

Rezension

von Sabine Ibing

 

 



Der Schleuser 


von Stéphanie Coste


Der erste Satz:

Ich habe die Hoffnung zu meiner Handelsware gemacht.


Was für ein erster Satz! Ein schmales Buch, das mit großer Kraft einschlägt, bitterböser Noir! – Der Eritreer Seyoum ist einer der wichtigsten Schlepper an der Küste Libyens und er schickt verzweifelte Menschen, die den schweren Weg durch die Sahara geschafft haben, aufs offene Meer, mit dem Bewusstsein, dass von ihnen nur ein Teil die italienische Küste erreicht. 100.000 Dollar Gewinn verdienen sie pro Bootsüberfahrt nach Italien.


Das Geschäft wird immer schwieriger


Die Fischer aus der Gegend verhökern uns zu schwindelerregenden Preisen Boote, die nur für den Schrottplatz taugen. Mokhtar ist der Schlimmste … Dieser Typ sitzt auf einem Haufen Gold und Leichen.


Stück für Stück erfahren wir durch eingeflochtene Rückblenden die Geschichte von Seyoum. Er stammt aus einer gebildeten Familie, ihnen ging es gut – bis die Machtverhältnisse in Eritrea kippten. Sein Vater, ein Journalist, der gegen die autoritäre Regierung protestiert, kommt ins Gefängnis – man hörte nie wieder etwas von ihm. Die Mutter und die Geschwister werden deportiert und verschwinden auf nimmer Wiedersehen. Seyoum wird ins Militärlager Sawa gesteckt, wo er und seine Verlobte mit anderen jungen Leuten schwer misshandelt werden. Seyoum schafft es, aus Eritrea zu fliehen. Auch auf der Flucht erlebt er immer wieder Demütigung und Misshandlung. In Libyen kämpft sich hoch, hat sich als Schlepper einen Namen gemacht. Dies soll seine letzte Fahrt werden. Dann ist Schluss, er hat genug Geld gespart. Das Geschäft wird immer schwieriger und gefährlicher, immer fragiler, es ist kaum noch an Boote heranzukommen. Die Konkurrenz wächst täglich und auch die Polizisten und die Küstenwache werden jeden Tag unverschämter mit ihren Forderungen. 


Ein Roman, der dem Leser fast wie eine Axt ins Gemüt schlägt 


Die Sudanesen und die Somalier, die dort seit sechs Tagen zusammengepfercht sind, haben seit gestern nichts mehr zu beißen. Wir geben ihnen nur ein bisschen Wasser, um sie am Leben zu halten. Einige zeigen in ihrer Visage die Vorzeichen der Revolte. Ich erkenne sie sofort. Ich lasse pro Tag drei oder vier von ihnen zusammenschlagen, um die Ordnung aufrechtzuerhalten: Die Erschöpfung gewinnt immer, die Angst gibt ihnen den Rest. Sie sind schnell bezwungen.


Seyoum ist herzlos im Umgang mit den Flüchtlingen – denn er hat einen Panzer um sich geschlossen, der aber langsam Risse bekommt. Mit Schnappatmung liest man, wie die alten Flüchtlinge nun mit den neuen Flüchtlingen dicke Kohle machen, sie einsperren, nicht mal eine Flasche Wasser für ihre Ware erübrigen können. Dieses Leben und alles, was Seyoum ertragen musste, kann er nur mit Gin und Khatblättern betäuben. Diese letzte Fracht wird ihn jemanden begegnen lassen, der alles in Frage stellt und ihm seine Seele aus dem Herz reist. Man kann sich der dichten Story nicht entziehen. Ein Schleuser, ein herzloses Miststück – doch je weiter man liest, in das Seelenleben und die Lebensgeschichte von Seyoum eindringt, um so mehr kann er uns für sich einnehmen. Auf nur 130 Seiten präsentiert sich eine komplexe Geschichte. – Die ich am liebsten all denen aufzwingen möchte, die behaupten, Flüchtlinge kämen nach Europa rübergerudert, weil sie unser Sozialsystem ausrauben wollen. – Ein Roman, der dem Leser fast wie eine Axt ins Gemüt schlägt und auf der anderen Seite das Herz rührt. Am Ende gibt es Wendungen, mit denen man nicht rechnen kann. Und das letzte Kapitel ist ein Schlag in die Magenkuhle. Was für ein Roman! Bitte unbedingt lesen! Ein Gesellschaftsroman, der Bilder im Kopf aufgehen lässt, die man so schnell nicht wieder vergisst.



Stephanie Coste
Der Schleuser
Originaltitel: Le Passeur
Aus dem Französischen von Katharina Triebner-Cabald
Zeitgenössischer Roman, Gesellschaftsroman, Noir, Französische Literatur, Flüchtlinge, Flucht
Hardcover, 130 Seiten
Austernbank Verlag, 2023


Zum Thema:

Die Odyssee der Vergessenen von Khalil Diallo

Zwei junge Männer aus Guinea, die auf ihrer Fluchteinen Schriftsteller kennenlernen und eine Feministin. Auf ihrer langen Reise wird die Gruppe vielen Menschen begegnen. Sehr viele werden es nicht überleben, nicht bis nach Libyen zu kommen. Und wer es bis hierhin geschafft hat, die Wüste zu durchqueren, über das Feuer zu laufen, steht nun vor dem Höllentor. Die Etappen der Fluchtroute kann man auf einer Karte vorn im Buch nachverfolgen: Forédougou (Guinea), Sébékoro (Mali), Agadez, Dirkou (Niger) – mehrere Hundert Kilometer lange Dünenzüge durchziehen das Tschadbeckens und Sami fährt den Wagen zwei Tage und eine Nacht ohne Halt – Murzuk, Ghadames (Libyen) - gefangen und auf dem Sklavenmarkt verkauft, weiter durch Algerien nach Tanger (Marokko) gebracht. Wer von ihnen wird es auf der Mittelmeerroute von Afrika bis nach Europa schaffen? Flucht und Migration – Empfehlung!

Weiter zur Rezension:   Die Odyssee der Vergessenen von Khalil Diallo


Die blaue Mauer von Louis-Philippe Dalembert

Ein Roman, der unter die Haut geht, den man nicht aufhören mag zu lesen, obwohl dies alles grusliger ist als jeder Horrorfilm – denn es ist Realität. Ein Buch, das die Ursachen von Flucht und Migration erklärt, den blutigen Weg bis zur Küste in der Hand von Schlepperbanden, eine grausame Überfahrt im Boot nach Europa - die lockende Zukunft, aber nur für die Menschen, die es überhaupt bis hierher geschafft haben. Dem Roman liegt ein Flüchtlingsdrama auf dem Mittelmeer zugrunde. Aber das ist nur ein Teil von diesem Buch, alles, was vorher an Land passiert, ist auch nicht besser. Ein wichtiger Roman, spannend – soweit man das in diesem Zusammenhang überhaupt schreiben mag. Ein Buch, das jeder Europäer lesen sollte!

Weiter zur Rezension:  Die blaue Mauer von Louis-Philippe Dalembert


Die Hungrigen und die Satten von Timur Vermes 

Diese Satire, Groteske, kann ich als Hörbuch extrem empfehlen. Der Roman ist bitter-bitter-böse, schon auf Papier. Aber was Christoph Maria Herbst daraus macht, ist einfach genial. Soll man lachen – oder bleibt einem das im Halse stecken? Manchmal habe ich brüllend gelacht, ein anderes Mal gallig geschluckt. «Er ist wieder da» – Timur Vermes, man kennt seinen beißenden Humor. Er schreibt über Dinge, über die man keine Witze machen darf, bricht Tabus – und er hat es wieder getan! Diesmal geht es um das Thema Flüchtlinge und unseren verlogenen Umgang mit diesem Thema. Was wäre, wenn 150.000 Flüchtlinge sich zu Fuß auf den Weg nach Deutschland machen – organisiert – und unser TV wäre mittendrin …

Vor uns das Meer von Alan Gratz

Drei völlig verschiedene Geschichten, die letztendlich das Gleiche erzählen: Drei Kinder mit ihren Familien auf der Flucht aus ihrer Heimat, in dem Vertrauen, ein besseres Leben zu finden. Drei Jahrzehnte, drei Mal Hoffnung. Der jüdische Junge Josef ist 11 Jahre alt, als er 1939 mit seiner Familie aus Deutschland vor den Nazis auf der St. Louis nach Kuba fliehen muss. Isabel lebt im Jahr 1994 in Kuba, Hunger und Armut lassen den Vater gegen Castro demonstrieren – und nun bleibt nur noch die Flucht in einer Walnussschale Richtung Miami. Der 12-jährige Mahmoud wird im Jahr 2015 nach einem Bombenangriff obdachlos und die Familie verlässt das zerbombte Aleppo in Syrien, um nach Deutschland zu gelangen. Ein Buch, das zwischendurch die Luft zum Atmen nimmt. Dieses Jugendbuch empfehle ich unbedingt als Schullektüre ab 13 Jahren!

Weiter zur Rezension:   Vor uns das Meer von Alan Gratz


Zeitgenössische Literatur

Hier verbirgt sich manche Perle der Literatur. Ich lese auch mal einen Bestseller, natürlich, aber mein Blick ruht  immer auf den kleinen Verlagen, auf den freien Verlagen. Sie trauen sich was - und diese Werke sind in der Regel besser als der Mainstream der meistgekauften Bücher …
Zeitgenössische Romane


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