Direkt zum Hauptbereich

Im Fallen lernt die Feder fliegen von Usama Al Shahmani - Rezension

Rezension

von Sabine Ibing



Im Fallen lernt die Feder fliegen 


von Usama Al Shahmani


Jetzt sitzt sie im Irak, über den sie uns kaltblütig angelogen haben. Weshalb konnten meine Eltern sich nie damit anfreunden, in der Schweiz zu leben? Sie schilderten uns einen Wunsch – Irak, aber ihre Worte waren weder klar noch wahr. Sie wussten, wie das Land tatsächlich war.


Die Bibliothekarin Aida hat seit neun Jahren eine feste Beziehung mit Daniel, sie wohnen zusammen. Doch Daniel weiß nichts über sie – klar, sie stammt aus dem Irak. Kein Wort über ihre Vergangenheit kommt über die Lippen. So sehr Daniel auch stichelt und fordert. Aida will darüber nicht reden – eine Sache, die diese Beziehung belastet. Als Daniel auf einer Alm den Rest seines Zivildienstes ableisten muss, setzt sich Aida hin und schreibt ihre Geschichte auf. Heimat, Identität, was ist das? Der Ort, an dem man geboren wird? Oder der, den man adaptiert hat, oder die Herkunft oder auch beides? Kann man nicht zwei, drei, vier oder mehr Heimaten haben? Aida konfrontiert sich mit ihrem Schmerz und ihrer Trauer, dem Verlust – schreiben hat ihr schon einmal geholfen …


Ich habe kein Haus, in dem ich geboren oder aufgewachsen bin. Wenn die Rede auf den Irak kommt, quält es mich bloß, und ich empfinde meine Seele wie einen Haufen trockenes Heu.


Als ihre Eltern knapp 30 Jahre alt sind, flüchten sie mit ihrem Kleinkind vor der der Saddam-Diktatur, der Vater wird bereits gesucht. Sie gelangen in ein Lager in der iranischen Provinz Ghom. Dort wird 1992 Aida geboren. Später erfährt Aida, die Eltern hatten erfahren, dass die UN nur Familien mit zwei Kindern aussucht, die das Lager nach Europa hin verlassen dürfen. Nach über zwei Jahren Aufenthalt im Flüchtlingslager landet die Familie in der Schweiz, in Frauenfeld. Doch die Eltern werden nie heimisch werden. Im Irak hatte sie einen hohen Stand im Dorf, waren wohlhabend, der Vater war neben seiner Arbeit als Landwirt auch als Theologe tätig – eine hochgeachtete Familie. Aidas Eltern kommen nicht damit klar, sich in neue Gegebenheiten einzugliedern. Sprache und Kultur der Schweiz bleiben ihnen immer fremd. Die Mutter bricht ihren Sprachkurs ab, verweigert sich der neuen Sprache. Der Vater müht sich ein wenig, bricht dann auch ab – die Mädchen dienen als Dolmetscher. Die Sprache ist ein Hindernis für die Arbeitsvermittlung, auch hat er keine Ausbildung vorzuweisen; der Verlust der Sprache, der sozialen Abstieg. Zunächst verweigern die Eltern Arbeitsplatzangebote, doch als das Migrationsamt damit droht, die Sozialhilfe zu streichen, nimmt der Vater die Angebote an, in Sozialjobs zu arbeiten. Unter seinem Stand, unter seiner Würde. Die Menschen, die Kultur, das Klima, alles ist so anders – die Eltern vermissen die Heimat. Ganz anders, ein guter Freund des Vaters, der sich sofort zurechtgefunden hat. Die Mädchen gehen zur Schule, wachsen im Schweizer Milieu auf, sprechen wenig arabisch, sondern Schwyzerdütsch. Gesellschaftliche Normen des Westens sind für sie Normalität. 


Wenn er über den Irak sprach, waren seine Worte wie ein heftiger Wind, der sich plötzlich beruhigt und sich anfühlt, als würde er ein Boot sanft vorantreiben. Aber dann wütete er wieder und zerstörte alles wie ein Wirbelsturm, der sich nimmt, was er will.


Sie leben seit über neun Jahren in der Schweiz, als sie von Saddams Sturz erfahren. Der Freund des Vaters rät ab, zurückzugehen, die Lage sei noch nicht friedlich. Doch die Eltern wollen auf biegen und brechen  zurück in ihr irakisches Dorf, geben den Asylstatus auf, lassen sich zurückfliegen. Doch die Heimat der Eltern ist für die Mädchen fremdes Terrain. «Alles hat eine männliche Farbe, eine männliche Stimme und einen männlichen Geschmack», stellt Aida fest. Nach wie vor herrscht Krieg. Es gibt zunächst keine Schule, die Schwestern können vielleicht auf die Mädchenschule aufgenommen werden, wenn sie die Arabischprüfung bestehen – eine religiöse Schule. Aida und Nosche beschäftigen sich nun mit Ziegenhüten, müssen den Kopf verhüllen. Für die Mädchen fällt es schwer, sich in die Heimat der Eltern einzugliedern, und als Nosche verheiratet werden soll, entschließen sie sich zu fliehen. Der Freund des Vaters ist per Telefonkontakt behilflich und er lost sie ins gefährliche Teheran, wo sie mit falschen Pässen mit seinen Verwandten aus dem Land fliehen, zunächst über die Türkei, wo es wieder neue Pässe gibt. Auf dem Flughafen von Wien entscheiden sich die Schwestern, nicht nach Stockholm weiterzureisen, sondern sie schaffen es, bis nach Frauenfeld durchzukommen. Als alleinreisende Minderjährige werden sie in Frauenfeld als Asylsuchende aufgenommen. Obwohl sie in der Schweiz aufgewachsen sind und dies ihr sprachlicher und kultureller Background ist, wird ihr Asylgesuch nicht angenommen, Nosche, nun volljährig, soll abgeschoben werden und begibt sich in die Illegalität. 


Nosche und ich lauschten der Diskussion der Männer. ‹Richtig Fasten kann man hier vergessen. Es ist entweder neblig oder bewölkt, es ist unmöglich, die richtige Zeit des Fastenbrechens zu sehen›, hörten wir meinen Vater sagen.

‹Das ist mir völlig egal, es muss ja nicht auf die Minute sein. Wer hat Allah denn schon mit einer Schweizer Uhr gesehen?


Usama Al Shahmani stellt Heimat und Identität in den Mittelpunkt des Romans, Sprache, ohne die eine Integration nicht möglich ist, Sprache, die bestimmt, wer du bist und was für dich möglich ist. Aida fühlt sich in zwei Sprachen heimisch, wobei sie in der arabischen Sprache nicht sicher ist, sie aber den Zugang zu ihrer Herkunft möglich macht. Obwohl sie die Schweiz als Heimat betrachtet, wird sie immer wieder mit ihrer Herkunft konfrontiert:


Auch ich wollte meinem Namen entfliehen. Das Erste, was ich in der Schweiz hasste, war mein Name. Immer diese Fragen. Ich wünschte mir, Julia, Sara oder Mia zu heißen, wie andere Mädchen in der Klasse. Bis heute leide ich darunter, manchmal hängt mein Name wie ein Stein an mir. Mein Name, mein Aussehen verraten meine Herkunft, auch wenn ich akzentfrei Thurgauer Dialekt spreche. Am Telefon werde ich als Schweizerin behandelt, aber sobald ich meinen Namen nenne, ändert sich das, auch bei mir selbst.


Aida arbeitet in der Universitätsbibliothek, und als sie die Ausstellung zu einer Sammlung der Orientbibliothek betreuen darf, findet sie wieder Zugang zu ihrer Herkunft, das Gefühl zur arabischen Sprache, der Herkunft. Sprache als Teil des Seins. Usama Al Shahmani hat hier eine Doppelflucht beschrieben, die an die Abschiebung von vielen jungen Menschen erinnert, die als Kinder und Jugendliche nach Europa kommen, hier zur Schule gehen, eine Ausbildung machen, und dann mit Volljährigkeit in ein ihnen fremdes Land abgeschoben werden sollen – eine angebliche Heimat, die sich zumeist noch in instabilen Zuständen befindet. Die Sprache von Al Shahmani ist eindringlich, teils von arabischer Blumigkeit durchsetzt. Auch wenn manche Metapher arg klappert, stört das nicht. Es ist ein emphatisches Buch voller Menschlichkeit und Schmerz. Ein Buch, das hilft zu verstehen, mit wie viel Schwierigkeit Integration verbunden ist, die nicht auf Schaltknopf funktionieren kann. Der Autor selbst stammt aus Bagdad, und er hat sicher autobiografische Emotionen eingeflochten. Gerade darum ist dieser Roman sehr berührend, authentisch.


Manchmal beneide ich Daniel. Er hatte immer alles, wurde immer bestärkt in dem, was er tat. Keine Spur von Mangel, Angst oder Unsicherheit, keine Gefühle, wie sie meine Kindheit beengten. Alles ging seinen geordneten Gang wie bei vielen Schweizern. Sie leben wie ihre Kirchturmuhren, sie sind schön und groß, aber sie gleichen sich alle und hören nicht auf, die Zeit zu messen. Meine Zeit ist ein durcheinander, manchmal ist sie in die falsche Richtung gedreht worden.


Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasiriya), hat arabische Sprache und moderne arabische Literatur studiert, er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines Theaterstücks fliehen musste und in die Schweiz kam. Er arbeitet heute als Dolmetscher und Kulturvermittler und übersetzt ins Arabische, u. a. «Fräulein Stark» von Thomas Hürlimann, «Der Islam» von Peter Heine und «Über die Religion» von Friedrich Schleiermacher. Sein erster Roman «In der Fremde sprechen die Bäume arabisch» wurde mehrfach ausgezeichnet und war u. a. für das «Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels» nominiert. Usama Al Shahmani lebt mit seiner Familie in Frauenfeld.


Usama Al Shahmani 
Im Fallen lernt die Feder fliegen
Roman, Migration, Flucht, Irak, Exil
240 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Limmat Verlag, 2020




Zeitgenössische Literatur

Hier verbirgt sich manche Perle der Literatur. Ich lese auch mal einen Bestseller, natürlich, aber mein Blick ruht  immer auf den kleinen Verlagen, auf den freien Verlagen. Sie trauen sich was - und diese Werke sind in der Regel besser als der Mainstream der meistgekauften Bücher …
Zeitgenössische Romane

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension - Königin der Nacht – Ein kurzes Buch über meine Mutter von Lukas Bärfuss

Nach «Vaters  Kiste» hat Lukas Bärfuss nun in einem autobiografischen Essay mit dem Leben seiner Mutter abgerechnet. «Eine Mutter ist, was man nicht loswird. Auch nicht mit dem Tod.» 1971 in Thun geboren, die Mutter wohnt eher allein mit ihrem Sohn, bzw. mit vielen Männern. Lukas Bärfuss wächst im Rotlichtmilleu auf; seine Mutter war eine Frau ohne Bildung, die von ihrem Freiheitsverlangen getrieben wurde, in das der Sohn nicht hineinpasste. Tagsüber reinigte sie in einem Autohaus die Wagen, die aus der Reparatur kamen, am Abend stand sie an einer Rotlicht-Bar. Als sie älter war, arbeitete sie als Putzfrau und in einer Wäscherei. Der Junge war nie gewollt, so wurde er auch behandelt – als Rabenmutter titulierte sie sich sogar selbst. Eine Mutter, die ihn hat sitzen lassen in seiner Kindheit und ein System, das dieses Kind hängenließ. Ein wundervolles Buch, schnörkellos geschrieben, das sehr zu Herzen geht. Weiter zur Rezension:    Königin der Nacht – Ein kurzes Buch ...

Rezension - Marie Käferchen von Kai Lüftner und Wiebke Rauers

  Lieblich mit dem Po wackeln, Augenaufschlag, niemals wild und laut – so sollte sie sein. Aber Marie Käferchen hat darauf keine Lust! Ein wildes Käferchen, das auf Punk und Rock abfährt. Und als das Mädel zur Gitarre greift, ist der ganze Wald nur noch genervt. Ein herrliches Bilderbuch zur Stärkung des Selbstbewusstseins. My way! Das rockt: Gedichtform und bezaubernde Grafik! Empfehlung ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Marie Käferchen von Kai Lüftner und Wiebke Rauers

Rezension - Doppeltes Spiel von K.L. Slater

Intro mit KI erstellt   Ein luxuriöser Wolkenkratzer mit dem Namen Orbit, in dem die Reichsten der Reichen zusammenkommen: hier arbeitet die attraktive Alicia als Kellnerin. Als der charismatische Eigentümer des Orbit ihr das Angebot macht seine Freundin zu spielen und dafür ein großzügiges Gehalt zu erhalten, in seinem riesigen Apartment im Orbit zu wohnen, nimmt sie an. Immerhin ist es nur ein Spiel, denn er braucht eine Begleitung, will sich vor den vielen Frauen schützen … bis das Spiel plötzlich mehr zu sein scheint. Langweilig, uninteressant, voller Klischees, sprachlich kraftlos – mehr muss ich nicht sagen.  Weiter zur Rezension:   Doppeltes Spiel von K.L. Slater 

Rezension - WAS IST WAS Kraken. Acht Arme und drei Herzen von Dr. Stephanie Helber

  Perlboot , Sepia , Kalmar , Krake, Oktopus alles kompakt über das Leben der intelligenten Oktopusse , ihre Tarnung , Aufzucht und clevere Jagdtechniken . Sie sind wahre Verwandlungskünstler, blitzschnelle Jäger und ziemlich wendig: Kraken gehören zu den faszinierendsten Lebewesen der Ozeane. Sie haben acht Armen voller Saugnäpfe und eine Haut, die ihre Farbe im Bruchteil einer Sekunde ändern kann . Mit ihrer erstaunlichen Lernfähigkeit sind sie uns viel ähnlicher, als wir denken. Klasse Sachkinderbuch ab 8 Jahren über Tintenfische . Weiter zur Rezension:  WAS IST WAS Kraken. Acht Arme und drei Herzen von Dr. Stephanie Helber  

Rezension - Tödliches Angebot von Marisa Kashino

  Margo sucht für ihre hoffentlich bald wachsende Familie eine größere Wohnung, doch die Angebote sind rar. Nach monatelanger frustrierender Suche wird sie in der Nachbarschaft fündig. Sie hört, man wolle in der Nähe demnächst ein Haus verkaufen ... Und so versucht sie sich in die Familie einzuschleichen, das Haus abzusahnen, bevor es überhaupt auf den Markt kommt. Der Klappentext geht bis kurz vor Ende des Buchs, was es nicht besser macht. Die Geschichte schleicht langsam dahin – es fehlt jede Spannung und psychologische Raffinesse . Weiter zur Rezension:    Tödliches Angebot von Marisa Kashino

Rezension - Leere Häuser von Brenda Navarro

Intro mit KI erstellt Nur für einen kurzen Moment war seine Mutter in die Nachrichten auf ihrem Mobiltelefon vertieft gewesen, als der dreijährige Daniel vom Spielplatz verschwindet. Eine Unbekannte hat den Jungen mitgenommen und sich so den ersehnten Kinderwunsch erfüllt. Sie nennt ihn Leonel. Beide Frauen erzählen von ihrem Schmerz, ihrer Verzweiflung und ihren Schuldgefühlen. Beide reflektieren ihre Liebesbeziehungen und Lebensträume. Psychologisch gut aufgebaut, hervorragender Roman, lateinamerikanische, feministische Literatur . Weiter zur Rezension:    Leere Häuser von Brenda Navarro

Rezension - Impossible Creatures von Kathrine Rundel Der vergiftete König

Intro mit KI erstellt   Dieses Mal steht neben Christopher das Mädchen Anya im Vordergrund. Ihr Großvater, der König, wird heimtückisch ermordet. Ihr Vater wird des Mordes beschuldigt und als Anya selbst in Gefahr gerät, muss sie fliehen. Gemeinsam mit Christopher, dem Hüter der Fabelwesen, muss sie nun ihren Vater retten und das magische Reich vor dem Untergang bewahren. Spannende Fantasie ab 10 Jahren! Weiter zur Rezension:   Impossible Creatures von Kathrine Rundel Der vergiftete König

Rezension - Alte Feinde von Petra Ivanov

Um es gleich vorwegzusagen, mit diesem Thriller küre ich Petra Ivanov zur Queen of Crime der Schweiz. Schon das erste Kapitel ist atemberaubend. Cavalli ist wieder da! Wo hat er nur gesteckt? Der Leser wird es erfahren, Regina Flint noch lange nicht. – dies ist der achte Fall für Cavalli und Flint, wer die anderen sieben nicht kennt, der kann hier problemlos einsteigen. Regina Flint ermittelt derzeit in einem ungewöhnlichen Todesfall, ein Mann wurde mit einer historischen Waffe mit Pulvermunition erschossen. Der Tote ist ein Nachfahr von Heinrich Wirz, eine umstrittene Figur aus dem amerikanischen Bürgerkrieg. Und damit wären wir beim dritten Strang, der in die Zeit des Sezessionskrieges zurückführt. Weiter zur Rezension:    Alte Feinde von Petra Ivanov Petra Ivanov - Lesung Schloss Rapperswil Petra Ivanov, Sabine Ibing - Lesung Schloss Rapperswil

Rezension - Die schwarze Lilie von Dirk Schümer

  Intro mit KI erstellt 1348: In der Finanzmetropole Florenz wütet die Pest in den letzten Zügen, während die Söhne des mächtigen Bankiers Pacino Peruzzi nacheinander ermordet werden. Wittekind Tentronk, den es als Agent des Patriarchen aus Avignon an den Arno verschlagen hat, soll recherchieren, die Familie beschützen. Nebenbei erzählt der Autor von der größten Bankenpleite dieser Zeit, von Pest, aber auch von Wittekinds Liebe zu der schönen Marktfrau Cioccia und einem illustren Freundeskreis um den erfolglosen Poeten Boccaccio und Dantes versoffenen Sohn Jacopo . Ein außergewöhnlich guter historischer Krimi. Weiter zur Rezension:   Die schwarze Lilie von Dirk Schümer 

Rezension - Curry: Die besten Rezepte von Indien bis Japan von Jimmy Guo

  Intro mit KI erstellt Kaum ein Gericht ist internationaler als ein «Curry». Wobei es das eine Curry natürlich nicht gibt. Denn in jedem asiatischen Land gibt es andere Varianten, die so unterschiedlich wie die Länder selbst sind – in jeder Familie die eignen Rezepte. Was als indischer Eintopf begann, hat sich weltweit als beliebte Speise verbreitet. Currys haben eine jahrtausendealte Reise hinter sich gebracht, die durch koloniale Machtstrukturen globalisiert wurde und sich heute als kulinarisches Chamäleon in fast jeder Kultur wiederfindet. In diesem Kochbuch finden wir aus Indien, Thailand , Sri Lanka , Singapur , Japan und Weltküche – dazu Kulinarisches, Wissenswertes und Tipps. Klasse Rezepte zu Currys, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Curry: Die besten Rezepte von Indien bis Japan von Jimmy Guo