Direkt zum Hauptbereich

Sachbücher




Sachbücher


Hier findet ihr eine Zusammenstellung von guten Sachbüchern. Nicht unbedingt Fachbücher. Lesenswertes aus dem Zeitgeschehen, zu interessanten Themen. Politik, Geschichte, interessante Menschen, Branchen. Es verirrt sich auch mal ein Kochbuch hier hinein. Geordnert von A-Z.





Letzte 15 Rezensionen


In besserer Gesellschaft - Der selbstgerechte Blick auf die anderen  von Laura Wiesböck

Ein recht gutes Buch, wenn man sich noch nie mit dem Thema Denkmuster, Abgrenzung und Gruppenzugehörigkeit beschäftigt hat. Hohe Selbstbewertung, in dem ich selbstgerecht andere klein mache. Falsche Selbstbewertung, um mich vor mir selbst zu rechtfertigen: Ich bin hipp, habe einen coolen Job! – anstatt: Ich werde ausgepresst, arbeite in Dauerschleife, ich bin unterbezahlt und habe Depressionen, immer noch jemand neidisch auf meinen Medienjob? Wie sehen wir und selbst und andere? Wie kommen wir heraus aus der Spirale?


Leonardo da Vinci – Das Auge der Welt von Volker Reinhardt

Volker Reinhard hat tief in den Fakten geschürft, sich unter anderem auf Leonardos Notizbücher bezogen, und zum 500. Todestag Leonardo da Vinci eine Biografie gewidmet. Wer war dieser Renesance-Maler, dieses Genie? Und warum gibt es so viele unvollendete Bilder von ihm? War er Maler oder Wissenschaftler? Ein Kriegsingenieur und Gestalter von Festen - Leonardo das Multitalent. War er ein Sturkopf, der sich oft selbst im Weg stand, oder war er ein prinzipientreuer Mann? Freund oder Feind von Michelangelo Buonarotti? Und warum holte ihn Giovanni di Medici als Papst Leo X. nach Rom und gab Leonardo dann doch keine Aufträge für die Gestaltung des Petersdoms? – Eine gelungene Biografie!


Emotionen im Film von Karl Iglesias


Um es gleich vorwegzusagen, dies ist ein besonders gutes Handbuch für Autoren, voller dramaturgischer Werkzeuge – nicht nur für Drehbuchautoren. Denn vieles was für die Entwicklung eines Drehbuchs gilt, das hat auch Bedeutung für Buchautoren. Emotionen tragen einen Film, einen Roman. Und dieses Buch hat viel mehr zu bieten, als sein Titel vermuten lässt. Zuerst geht es natürlich um Gefühle, die von Figuren transportiert werden. Karl Iglesias öffnet seinen Handwerkskasten: Dramaturgie durch Spannung und erholende Phasen, Figurenaufbau und -konstellation, Szenenaufbau, Expositionsszenen, spektakuläre Szenen, dramatische Szenen, Stil, Dialoge schreiben, Story versus Plot. Die Emotion trägt alles.

Hier geht es zur Rezension:   Emotionen im Film von Karl Iglesias

Warum die Pflege in Not ist von Maximilian Wendt

Wo ist dieses Buch einzuordnen? Als Sachbuch mag ich es nicht einsortieren, denn die Antwort zum Titel ergibt sich eher in der Person des Autors. Er beantwortet die Frage nicht, schon gar nicht gesellschaftspolitisch, er stellt wenig in Frage oder bietet Lösungsvorschläge an. Ausbildung, ambulante Pflege, Klinik für psychosomatisch Erkrankte, der Autor war ein in der Pflege gestresster Mensch, trotz selbst gewählter Teilzeitarbeit, der am Ende froh ist, mit Anfang 30 (wieder in Teilzeit) im Amt einen Sessel ergattert zu haben, wo er Papier von links nach rechts schieben kann, dort, wo das Gehalt stetig steigt, ohne dass man verhandeln muss, sich dafür ins Zeug legen muss, Arbeit einfach liegen bleibt, wenn man sie nicht schafft. Nichts Neues bringt dieses Buch. Wir haben einen Pflegenotstand. Alles was hier gesagt wird, ist 1000 Mal formuliert worden, bzw. ist Normalität des Berufslebens, die man nicht extra herausstellen muss. Es ist ein persönlicher Bericht über die Ausbildung im Pflegebereich und einem kurzen Berufsweg danach vom Stil her eine Mischung aus Tagebuch und Berichtsheft. Berufsleben ist kein Ponyhof – außer man schafft es ins Amt.

Hier geht es zur Rezension:    Warum die Pflege in Not ist von Maximilian Wendt


111 Tödliche Pflanzen die man kennen muss von Claudia Blasl

Toxisch ist nicht gleich tödlich – aber bei manchen Pflanzen sollte man vorsichtig sein, denn sie sind

es mit Gewissheit. Wer knabbert schon an Zimmerpflanzen oder blühenden Gartenpflanzen? Kinder oder Haustiere probieren alles aus, so meine Erfahrung. Vor Bärenklau, der sich immer mehr verbreitet, sollte man sich in Acht nehmen, die Berührung ist schmerzlich. Dieser Pfanzenführer ist aber mehr als ein Ratgeber, denn im Plauderton nimmt uns die Autorin mit in den pflanzlichen Giftschrank der Natur, gibt Anekdoten zum Besten, erklärt geschichtliche Hintergründe und die medizinische Verwendung in früheren Zeiten. Ein Sachbuch, das man wirklich von A-Z liest, weil es neben dem Wissen sehr unterhaltsam ist. Und man staunt nicht schlecht, wie viele uns bekannte Pflanzen, auch Heilpflanzen giftig sind. Nicht nur die Dosis macht das Gift.

Hier geht es zur Rezension:     111 Tödliche Pflanzen die man kennen muss von Claudia Blasl


Cyber War – Die Gefahr aus dem Netz von Constanze Kurz und Frank Rieger


Ein sehr interessantes Buch, das sich mit den Gefahren aus dem Netz auseinandersetzt. Unsere Welt ist vm Strom abhängig, von einer vernetzten Welt, einer vernetzten Kommunikation. Was ist eigentlich Krieg? Was war früher einmal Krieg? Staaten befeuerten sich gegenseitig, Menschen starben, Bomben explodierten, irgendwann hatte einer gewonnen, ein anderer verloren. Was ist Cyberkrieg und sind wir nicht mittendrin, ohne dass wir das mitbekommen? Und in wiefern mischen auch noch Kriminelle mit? Stromausfall, Überwachung von Bürgern und Staaten, Implementierung von Spionagewerkzeug in Software und Hardware, Industriediebstahl (auch von staatsgeführten Einheiten), Meinungsbeeinflussung und vieles mehr wird hier angesprochen. Wie sieht es mit der Ausbildung aus? Ein hilfloses abgehängtes Europa, dass von Produkten anderer Länder abhängig ist, noch ein Thema. Für den Laien werden hier die Gefahren aus dem Netz gut erklärt.

Weiter zur Rezension:   Cyber War – Die Gefahr aus dem Netz von Constanze Kurz und Frank Rieger

Black Hand von Stephan Talty


Nimmt man es korrekt, so ist dieses Buch ein Sachbuch. Aber auch Sachbücher lesen sich wie Thriller. Denn die Lebensgeschichte von Joseph Petrosino ist mehr als spannend. Joseph Petrosino war als Kind aus Süditalien mit seinem Vater in die USA eingewandert. In New York, Manhattan lebten damals fast ausschließlich italienische Einwanderer. »Bis 1875 waren nur 25.000 Italiener gekommen, die sich verhältnismäßig leicht in Städte wie New York oder Chicago integriert hatten.« In den 1880ern erreichte dann die Masseneinwanderungswelle der Süditaliener Amerika. Allein 500.000 wohnten nun in Manhattan. Iren und Deutsche hatten das Sagen in New York. Mit Petrosinos Eintritt in die Polizei fiel die »Black Hand« in Manhattan ein. Es war eine Gangsterbande von Italienern, die ihre Mitmenschen bedrohten.
Das Buch ist sehr beeindruckend, ein gnadenloser Einblick in die Gesellschaft von NY um 1900 und ein Einblick in die italienische Seele, mafiöse Strukturen. Petrosinos legendärer Kampf gegen die »Black Hand«, den Vorläufer der Mafia.

Weiter zur Rezension:   Black Hand von Stephan Talty

Atlas der nie gebauten Bauwerke von Philip Wilkinson

Mit der Architektur hält es sich wie mit allen Künsten: Man mag das Werk oder man mag es nicht. Um ein Bild zu malen, ein Buch zu schreiben, braucht wenig materiellen Aufwand, um seine Ideen zu verwirklichen. Um ein Gebäude zu bauen, vielleicht sogar ein gigantisches, reicht die Idee nicht aus. Irgendjemand muss den Bau auch bezahlen. Dabei geht es ja nicht um Centbeträge. Ideen gibt es viele, vieles bleibt auch nur auf dem Papier bestehen. Philip Wilkinson hat in diesem Buch nie gebaute Bauwerke zusammengetragen: interessant, exzentrisch, gigantisch, kurios, fantastisch, durchgeknallt. Schade, sagt man bei dem ein der anderen Projekt – glücklicherweise bei der nächsten Idee. Ein unterhaltsames Buch, nicht nur etwas für Architektur- Liebhaber, wer sich für Historisches interessiert wird seine Freude haben.


Weiter zur Rezension:       Atlas der nie gebauten Bauwerke von Philip Wilkinson

Bildwörterbuch – Duden



Ich hatte mich auf ein interessantes Wörterbuch gefreut. Begriffe an Bildern erklären. Wie heißt das Dingens da? Duden hat sein Bildwörterbuch vollständig überarbeitet. Ich bin leider ziemlich enttäuscht. Und das hat viele Gründe. Es kommt mir so vor, als hätte sich seit 1952 nichts geändert. Besonders das Frauenbild! Und genau das macht mich wütend. Aber lest selbst:






Salz. Fett. Säure. Hitze. – Die vier Elemente des guten Kochens von Samin Nosrat

Das ist kein Kochbuch im üblichen Sinn. Hier geht es um das Kochen an sich, nicht so sehr um Rezepte. Natürlich finden sich auch ein paar Rezepte, aber das ist nebensächlich zu betrachten. Letztendlich geht es aber nicht darum, die Zutaten zu kennen, sondern das Wissen zu besitzen, was die wichtigsten Zutaten bewirken, um sie richtig anzuwenden. Salz, Fett, Säure, Hitze, wichtige Geschmacksträger. Was wirkt wie und welche Gegensätze ziehen sich an. Hier finden wir endlich einen Schatz über die Kunst des Kochens, über den Umgang mit Aromen und Geschmack.


Das Gehirn von Dr. Matteo Farinella und Dr. Hana  Roš 

Zwei Wissenschaftler haben ein Sachbuch als Comic gestaltet. Naturwissenschaftliches und Geschichtliches als Comic, für mich eine klasse Idee, denn das Buch ist anspruchsvoll gestaltet. Ein Mann landet in seinem Gehirn und begibt sich auf eine Expedition, das Innere zu erkunden. Bekannte Hirnforscher erklären ihm, wie sein Gehirn funktioniert.

Factfullness von Hans Rosling

Nachrichten und Sensationen haben leider in der Regel eine Negativtendenz, selten wird darüber berichtet, wenn Gutes geschieht, das nehmen wir als Normalität wahr. Aber hat sich die Welt wirklich zum Schlechten verändert und wenn das nicht so ist, wie können wir herausfinden, wie die Welt sich entwickelt? Woran können wir uns erfreuen? Was verführt uns zu einer dramatisierten Weltsicht, die völlig an der Realität vorbeiläuft? Faktencheck zu unserem verzerrten, düsteren Weltbild! Ein wichtiges Buch, um unser Weltbild zu überprüfen und möglicherweise neu auszurichten.

Weiter zur Rezension:   Factfullness von Hans Rosling


Justiz am Abgrund von Dr. Patrick Burow

Der Autor beschreibt ein Justizsystem am Limit und hier gebe ich ihm völlig recht. Andererseits wirkt das Buch an manchen Stellen populistisch, weil der Autor sich absichtlich falsch ausdrückt und weil er bei aller Kritik nicht ansatzweise versucht eine Lösung zu bieten. Insgesamt ist es ein lesenswertes Buch, das uns zeigt, wie wichtig Wertschätzung von Arbeitgebern ist, hier der Staat, und wie fatal sich Einsparungen am Limit auswirken. Es ist erschütternd und macht wütend! 

Morden für Anfänger: Ratgeber für Krimischreiber und Krimileser von Manfred Lukaschewski


Wie ermittelt die Polizei wirklich bei einem Tötungsdelikt? Wer wird gerufen, wer erscheint am Fundort und wer entscheidet, ob ein Mensch tot ist? Gibt es eine Mordkommission? DNA genommen und schon weiß man Bescheid? Ein erfahrener Kriminalist gibt Auskunft: So wie wir es von »Tatort« kennen, läuft es nicht ab … Ein Sachbuch in lockerem Plauderton, nicht nur Lektüre für Krimischreiber.




Sauerteig von Martina Goernemann

Kreatives Gestalten beruhigt die Seele, lässt ausspannen vom Alltagsgeschehen, gibt Kraft. Ob Stricken, Malen, Musizieren oder Kochen – Backen, mit allen Sinnen eintauchen, fühlen, wegtauchen. Dieses Buch ist mit Gefühl geschrieben, es ist kein Backbuch, sondern eine unterhaltsame Lektüre, eine Hommage ans Brot. Martina Goernemann berichtet uns von ihrem ersten Erlebnis, einen Sauerteig herzustellen und nimmt uns mit auf eine Reise durch Europa, bis in die USA, immer ihr Töpfchen Sauerteig in der Tasche dabei. 

Weiter:  Sauerteig von Martina Goernemann


Thematisch:

Alles zum Tema Kunst auf dieser Seite: Kreative, künstlerische Seite





Gesellschaftspolitisch:



































Du bist an einem bestimmten Genre interessiert? Dann findest du hier die richtige Seite in meinem Blog


Zeitgenössische Literatur

Hier verbirgt sich manche Perle der Literatur. Ich lese auch mal einen Bestseller, natürlich, aber mein Blick ruht  immer auf den kleinen Verlagen, auf den freien Verlagen. Sie trauen sich was - und diese Romane sind in der Regel besser als der Mainstream der meistgekauften Bücher …

Zeitgnoessische Romane



Krimis und Thriller


Ich liebe Krimis und Thriller. Natürlich. Spannend, realistisch, gesellschaftskritisch oder literarisch, einfach gut … so stelle ich mir einen Krimi vor. Was ihr nicht oder nur geringfügig bei mir findet: einfach gestrickte Krimis und blutrünstige Augenpuler.

Krinis und Thriller



Historische Romane

Im Prinzip bin ich an aller historischer Literatur interessiert. Manche Leute behaupten ja, historisch seien Bücher erst ab Mittelalter.  Historisch - das Wort besagt es ja: alles ab gestern - aber nur was von historischem Wert ist. Was findet ihr bei mir nicht: Schmonzetten in mittelalterlichen Gewändern. Das mag ganz nett sein, hat für mich jedoch keine historische Relevanz.

Historische Romane




Kreative, künstlerische Seite

Auf dieser Seite stelle ich euch Bücher vor, die im weitesten Sinn mit Kreativität zu tun haben. Was  Kunst, Schreiben und Kochen wird sicherlich der Hauptschwerpunkt sein – diese Seite ist noch recht neu.
habt ihr zu erwarten?

Kreative, künstlerische Seite

Fantasy

Hier bin ich leider in letzter Zeit etwas ratlos. In dieser Rubrik wird wenig auftauchen. Leider habe ich das Gefühl, dass hier keine neuen Ideen kommen. Ich mag nicht immer wieder das gleiche Buch in Abwandlung lesen ... Aber auch hier lasse ich mich gern überraschen. Meist findet man unter den Dystopien doch mal was Neues.

Fantasy



Kinder- und Jugendliteratur

Kinder- und Jugendliteratur hat mich immer interessiert. Selbst seit der Kindheit eine Leseratte, hat mich auch die Literatur für Kinder nie ve
rlassen. Interesse privat, später als Pädagogin, als Leserin, als Mutter oder Oma. Kinder- und Jugendbücher kann man immer lesen!

Kinder- undJugendliteratur

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension - Sandbergs Liebe von Jan Drees

Eine Liebesgeschichte – obsessiv, zerstörerisch. Jan Drees sagt, die Geschichte ist ausgedacht, aber an eine ähnlich gelagerte Liebe aus seinem Leben angelegt. Der Leser sitzt voyeuristisch gefangen im Inneren des Autors und leidet mit ihm die ganze Geschichte lang, denn hier stülpt jemand sein Inneres ganz nach außen. Ist Kristian Sandberg an eine Narzisstin geraten, die ihn wie einen Tanzbär an der Nase durch die Manege zieht? – Ich liebe dich – ich hasse dich – »Gaslighting«, emotionale Abhängigkeit mit zerstörerischer Kraft - ein Auf und Ab der Gefühle …

Weiter zur Rezension:   Sandbergs Liebe von Jan Drees

Rezension - Zornfried von Jörg-Uwe Albig

Der Roman ist als Satire angelegt, obwohl, diese Gruppierung die Satire an sich selbst ja schon ist. Und natürlich ahnt man, wer hinter diesen Typen stecken soll, denkt an Götz Kubitschek, der sich auf seiner Burg in Schnellroda gern Journalisten einlädt. Der kurze Roman ist gefüllt mit Gedichten vom fiktiven Storm Linné, grotesk, witzig, mystisch voll Walhalla-Sound. Slapstickartige Übungen zu Aufmärschen im Burghof von jungen Germanen, teutsch, Gelage die an die ritterliche Tafelrunde bei völkischem »Ziegencouscous mit gehäckselten Runkelrüben«, serviert von des Burgherren Töchter machen das Lesen zum Vergnügen.

Weiter zur Rezension:   Zornfried von Jörg-Uwe Albig

Rezension - Sofia trägt immer schwarz von Paolo Cognetti

Es ist ein wundervoller Roman mit einer außergewöhnlichen Technik, den Paolo Cognetti hier vorgelegt hat, der mich begeistert hat. 10 Kurzgeschichten, die eigentlich alleine stehen könnten, verwoben zu einem Roman, in dessen Mittelpunkt Sofia steht, eine Dreiecksverbindung Vater – Tochter – Mutter, ein Blick in die Spätsiebziger von Norditalien. Aber das ist es nicht allein, denn auch die verschiedenen Perspektiven sind durchdacht gewählt, sie passen sich der Sicht des jeweiligen Erzählers an. Distanziert personal und dicht in der Ich- und Du-Perspektive wechselt die Nähe und die Sprache. Wem »Alles ist möglich« von Elisabeth Strout gefallen hat, wird auch von diesem Roman begeistert sein.

Weiter zur Rezension:   Sofia trägt immer schwarz von Paolo Cognetti 

Rezension - Leonardo da Vinci – Das Auge der Welt von Volker Reinhardt

Volker Reinhard hat tief in den Fakten geschürft, sich unter anderem auf Leonardos Notizbücher bezogen, und zum 500. Todestag Leonardo da Vinci eine Biografie gewidmet. Wer war dieser Renesance-Maler, dieses Genie? Und warum gibt es so viele unvollendete Bilder von ihm? War er Maler oder Wissenschaftler? Ein Kriegsingenieur und Gestalter von Festen - Leonardo das Multitalent. War er ein Sturkopf, der sich oft selbst im Weg stand, oder war er ein prinzipientreuer Mann? Freund oder Feind von Michelangelo Buonarotti? Und warum holte ihn Giovanni di Medici als Papst Leo X. nach Rom und gab Leonardo dann doch keine Aufträge für die Gestaltung des Petersdoms? – Eine gelungene Biografie!

Weiter zur Rezension:   Leonardo da Vinci – Das Auge der Welt von Volker Reinhardt

Rezension - Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Ein wundervoller Roman, brutal-romantisch, Wild West. Zwei Jugendliche, Freunde für Leben, eine Liebe fürs Leben, sie tanzen und schießen, um zu überleben. Goldgräber, Bisonjagd, Soldatenleben im Kampf gegen Indianer, später im Sezessionskrieg gegen die Südstaatler, Farmersleben ... eine Sprache in Bildern auf der einen Seite – beinhart auf der anderen.

Weiter:   Tage ohne Ende von Sebastian Barry