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Die letzten Rezensionen und Interviews






Liebe Leser,

hier ist ein Blog entstanden, der sich mit Literatur befasst. Alle Interviews und Rezensionen werden von mir erstellt.
Mag sich ein Buch noch so deutlich, eindeutig darstellen wollen – ein Leser trägt Vorstellung hinein. Jeder versteht, fühlt, liest anders und letztendlich wohl: sich selbst! (Die unterschiedlichen Vorstellungs-, Einfühlungs- und Verstehenspotentiale der verschiedenen Selbste – bei Musik und bei Bildern leuchtet es eher ein.)Mit anderen Worten: Da sind Gespinste, in die man sich hineinspinnen kann – oder auch nicht. Da gibt es Samen eigentümlicher, vornehmer Pflanzen, die keinen geeigneten Boden finden; er versteht sie (einstweilen?) nicht (mehr?); sie bleiben verworfen. Und da gibt es Kraut, das auf Schlacken wie Jauchen oder Sand wie auf Humus, unterschiedlich zwar, aber doch stets gedeiht! Wasser wird von einem Krug in den anderen anders geformten, gegossen – ist es noch dasselbe?- So die ungewissen wie undeutlichen Worte des Schreibers d.Z. an gewisse unbekannte Leser dieser u.a. Zeilen.   (Thomas Kapielski aus Leuchten – A- und So-phorismen)
Besser könnte ich es nicht ausdrücken. In diesem Sinn, meine Rezensionen sind meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger, meine Leseeindrücke, weder feststehende Urteile, noch Lobhudeleien, noch Brandmarkungen. Es steht jedem frei, anderer Meinung zu sein.


Die letzten drei Interviews  und Veranstaltungen aus der Buchwelt:


Was ist eigentlich Kriminalliteratur? - Ein Abend mit Else Laudan in der Wyborada 

Am 08.11.2019 war ich zu einer Mischung aus Lesung und Definition des Begriffs Kriminalliteratur in St. Gallen in der Wyborada zu Gast, im Literaturhaus & Bibliothek in St. Gallen in der Frauenbibliothek und Fonothek Wyborada. Else Laudan sprach zum Thema Kriminalliteratur, erzählte ihren Weg mit ihrem freien Verlag Ariadne, ein Verlag, der ausschließlich literarische Kriminalliteratur von Frauen veröffentlicht.
Weiter zum Artikel:   Was ist eigentlich Kriminalliteratur? - Ein Abend mit Else Laudan in der Wyborada 

Interview mit Fenna Williams, Frau Auerbach und Ute Mügge-Lauterbach 

Heute bin ich im Gespräch mit drei wundervollen Autorinnen: Fenna Williams, einer Inselsammlerin und Spezialistin für Exposés, Frau Auerbach, die ihre Protagonistin fremde Häuser hüten lässt und Ute Mügge-Lauterbach, eine Shakespeare-, Schottland- und Whiskykennerin, und Skriptberaterin. Wir haben viel gelacht. Whisky, Reisen, Krimis, Schottland, Shakespeare, und andere Dramen stehen auf dem Programm.

Interview mit Günther Butkus 

Günther Butkus, geboren 1958, lebt in Bielefeld und führt dort den Verlag Pendragon. Seine neueste eigene Veröffent­li­chun­g: «Herzband:366 Gedichte über Liebe & Verlust» 
Seit der Verlags-Gründung 1981 hat der Verleger Günther Butkus seinen Verlag Pendragon immer weiter zum Erfolg geführt. 
Machen Sie es sich bequem. Wir bieten Ihnen spannende Unterhaltung. Krimis sind unsere Spezialität. Raffinierte Plots mit Finesse erzählt. Und da das Genre Kriminalliteratur so vielfältig ist, können wir Ihnen immer wieder etwas Neues servieren. Entdecken Sie eine neue Welt, die zwischen zwei Buchdeckeln steckt.
So lädt uns der Pendragon Verlag ein. Deutsche Krimi Preise und auch der eine oder andere Glauser stehen in den Vitrinen der Autoren, wie beispielsweise bei Mechtild Borrmann, Frank Göhre, Rainer Gross oder D.B. Blettenberg, Andreas Kollender, Kerstin Ehmer.

Interview mit Marina Heib

Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.
Hier geht es zum Interview:  Interview mit Marina Heib


Interviews aus der Literaturszene

Schriftsteller, Verleger, Kritiker, Buchhändler, Designer und
anderen interessanten Personen werden hier vorgestellt






Meine letzten 20 Rezensionen
 

Genre gemischt - für spezielle Genre bitte auf die spezifische Seite gehen.

Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón  

Dieser Roman ist angelegt wie eine Matrjoschkapuppe, der Roman im Roman Der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der vergessenen Bücher, der Vater ist der Hüter, Daniel soll später das Amt übernehmen. Dort entdeckt er den Roman des unbekannten Autors Julián Carax, den ein Geheimnis umgibt. Nach dem Tod des Autors hatte jemand alle seine Bücher aufgekauft, bzw. gestohlen und verbrannt. Noch immer ist der Unbekannte auf der Jagd nach Büchern von Julián Carax – um sie auf ewig zu vernichten. Daniel versucht, hinter das Geheimnis zu kommen, das ihn bis ins erwachsene Leben begleiten wird, ein nicht ungefährliches Unterfangen. Gekonnt erzählt, Barcelona zur Zeit der Franco-Diktatur, nicht nur ein Roman für Bibliophile.
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Der Tod in Venedig von Susanne Kuhlendahl  

Susanne Kuhlendahl hat die Novelle «Der Tod in Venedig» von Thomas Mann wundervoll als Graphik Novel umgesetzt. Wo Thomas Mann Worte sprechen lässt, benutzt sie das Bild. Natürlich ist auch Text enthalten – und der ist originalgetreu. Es ist alles enthalten, was diesen Fünfakter ausmacht: die Symbolkraft und die Sinnhaftigkeit: Schönheit, Begierde, Abgrund. Figurentiefe und Emonationalität entsteht durch die Ausdruckskraft der Gesichtszüge und Körperhaltung – hier haben mich die Details beeindruckt. Auch die Symbolhaftigkeit des Todes ist schauerlich gut gelungen, die Gier und der Verlust der Würde. Auch empfehlenswert als Schullektüre.
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Der Tod in Venedig von Susanne Kuhlendahl


Engelskinder von Elly Griffiths
Die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway legt bei Ausgrabungen an einer Burg Gebeine aus viktorianischer Zeit frei. Die linke Hand fehlt, stattdessen ist ein eiserner Haken montiert, der Frau sind die Hände auf dem Rücken gefesselt. Wahrscheinlich ist Ruth auf das Grab der berüchtigten Kindsmörderin von Norfolk gestoßen, Jemima Green, die man auf Grund des Hakens im Volksmund Mother Hook taufte. DCI Nelson und sein Team haben es mit einem toten Kleinkind zu tun: Plötzlicher Kindstod, oder hat hier jemand nachgeholfen? Und dann wird auch noch ein Kind entführt … Ein Krimi, mit gut ausgearbeiteten Figuren, der sich langsam aufrollt, alle Fäden miteinander verknüpft. Zum Thema macht Elly Griffiths das Schuldgefühl von berufstätigen Müttern, Eltern, bzw. das Schuldgefühl, das ihnen manche Leute gern unterschieben wollen: Rabenmutter und -väter zu sein. Ein guter, typischer englischer Cosy-Mystery-Krimi.
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Niemandsland von Matthias Friedrich Muecke   
DDR, Ostberliner Alltag in den 60-Ern und 70-Ern autobiografisch erzählt Matthias Friedrich Muecke, hinterlegt mit eigenen Grafiken. Die Geschichte zweier Heranwachsender, zweier Blutsbrüder, die eine Menge Flausen im Kopf haben. Es war eine Kinderwagenbekanntschaft, die sie früh zusammenbrachte, eine Freundschaft, die bis zum bitteren Ende halten wird. Was beginnt wie Lausbubengeschichten, wächst heran zu Geschichten von vorlauten Jugendlichen, die später hinterfragen, sich nicht ins System pressen lassen wollen. Der Autor hat sein Buch mit gekonnten Federzeichnungen in Comicmachart illustriert, jeweils passend zu seiner Satire, sehr detailreich.
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Wer ist Edward Moon? von Sarah Crossan  

Dead man walking für Jugendliche. Joe war sieben Jahre alt, als sein Bruder, damals achtzehn, zum Tode verurteilt wurde. Seit zehn Jahren sitzt Ed in der Todeszelle, das Datum seiner Hinrichtung steht nun fest. Joe will seinem Bruder in den letzten Tagen beistehen, macht sich auf den Weg nach Texas. Ein Drama, das letztendlich das amerikanische Rechtssystem anklagt, bei dem immer nur der gewinnen kann, der Geld besitzt. Was ist Gerechtigkeit, wer entscheidet über Leben und Tod? Wie einfach kann man es sich machen, einen Menschen zu beurteilen, verurteilen, ihn zum Tode zu verurteilen? 10 Jahre Hoffen und Bangen in der Todeszelle. Aber hier geht es um Joe, den Bruder, was dieses Urteil aus ihm macht. Ich empfehle das Buch als Schullektüre ab 14 Jahre, zunächst als Thema aber auch als Textexperiment, denn der Text hat eine besondere Gestaltung, die mir persönlich gut gefällt.
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Grenzgänger von Mechtild Borrmann  

Ein Noir-Gerichtskrimi, der sich mit einem grausigen Kapitel der deutschen Nachkriegszeit beschäftigt. Henriette Bernhard, geborene Schöning ist im April 1970 angeklagt, das Haus ihrer Eltern angesteckt zu haben, wobei sie den Tod ihres Vaters in Kauf nahm. Die Angeklagte schweigt. Aber es gibt Menschen, die ihre Unschuld beweisen wollen, für sie sprechen – und dazu muss man bis in ihre Kindheit zurückgehen, zum Ende des 2. Weltkriegs. Kaffeeschmuggel, Fürsorge, kirchliche Heime, dieser Roman zeigt brutal die gesellschaftliche deutsche Wirklichkeit in der Nachkriegszeit. Für die jüngere Generation ein Verständnis dafür, wie die APO (die sogenannten wilden 68-er) entstehen konnte, auch die Bader-Meinhof-Gruppe. Der Roman ist spannend, wirklichkeitsnah, historisch interessant. Eine Mischung aus Gerichtskrimi und Historischem, ein Noir-Krimi – absolute Empfehlung!
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Die Nachkommende von Ivna Žic  

Der Roman ist eine sprachliche Perle. Wer in die Reise mit Zug und Bus von Paris nach Zagreb, nach Zürich und zurück einsteigt, wird nicht aussteigen, sitzenbleiben, bis das letzte Kapitel beendet ist. Aus dem Fenster geblickt huschen Landschaften vorbei, Gedanken ziehen gehetzt von hier zurück und wieder nach vorn, die Ahnen reisen mit und Fantasiegebilde. Die Sprache von Ivna Žic ist prägnant, verdichtet, Textvignetten, Parataxe. Gehetzt, schnell wie der Zug, dann ruhig, entspannt oder lückenhaft. Wenn man einmal zu lesen angefangen hat, kann man sich diesem Text nicht entziehen.
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Der Attentäter von Ulf Schiewe   

1914, auf Franz Ferdinand, Thronfolger Österreich-Ungarns wird ein Attentat verübt, das er und seine Frau überleben. Niemand rechnet mit einem weiteren Anschlag, und das Paar fährt weiter mit dem offenen Auto durch die Menge. Der 19-jährige Schüler Gavrilo Princip, der der Untergrundorganisation «Mlada Bosna» angehört, erschießt den Erzherzog und seine Frau mit zwei Pistolenschüssen. Das Ereignis löst infolge den 1. Weltkrieg aus. Der Roman ist fein historisch recherchiert und fast minutiös an die Ereignisse geknüpft, beschreibt die Tage davor. Ein reifer Ulf Schiewe in Stil und Sprache, bisher mit Abstand sein bester Roman!
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Marzahn, mon amour von Katja Oskamp
Wenn man vom Schreiben nicht mehr leben kann, muss man sich eine andere Arbeit suchen. Katja Oskamp wird Fußpflegerin und berichtet in Kurzgeschichten von ihrer Arbeit, von ihren Klienten. Empathisch, mit viel Humor zeichnet sie Lebensläufe aus dem Berliner Stadtteil Marzahn auf.
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Dort dort von Tommy Orange   
«Dort dort» ist ein wichtiger Roman, der die Geschichte der Native American Indians von heute erzählt, realistisch, ein wenig wütend, berührend. Ein spannendes Drama, das die Geschichte von 12 Personen erzählt, die sich auf ein Powwow vorbereiten, jeder mit einer anderen Intension. Am Ende werden sich dort ihre Wege kreuzen. Tommy Orange lässt in seinem Roman die Stimmen der American Natives zu Wort kommen: authentisch und frei von Lagerfeuerromantik. Rassismus, die Suche nach Identität, Ausweglosigkeit, Armut, Kriminalität, Alkoholismus, Drogen, Vergewaltigung, junge Frauen, die sich selbst das Leben nehmen. Hier wird nichts beschönigt – es ist aber im Gegenzug keine Anklage. Absolute Empfehlung!
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Serra de Tramuntana: blutrot von Stina Jensen
Levke Sönkamp hat ein Trauma zu bewältigen, begibt sich auf einen Workshop in die Berge von Mallorca. Doch die heruntergekommene Finca gleicht nicht den Werbefotos der Website ihres Psychotherapeuten. Der musste nämlich umdisponieren, da sein Freund, der ihm sein Haus für Seminare zur Verfügung stellt, Suizid begonnen hat. Das liegt nur ein paar Meter weiter. Die Polizei ermittelt noch, hat den Verdacht, dass es sich um einen Mord handeln könnte, denn der Tote war in einen Bau- und Korruptionsskandal verwickelt. Und gleich am zweiten Tag ist eine Seminarteilnehmerin plötzlich verschwunden.
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Alleingang von Stefan Moster   
Als Kinder sind sie Freunde: Freddy und Tom. Sie wohnen in derselben Straße: auf der einen Seite die Villa, gegenüber die Mietskaserne. Sie besuchen dieselbe Klasse der Grundschule, nachmittags spielen sie Baader-Meinhof-Bande. Toms Eltern sind betucht. Freddys Vater ist abgehauen, später auch die Mutter. So zieht die überforderte, gnatzige Oma das Geschwisterrudel auf, Freddy ist der Jüngste der 13 Geschwister. Tom geht aufs Gymnasium, Anfang der Achtziger beginnt er sein Jurastudium, wohnt in einer Studenten-WG. Freddy schafft den Hauptschulabschluss und wird Kfz-Mechaniker. Die Geschichte einer ungleichen Freundschaft, in der Freddy alles gibt – zu viel.
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Bitte nicht öffnen 4: Feurig! Von von Charlotte Habersack, Fréderic Bertrand  

Wer Band 1-3 gelesen hat, der weiß bereits, dass jemand Kindern ein Stofftier klaut, es an Nemo als Päckchen verschickt, ein verzaubertes Stofftier. Der einzige Mensch, der es zurückverzaubern kann, ist der Besitzer des Plüschtiers. Nemo hat nun einen Plan: Er will dem Päckchen-Verschicker eine Falle stellen! Ein guter Plan – eigentlich – er ködert ihn mit dem Drachen der kleinen Marie. Der Besitzer ist klar, also öffnet Nemo das Päckchen – doch dann passiert die Katastrophe …
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WOHL BEKAM’S  von Tobias Roth und Moritz Rauchhaus  

Was kam zur Hochzeit Napoleon Bonapartes 1810 auf den Tisch? Was gab es bei einem Festmahl der Schneidergilde Londons 1430 zu Essen? Vom mittelalterlichen Italien führt diese spezielle Anthologie über Astronautennahrung im Weltraum bis in die transatlantische Diplomatie unserer Tage. Bedeutsame Anlässe – große Tafeln – sicher nicht ein Buch für jedermann, aber wer sich für Kulturgeschichte und Essen interessiert, dem wird es gefallen. Das Buch beginnt 879 v. Chr. in Nimrud, König Assurnasirpal II weiht eine neue Residenz ein, und es endet 2018 in München mit dem Hochzeitsmenü des Autors Tobias Roth. Ungesundes, Peinliches, Kurioses – Kurze Geschichte zum Menü, Anekdoten – viel Spaß!
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Die Zeuginnen von Margaret Atwood  

Vor 15 Jahren erschien die Dystopie »Der Report der Magd« und endete offen: »Und so steige ich hinauf, in die Dunkelheit dort drinnen oder ins Licht.« - der letzte Satz der Magd Desfred. Margaret Atwood hat nun die Fortsetzung des Romans herausgegeben – allerdings setzt das Buch nicht ans Ende des Vorgängers an, und der Roman ist in einem völlig anderen Stil geschrieben. Spannend aus drei Perspektiven zeigt die Dystopie uns, wie Gilead, eine Diktatur, ein Unrechtsstaat, funktioniert. Drei Frauen, die einen Staat ins Wanken bringen …
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Gegen deinen Willen von Manuela Obermeier   
Ein Durchschnittskrimi, den man gut lesen kann, aber man hat nichts verpasst, wenn daran vorübergeht. München, Englischer Garten, ein Toter wird aufgefunden auf seine Brust ist das Wort »Drecksau« eingeritzt. Rache oder Ablenkung?
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Voll im Leben von John Fante   

Dieser amerikanische Roman stammt von 1952. Kein bisschen verstaubt – so humorvoll wie damals und dank er wundervollen Formulierungen ein Leseschatz! John Fante schrieb gern über seine Familie, wie auch hier. Er zieht sie aus, völlig nackt, liebevoll und bestialisch satirisch. Schwanger mit dem ersten Kind, Termiten im Haus und Papa Nick, der helfen muss. Ein Lesevergnügen …
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Unerhörte Stimmen von Elif Shafak   

Leila, eine Prostituierte, liegt tot auf einer Müllhalde. Ihre Seele schwebt noch über dem Körper und sie blickt auf ihr Leben zurück – unfassbar, sie ist tot, ermordet, wie konnte es dazu kommen? Sie ist in den Fünfzigern im ostanatolischen Van geboren, streng religiös erzogen. Aber Leila will sich nicht fügen, flüchtet vor der Zwangsverheiratung nach Istanbul, um einen Job zu finden. Sie gerät aber sofort an die falschen Personen und landet als Prostituierte im Rotlichtmilieu.
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Carmen von Doris Eisenburger   

Die Oper Carmen von Georges Bizet kindgerecht und farbenprächtig als Bilderbuch illustriert. Dabei liegt eine CD bei, die kleine Auszüge aus der Oper mit dem Radio-Symphonieorchester Bratislava und dem Slowakischern Philharmoniechor unter die erzählte Geschichte mischen. Eine gelungene Kombination - ein Musikbuch.
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Die Nebelspur von  Jens Soentgen und Vitali Konstantinov   

Eine Geschichte der Naturwissenschaft für Jugendliche ab 14 Jahren: Charles Thomson Rees Wilson ist der einzige Schotte, der je den Nobelpreis erhalten hat. Er entwickelte die Nebelkammer, die ein halbes Jahrhundert lang die Kernphysik bestimmte und fünfzehn weitere Nobelpreise nach sich zog. In jeder Hinsicht war seine Erfindung schottisch, denn er erforschte, was ihn täglich umgab: Nebel und Wolken!
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Demnächst 

 










 












 Du bist an einem bestimmten Genre interessiert? Dann findest du hier die richtige Seite in meinem Blog

Zeitgenössische Literatur
Hier verbirgt sich manche Perle der Literatur. Ich lese auch mal einen Bestseller, natürlich, aber mein Blick ruht  immer auf den kleinen Verlagen, auf den freien Verlagen. Sie trauen sich was - und diese Romane sind in der Regel besser als der Mainstream der meistgekauften Bücher …
Zeitgnoessische Romane



Krimis und Thriller


Ich liebe Krimis und Thriller. Natürlich. Spannend, realistisch, gesellschaftskritisch oder literarisch, einfach gut … so stelle ich mir einen Krimi vor. Was ihr nicht oder nur geringfügig bei mir findet: einfach gestrickte Krimis und blutrünstige Augenpuler.
Krinis und Thriller

Historische Romane

Im Prinzip bin ich an aller historischer Literatur interessiert. Manche Leute behaupten ja, historisch seien Bücher erst ab Mittelalter.  Historisch - das Wort besagt es ja: alles ab gestern - aber nur was von historischem Wert ist. Was findet ihr bei mir nicht? Schmonzetten in mittelalterlichen Gewändern. Das mag ganz nett sein, hat für mich jedoch keine historische Relevanz.
Historische Romane


Sachbücher

Hier stelle ich Sachbücher vor, die im Prinzip nichts mit Fachliteratur zu tun haben. Eben Sachbücher jeder Art, die ein breites Publikum interessieren könnte.
Sachbücher



Kinder- und Jugendliteratur


Kinder- und Jugendliteratur hat mich immer interessiert. Selbst seit der Kindheit eine Leseratte, hat mich auch die Literatur für Kinder nie verlassen. Interesse privat, später als Pädagogin, als Leserin, als Mutter oder Oma. Kinder- und Jugendbücher kann man immer lesen! 
Kinder- und Jugendliteratur


Kreative, künstlerische Seite

Auf dieser Seite stelle ich euch Bücher vor, die im weitesten Sinn mit Kreativität zu tun haben. Was  Kunst, Schreiben und Kochen wird sicherlich der Hauptschwerpunkt sein – diese Seite ist noch recht neu.
habt ihr zu erwarten?
Kreative, künstlerische Seite

Fantasy, Fantastic

Hier bin ich leider in letzter Zeit etwas ratlos. In dieser Rubrik wird wenig auftauchen. Leider habe ich das Gefühl, dass hier keine neuen Ideen kommen. Ich mag nicht immer wieder das gleiche Buch in Abwandlung lesen ... Aber auch hier lasse ich mich gern überraschen. Meist findet man unter den Dystopien doch mal was Neues.
Fantasy


Das besonder Buch zum Verschenken

Leseverrückte freuen sich fast über jedes Buch. Aber manchmal möchte man nicht einfach ein Buch schenken, sondern jemanden eine besondere Freude machen: Der Mutter, der/dem Liebsten, dem Biertrinker, dem Reiseverrückten, dem Kunstkenner, dem Koch und / oder Genießer der guten Küche. Manchmal soll es mehr als schlicht ein Buch sein ... einfach mal reinschauen! 
Das besonder Buch zum Verschenken


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