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Rezension - In allen Spiegeln ist sie Schwarz von Lolá Ákínmádé Åkerström

  Kemi, Brittany-Rae und Muna: drei Frauen leben in Schweden – drei völlig unterschiedliche Lebenswelten; eins haben sie gemeinsam: Sie sind schwarz und nicht in Schweden geboren. Ihre Ausgangssituationen können kaum unterschiedlicher sein. Trotzdem beginnen sich ihre Leben auf unerwartete Weise zu überschneiden – in Stockholm, einer als liberal geltenden Stadt. «In allen Spiegeln ist sie Schwarz» erzählt die schwierigen Themen Migration, Rassismus, Sexismus und Identität mit Leichtigkeit; obwohl nichts komplexer ist als dieser Themenbereich. Spannender zeitgenössischer Roman. Empfehlung!  Weiter zur Rezension:   In allen Spiegeln ist sie Schwarz von Lolá Ákínmádé Åkerström

Rezension - Einfach nur Paul von Tania Witte

  In Pauls Leben läuft alles schief: Er liebt ein Mädchen, das er nicht bekommen kann, er ist Frontmann einer Band, in der alle besser singen als er selbst und jedes Gespräch mit seinem Vater endet in einer Brüllorgie. Als er durch Zufall erfährt, dass er nicht der biologische Sohn seiner Eltern ist, bricht in ihm kurz alles zusammen. Sie haben ihn sein ganzes Leben lang belogen! Allerdings ahnt er da noch nicht, was die Suche nach seiner Mutter aufdecken wird … und dass die Erfüllung seiner Sehnsucht nicht der einzige Weg zum Glück ist. Ein Coming-of-Age-Roman über Sehnsüchte, Identität und Toleranz. Und die großen Fragen des Heranwachsens: Wer bin ich und was sehen die andern in mir?  Empfehlung ab 13 / 14 Jahren. Unterrichtsmaterialien zum Download beim Verlag. Weiter zur Rezension:   Einfach nur Paul von Tania Witte

Rezension - Kein Bock mehr von Anna Lott und Andrea Ringli

  Eine witzige Geschichte über ein starkes Mädchen, das Verantwortung für ihre Umwelt übernimmt. Eines Tages kommt Juli aus dem Haus und der Baum ist weg. Wo mag er geblieben sein? Doch als Juli nach Hause kommt, liegt er in ihrem Bett: «Kein Bock mehr!» Den Baum hat es erwischt: Burnout. Kein Wunder, dass er so viel arbeiten muss, denn er ist der einzige Baum weit und breit. Aber wo soll die Amsel denn nun ihr Nest bauen? Und wo soll die Fledermaus schlafen? Kein Problem, meint Juli, der Baum brauchte sicher nur mal eine Pause. Und so lange kann sie ja für die Tiere da sein … Humorvolles Bilderbuch mit Tiefgang ab 3 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Kein Bock mehr von Anna Lott und Andrea Ringli 

Rezension - Mein Herz ist eine Krähe von Lina Nordquist

  Norrland um 1900: Der Pfarrer hatte Unni vergewaltigt, und sie wird von ihm angeklagt, Hexenwerk zu praktizieren und Kinder zu töten. Sie hatte mit dem Pilz vom Mutterkorn Frauen geholfen, abzutreiben. Armod, der Unni liebt, hilft ihr mit ihrem Baby Roar zu fliehen, als sie in die Irrenanstalt überführt werden soll. Die drei fliehen aus Norwegen. Eine harte Zeit mit Hunger beginnt, doch sie schaffen es, in den Wäldern von Hälsingland ein neues Zuhause zu finden, ein kleines Gehöft zu mieten. Doch die brutalen Launen der Natur und die des Landbesitzers lassen die kleine Familie kaum Frieden finden. «Es hört nie auf.» Neben dem harten Leben als Bauernfamilie, nie ist genug Essen da, Schulden sind abzuzahlen, werden weitere Katastrophen das Leben der wachsenden Familie begleiten.  Weiter zur Rezension:    Mein Herz ist eine Krähe von Lina Nordquist

Rezension - Zu Gast am Gardasee von Christine von der Pahlen und Mayk Wendt

  Sehnsuchtsorte, Originalrezepte und Geheimtipps In «Zu Gast am Gardasee» stellt Christine von der Pahlen die besten und charmantesten kulinarischen Schätze dieser idyllischen Region Gardasee vor, begleitet von den Lieblingsrezepten der Köche vor Ort, im Herzen des Veneto in Italien. Von malerischen Osterien bis hin zu Gourmet-Restaurants werden wundervolle Lokalitäten vorgestellt. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es als Zugabe kurze Tipps zu Ausflügen. Versteckte Gassen, romantische Plätze am Seeufer und die einheimischen kulinarischen Manufakturen, in denen traditionelles Handwerk auf moderne Innovation trifft, werden wir kennenlernen. Das Reisekochbuch zeigt die mediterrane Küche, italienische Küche, auf hohem Niveau. Wer noch nie am Gardasee war, wird nach dieser Lektüre Lust bekommen, eine Reise anzutreten. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Zu Gast am Gardasee von Christine von der Pahlen und Mayk Wendt 

Rezension - Afrika und die Entstehung der modernen Welt von Howard W. French

  In diesem Sachbuch erkundet Howard W. French die zentrale, aber absichtlich vernachlässigte Rolle Afrikas und der Afrikaner bei der Entstehung von Wirtschaftssystemen und politischem Denken unserer modernen Welt. Der Autor zeigt, wie die tragische Beziehung zwischen Afrika und Europa, die im 15. Jahrhundert begann, und letztendlich unsere Moderne hervorbrachte. Durch den afrikanischen Kontinent und seinen Ressourcen, seinem Gold und seiner menschlichen Arbeitskraft konnten Europa und Amerika (das ja durch ausgewanderte Europäer beherrscht wurde) wirtschaftlich aufsteigen. Ein ausgebeutetes Land in Rohstoffen, in Arbeitskräften, Sklavenhandel – ohne die Sklaven hätten die weiten Plantagen in der neuen Welt gar nicht in der Form existieren können.  Weiter zur Rezension:    Afrika und die Entstehung der modernen Welt von Howard W. French

Rezension - Die Mutter von Melba Escobar

  Celia hört in den Nachrichten im Radio, dass in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá ein Sprengstoffanschlag auf ein Luxus-Kaufhaus verübt worden ist, und sie bekommt ein beklemmendes Gefühl. Ihr Sohn Pedro hatte ihr gesagt, dass er dorthin wolle. Cecilias Sohn, der Soziologie-Student Pedro, ist verschwunden. Ist er unter den Opfern oder hat er etwas mit dem Anschlag zu tun? Cecilia geht zurück in ihren Erinnerungen zu ihrer großen Liebe, ihrem Mann Rayo, zu seinem Tod, zu seiner Familie, hält Zwiegespräch mit Rayo. Ein zeitgenössischer Roman, der sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Kolumbien spiegelt. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Die Mutter von Melba Escobar

Rezension - Zwei Erfinder für alle Fälle von Katharina E. Volk und Patrick Fix

  Von Törtchenkanonen und Gespensterfallen Im Dörfchen Hasenwinkel leben zwei geniale Erfinder: Heinfried Hase und Filibert Fuchs. Sie sind gute Kumpels, außer wenn es um neue Erfindungen geht und sie als Konkurrenten gegenüberstehen. Als ein Wettbewerb ausgeschrieben wird, sind beide Feuer und Flamme: Wer findet als Erster eine Lösung, um das Gespenst auf dem Schloss Schnabelruh der von Huhns zu vertreiben? Die beiden überbieten sich mit den kuriosesten Ideen, vom Flattergewand-Saugrohr bis zur Mondrakete, doch leider läuft nicht alles nach Plan ... Eine humorvolle Geschichte zum Vorlesen ab 5 Jahren und für Erstleser. Weiter zur Rezension:     Zwei Erfinder für alle Fälle von Katharina E. Volk und Patrick Fix 

Rezension - Bär und seine Brille von Leo Timmers

  Bär hat seine Brille verloren … Er muss sie bei Giraffe gelassen haben. Dann mal los! Auch ich bin ein Maulwurf ohne meine Brille und kann mich komplett in diesen Bären hineinfinden: Er tapst los, und auf dem Weg sieht er Tiere, die er noch nie gesehen hat. Seit wann gibt es hier Hirsche? Krokodile, Elefanten, Flamingos – sind die aus dem Zoo ausgebrochen? Und da hinten liegt eine Schlage! Ob die wohl gefährlich ist? Ein lustiges Bilderbuch um Kurzsichtigkeit und Fantasie ab 3 Jahren. Weiter zur Rezension:    Bär und seine Brille von Leo Timmers 

Rezension - Acqua Alta von Isabelle Autissier

  Guido Malegatti fährt zu Beginn mit dem Boot durch die zerstörte Stadt Venedig. Eingefallene Paläste und Häuser versperren die Kanäle, der Canale Grande, ein mit Trümmern verstopfter Weg. Der Stadtverordnete, der dem Bauressort vorsteht, hat überlebt – seine Frau ist bei dem Unglück gestorben. Auch seine Tochter Léa ist am Leben – mit der er sich längst entzweit hat. Und dann geht es zurück … Massentourismus und Klimaveränderung sind das Thema - das Acqua Alta, das Hochwasser. Ein realistisches Szenario vom Untergang Venedigs, eine der Küstenstädte, die nicht überleben werden – oder doch? Ein fesselnder Familienroman, mit Sachbuchcharakter ganz nebenbei. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Acqua Alta von Isabelle Autissier