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Rezension - Blaubarts Burg von Javier Cercas

  Blaubarts Burg ist der letzte Teil der Terra-Alta-Trilogie von Javier Cercas: Melchor hat seinen Job als Polizist endgültig an den Nagel gehängt und arbeitet in der Terra Alta als Bibliothekar. Als seine Tochter Cosette von einer Reise nach Mallorca nicht zurückkehrt, wird Melchor nervös. Ist es bloß die Laune eines Teenagers? Oder ist sie auf der Insel in die falschen Hände geraten? Melchor reist auf die Insel und stößt auf schläfrige Polizisten, die sich kaum bewegen. Sind sie nur faul oder steckt mehr dahinter? Spannender spanischer Noir-Kriminalroman. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Blaubarts Burg von Javier Cercas

Rezension - Schmales Land von Christine Dwyer Hickey

  Es ist das Jahr 1950. Mit einem Comic-Heft und einem Schokoriegel in der Tasche steigt der 10-jährige Michael, einer der «Trumans Waisen», am Bahnhof Grand Central New York in einen Zug ein. Seine Adoptivmutter bringt ihn zum Bahnhof, die er immer noch bissig «Frau Aunt» nennt, und es wird klar, Michael ist kein einfacher Junge. Ein Sommer am Meer in Cape Cod bei Mrs Kaplan soll ihm sein Trauma verblassen lassen. Szenenwechsel. Das Künstlerehepaar Hopper verbringt den Sommer in ihrem Haus am Strand völlig zurückgezogen. Ein älteres Paar, das sich gern streitet. Stimmungsvoll und literarisch gut austariert, ist es eine Wonne, diesen wundervollen Roman zu lesen.  Weiter zur Rezension:    Schmales Land von Christine Dwyer Hickey

Rezension - Das Mädchen, das in den Wellen verschwand von Axie Oh

  Jedes Jahr wüten in Minas Heimat tödliche Stürme. Und jedes Jahr wird das schönste Mädchen in die Fluten geworfen, dem Drachen als Braut geopfert, denn eines Tages, so die Prophezeiung, soll die wahre Braut des Meeresgottes auserwählt werden und den Unwettern ein Ende bereiten. Doch dieses Jahr greift Minas Bruder in das Ritual ein, will sich dem Drachen mit dem Schwert entgegenwerfen, um seine Freundin zu beschützen, die ausgewählt wurde. Um ihn zu retten, springt Mina ins Meer, und das Untier nimmt sie mit in die Fluten. Fantasy ab 14 Jahren. Weiter zur Rezension:    Das Mädchen, das in den Wellen verschwand von Axie Oh

Rezension - Das schönste Kind überhaupt von William Papas

  Gleich vorweg: Bereits beim ersten Durchblättern hat dieses Buch mein Herz erobert – in die Illustrationen muss man sich einfach verlieben! Zunächst erfahren wir, dass es im Wald verschiedene Vögel gibt; aber nicht nur in der Optik. Es gibt große, kleine, mürrische, prächtige Vögel. Die Eule ist von der freundlichen Art und bringt gerade ihrem Eulenkind das Pausenbrot zur Schule, als sie vom wunderschönen Pfau gebeten wird, die Brotdose seines Kindes mitzunehmen. Er hat es gerade eilig. «Woher soll ich wissen, wer dein Sohn ist?», fragt die Eulenmama. Der Pfau lacht und putzt sich. «Gib es einfach dem schönsten Kind dort», sagt er …  Einfach herrlich, Bilderbuch ab 4 Jahren! Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Das schönste Kind überhaupt von William Papas

Rezension - Der Geschmack der Jahreszeiten: Saisonale Rezepte – purer Genuss für jeden Tag von Blanche Vaughan

  Das Jahreszeitenkochbuch: mit frischen Zutaten durch das Jahr Die pure Lust am Kochen – ob Spargel-Carbonara im Frühling oder Kürbissuppe mit Gruyère im Herbst: Blanche Vaughan zaubert zu jeder Jahreszeit Köstliches auf den Teller. Sie sagt von sich, sie sei spontan und unorganisiert, mische mal dies oder das zusammen. Bei ihren über 150 alltagstauglichen Rezepten lässt sie sich von ihrer Vorliebe fürs Experimentieren in der Weltküche und dem saisonalen Angebot inspirieren. Zusätzlich gibt es in ihrem Jahreszeitenkochbuch Wissenswertes zu Lebensmitteln, zum Einkauf, zur Lagerung, Haltbarmachung und Zubereitung der saisonalen Zutaten sowie Menüvorschläge für verschiedene Anlässe und das Beisammensein in großer Runde. Weiter zur Rezension:   Der Geschmack der Jahreszeiten: Saisonale Rezepte – purer Genuss für jeden Tag von Blanche Vaughan

Rezension - Die Natur hat Recht von Elisabeth Weydt

  Wenn Tiere, Wälder und Flüsse vor Gericht ziehen – für ein radikales Umdenken im Miteinander von Mensch und Natur Elisabeth Weydt zeigt auf, wie Klima- und Artenschutz in Zusammenhang mit der Energiewende stehen: Auf der einen Seite stellen wir um auf Wind- und Solarenergie, verabschieden uns von fossilen Rohstoffen, die viele Umweltschäden anrichten, auf der anderen Seite werden aber Rohstoffe wie Kupfer, Kobalt und Lithium benötigt, um Batterien, Solarzellen, Windkrafträder usw. zu betreiben, deren Abbau wiederum Ökosysteme zerstört. Die Welt steht kurz vor dem ökologischen Kollaps und das ist das Dilemma, in dem wir uns derzeit befinden. Weiter zur Rezension:    Die Natur hat Recht von Elisabeth Weyd t

Rezension - Bei Salma zu Hause von Danny Ramadan und Anna Bron

  Salma lebt seit einem Jahr, elf Monaten und sechs Tagen zusammen mit ihrer Mutter in Hamburg. Jetzt endlich kann der Vater nachkommen und ihre neue Wohnung bewundern, die Mama und Salma liebevoll für ihn eingerichtet haben – sogar mit selbst gebastelten Laternen. Salma freut sich so auf das Wiedersehen mit Baba, aber sie macht sich auch Sorgen. Was, wenn er Syrien so sehr vermisst, dass er sie und Mama wieder verlässt? Thematik Migration ab 6 Jahren. Weiter zur Rezension:    Bei Salma zu Hause von Danny Ramadan und Anna Bron

Rezension - Fliegen von Matt Ralphs und Dieter Braun

  Alles über Flugzeuge, Heißluftballons, Hubschrauber & Co. Eine Reise durch die Geschichte der Luftfahrt: Von den ersten Flugzeug-Prototypen, über die frühen Propellerflugzeuge und Verkehrsflugzeuge, Hubschrauber bis zu den modernen Jets wird in diesem Bilderbuch die Geschichte der Luftfahrt und die Entwicklung des Fliegens unter die Lupe genommen. Wir lernen Flugzeugmodelle kennen, die die Luftfahrt geprägt haben, darunter die Concorde oder die berühmte Air Force One. Außerdem blicken wir auf die beeindruckendsten Pionier:innen der Luftfahrt wie die Gebrüder Wright, Charles Lindbergh oder Amelia Earhart und verfolgen die Entwicklung der Luftfahrt von ihren Anfängen bis in die Zukunft. Klasse Sachbilderbuch ab 10 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Fliegen von Matt Ralphs und Dieter Braun

Rezension - Das ferne Dorf meiner Kindheit von Yavuz Ekinci

  Ein großer Familienroman, der fast ein Jahrhundert umspannt, der die gewaltvolle Geschichte eines zerrissenen Landes widerspiegelt und von drei Völkern erzählt, zwei, die ihrer Herkunft, ihrer Sprache und all dessen beraubt werden, was einen Menschen ausmacht. Rüstem wächst in einem kleinen kurdischen Dorf in den Bergen auf. Seine Mutter ist bei seiner Geburt gestorben, er lebt mit seinem Vater und den älteren Geschwistern im Haus seiner Großeltern. Zwischen dem Vater und dem Großvater herrscht ständiger Streit, auch das Verhältnis zwischen den Großeltern ist angespannt. Stück für Stück wird die Familiengeschichte aufgerollt, die eine blutige Zeitgeschichte beinhaltet. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Das ferne Dorf meiner Kindheit von Yavuz Ekinci

Rezension - Kellerassel von Regina Nössler

  Nach « Die Putzhilfe » war ich interessiert an der Autorin und sie konnte mich auch mit diesem Thriller wieder abholen. Ganz neben dem Mainstream entwickelt sich hier feine Kriminalliteratur mit drei Hauptprotagonist:innen und zwei nicht ganz unwichtigen Nebenprotagonisten. Man könnte den Kriminalroman fast zum Theaterstück umschreiben. Die Coronazeit liegt in den letzten Zügen, vieles ist wieder erlaubt, die Berliner Impfzentren haben noch bis September geöffnet. Isabel lebt in einer Wohnung in Tiefparterre, versucht sich als Künstlerin und jobbt zum Lebensunterhalt im Impfzentrum. Hier hat ein Kollege, der Studienabbrecher Oliver, ein Auge auf sie geworfen. Beide haben ein dickes Problem an der Backe … Weiter zur Rezension:  Kellerassel von Regina Nössler