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Rezension - Die zauberhaften Drei (2) – Hokus-Pokus, der Streit ist weg! von Stefanie Dahle

  Dieses Bilderbuch besticht durch seine zauberhaften Illustrationen! Fips, das Kaninchen, gibt frech mit seinem Zauberstab an, und Poki, dem Stinktier, gefällt das gar nicht. An der Angel von Bär Hoggs beißt kein Fisch an, sondern eine mysteriöse Flaschenpost verfängt sich am Haken. In einem Brief bittet die kleine Hexe um Hilfe. Sie sei im Drachenberg gefangen. Natürlich brechen die drei sofort auf – obwohl dort ja ein fieser Drachen wohnen soll. Unterwegs auf dem Floß streiten sich wie immer Fips und Poki. Dicke Luft im Zauberwald! Weiter zur Rezension:    Die zauberhaften Drei (2) – Hokus-Pokus, der Streit ist weg! von Stefanie Dahle

Rezension - Der Mann im Pyjama von Paco Roca

Was für eine herrliche Sammlung von Alterssituationen – beißende Satire in Comicform! Paco Roca kennt seine Schwächen. Er ist schüchtern, manchmal naiv und sehr häuslich. Und er hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt, einen Beruf gewählt, bei dem er den ganzen Tag den Pyjama tragen kann, zu Hause zu bleiben darf. Humorvoll zeichnet Paco Roca Alltagssituationen auf, kann über sich selbst lachen. Er schaut genau auf die Menschen, gibt seine Beobachtungen zeichnerisch wieder. Er bringt es auf den Punkt, witzig und geistreich, Empfehlung für den Comic aus der spanischen Literatur! Weiter zur Rezension:   Der Mann im Pyjama von Paco Roca

Rezension - Sherlock Holmes - Das Kochbuch von Silke Martin

  Auf den kulinarischen Pfaden Sherlock Holmes Nach 56 Kurzgeschichten und vier Romanen ist es nun an der Zeit, auch das kulinarische Leben des Sherlock Holmes in einem Buch festzuhalten. Inspiriert durch die Kriminalgeschichten von Arthur Conan Doyle hat Silke Martin 50 Rezepte in fünf Kapiteln präsentiert. So ganz konnte mich dieses Kochbuch nicht überzeugen – die Rezepte sind allgemein bekannt. Weiter zur Rezension:    Sherlock Holmes - Das Kochbuch von Silke Martin

Rezension - Todesspiel – Die Nordseite des Herzens von Dolores Redondo

Die junge Subinspectora Amaia Salazar aus Pamplona befindet sich zur Fortbildung in der FBI-Akademie in Quantico in den USA, als sie zur Beurteilung eines Falls gebeten wird. Nach einem heftigen Sturm wurde eine Familie ermordet, die in den Trümmern ihres Hauses stand. Es hätte fast ausgesehen, als wenn ein Familienvater aus Verzweiflung zuerst seine Familie erschossen hätte und zum Schluss sich selbst, wenn nicht ein unerkannter Zeuge das Geschehen miterlebt hätte. Ein unentdeckter Serienmörder, der ganze Familien auslöscht, die gerade eine Naturkatastrophe überstanden haben? Wo wird er wieder zuschlagen? Ein Hurrikane ist für New Orleans angekündigt: Katrina. Das Team begibt sich in die Stadt, die gerade evakuiert wird. Niemand ahnt, welches Ausmaß Katrina haben wird! Über 600 Seiten Hochspannung, ein Pageturner, spannender, intelligenter Noir-Krimi, Noir-Thriller, bis zur letzten Seite! Empfehlung!  Weiter zur Rezension:  Todesspiel – Die Nordseite des Herzens von Dolores R...

Rezension - Léon von Carlo Lucarelli

  Bologna, Grazia Negro liegt auf der Entbindungsstation, noch benommen von der Narkose des Kaiserschnitts. Sie ist nun Mutter von Zwillingen, verspürt keine Lust mehr, Mordfälle aufzuklären, Psychopathen zu jagen. Doch der Leguan, der Serienmörder Iguana, ist aus der psychiatrischen Einrichtung entflohen, hat seine Bewacher ermordet – und will sich an denjenigen rächen, die ihn hinter Gitter gebracht hat. Darum wird Grazia mit ihren Mädchen in ein Safehouse gebracht, und sie soll von dort aus die Ermittlung leiten. Grazia trifft dort auf Simone, ihren ehemaligen Lebensgefährten, der blind ist. Man nennt Iguana den Leguan, weil er sich wie ein Chamäleon anpasst, unauffällig agiert, bevor er zuschlägt – doch er ist blind.  Weiter zur Rezension:    Léon von Carlo Lucarelli

Rezension - Toubab – Zwei Münzen von Núria Tamarit

  Eine spanische Graphic Novel: Mar ist ein siebzehnjähriger Teenager aus Frankreich, die ihre Mutter zu einer humanitären Mission zur Entwicklungshilfe im Senegal begleitet. Sie ist mit dem Internet und den sozialen Medien aufgewachsen und wird nun mit einer Welt konfrontiert, die sich radikal von ihrer eigenen unterscheidet. Kein Netz! Die Senegalesen sind nett, freundlich und neugierig, manchmal ein wenig zu neugierig und aufdringlich für Mars Geschmack – und Eigentum ist ihnen fremd. Zwei Kulturen stoßen aufeinander und nähern sich an. Ein farbprächtiger, empfehlenswerter Comic ab 13 Jahren – Allage. Weiter zur Rezension:    Toubab – Zwei Münzen von Núria Tamarit

Rezension - Kommissar Gordon, der allerletzte Fall von Ulf Nilsson und Gitte Spee

  Im Wald stimmt etwas nicht. Immer wieder hören die Tiere ein Gebrummel und Gekratze. Sowie es dunkel wird, ertönt furchterregendes Brummen und Jaulen vom Berg. Herr Dachs meldet eine plattgedrückte Mülltonne. Kommissarin Buffy ist entsetzt. Wer kann so etwas nur tun? Wer besitzt so viel Kraft? Bei der Tatortbesichtigung entdeckt sie riesige Fußabdrücke. Kommissar Gordon hat seine ganz eigene Theorie. Da er eine Menge Bücher über Trolle gelesen hat, ist er sich sicher: Bei dem Krachmacher muss es sich um einen Bang handeln. Buffy will der Sache auf den Grund gehen und begibt sich in einer kalten und stürmischen Herbstnacht mit ihrer Taschenlampe bewaffnet auf den Weg, um zu sehen, wer den Krach dort oben verursacht. Empathischer Kinderkrimi ab 7 Jahren, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Kommissar Gordon, der allerletzte Fall von Ulf Nilsson und Gitte Spee

Abbruch - Virtuoso von Jelena Moskovich

  Virtuoso  von Jelena Moskovich Jelena Moskovich hat einen schrägen Roman geschrieben, der mich immer wieder zum Abbruch bewegte, andererseits faszinierte, so dass ich weiterlas. Abwechselnd hin und hergerissen. Eine teils surreale Story, mit feinem lyrischen Stil. Ich habe nicht durchgehalten, in der Mitte dann doch abgebrochen. Eine tote Frau in einem Hotelzimmer, die Schauspielerin Céline. Die mit ihr verheiratete Arzthelferin Aimée kommt ins Zimmer, nähert sich dem leblosen Körper, versucht, Céline wiederzubeleben, betrachtet ihn von allen Seiten.  Paranoia war unsere Spezialität. Ich erinnere mich, wie mein Onkel kurz für diesem letzten Herbst 1989 zu meinem Vater sagte, er solle sich auf kein Klo setzen, ohne vorher in die Schüssel zu schauen. Es geht zurück zum Beginn der Beziehung der beiden Frauen, aber auch ins Prag von 1980, zu zwei Kindern, Jana und Zorka. Die Angst im kommunistischen Regime rückt in den Vordergrund und Kindesmissbrauch. Als das kommunistisch...

Rezension - Das geheime Leben der Eule von John Lewis-Stempel

  John Lewis-Stempel nimmt uns mit ins Eulenreich, beschreibt das Leben der Tiere vor seiner Haustür, Sachkunde, angereichert mit Gedichten und Mythos. Ein Vogel, der Menschen in seinen Bann zieht. Das schmale erzählende Sachbuch ist eine schöne Mischung aus Beobachtung, Naturkunde und Geschichten rundum um das Eulenvolk – Nature Writing, süffig zu lesen. Weiter zur Rezension:   Das geheime Leben der Eulen von John Lewis-Stempel

Rezension - A Cooker’s Book von Nigel Slater

Nigel Slater ist ein britischer Food-Journalist und Rundfunksprecher. Seit siebzehn Jahren schreibt er Kolumnen. In seinem neuesten Kochbuch schreibt er darüber, wie sich sein Kochen über die Jahre verändert hat, von einem Entwicklungsprozess, in dessen Verlauf er jede Menge Tricks und Erfahrungen gesammelt hat. Er erzählt die Geschichten hinter den Rezepten. Er präsentiert er seine besten Rezepte, die mit persönlichen Einleitungen bereichert. Von der ersten Marmeladentorte, die er mit seiner Mutter backte, bis hin zu Gerichten, die er heute kocht, ist dies die ultimative Nigel-Slater-Sammlung mit über 200 Lieblingsrezepten. Deftige und einfache Gerichte, Weltküche, Kulinarisches, Küchengeschichten; Bodenständiges für den Hausgebrauch. Weiter zur Rezension:    A Cook’s Book von Nigel Slater   ​