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Rezension - Ein Leben lang von Christoph Poschenrieder

  Ein ungewöhnlicher zeitgenössischer Kriminalroman, ein guter, der sich mit den Folgen eines Verbrechens befasst. Sie kennen sich seit dem Kindergarten, sind beste Freunde und beginnen als Erwachsene gerade ihre eigenen Wege zu gehen, als plötzlich einer von ihnen des Mordes angeklagt wird. Er soll seinen Erbonkel aus Habgier erschlagen haben. Er, der nie beim Namen genannt wird, den alle als hilfsbereit und besonnen kennen, einer der Gewalt verabscheut und vermittelt, der kann kein Mörder sein! Niemals einer von ihnen! Und weil die Staatsanwaltschaft lediglich diverse Indizien zu einem Gesamtpaket zusammenführt und Anklage erhebt, versuchen die Freunde alles, um die Indizien zu widerlegen, denn er kann, er darf kein Mörder sein. Weiter zur Rezension:    Ein Leben lang von Christoph Poschenrieder

Rezension - Der Regenbogenfisch glaubt nicht alles von Marcus Pfister

  Im Schwarm des Regenbogenfischs lebt auch Humbrecht. Dieser nerdige Fisch bringt Unruhe in die Gemeinschaft, weil er merkwürdige Geschichten erzählt, die den Fischen Angst machen. Er behauptet, am Meeresgrund befinde sich ein Stöpsel. Nun gäbe es aber einen fiesen Unbekannten, der den Stöpsel ziehen wolle, um das Meerwasser zu fluten. Dann würden alle Fische auf dem Trockenen liegen! So ein Quatsch!, meint der Regenbogenfisch. Auch wenn die Fans dieser Serie mich lynchen mögen – dieser Band ist inhaltlich für mich nicht gelungen. Bilderbuch ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Der Regenbogenfisch glaubt nicht alles von Marcus Pfister

Rezension - Ocean Challenge von Birte Lorenzen-Herrmann und Boris Herrmann

  Kurs auf Klimaschutz - Was unsere Ozeane jetzt brauchen und was du dazu beitragen kannst Die Klimaaktivisten und Weltumsegler Boris Herrmann und Birte Lorenzen-Herrmann erklären n diesem Buch, was Klimaschutz mit Segeln zu tun hat. Kaum eine Fortbewegungsart ist so sehr von der Achtung vor der Natur geprägt wie das Segeln. Diese Achtsamkeit und das Bewusstsein für die Fragilität unseres Planeten möchten sie bei Kindern wecken, sie aufklären und erklären, wie sehr unsere Meere in Gefahr sind. Kindgerecht wird in diesem Kindersachbuch Klimaschutz, Umweltschutz, insbesondere die Ozeane erklärt, Ursachen und Lösungen aufgezeigt. Sachbilderbuch ab 8 Jahren – Empfehlung, auch als Unterrichtsmaterial. Weiter zur Rezension:   Ocean Challenge von Birte Lorenzen-Herrmann und Boris Herrmann

Rezension Literatur - KALENDER 2023

  Familienkalender. Der Kinderkalender bietet jede Woche eine neue Illustration, ein neues Gedicht! Wimmelbuch als Kalender - wobei hier nicht nur an Kinder gedacht wurde, sondern auch an Erwachsene - Familienkalender! Weiter zur Rezension:  KALENDER 2023

Rezension - Ottolenghi Test Kitchen – Extra good things von Yotam Ottolenghi , Noor Murad und Regine Brams

  Wie ein gutes Essen großartig wird. Kochen Ottolenghi Style Yotam Ottolenghi und sein Team sind zurück mit kreativen, geschmacksintensiven und alltagstauglichen Gerichten. Sie zeigen, wie man einem guten Essen das gewisse Extra, diesen unverwechselbaren Ottolenghi-Twist verleihen kann. Das Motto ist: Räumt nach dem Lockdown eure Vorräte auf und zaubert daraus ein fantasievolles Menü! Yotam Ottolenghi ist bekannt für seine Weltküche, und natürlich für den Gebrauch von einer Batterie von Gewürzen, die einem einfachen Menü den letzten Kick geben, Aromenexplosionen. Einfach, schnell und lecker, ungewöhnliche Kombinationen!  Weiter zur Rezension:    Ottolenghi Test Kitchen – Extra good things von Yotam Ottolenghi , Noor Murad und Regine Brams 

Rezension - Skelling von David Almond

  Der zwölfjährige Michael steht plötzlich vor einer Menge von Problemen. Nach dem Umzug in ein renovierungsbedürftiges Haus haben seine Eltern auf einmal kaum mehr Zeit für ihn, weil das frühgeborene Baby, seine Schwester, mit einem Herzfehler auf die Welt kam und kränkelt. Mama kümmert sich um das Baby, und Papa versucht dem Chaos im Haus Herr zu werden. Alte Möbel werden entsorgt, die Küche abgerissen, das Wohnen im Wirrwarr stresst die gesamte Familie. So erkundet Michael den verwilderten Garten und die baufällige Garage, die er eigentlich nicht betreten darf. Dort entdeckt er in der dunkelsten Ecke inmitten von Gerümpel und Dreck ein seltsames Wesen. Ein tiefgründiger, empathischer Jugendroman. Ein großartiger Klassiker ab 11 Jahren! Weiter zur Rezension:    Skelling von David Almond

Rezension - Barcelona – Eine literarische Einladung

  Katalanische und spanische Autoren, Kurzgeschichten zur Metropole: Barcelona. Ein Reiseführer zeigt uns die Sehenswürdigkeiten, Museen, gute Restaurants usw. Wer aber einen Eindruck in die Seele der Stadt sucht, in die Seele der Menschen, ist mit Literatur besser bedient. Kurzgeschichten als literarische Einladung für Barcelona, bzw. eine prima Reiselektüre. Die Hauptstadt am Meer, interessant in ihrer Geschichte, Weltstadt, politisch umkämpft, von Touristen zu Tode geliebt: Autor:innen laden ein, Barcelona zu entdecken.  Weiter zur Rezension:    Barcelona – Eine literarische Einladung

Rezension - Auf der Lauer liegen von Liz Nugent

  Der erste Satz:  Mein Mann hatte eigentlich nicht vor, Annie Doyle umzubringen, aber diese verlogene Schlampe hat es nicht anders verdient. Was für ein Anfang! Lydia Fitzsimons korrigiert sich ein paar Seiten später. Gut, ihr Mann hatte die Frau gewürgt und sie war fast am Ende. Er allerdings auch. Drum gab Lydia Annie den Rest, als sie ihr mit der Metallkralle auf den Kopf schlug. Dumm gelaufen. Man lässt sich von so einer nicht erpressen! Wohin nur mit der Leiche? Die Fitzsimons wohnen in einer vornehmen Villa in Dublins bester Gegend. Andrew Fitzsimons ist einen angesehenen Richter. Der große Garten eignet sich optimal zur letzten Ruhe von Annie Doyle. Hoffentlich hat Sohn Laurence nicht mitbekommen, wann sie nach Hause gekommen sind. Wieder ein großartiger Psychothriller von Liz Nugent! Ein glaubhaft konstruierter Plot mit feinen Charakterstudien und einer guten Portion schwarzen Humors. Ein Ritt auf der Rasierklinge auf dem Weg in die Hölle! Ein literarischer Thriller, ...

Rezension - Waldinneres von Mónica Subietas

  Ein jüdischer Kaufmann aus Linz macht sich während der Zeit des Nationalsozialismus auf den Weg nach Zürich. Auf der Flucht geht etwas schief, Fluchthelfer Hermann Messmer und sein Flüchtling, die voneinander den Namen nicht kennen, verlieren sich. Der Schleuser allerdings hat den Gehstock des Juden bei sich. Siebzig Jahre später findet Gottfried Messmer im Schließfach seines verstorbenen Vaters einen Gehstock, in dem ein echter Gustav Klimt versteckt ist. Anbei liegt ein Brief an den Sohn, er möge es dem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben – der Name sei ihm unbekannt. Wechselnde Perspektive und zeitliche Sprünge, teilweise recht unlogische Handlungen werden dank eines in jeder Ecke lauernden Zufalls verbunden. Die Figuren sind ziemlich leblos, oberflächlich. Schade. Weiter zur Rezension:    Waldinneres von Mónica Subietas

Rezension - Kolosso von Jens Jörg Rieck und Agi Ofner

  In der Malingi-Savanne wohnt im einzigen Wasserloch weit und breit Kolosso – ein Krokodil. Für die Tiere ist es riskant, im Dunkel dort zu trinken – wer in der Nacht an diesem Ort verweilt, kommt nie wieder zurück. Nur die Erdmännchen entwischen jedes Mal. Eines Tages findet Lima, eins von ihnen, ein Ei. Und weil man das nicht durch 5 teilen kann, behauptet Lima, er wäre ihres, sie hätte es ja gefunden, und sie verschwindet damit. Das bringt sie in Lebensgefahr, denn in der Savanne lauern Räuber. Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Kolosso von Jens Jörg Rieck und Agi Ofner