Janek ist beinahe noch ein Kind, als ihn sein Vater in den litauischen Wäldern vor Vilnius versteckt. Tagelang hatten sie die unterirdische Höhle gegraben, mit Schlafplatz, Feuerstelle und einem großen Vorrat an Kartoffeln. Wenigstens der jüngste Sohn soll diesen Krieg überleben. Die Brüder des Jungen wurden von Deutschen ermordet, der Vater, ein Arzt, ist aktiv im Widerstand. Doch eines Tages kehrt der Vater nicht zurück. Am 7. Tag weiß Janek: Der Vater wird nie zurückkehren. Es ist Winter, der Schnee liegt hoch, und in der Ferne tobt die Schlacht um Stalingrad. In anderen Höhlen, tiefer im Wald, verstecken sich die «Waldler»: Polen, Ukrainer, Juden im Kampf gegen die Besatzer. Ein eindringliches, unbedingtes Plädoyer für Solidarität, Freiheit und Frieden. Er wurde mit dem Prix des Critiques für dieses Buch ausgezeichnet, Ein wichtiger Roman. Empfehlung!
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