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Rezension - Federico Temperini von Theres Essmann

 


Eines Tages wird der Kölner Taxifahrer Jürgen Krause von Federico Temperini angerufen, er benötige einen Chauffeur. Der Preis ist in Ordnung, also begibt sich Krause zum vereinbarten Treffpunkt, gespannt, wer dieser Gast sein mag. Der alte Herr scheint einer anderen Zeit entstiegen zu sein: Feiner Anzug, Hemd Krawatte, Mantel und Hut – er erwartet, dass der Chauffeur aussteigt, ihm die Tür öffnet. Bitte zur Konzerthalle und warten … Werke von Niccolò Paganini werden gespielt. Wer auch immer das sein mag, denkt Krause, der auf Eric Clapton steht. Der wortfaule Federico Temperini bucht Krause immer wieder und langsam entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden. Stilistisch, erzählerisch fein zu lesende Novelle.

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