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Rezension - Schwarze Seele von Ellen Dunne







Ein durchwachsener Krimi. Gut geschrieben durch einen lauen Plot. Ist der betrunkene Ire im Schwabinger Bach ertrunken? Oder war es Mord? Für die Kollegen ist es klar. Keine Fremdeinwirkung, keine Abwehrverletzung, der Mann ist alkoholisiert die Böschung hinuntergerutscht und ertrunken. Patsy Logans Bauchgefühl sagt etwas anderes, sie ermittelt im Umfeld von Donal McFadden. Was hatte er in München zu tun?

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Rezension - Factfullness von Hans Rosling

Nachrichten und Sensationen haben leider in der Regel eine Negativtendenz, selten wird darüber berichtet, wenn Gutes geschieht, das nehmen wir als Normalität wahr. Aber hat sich die Welt wirklich zum Schlechten verändert und wenn das nicht so ist, wie können wir herausfinden, wie die Welt sich entwickelt? Woran können wir uns erfreuen? Was verführt uns zu einer dramatisierten Weltsicht, die völlig an der Realität vorbeiläuft? Faktencheck zu unserem verzerrten, düsteren Weltbild! Ein wichtiges Buch, um unser Weltbild zu überprüfen und möglicherweise neu auszurichten.

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Interview von Sabine Ibing mit Günther Butkus

Günther Butkus, geboren 1958, lebt in Bielefeld und führt dort den Verlag Pendragon. Seine neueste eigene Veröffent­li­chun­g: «Herzband:366 Gedichte über Liebe & Verlust»
Seit der Verlags-Gründung 1981 hat der Verleger Günther Butkus seinen Verlag Pendragon immer weiter zum Erfolg geführt.  Machen Sie es sich bequem. Wir bieten Ihnen spannende Unterhaltung. Krimis sind unsere Spezialität. Raffinierte Plots mit Finesse erzählt. Und da das Genre Kriminalliteratur so vielfältig ist, können wir Ihnen immer wieder etwas Neues servieren. Entdecken Sie eine neue Welt, die zwischen zwei Buchdeckeln steckt.So lädt uns der Pendragon Verlag ein. Deutsche Krimi Preise und auch der eine oder andere Glauser stehen in den Vitrinen der Autoren, wie beispielsweise bei Mechtild Borrmann, Frank Göhre, Rainer Gross oder D.B. Blettenberg, Andreas Kollender, Kerstin Ehmer.
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Rezension - Nature Sketching von Ueli Bieri

Mit Stift und Pinsel die Natur entdecken, der Schweizer Aquarellmaler lässt den Leser über die Schulter schauen. Er hat seine eigene Technik, die er über 200 Seiten lang präsentiert. Wer erwartet, er könne hier die verschiedenen Aquarelltechniken lernen, die man beim Nature Sketching anwenden kann, liegt falsch. Fauna und Flora in der Schweiz ist das Thema, sehr elegant und differenziert, aber auch sehr einseitig.

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Rezension - Vater unser von Angela Lehner

Knallhart in der Sprache – was für ein klasse Debüt aus Österreich! Willkommen in der Psychiatrie! Eine psychotische Icherzählerin namens Eva berichtet von ihrer Familie. Dem Leser ist von vornherein klar, dass es sich hier um eine unzuverlässige Erzählerin handelt. Die Ereignisse sind heftig. Ist diese Geschichte aus der Provinz wahr, oder Teile, wenn ja welche? Eine junge Frau wird in die Psychiatrie in Wien eingeliefert, da sie eine Schulkasse erschossen hat – so behauptet sie gegenüber dem Leser.

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Rezension - Saison der Wirbelstürme von Fernanda Melchor

Dieser Roman ist selbst ein Wirbelsturm in seiner brutalen Sprache, in seiner Gewalt, in der Geschwindigkeit und auch im brutalen Inhalt. Man liest atemlos, schnell und immer schneller. Ja, verdammt, wieso? Fernanda Melchor setzt wenige Punkte. Tempo ist angesagt, brutales Mexiko, eine Welt, in der Frauen nicht zählen; Drogen, Alkohol, Kriminalität, Polizeigewalt, Armut und Aberglaube das Leben bestimmen. Die Männer sind nichtsnutzige Säufer, die Frauen Schlampen, die Sprache von Fernanda Melchor ist rüde und vulgär, wie das ganze Dorfgeschehen. Ein gewaltiger Roman! Autorin und Übersetzerin Angelica Ammar erhielten 2019 für den Roman den »Internationalen Literaturpreis«, Fernanda Melchor erreichte auch den »Anna Seghers-Preis«.

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