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Rezension - Wie Kater Simon zum Matrosen wurde von Jessica Liedtke und Ulrike König

  Tierische Helden (Band 1) Auf der Suche nach Futter streunt der junge Kater Simon hungrig durch den Hafen der riesigen Stadt Hongkong. Aber als er dem Matrosen George begegnet, der ihn mit Sardinen aus der Dose lockt, ihn an Bord eines englischen Schiffes schmuggelt, ändert sich das Leben von Simon schlagartig. Hoffentlich erwischt ihn der Kaptein nicht, denn der kann Katzen nicht leiden. Eine wahre Geschichte – für seine Taten bekommt er, als einziger Kater der Geschichte, sogar die Dickin Medal verliehen – die höchste militärische Auszeichnung für Tiere in GB … Klasse Geschichte ab 5 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Wie Kater Simon zum Matrosen von Jessica Liedtke und Ulrike König

Rezension - No Teen Crush von Kay Kerr

  Zoe Kelly fängt endlich ihr neues Leben an: Die Highschool liegt hinter ihr. Zum Glück! Als Autistin hatte sie es nicht leicht und die Erinnerungen an Mobbing und Ausgrenzung begleiten sie immer noch. Ein Journalismus-Praktikum bei Bubble soll ihr helfen, sich selbst neu zu erfinden. Als ihr Chef sie ermutigt, einen Artikel über ihr nicht-existentes Datingleben zu schreiben, ergreift Zoe die Chance: Der Artikel geht viral und Zoe ist mehr als irritiert von den Rückmeldungen ... Denn es melden sich heimliche Verehrer aus der Schulzeit – die sie natürlich treffen möchte. Jugendroman ab 14 Jahren – der große Wurf war es für mich nicht. Weiter zur Rezension:     No Teen Crush von Kay Kerr 

Rezension - Sputnik von Nikita Afanasjew

  Als Leo Puschkin, Journalist einer Berliner Tageszeitung, eines Tages von seiner Redakteurin Suse den Auftrag bekommt, den Auslandssender des Kremls, «Rusia Today», zu unterwandern, gelingt Leo eine spektakuläre Recherche — aber sein Arbeitgeber, eine renommierte Zeitung aus Berlin, will seine Story nicht drucken. Um nicht durchzudrehen, schreibt in Leo seine Geschichte als Roman auf  – so der Klappentext. 
 Der Roman ist ganz witzig, bewegt hat mich der Text nicht. Vielleicht, weil ich einen dreckigen Text erwartet hatte, angemessen an dem, was dieser Sender in der Realität verbreitet. Das hier ist eher oberflächlicher Klamauk, Unterhaltungsliteratur, eine nicht allzu tiefgehende Mediensatire – eben nicht, was ich erwartet hatte. Weiter zur Rezension:  Sputnik von Nikita Afanasjew

Rezension - James von Percival Everett

  In «James» erfindet Percival Everett den Klassiker der amerikanischen Literatur «Huckleberry Finn» neu: Jim spielt lediglich den Dummen. Es wäre gefährlich für ihn, wenn die Weißen wüssten, wie intelligent und gebildet er ist. Als man ihn nach New Orleans verkaufen will, sieht er seine Chance gekommen, er flieht zusammen mit Huck gen Norden in die Freiheit. Auf dem Mississippi jagt ein Abenteuer das nächste: Stürme, Überschwemmungen, Begegnungen mit Betrügern und Blackface-Sängern. Immer wieder muss Jim mit seiner schwarzen Identität jonglieren, um sich und seinen jugendlichen Freund zu retten. Ein Bravourstück, ein Abenteuerroman, Schelmenroman, der durch die Sklaverei der Südstaaten führt, Roman, der zwischen schwarzem Humor und Tragik im Wechsel getragen wird. Empfehlung!  Weiter zur Rezension:    James von Percival Everett

Rezension - Indians! von Tibure Oger

  Der dunkle Schatten des weißen Mannes  1922, irgendwo in Amerika. White Wolf, ein ehemaliger Häuptling der Chippewa, sitzt als Zirkusattraktion vor Publikum und erzählt aus seinen Erinnerungen. Es sind Geschichten aus einem langen Leben, das bald sein Ende finden wird. Geschichten aus 400 Jahren Kolonialismus, von einseitigen Kriegen und zweischneidigen Verträgen, von Heldenmut und von Habgier. Geschichten vom wackeren Kampf der First Nations gegen den Mord an ihrem Volk und von ihrer scheinbar unausweichlichen Niederlage. Tiburce Oger hat für «Indians!» sechzehn herausragende Künstlerinnen und Künstler der Neunten Kunst versammelt, um eine Chronik der Eroberung des Westens zwischen 1540 und 1889 zu erschaffen: Die bittere Kehrseite des amerikanischen Traums, die Auslöschung von Kulturen der indigenen Völker. Sehr guter Comic, der in kleinen Graphic Novels aus der Sicht der Ureinwohner die Geschichte ins rechte Licht rückt. Weiter zur Rezension:    Indians! von Tib...

Rezension - Der Friedhofswärter von Ron Rash

  Kein dickes Buch, trotzdem ein hochatmosphärischer, epischer Roman über Liebe, Freundschaft und Verrat. Blowing Rock, North Carolina, zu Beginn der 1950er Jahre: Der junge Blackburn Gant, seit seiner Kindheit von einer Polioerkrankung mit Gesichtslähmung und einer Gehbehinderung gezeichnet, wird aufgrund dessen gemieden und gemobbt. Er arbeitet als Friedhofswärter der kleinen Stadt in den Appalachen, wohnt zurückgezogen im Diensthaus am Friedhof. Sein einziger Freund ist seit Kindertagen Jacob, der als Soldat nach Korea geschickt wird. Blackburn soll auf Jacobs schwangere Frau Acht geben. Wechselnde Perspektiven, drei Archetypen; Geld, Macht, die hinterhältigen Eltern als Antagonist; Hass, Intrigen, Verrat gegen die Liebe. Wer wird das Spiel gewinnen? Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Der Friedhofswärter von Ron Rash

Rezension - Simply Jamie von Jamie Oliver

  Jeden Tag was Gutes In fünf Kapiteln werden tägliche schnelle Gerichte, ebenso Wochenend-Wunder, bewährte Ofenrezepte bis hin zu leckeren Nachspeisen von Jamie Oliver vorgestellt. Simply Jamie ist dazu da, die Lust am Kochen zu wecken. Das Buch steckt voller köstlicher, unkomplizierter Ideen, die schnell angerichtet sind. Und der Clou: Es gibt Grundzutaten wie Soßen oder ein pochiertes Huhn usw., aus denen sich wiederum eine Menge verschiedene Varianten herstellen lassen. Weiter zur Rezension:     Simply Jamie von Jamie Oliver

Rezension - Das Haus in dem Gudelia stirbt von Thomas Knüwer

  Eine Sturmflut sucht das kleine Dorf Unterlingen heim, Wassermassen drängen die Anwohner aus ihren Häusern – nur eine bleibt: Gudelia. Das Dorf ist evakuiert, sie hatte sich in ihrer Wohnung in der ersten Etage versteckt, auf Klingeln und Lautsprecher nicht reagiert. Sie kann in der Nacht nicht schlafen, zu laut ist das Wasser. Schweineleichen aus dem Mastbetrieb treiben im Mondlicht vorbei. Doch was ist das? Gudelia schaut genau hin; zwei Köper treiben vorbei, trudeln, werden vom Wasser gedreht, die Hände mit Kabelbindern auf dem Rücken gefesselt. Gudelia ist völlig allein im Dorf. Denn sie hat etwas zu verbergen. … Weiter zur Rezension:     Das Haus in dem Gudelia stirbt von Thomas Knüwer

Rezension - Herz aus Stein von Sabine Ebert

  Schwert und Krone 4 Ungekürztes Hörbuch, Gesprochen von Gabriele Blum Spieldauer: 13 Std. und 57 Min. Der vierte Band der großen Barbarossa-Saga fällt in den Zenit der Macht von Friedrich Barbarossa und beschreibt in «Herz aus Stein» die Ereignisse von 1157 bis 1167. Zum Kaiser gekrönt, von Königen hofiert, legt er sich sogar mit dem Papst an. Doch die Herren von Mailand provozieren und beleidigen ihn. Die Macht hängt am seidenen Faden, denn mit dem jungen Sohn von König Konrad wächst ein Rivale um den Thron heran. Einige Fürsten stellen sich gegen den machthungrigen Heinrich der Löwe, der skrupellos die Zollstation des Bischofs von Freising zerstört, um eine eigene in der noch unbedeutenden Ansiedlung München zu errichten. Er wähnt sich der Unterstützung Barbarossas, seinem Vetter und Freund. Empfehlung für die gesamte Serie! Weiter zur Rezension:   Herz aus Stein von Sabine Ebert

Rezension - Pantalu sucht das Glück von Uta Polster, Julia Dorothea Gaidt

  Flash verliebt in Pantalu! Auf der Suche nach dem Glück sammelt das Pantalu, ein verträumtes kleines Wesen, viele schöne Dinge in seinen Hosentaschen. Doch die Dinge erweisen sich als vergänglich und so bleibt das Pantalu zunächst einsam und enttäuscht. Thematisch ein Kinderbuch, dass es in seiner Aussage bereits oft gegeben hat: Die Suche nach dem Glück. Doch dies hier ist von Uta Polster so zauberhaft illustriert, dass man Pantalu sofort ins Herz schließt. Bilderbuch ab 4 Jahren zum Thema Freundschaft. Ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Pantalu sucht das Glück von Uta Polster, Julia Dorothea Gaidt