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Rezension - Der Geruch von Ruß und Rosen von Julya Rabinowich

  Bereits die ersten Seiten ziehen ins Buch, sind berührend, sprachlich kraftvoll und hervorragend. Madina und ihre Familie haben es geschafft, sie konnten vor dem Krieg ins Ausland fliehen. Sie wohnen im Haus von Lauras Eltern, Madina und Laura sind beste Freundinnen. Papa hat sie da herausgeholt, sogar Oma hat es geschafft und Tante Amina. Die erste Zeit war hart; eine neue Sprache lernen, sich in Österreich eingewöhnen. Doch dann ist Papa zurück in die Heimat, um zu helfen, denn er ist Arzt. Der Krieg ist beendet, doch wo bleibt Papa? Komplexe Figuren, die allesamt ans Herz wachsen, eine spannende Geschichte, die berührt. Ein starkes Jugendbuch ab 14 Jahren, das ich unbedingt empfehle!  Weiter zur Rezension:    Der Geruch von Ruß und Rosen von Julya Rabinowich

Rezension - Lebensgroß: Tiere der Meere und Ozeane von Holger Haag und Lars Baus

  An einem Pottwal vorbeischwimmen? Wie würde das aussehen? Einem See-Elefanten von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen? Einem Weißen Hai tief in die Augen blicken? Das wäre in freier Wildbahn viel zu gefährlich. Doch in diesem Buch kommen wir den Tieren der Ozeane ganz nah. Details zeigen uns 15 wilde Tiere so groß, wie sie wirklich sind. Lebensgroß! Ein klasse Bilderbuch, dass und Meerestiere hautnah zeigt, wie wir sie im Original wahrscheinlich nie sehen werden. Bilderbuch ab 5 Jahren. Weiter zur Rezension:    Lebensgroß: Tiere der Meere und Ozeane von Holger Haag und Lars Baus

Rezension - Elektra, die hell Leuchtende von Jennifer Saint

  Griechische Mythologie aus feministischer Sicht erzählt: Die schöne Helena kann sich vor Freiern nicht retten, die um ihre Hand anhalten. Odysseus lässt alle Bewerber schwören, dass sie die Wahl Helenas anerkennen und gegen jedermann verteidigen würden, Unter 100 Bewerbern wählt sie Menelaos aus dem Haus der Atriden aus, wenig später nimmt ihre Schwester seinen Bruder Agamemnon zum Mann. Der Troja-Krieg aus weiblicher Sicht: Schicksale dreier Frauen – Elektra, Klytämnestra, Kassandra. Lebendig geschrieben, ein prima Schmöker zur griechischen Mythologie – Allage, aber sicher ab 14 Jahren bereits ein Leseerlebnis, um in die Mythologie hereinzuschnuppern. Weiter zur Rezension:    Elektra, die hell Leuchtende von Jennifer Saint

Rezension - Tomate, Olivenöl, Feta & Zitrone von Loulou Kitchen

  Die leichte mediterrane Küche 80 Frische und leichte mediterrane Sommerrezepte werden in diesem Kochbuch präsentiert, simpel, geschmacksintensiv. Mit den Basics Tomate, Olivenöl, Feta und Zitrone lassen sich schnell originelle Rezepte kreieren. Das Buch beginnt mit Tartes & Aufläufe, die mit fertigem Blätterteig oder Mürbeteig arrangiert werden: Tarte-Tatin mit roten Zwiebeln; Auberginen-Tarte-Tatin; Tarte-Tatin mit gegrillter Zitrone und Burrata; Zucchini-Ziegenkäse-Tarte mit Basilikum und Honig – ganz auf die französische Art. Gute Ideen für die Sommerküche, die man zum Teil in die Winterküche übernehmen kann, recht deftig und gehaltvoll. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Tomate, Olivenöl, Feta & Zitrone von Loulou Kitchen

Rezension - The Future is ... 14 Comics über die Zukunft

  Anthologie deutscher Comiczeichnerinnen  14 Comiczeichnerinnen erzählen, wie sie sich die Welt in 100 Jahren vorstellen, bzw. in naher Zukunft Leben wir in der Zukunft mit Aliens zusammen? Wird KI uns die beste aller Welten erschaffen? Oder können wir der Klimakrise sowieso nicht mehr entrinnen? Fantasievoll und facettenreich spinnen die Kurzcomics aktuelle Debatten um Klima, Gender und Technologie weiter und berichten von schönen, schrecklichen und überraschenden neuen Welten. 14 stilistisch und inhaltlich sehr verschiedene Geschichten blicken eher negativ in die Zukunft. Es gibt vier Kapitel: «Technorama», «Schöne neue Welt?!», «Leben lassen» und «Ich und Du». Kurzgeschichten in Form von Graphic Novels, ab 15/16 Jahren und natürlich Allage. Insgesamt sehr lesenswert! Weiter zur Rezension:     The Future is ...  14 Comics über die Zukunft 

Rezension - 9 mm Cut
 von Sybille Ruge

  Gesprochen von Pan Selle Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 6 Std. und 30 Min. Eve Klein, so ihr Deckname, wird von ihrem Auftraggeber K2 (Kunde zwei, Chef der Fleisch-Tycoon Wellinghofen) beauftragt, in Zürich, dem Sitz seiner Stiftung, nach dem Rechten zu sehen. Denn irgendwas stimmt mit der der NGO nicht, sagt sein Gefühl. Und nichts wäre ihm unangenehmer als eine schlechte Presse. Unter dem Deckmantel, einen Praktikanten auszuwählen, soll Eve nach dem Rechten schauen. Nebenbei soll Eve K2 persönlich Geld auf dem Kunstmarkt waschen, er schickt sie zur Kunsthändlerin Mascha Harvensteen, die sehr schräg herüberkommt. Der Stiftungsvorstand Max Karnofsky macht einen abgekämpften Eindruck, völlig überfordert, stets alkoholisiert, und er ist voll im Griff seiner eiskalten Gattin Helena.  Weiter zur Rezension:     9 mm Cut
 von Sybille Ruge

Rezension - Antoniusfeuer von Monika Geier

  Monika Geier gehört nicht zu den Autorinnen, die jedes Jahr einen Krimi auf den Markt schmeißen. Gut Ding will nämlich Weile haben. Und so ist jeder ihrer Bettina Boll-Bände ein Genuss, ausgeklügelt mit einer intelligenten Geschichte. Boll ist Ärger gewöhnt, und so soll sie diesmal für ihren neuen Chef die Kohlen aus dem Feuer holen und einem anderen Kollegen dazwischenfunken – keine vergnügliche Aufgabe. Ein Tod im Jugendknast muss untersucht werden, die Behörden fürchten einen Skandal, überdies erweist sich der Fall als ausnehmend verschroben. Gibt es im erzkatholischen pfälzischen Frohnwiller ernsthaft jemanden, der Dämonen austreibt? Und was hat das berühmte Isenheimer Altarbild voller bunter Bestien damit zu tun? Spannend, intelligent, wendungsreich – mehr geht nicht! Hervorragender Krimi, Polizeikrimi, Whodunnit, Mysterykrimi aus der Pfalz. Rezension:    Antoniusfeuer von Monika Geier

Rezension - Ganz viele Meerestiere mit total behämmerten Namen und wie sie (ganz sicher) dazu kamen von Anne-Kristin zur Brügge, Merle Goll

  Clownfisch, Pottwal, Hammerhai: Wer hat sich diese Tiernamen bloß ausgedacht? In diesem Bilderbuch erfahren wir die Hintergründe, wie die Meerestiere zu ihren behämmerten Namen kamen. Das Ganze ist in Reimform gebunden, skurril und natürlich bindet uns Anne-Kristin zur Brügge einen großen Bären dabei auf, der von Merle Goll ebenso lustig in Illustrationen umgesetzt wird. Herrlich witzig, Kinderbuch ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:     Ganz viele Meerestiere mit total behämmerten Namen und wie sie (ganz sicher) dazu kamen von Anne-Kristin zur Brügge, Merle Goll

Rezension - Wie man einen Bären findet von John Condon, Julia Christians

  Eine humorvolle Geschichte übers Bärensuchen mit einem einleuchtenden witzigen Ausgang. Die weltbeste Bärensucherin ist in der Wildnis unterwegs. Die Regeln für die Bärensuche kennt sie ganz genau, mit Checkliste bereitet sie sich vor. Auf geht es! Aber kann sie tatsächlich einen Bären aufspüren? Witzige Geschichte ab 4 Jahren mit einem erhellenden Ende. Empfehlung! Weiter zur Rezension:     Wie man einen Bären findet von John Condon, Julia Christians 

Rezension - Zucker, Schnaps und Nilpferdpeitsche von Dietmar Pieper

  Wie hanseatische Kaufleute Deutschland zur Kolonialherrschaft trieben Der deutsche Kolonialismus entstand im Zusammenspiel von Kaufleuten, Bankiers und Reedern, für die der außereuropäische Handel seit Langem eine ihrer wichtigsten Einnahmequellen war. Gerade Hamburg und Bremen spielten eine bedeutende Rolle: Ohne die hanseatischen Kaufleute hätte es die deutschen Kolonien nicht gegeben. Auf ihren Einfluss erst reagierte die Regierung, sich hier zu engagieren. Die ersten Kolonien in Afrika wurden von hanseatische Geschäftsleuten gegründet, die Reichskanzler Otto von Bismarck in staatliche Hand übernahm. Die Deutschen in Afrika waren berüchtigt für ihre Prügelstrafen, Zwangsarbeit war unter ihrem Regime die Regel. Dietmar Pieper beleuchtet in diesem Sachbuch ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind. Weiter zur Rezension:    Zucker, Schnaps und Nilpferdpeitsche von Dietmar Pieper